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Vom Kriegsopfer- zum modernen Sozialverband
Im Jahr 1946 wurde der VdK in Hessen als Selbsthilfeorganisation
für Kriegsopfer gegründet.
Die Initiative dazu ergriff Abraham Sauer, ein ehemaliges
Reichs-bundmitglied.
Abraham Sauer widmete sein gesamtes Lebenswerk den Kriegs- und
Arbeitsopfern und schuf mit dem Verband die größte
Selbsthilfe-organisation und Lobby der behinderten und sozial
schwächeren Menschen.
Er wollte mit der Gründung dieser Selbsthilfeorganisation all
denjenigen helfen, die nach zwölf Jahren
nationalsozialistischer Herrschaft und sechs Jahren Krieg durch
Krankheit, Hunger und Wohnungsnotstand vor dem Nichts standen.
Die ersten Versuche Sauers, eine Selbsthilfeorganisation der
Kriegsopfer aufzubauen, gestalteten sich aufgrund der
Entnazifizierungspolitik der Alliierten sehr schwierig.
Man gab ihm zur Antwort: "Die Kriegsopfer müssen leiden, damit
es keinen Krieg mehr gibt."
Abraham Sauer ließ sich deswegen aber nicht von seinem
Vorhaben abbringen.
Im Dezember 1945 fanden die ersten öffentlichen Versammlungen
der Kriegsopfer mit Abraham Sauer als Redner statt.
Die SPD stellte ihren Namen für diese Veranstaltungen zur
Verfügung, da die Militärbehörden einen
Interessenverband der Kriegsopfer und Hinterbliebenen nicht
genehmigten.
Deshalb war ein öffentliches Auftreten nur im Rahmen einer
legal zuge-lassenen Partei möglich.
Gleichzeitig mit den Bemühungen um die Wiederzulassung
bewirkte Sauer, dass dem örtlichen Parteibüro der SPD
eine Abteilung für Kriegs-beschädigte und
Kriegshinterbliebene angegliedert wurde, die einmal
wöchentlich einen Sprechtag abhielt.
Dort wurden Hilfesuchende beraten, Schriftsätze gefertigt und
Vertretungen vor den Behörden übernommen.
Hieraus entwickelte sich dann die "Hilfestelle für
Kriegsopfer" bei der Arbeiterwohlfahrt in der Taunusstraße 19
I, die einen Kredit von 10.000 RM zur Verfügung stellte, damit
die Arbeit überhaupt begonnen werden konnte.
Durch eine geschickte Namensgebung (in der das Wort "Kriegsopfer"
nicht enthalten war) gelang ihm letztlich die Gründung des
VdK:
Am 13. Dezember 1946 wurde der "Verband der Körperbehinderten,
Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen (Selbsthilfeorganisation)" von
den Behörden zugelassen.
Von 1946 bis in die 1970er-Jahre hatte die Versorgung der
Kriegsopfer oberste Priorität in der Verbandsarbeit. Der
sozialpolitische Auftrag, die Versorgung benachteiligter Menschen
zu sichern, wirkt bis in die Gegenwart.
Der VdK verstand sich nicht nur als Selbsthilfeorganisation in dem
heute geläufigen Sinne, sondern in erster Linie als Verfechter
der sozialen Interessen der Kriegsopfer.
Die Form der Interessenwahrnehmung stand von Anfang an unter dem
Vorbehalt der Gemeinschaftsbezogenheit im demokratischen Staat.
Der VdK sagte sich bewusst von parteipolitischen und
religiösen Ausrichtungen los.
So lautete es bereits in der damaligen Satzung: "Der Verband ist
parteipolitisch und religiös neutral. Er steht auf dem Boden
der Demokratie." Im Vordergrund seiner Arbeit stand daher die
Schaffung eines staatlichen Versorgungssystems für die
Betroffenen.
Nicht zuletzt die bundesweiten VdK-Aktionen in Form von Eingaben,
Petitionen, aber auch machtvolle Kundgebungen sorgten dafür,
dass das Bundesversorgungsgesetz verabschiedet wurde und am 1.
Oktober 1950 in Kraft trat.
Nach seiner erneuten Wiederwahl auf dem 4. Landesverbandstag 1958
in Kassel starb Abraham Sauer überraschend am 9. August 1958
im Alter von 78 Jahren.
In Erinnerung und Gedenken an ihn wird noch heute die
Abraham-Sauer-Medaille für außerordentliche Verdienste
für die Belange der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten
und sozial benachteiligten Menschen verliehen.
Mit den Jahren bildete sich eine flächendeckende
Verbandsstruktur - über Orts-, Kreis- und Bezirksverbände
bis hin zu einer landes- und bundesweiten Vertretung.
Nach und nach öffnete sich der ehemalige Kriegsopferverband
auch anderen Personengruppen und erweiterte stetig sein
Aufgabengebiet.
1948: Öffnung des Verbands für die
Sozialrentner.
1949: Anerkennung als Nachfolgeorganisation des
Reichsbunds.
1950: Gründung des VdK Deutschland als
Dachorganisation aller VdK-Landesverbände.
Carl Meckes von 1958 bis 1973: Carl Meckes, der
nach dreijähriger kommissarischer Leitung auf dem 5.
Landesverbandstag 1961 zum Landesvorsitzenden gewählt wurde,
erweiterte den Mitgliederkreis, indem er den Verband für alle
behinderten Menschen öffnete.
Er intensivierte die Betreuungsarbeit für die
"Zivilbeschädigten", wie die behinderten Menschen im Rahmen
der beruflichen Wiedereingliederung bezeichnet wurden.
Er rief am 15. Oktober 1965 die erste "Landeskonferenz für
Zivil-beschädigte" ins Leben.
Die Veranstaltung findet noch heute jährlich als
"Landeskonferenz für behinderte Menschen" statt und
thematisiert die Integration und Wiedereingliederung behinderter
Menschen in das Berufsleben.
Zunehmend klinkte sich der VdK in den sechziger Jahren auf
kommunalpolitischer Ebene ein im Bündnis mit der
Behindertenbewegung, um Barrieren im Alltag abzubauen.
Von denen gab es viele, sehr viele im letzten Jahrhundert:
ungenügende Hilfsmittelversorgung, fehlende
Zugänglichkeit öffentlicher Verkehrsmittel, keine
rollstuhlgeeigneten Wohnungen und keine ambulanten Hilfen, um nur
einige zu nennen.
Es wurde in der Öffentlichkeit ernsthaft über die Frage
"sollen, können, dürfen Behinderte heiraten?" nachgedacht
- wie auch darüber, ob Körperbehinderte Auto fahren
"sollen, können, dürfen". Wer im Alltag
regelmäßig auf Hilfen angewiesen war, hatte die "Wahl"
zwischen dem Heim, das oftmals auch ein Altenheim war, und der
Versorgung durch die Familie.
Behinderung wurde vor allem aus einem medizinischen Blickwinkel
betrachtet und oftmals mit Krankheit gleichgesetzt.
Auch behinderte Menschen merkten mehr und mehr, dass nicht ihr
körperlicher Zustand für ihre Ausgrenzung verantwortlich
war, sondern eine Gesellschaft, die sie ausgrenzte - und dass sie
sich dagegen wehren konnten und mussten.
Die Erkenntnis, dass seine Lebenssituation politisch verursacht
war, führte z.B. Gusti Steiner 1974 zusammen mit dem
nichtbehinderten Publizisten Ernst Klee in die Frankfurter
Volkshochschule, wo sie in Kursen mit behinderten und
nichtbehinderten Teilnehmer/innen dem Problem zuleibe rücken
wollten.
Die Gruppe führte für die damalige Zeit unerhört
provokative Aktionen durch: Sie blockierten die Straßenbahn,
brachten selbsttätig eine Rampe an ein nicht zugängliches
Postgebäude an und verliehen einige Male die "Goldene
Krücke" an die jeweils "größte Niete der
Behindertenarbeit". Auch wenn sich die Aktivitäten vornehmlich
gegen architektonische Barrieren richteten, waren Behinderte, die
sich wehrten, ein absolutes Novum.
Der Sozialverband VdK suchte immer wieder Verhandlungspartner in
Politik und Verwaltung.
Um seinen Forderungen deutlichen Nachdruck zu verleihen, ging der
Verband auch mit seinen Mitgliedern mehrmals auf die Straße.
Allein in Hessen fanden im Lauf der Jahre zahlreiche
Demonstrationen statt:
29. Mai 1949:
Kundgebung in Wiesbaden wegen Hinauszögern der Verabschiedung
des Körperbeschädigten-Änderungsgesetzes vom 15.
Februar 1949 mit 10.000 Teilnehmern. Der Protest hatte Erfolg: Das
Gesetz wurde zwei Tage später verabschiedet.
26. April 1953:
Deutscher Kriegsopfertag in Frankfurt zum Thema Grundrente mit
50.000 Teilnehmern.
26. April 1959:
Großkundgebung mit 20.000 Teilnehmern im Rüsselsheimer
Stadion zur Neuordnung der Versorgung.
9. Oktober 1963:
Beginn einer Flugblatt-Aktion (fast 1,6 Millionen Blätter
wurden in Hessen verteilt) als Vorbereitung auf den Marsch auf
Bonn.
10. Dezember 1963:
Marsch auf Bonn mit 35.000 Teilnehmern gegen die unzureichende
Versorgungspolitik. Er führte zum Erlass des Zweiten
Neuordnungs-gesetzes.
1973:
Öffnung des Verbands für behinderte Menschen.
Ernst Duchatsch von 1973 bis 1979: Als
Kriegsopfer gehörte Ernst Duchatsch zu den "Männern der
ersten Stunde". Er verstand den VdK als sozialen Ordnungsfaktor im
Staat. Während seiner Amtszeit wurde das
Schwerbehindertengesetz konkre-tisiert und ein Erholungswerk
zusammen mit dem Landeswohl-fahrtsverband gegründet.
Heute ist das "Haus am Landgrafendeich" gleichzeitig
Schulungsstätte der VdK-Ehrenamtsakademie.
Unter Ernst Duchatsch demonstrierte der VdK seine Kampfbereitschaft
und Entschlossenheit vor allem, als es um die Durchsetzung der
Dynamisierung zeitgleich mit den Renten aus der gesetzlichen
Rentenversicherung ging.
12. April 1978:
Protestkundgebung mit 3.500 Teilnehmern in Wiesbaden zum 21.
Rentenanpassungsgesetz und 10. Anpassungsgesetz in der
Kriegsopfer-versorgung.
Karl Spitzner von 1979 bis 1985: Unter Karl
Spitzner dokumentierte der VdK Hessen mit zahlreichen Aktionen zum
"Jahr der Behinderten" 1981 und Demonstrationen in Wiesbaden und
Rüsselsheim seine Kampfbereitschaft zur Erhaltung des
Sozialstaats.
Die Demonstrationen standen unter dem Motto "Gegen soziale
Demontage" - ein Slogan, der im Jahr 2003 wieder aufgegriffen
werden sollte.
Wilhelm Kremer von 1985 bis 1997:
Schon während der langen Erkrankungsphase Karl Spitzners hatte
Wilhelm Kremer das Amt des Landesvorsitzenden kommissarisch
übernommen. Auf dem 13. Landesverbandstag 1985 in Baunatal
wurde er dann offiziell zum Vorsitzenden gewählt.
Unter dem Motto "Bewährtes bewahren - die Zukunft sichern"
setzte sich Kremer sowohl in der Sozialpolitik als auch in der
Verbandsentwicklung für die Interessen der VdK-Mitglieder
ein.
Für die Gewinnung neuer Mitglieder nutzte Kremer die
verstärkte Betreuung der Schwerbehindertenvertretungen in den
Betrieben und Verwaltungen. So machte er den VdK bei zahlreichen
Vertrauensmännern und -frauen bekannt.
Sein Image als Behindertenverband stärkte er auch durch seinen
Einsatz für die Barrierefreiheit.
Mit der VdK-Plakette "Barrierefrei erbaut" werden seit 1986
Gebäude gewürdigt, die auf die Belange behinderter
Menschen abgestimmt sind.
Im Jahr 1993 veranstaltete der Verband seine erste integrative
Jugendfreizeit, die ein Zeichen dafür setzte, dass der Verband
sich nicht nur für ältere Menschen einsetzt, sondern
Ansprechpartner für alle Generationen ist.
Wilhelm Kremer galt als "Herz und Motor" des Verbands, der die
Entwicklung zum Sozialverband entscheidend mitgeprägt hat.
Ebenso wie für seine fachliche Kompetenz wurde Wilhelm Kremer
für sein freundliches und aufrichtiges Wesen geschätzt,
für seine Güte und seine stete Bereitschaft, die
schwierigsten Aufgaben zu übernehmen. Aufgrund seiner
herausragenden Dienste und seiner Vorbild-Funktion für den
Sozialverband VdK wurde im Jahr 1998 die Wilhem-Kremer-Medaille
geschaffen.
Sie wird ausschließlich an Personen verliehen, die sich
außerhalb von Verbandsfunktionen um den VdK verdient gemacht
haben.
1990: Gründung des VdK in Thüringen.
Udo Schlitt seit 1997: Seit 1997 steht Udo
Schlitt an der Spitze des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen.
Nach dem Tod seines Vorgängers übernahm er den
Landesvorsitz kommissarisch. 1999 wurde er zum Landesvorsitzenden
gewählt.
Die Verschmelzung der beiden Landesverbände Hessen und
Thüringen zum gemeinsamen Landesverband geschah unter seiner
Führung im Jahr 2003.
In den vergangenen Jahren hat sich der Verband zu einem modernen
Sozialverband mit einem breiten Servicenetz entwickelt, dessen
Vordenker Schlitt war.
Verunsichert durch die Sozialreformen suchen immer mehr Menschen
mit den unterschiedlichsten Anliegen die Hilfe und
Unterstützung des Verbands. Landesvorsitzender Udo Schlitt
versteht ihn in erster Linie als parteiunabhängiges
sozialpolitisches Sprachrohr und Streiter für soziale
Gerechtigkeit. Seit dem Bundesverbandstag 2006 ist Udo Schlitt auch
Vizepräsident des Sozialverbands VdK Deutschland.
Erst Kriegsopferlobby, dann moderner Sozialverband.
Sozialpolitischen Auftrag von den 80er-Jahren bis heute:
Mit der Öffnung des Verbands im Jahr 1973 für behinderte
Menschen erweiterte sich die Aufgabenstellung des "Verbands der
Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner
Deutschlands, Landesverband Hessen".
Für die Versorgung der Kriegsopfer hatte der Verband viel
erreicht. Jetzt galt es, sich verstärkt für die soziale
Sicherung aller Menschen einzusetzen.
Dieser Spagat von der Kriegsopferlobby zum sozialen
Interessenvertreter gelang jedoch nicht ohne Probleme.
Das Image des VdK war gefestigt, die Kriegsopfer eine starke
Gemeinschaft. "Außenstehende" und jüngere Menschen
sprach der Verband deshalb lange nicht an. Dies führte dazu,
dass die Mitgliederzahlen nach dem atemberaubenden Anstieg in den
Anfangs-jahren kontinuierlich wieder sanken.
Mit 116.000 Mitgliedern war 1989 der Tiefststand erreicht. Der VdK
galt als aussterbender Verband.
Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre setzte der VdK diesem
Abwärtstrend ein Ende.
Um neue Mitglieder zu werben, setzte er sich für neue
Personengruppen ein: Rentner, Behinderte und sozial schwächere
Menschen, Eltern behinderter Kinder und Arbeitslose.
Das Themenspektrum erweiterte sich stetig vom Versorgungsgedanken
über die Selbsthilfe, Barrierefreiheit bis hin zur
integrativen Freizeit-gestaltung.
So würdigt der Verband seit 1986 mit einer Plakette
Einrichtungen, die barrierefrei erbaut oder umgestaltet wurden.
Integrative Kinderfreizeiten bietet der VdK seit 1994 an, wobei
hiermit eine Tradition wieder aufgegriffen wurde, die es bereits in
den 1950er-Jahren gab.
Mit dem VdK-Reisedienst wurde 1994 ein Service eingerichtet, der
speziell Reiseangebote für mobilitätseingeschränkte
und behinderte Menschen liefert.
Im selben Jahr eröffnete die Beratungsstelle für
technische Hilfsmittel und Wohnraumanpassung.
1995 wurde der mobile Hilfsdienst in Frankfurt ins Leben
gerufen.
Als ein Meilenstein in der Verbandsgeschichte gilt auch der Aufbau
von Selbsthilfegruppen.
Auch seine Rolle als Streiter der Sozialpolitik nahm er wieder neu
auf. Den Anstoß hierzu gaben unter anderem die "Salzhausener
Gespräche". Die erste Gesprächsrunde im Jahr 1987
befasste sich mit der bevorstehenden Strukturreform der
Rentenversicherung.
Ob in den Bereichen Gesundheit, Behinderung, Rente oder Pflege -
eine Diskussion ist ohne den Sozialverband VdK nicht mehr
denkbar.
Heute nutzt der Landesverband vor allem seinen Parlamentarischen
Abend, den Neujahrsempfang und die Großkundgebung auf dem
Hessentag, um Politiker wie Vertreter aller wichtigen
Organisationen für die Belange seiner Mitglieder zu
sensibilisieren.
Zu den eindrucksvollsten Aktionen seit den 80er-Jahren gehören
die Unterschriftensammlung der Trümmerfrauen im Jahr 1986 und
die Großkundgebung in Frankfurt am Main 2003.
Bei der Unterschriftensammlung der Trümmerfrauen sprachen sich
50.000 Personen gegen die so genannte Stichtagsregelung aus, nach
der die vor dem 1. Januar 1921 geborenen Mütter keinen
Anspruch mehr auf Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der
gesetzlichen Renten-versicherung haben sollten.
Mit seiner Großdemonstration "Gegen Rentenwillkür, Gesundheitsabzocke und soziale Demontage" in Frankfurt am Main am 10. Dezember 2003, an der rund 6.000 Menschen teilnahmen, hat der VdK ein historisches Datum aufgegriffen. Denn 40 Jahre zuvor, also am 10. Dezember 1963, fand der legendäre "Marsch auf Bonn" statt.
Der Erhalt des Sozialstaats ist die heutige Kernaufgabe des Sozialverbands VdK. Ob mit Protestaktionen, Gesprächen, Verhandlungen, Petitionen oder Eingaben, der VdK ist bei Parteien, Behörden und Institutionen ein anerkannter Ansprechpartner. Allein in den vergangenen 15 Jahren wuchs die Mitgliederzahl um knapp 80 000.
Jüngste Erfolge:
- Gebührenpflicht in der Sozialgerichtsbarkeit verhindert.
- Bestandsschutz beim Arbeitslosengeld für Arbeitslose ab 58
Jahre.
- Erhalt der Rundfunkgebührenbefreiung für behinderte
Menschen.
- Einführung der Ehrenamts-Card in Hessen.
- Vermeidung von Beschneidungen bei den Freifahrtmöglichkeiten
für behinderte Menschen.
- Fortbestand der ermäßigten BahnCard für Senioren
ab 60.
- Einführung eines Behindertengleichstellungsgesetzes in
Hessen und Thüringen.
- Ausweitung des Versicherungsschutzes für Ehrenamtliche.