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Aus unserem Rundschreiben

Erkältung im Anmarsch? Bei ersten Symptomen handeln!
Zwei- bis fünfmal pro Jahr sind Erwachsene normalerweise erkältet, bei einer durchschnittlichen Dauer von einer Woche sind das bis zu 35 Krankheitstage jährlich! Gegen Erkältungen werden wir niemals immun, dafür sorgen die unzähligen Arten von Erkältungsviren, mit denen wir uns anstecken können. HNO-Arzt verrät, was bei Virusinfekten wirklich hilft Rauer Hals und laufende Nase sind die ersten Anzeichen einer Erka ltung – jetzt gleich gegensteuern! Woher kommt plötzlich dieses Kitzeln in der Nase? Warum ist der Hals auf einmal so trocken? Wer die ersten Anzeichen einer nahenden Erkältung spürt, schwankt irgendwo zwischen Ignoranz und Panik. Sind wir dem Infekt hilflos ausgeliefert? Nein! Wenn wir so früh wie möglich mit den richtigen Maßnahmen und Mitteln entgegenwirken.
Wie wir trotz Viren-Flut möglichst fit bleiben, erklärt Hals-Nasen-Ohren-Arzt Dr. Uso Walter. Die SOS-Tipps des HNO-Experten Was sind die Immun-Tricks des Experten, wenn sich Schnupfen & Co. ankündigen? „Sorgen Sie dafu r, dass Sie Wa rme bekommen, es heißt nicht umsonst Erkältung. Das Wichtigste ist jetzt, dass Sie das Immunsystem aktiv unterstu tzen“, erkla rt HNO-Arzt Dr. Uso Walter aus Duisburg. Er weiß auch, welche Fru hwarnzeichen wir im Alltagsstress leicht u bersehen: „Erkältungsviren übertragen sich vor allem durch Tröpfcheninfektion, u ber Nase und Mund gelangen sie in die oberen Atemwege. Dementsprechend verursacht die Nase meist die ersten Anzeichen. Besiedeln die Viren die Schleimha ute, beginnen sie zu
kribbeln, wir niesen, es wird vermehrt Sekret gebildet, die Nase fa ngt an zu laufen. Auch die Rachenschleimhaut reagiert schnell, ein Kratzen im Hals fa llt vielen zuna chst gar nicht so auf.“ Wie bringt man dann die Abwehrkräfte auf Hochtouren? Der HNO-Experte empfiehlt folgende Schritte, um die Erkältung aufzuhalten oder immerhin abzuschwächen und abzukürzen: ?Trinken Sie viel! Eine gute Versorgung mit Flu ssigkeit ist wichtig. Trinken Sie am besten viel Tee, etwa aus frischem Ingwer, das wa rmt von innen und wirkt antientzu ndlich. Ein Lo ffel Honig rundet diesen Effekt ab. ?Befeuchten Sie Ihre Schleimhäute mit Salzwasser! Ein einfaches Nasenspray reicht, um die Reinigung zu erleichtern. Wir atmen Erka ltungsviren ein - fu r eine Ansteckung reicht schon ein winziges ?Ruhen Sie sich aus! Bei beginnender Erka ltung sollten Sie sich schonen, damit Sie Ihre Abwehrkra fte nicht noch zusa tzlich belasten. ?Nehmen Sie schon ab den ersten Erkältungsanzeichen pflanzliche Schleimlöser ein! Es ist nun wichtig, dass sich Sekret gar nicht erst verdickt! Wenn es sich in den Nebenho hlen und Bronchien ansammelt, verschlimmert das den Infekt. Dr. Walter: „Ich rate hierbei zu Pra paraten, deren Wirkung auch in wissenschaftlichen Studien belegt wurde, wie GeloMyrtol® forte mit dem Wirkstoff ELOM-080.“ Diese Zusammensetzung aus a therischen Pflanzeno len lasse einerseits das Sekret du nnflu ssiger werden und rege andererseits die Flimmerha rchen auf den Schleimha uten zu mehr Bewegung an, damit der Schleim besser abtransportiert wird. „Zusa tzlich wirkt er antientzu ndlich, was auch zur Schmerzstillung beitra gt“, so Dr. Walter. Wer zu spät handelt, riskiert eine Verschlimmerung der Erkältung Kann man mit diesen Maßnahmen die Erkältungsdauer abkürzen? „Auf jeden Fall!“, ist sich der HNO-Arzt sicher. Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage, geht drei Tag – diese Weisheit ist nicht allgemeingültig. Umso eher Sie gegen steuern desto größer sind die Chancen nach ein paar Tagen wieder fit zu sein. Wichtig ist vor allem auch, keine schweren Symptome zu entwickeln. Wer bei laufender Nase und Halskratzen nichts oder nur spa t etwas unternimmt, riskiere einen sogenannten „Etagenwechsel“. Die Infektion breitet sich dann in die Nebenho hlen und/oder die Bronchien aus. Wenn das Sekret hier eingeschlossen ist, bietet es einen idealen Na hrboden fu r Bakterien, es kann zu einer Superinfektion kommen. ?Wie erkenne ich eine bakterielle Superinfektion? Dr. Walter: „Wenn Sie hohes Fieber entwickeln (39 Grad und daru ber) und lokale Symptome haben – also z.B. Schmerz und Druck nur in der rechten Kieferho hle, aber nicht in der linken – sind das Zeichen, dass Bakterien da sind. Genauso wie stark produktiver, eitriger Husten. Dann kann evtl. die Gabe eines Antibiotikums sinnvoll sein.“ ?Ab wann muss ich zum Arzt? Bei den genannten Beschwerden sollten Sie einen Arzt aufsuchen, außerdem, wenn Sie sich anhaltend schwach fu hlen, also wirklich kaum aus dem Bett kommen. Probleme, Luft zu bekommen, sollten Sie ebenfalls u berpru fen lassen.
„Tatsächlich müsste man die Leute eher darüber aufklären, wann man nicht zum Arzt muss“, gibt Dr. Walter zu bedenken. Eine normale Erkältung könne man mit Ruhe, pflanzlichen und Hausmitteln selbst auskurieren. Doch das ist gar nicht so einfach: „Das Wissen über einfache Maßnahmen – wie Hühnersuppe kochen oder Kamille-Dampfbad – ist über die Generationen etwas verloren gegangen. „Viele Menschen denken – zu Unrecht – sie könnten, die für den Körper so wichtige Ruhezeit umgehen, wenn der Arzt etwas verschreibt“, beobachtet der Facharzt. Deshalb verlangen viele Erka ltungs-Patienten vom Arzt Antibiotika, obwohl es sich um einen Virusinfekt handelt. „Die Leute haben in Erinnerung, dass sie mal sehr krank waren, z.B. mit Mandelentzu ndung, und mit Antibiotikum ging es dann gleich viel besser. Aber gegen Viren kann es nichts ausrichten“, erkla rt Dr. Walter noch einmal
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