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Veranstaltungen 2016

Hauptversammlung am 23. April 2016

Die Vorsitzende Frau Monika Greulich berichtete in ihrem Tätigkeitsbericht über die Mitgliederbewegungen. Der Verband hatte am Ende des Jahres 254 Mitglieder, ein Zuwachs von 8,5 Das Durchschnittalter der Mitglieder liegt bei 62,21 Jahren und 55 Im Laufe des Jahres fanden Monatsversammlungen immer am 1. Freitag im Monat in den verschiedenen Ortsteilen statt. Die Veröffentlichungen erfolgt in den Mitteilungsblättern der Gemeinden Elzach und Biederbach.

Zu den unterhaltsamen Programmpunkten gehörte im Laufe des Jahres der Frühjahresausflug nach Baden-Baden, ein Grillfest in der Fischerhütte des Angelsportvereins am Steinmattensee im Erzenbach mit dem VdK OV Winden und der Herbstausflug zur Benediktiner Erzabteil Beuron.
Die Informationsveranstaltung im Herbst suchte Antworten auf die Frage: Leben wir noch sicher im Elztal? Am Volkstrauertrag gedachten die Mitglieder des VdK an den Gedenkstätten in Elzach, Pechtal, Oberprechtal, Yach und auch auf dem Friedhof in Oberbiederbach den Gefallenen der beiden Weltkriege. Die Adventsfeier fand im Atrium von St. Elisabeth statt und konnte zahlreiche Besucher mit einem ansprechenden Programm erfreuen.

Der Kassenbericht, erläutert von der Kassiererin Beatrix Heymann, geprüft von den Revisoren Herr Werner Blum und Herr Josef Lehnert, weist ein kleines Minus auf.

Der Kreisvorsitzende Herr Winfried Höhmann nahm die Ehrungen für treue Mitgliedschaft vor.
Goldenes Treueabzeichen für 25 Jahre Mitgliedschaft:
Siegfried John
Silbernes Treueabzeichen für 10 Jahre Mitgliedschaft:
Dufner Klaus, Greulich Monika, Holzer Günter, Kury Ursula

Herr Anton Joos wird zum Ehrenmitglied im VdK OV Elzach ernannt Er war Gründungsmitglied im Jahre 1949 im VdK OV Prechtal, ständiges Vorstandschaftmitglied, sowohl im VdK OV Prechtal und nach der Zusammenlegung 2006 Beisitzer im VdK OV Elzach. Die Ehrenmitgliedschaft ist ein Dank für seine in Treue geleistete Arbeit.

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Die neugewählte Vorstandschaft

Die Vorstandstand

Die neue Vorstandschaft mit Ehrenmitglied Anton Joos© D. Kury

Der Vorstand .

Vorsitzende: Monika Greulich
Stellvertreter: Manfred Lang
Schriftführer: Karl Läufer
Kassiererin: Beatrix Heymann
Frauenvertreterin: Helga Schneider

Beisitzer .

Elzach: Günter Holzer, Bernhard Jägle, Richard Ogorka, Rudolf Haag
Prechtal: Agnes Becherer, Karl Kern
Yach: Edda Wernet, Peter Wernet
Katzenmoos: Brunhilde Burger, Bernhard Wisser
Biederbach: Rosa-Maria Weber, Alois Weber
Revisoren: Werner Blum, Josef Lehnert

Den Mitgliedern wurden die Notwendigkeit einer Notfallkarte und der
besondere Service eines VDK-Schlüssel-Rückholdienstes erklärt und die
Anmeldungen vorgenommen.

Herr K.M. Weih, Sozialrechtsreferent des Bezirksverbands Freiburg informierte
in verständlicher Weise über den Ablauf einer Sozialrechtsbeihilfe. Er zeigt
Wege und Möglichkeiten auf, wie Mitgliedern in schwierigen Fällen
geholfen werden kann. Nicht jedes Verfahren landet vor dem Gericht, sondern
viele Fälle können durch die fachliche Beratungsarbeit des VdK erfolgreich
abgeschlossen werden.

Günter Holzer erklärte den Frühjahresausflug nach Wissembourg und zum
Deutschen Weintor.
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Frühjahresausflug am 18. Mai 2016 nach Wissembourg .

Der Frühjahresausflug des VdK OV Elzach führte bis in den Norden des Elsass

Die Ziele des diesjährigen Ausflugs boten für die reisefreudigen Mitglieder des VdK OV Elzach interessante Erlebnisse im Grenzgebiet Deutschland/Frankreich. Das erste Ziel war die Fischtreppe in Rheinau/Gambsheim, die den Fischen hilft, einen Höhenunterschied von 11 Metern zu überwinden. Nach einer gemütlichen Picknickpause in freier Natur, erfolgte eine Besichtigungstour in Wissembourg mit dem Grenzlandbähnle sowohl entlang der Stadtmauer und der Lauter als auch durch die Innenstadt mit ihren mit Blumen geschmückten Fachwerkhäusern und ihren mehrstöckigen Dächern und natürlich der Klosterkirche St. Peter und Paul.

Der Frühjahresausflug

An dem Salzhaus mit seinem merkwürdig gewellten Dach kommt man nicht vorbei ohne es zu bestaunen.© Manfred Lang

Danach ging die Fahrt durch die beiderseits der Grenze liegenden Weinberge zum Deutschen Weintor, ein monumentales Denkmal aus dem Jahr 1935. Nach einer gemütlichen Kaffeepause lockte beim nächsten Halt das Kakteenland Steinfeld zum Einkauf. Das gemeinsame Abendessen gab Gelegenheiten, die vielen Eindrücke zu besprechen. Ein Ausflug, der versucht hat, alle Interesse anzusprechen.
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Der Frühjahresausflug

Auf froher Fahrt in den Frühling© Manfred Lang

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Sommerhock in Funis Vesperstube am 22. Juli 2016 .

Zum gemütlichen Sommerhock des VdK OV Elzach in Funis Vesperstube fanden sich Mitglieder und Freunde bei herrlichem Sonnenschein ein. Neben netten Gesprächen lockte ein zünftiges Vesper für das leibliche Wohl. Dank Liederbücher konnten viele bekannte Lieder und alte Schlager gesungen werden, die an die eigene Jugend mit ihren Erfahrungen erinnerten und für Stunden den Alltag vergessen ließen.

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Sommerhock

Lustiges Zusammensein in Funis Vesperstube© Manfred Lang

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Herbstausflug bei sommerlichen Temperaturen des VdK OV Elzach nach Laufenburg .
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Herbstausflug nach Laufenburg

Herbstausflug nach Laufenburg zur Schifffahrt auf "Dem Löwen von Laufenburg"© Manfred Lang

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Der letzte heiße Sommertag im September führte die Mitglieder und Freunde des VdK OV Elzach auf der Hinfahrt mit einer traumhaften Sicht über den Schwarzwald nach Laufenburg an den Hochrhein. Dort lud der Löwe von Laufenburg zu einer zweistündigen Schifffahrt ein. Die Blicke wanderten nach rechts und links, auf das Deutsche und auf das Schweizer Rheinufer. Informationen über die Besonderheiten dieses schönen Landschaftsabschnitts und über die höchst sensiblen Uferbepflanzung mit der dort lebenden Tierwelt, bei Kaffee und Kuchen und unterhaltsamen Gesprächen gestalteten die Schifffahrt kurzweilig.
Ein zünftiges Vesper in der Probst's Strauße in Grunern bei Staufen mit einer tollen Aussicht auf den Staufener Schlossberg, die Rheinebene und das untere Münstertal rundete diesen unterhaltsamen Ausflug ab.

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Herbstveranstaltung am 21. Oktober 2015 im Atrium von St. Elisabeth in Elzach Reichen meine Einkünfte im Alter oder bei voller Erwerbsminderung für mein Leben aus?
Artikel, veröffentlicht in der Badischen Zeitung am 29. November 2016, Autor: Nikolaus Bayer, Foto: Nikolaus Bayer
Existenzminimum wird gesichert - mehr nicht
Informationsabend beim VdK Elzach zur Grundsicherung / Regelsatz und Mehrbedarf als Maßstab / Hilfe zur Pflege / Unterhaltspflicht der Kinder.

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Fragen und Antworten zur Grundsicherung

Fachbereichsleiterin Martina Jenne, VdK-Vorsitzende Monika Greulich, 2.Vorstand Manfred Lang© Nikolaus Bayer

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ELZACH. Die Grundsicherung für Rentner oder dauerhaft Erwerbsunfähige war Thema eines Informationsabends des VdK-Sozialverbands, Ortsverein Elzach. Seine Vorsitzende Monika Greulich begrüßte dazu Martina Jenne, die zuständige Fachbereichsleiterin im Landratsamt Emmendingen. Rund 50 Besucher sorgten mit ihren Fragen für eine zweistündige Veranstaltung. Die Referentin erläuterte den Zweck dieser Sozialleistung: Die strikt am Einzelbedürfnis orientierte Erhaltung des Existenzminimums.
Die Grundsicherung ist eine aus Steuermitteln finanzierte, antragsgebundene und einer individuellen Bedarfsprüfung unterliegende Leistung. Sie wird von den Sozialämtern der kreisfreien Städte oder Landkreise gewährt. Mit ihren Beträgen soll, so sehen es auch die Sozialgerichte, ein monatliches Mindesteinkommen gesichert werden, das unerlässlich ist, um bei sparsamem Umgang am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Martina Jenne erläuterte, wie die Ämter den Förderbedarf in jedem Einzelfall ermitteln. Für den Antragsteller besteht dafür eine Offenlegungspflicht seiner Einkünfte, eventuellen Vermögens und der Wohnsituation. Die monatliche Unterstützung gleicht am Ende die Differenz aus, um die das Einkommen, also etwa Altersrente, Erwerbsunfähigkeitsrente und Hinzuverdienste, hinter der Bedürftigkeitsberechnung zurückbleibt.

Berechtigungskriterien sind das Erreichen der Regelaltersgrenze, aktuell 65 Jahre plus drei Monate für alle nach 1947 Geborenen, oder eine durch Krankheit oder Behinderung verminderte Arbeitsfähigkeit unter drei Stunden pro Tag. Ein Alleinstehender gilt momentan als bedürftig, wenn sein Einkommen 893 Euro unterschreitet. Darin angesetzt wird seit Anfang 2016 ein Regelsatz von 404 Euro, der für den Lebensunterhalt ausreichen soll. Hinzu kommen auf 429 Euro taxierte Wohnkosten und 60 Euro für Heizkosten. Dabei geht man bei einem Einpersonenhaushalt von 45 Quadratmetern aus, dessen Geltendmachung oft zu Streit führt. Jenne gestand jedoch zu, dass das Sozialamt bei der Bewertung, ob eine Wohnung sparsam ist oder nicht, nicht exakt auf dieser Zahl besteht. Auch eine eigene Wohnung wird akzeptiert, fällige Zinsen, nicht dagegen Tilgungen, werden als Kosten anerkannt. Eine Geh- oder andere Schwerbehinderung wird als Mehrbedarf noch mit 68 Euro zusätzlich angerechnet.

Bei einem Ehepaar oder einer anderen Lebensgemeinschaft gilt eine etwas höhere Bedürftigkeitsgrenze von derzeit 1333 Euro. Als Regelsatz werden hier zweimal 364 Euro angesetzt. Pflegegeld beim Aufenthalt zuhause findet generell keine Anrechnung auf den Regelsatz, da es für den zusätzlichen Pflegeaufwand gewährt und benötigt wird.
Vermögen muss zuerst aufgebraucht sein

Für den Erhalt von Grundsicherung darf außerdem nicht viel Vermögen übrig sein. Als "Schonbetrag" darf ein Alleinstehender noch 2600 Euro, ein Paar 3214 Euro als geldwerte Mittel haben. Bei zwingendem Bedarf für die Lebenshaltung, so die Referentin, kann aber der zusätzliche Besitz eines Autos akzeptiert werden. Auch eine vorher vertraglich vereinbarte Bestattungsvorsorge kann bestehen bleiben.

Die Grundsicherung wird immer häufiger auch als Hilfe zur Pflege gewährt. In diesem Fall dient sie zur Abdeckung der Kosten für einen Heimaufenthalt. Nach Abzug der Zahlung der Pflegekasse und Verwendung der Rente des Betroffenen zahlt das Sozialamt hier grundsätzlich den Restbetrag. Bei Pflegestufe I (ab 2017 Pflegegrade) wären dies rund 1000 Euro zuzüglich eines Taschengeldes von 110 Euro. Es bleibt der gleiche Schonbetrag, der bei Bedarf einer Brille oder von Zahnersatz einzusetzen wäre; denn beides zahlt das Amt nicht. Stets prüft es aber mögliche Unterhaltspflichten.

Zum Unterhalt können nur die Kinder herangezogen werden. Einbezogen werden auch Schwiegerkinder, um ein Ausweichen speziell bei Höchstverdienern zu verhindern. "Die Pflicht zum Unterhalt wird jedoch heißer diskutiert, als ihre Last zumeist ausfällt", sagte Martina Jenne. Denn maximal nur die Hälfte des Überschreitungsbetrages muss monatlich übernommen werden. Ein alleinstehendes Kind hat hier einen Selbstbehalt von 1800 Euro seines um Werbungskosten und eventuelle Schulden "bereinigten" Einkommens; bei Verheirateten sind es 3240 Euro, wobei der Behalt für einen Vorrang genießenden Kinderunterhalt sogar noch größer sein kann. "Leben und leben lassen, ist hier oberste Devise", resümierte die Referentin. Dies gelte auch für das Vermögen, das nur bei guten Verhältnissen herangezogen werde. Bei vorhandenem Eigenheim bleiben Ersparnisse von maximal 25 000 Euro anrechnungsfrei; ohne Eigenheim erhöht sich der Betrag auf 75 000 Euro. Jenne wies auch darauf hin, dass durch Unehrlichkeit bei der Offenlegung erzielte Vorteile ein Betrugsdelikt darstellen, das strafrechtlich verfolgt werde. Selbst Schenkungen eines Leistungsempfängers, die bis zu zehn Jahren zurückliegen, können zurückgefordert und angerechnet werden.
Die Grundsicherung ist eine staatliche Leistung nach dem XII. Sozialgesetzbuch. Im Unterschied dazu sind das Arbeitslosengeld II (Alg) für Arbeitsuchende oder Geringverdiener und das Sozialgeld für zugehörige Nichterwerbstätige, auch Hartz IV genannt, teils beitragsfinanziert über die Arbeitslosenversicherung, teils aus kommunalen Haushalten gedeckt. Das Arbeitslosengeld ist im II. Sozialgesetzbuch geregelt. Da 2005 die alte Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe hierin verbunden wurden, erhalten Leistungen beziehende Alleinerziehende mit ihren Kindern zu über 95 Prozent diese Unterstützung.

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Veranstaltung des VdK OV Elzach zu einer besonderen Betrachtungweise des Rohrhardsbergs .
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Betrachtungsweise des Rohrhardsbergs

Frau Ida Weber liest aus dem Gedicht "Der Schwedengeist" von Fritz Obergfell vor.© Beatrix Heymann

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Betrachtungsweise des Rohrhardsbergs

Herr Reinhard Hanefeld zeigt Dias von Orchideen, die auf dem Rohrhardsberg wachsen und erklärt ihre Besonderheiten.© Beatrix Heymann

Viele Elzacher und auch zahlreiche Besucher aus dem Betreuten Wohnen waren bei den Mitgliedern und Freunde des VdK OV Elzach zu Gast, um einen Nachmittag mit vielen Informationen über ihren Elzacher Hausberg, den Rohrhardsbergs, zu erfahren.

Da war zum einen der Vortrag von Frau Ida Weber. Sie trug mit ihren 97 Jahren stehend am Mikrofon, ohne Lampenfieber einen Ausschnitt aus dem Gedicht Der Schwedengeist vor. Das Gedicht entstand während des 2. Weltkriegs unter der Feder von Fritz Obergfell. Es beschreibt die Stimmung auf dem Rohrhardsberg, seinen benachbarten Bergen und die fantastische Aussicht über Berg und Tal, zur Morgen- und zur Abendzeit. Nach dem Gedichtvortrag ließ es sich Frau Ida Weber nicht nehmen, ihre besondere private Beziehung zum Rohrhardsberg und dem Schänzle beim Rohrhardsberger Sepp (Josef Burger) und seiner Frau Anna zu beschreiben. Sie hat dort während des Krieges gearbeitet und berichtete, dass sie diese schwierige Zeit entscheidend geprägt hat, und dass diese Erfahrungen sie ein Leben lang begleitet haben.
Nach großem Applaus gratulierten die Besucher unter der musikalischen Begleitung von Wilma Lange auf der Zither mit dem Kanon: Viel Glück und viel Segen noch nachträglich zu ihrem 97. Geburtstag.

Dann kam der zweite Höhepunkt an diesem Nachmittag.
Herr Reinhard Hanefeld, jetzt Bewohner im Betreuten Wohnen, hat auch eine besondere Beziehung zum Rohrhardsberg. Er war jahrelang Gastwirt im Ochsenhof, der am Südosthang des Rohrhardsbergs liegt, und hat als gelernter Gärtner in seiner Freizeit die besondere Pflanzenwelt in dieser Höhenlage betrachtet und fotografiert.

Er zeigte in seinem Dia-Vortrag Orchideen in all ihrer Pracht, ihrer Vielfältigkeit an Größen, Farben, Formen, Blätter, und Stiele. Keine andere Pflanzenfamilie hat so eine Breite, was Formen und Farben der Blüten angelangt. Das Farbspektrum reicht von zartem Weiß über Grün- und Blautöne bis zu kräftigen Rot- und Gelbtönen.
Herr Reinhard Hanefeld erklärte die Standorte der Orchideen, die sowohl auf kargen als auch auf feuchten Böden wachsen und gerne eine Symbiose mit den Pilzen eingehen. Die Vermehrung geschieht häufig nicht durch Nektar, sondern durch List und über Täuschungen, das heißt durch Duftstoffe oder Wachs. Bei seinem Vortrag konnte man die ganze Liebe zu den Blumen spüren und sein Fachwissen bewundern. Er zeigte die großartige Farbenpracht des Frauenschuh auf, aber auch die schlichte Schönheit und das Graziöse des kleinen Schwertblättrigen Waldvögeleins. Langeweile kam überhaupt nicht auf. Das Publikum wünschte sich eine Zugabe. Und Herr Reinhard Hanefeld führte die Zuschauer in die Welt der Anemonen. Diese sind uns sehr wohl bekannt, wachsen sie doch in unserer Nähe bzw. in unseren Wäldern. Aber die Dias haben unsere Aufmerksamkeit auch auf diese Blumen gerichtet.
Das Publik dankte Herrn Reinhard Hanefeld mit großem Applaus. Der Nachmittag endete mit dem gemeinsam gesungen Lied: Es steht eine Mühle im Schwarzwäldertal, begleitet von Frau Wilma Lange an der Zither.

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Bei der Adventsfeier für ein paar Stunden die Alltagssorgen vergessen .

Adventsfeier

Elisabeth Läufer sang unter Begleitung von Wilma Lange und Carolin Fütterer-Wisser die Arie "Süße Stille" von Georg Friedrich Händel.© Beatrix Heymann

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Adventsfeier

Jeder wurde beschenkt© Beatrix Heymann

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Im vollbesetzten Atrium von St. Elisabeth konnte die Vorsitzende des VdK OV Elzach Monika Greulich zur diesjährigen Adventsfeier nicht nur die Mitglieder, die Ehrenmitglieder Frau Mathilde Kury, die Herren Anton Joos und Emil Becherer und den Ehrenvorsitzende Herrn Georg Neumaier begrüßen, sondern auch viele Freunde des Ortsverbands und Bewohner von St. Elisabeth herzlich willkommen heißen.

Die Zithergruppe Scheuer, die jedes Jahr durch ihre Musikstücke und die Begleitung der gemeinsam gesungenen Lieder den musikalischen Teil übernimmt, eröffnete die Feier mit der lustigen Schlittenfahrt. Eine Melodie, die an die Kindheit erinnerte, in der man noch in der Nachbarschaft mit Freunden nachmittags nach der Schule eine Hügel herunterfuhr und nass und frierend aber überglücklich nach Hause kam.
Die Frauenvertreterin des VdK Kreisverbands Emmendingen Frau Brigitte Rüssel erinnerte in ihren Grußworten an die vielen Projekte, die der Sozialverband in diesem Jahr besonders herausgearbeitet hatte und im neuen Jahr weiter fortführen wird. Der VdK hat sich besonders stark für die Neugestaltung der Leistungsgerechtigkeit in der Bewertung der Pflegebedürftigkeit eines Menschen eingebracht. Er warnte in der Rentenpolitik die Gefahr der wachsenden Altersarmut an. Sein angestrebtes Ziel sei ein Rentenniveau von 50 Prozent, zumindest aber das heutige Niveau zu stabilisieren. Denn, zu kleine Renten führen in die Grundsicherung. Und das soll verhindert werden. Ein erfolgreiches Projekt, das noch viele Jahre aktuell sein wird, ist das Projekt: Weg mit den Barrieren. Durch die engagierte Arbeit in den Ortsverbänden konnte so manche Barrieren durch die Einsatzfreudigkeit der Mitglieder abgebaut oder sogar beseitigt werden.
Bürgermeister Roland Tibi griff in seinen Worten einige Denkanstöße von Frau Rüssel auf und berichtete über die Anstrengungen der Stadt Elzach, mehr Lebensqualität für die Senioren zu erreichen. Hier leistet der Beirat für Senioren, und Behinderte wertvolle Arbeit. Roland Tibi sprach die zunehmende Anzahl von Pflegebedürftigen in unserer Stadt an und berichtete, dass der Investor Hans Herr zusätzliche Pflegeplätze in Elzach schaffen wolle.
Zur Umsetzung der Barrierefreiheit in Elzach führte Roland Tibi aus, dass diese größtenteils sehr kostspielig und manchmal auch baulich nicht möglich sei. Er beklagte auch weiterhin, dass die ärztliche Versorgung der Bevölkerung in Elzach zukünftig schwieriger werden könnte. Ein positives Signal könnte das geplante Gesundheitshaus sein, das anstelle des jetzigen Sparkassengebäudes entstehen werde. Mit Bedauern und mit Unverständnis wurde die Information aufgenommen, dass die AOK-Geschäftsstelle in Elzach schließen würde. Der Bürgermeister versprach, sich mit allen Möglichkeiten um den Erhalt dieser wichtigen Einrichtung zu bemühen.

Nach diesen beiden Vorträgen war es gut, dass die Besucher durch einen musikalischen Höhepunkt auf andere Gedanken gelenkt wurden. Es war der Auftritt vom Frau Carolin Fütterer-Wisser, Diplomorchestermusikerin. Sie spielte auf der Querflöte, Frau Wilma Lange am Klavier und begleiteten die Gesangsolistin Frau Elisabeth Läufer bei der Arie Süße Stille von Georg Friedrich Händel. Dann gehörte die Bühne 2 jungen Musikerinnen. Ella Meßner, 9 Jahre, spielte auf der Querflöte das Weihnachtslied: Alle Jahre wieder, und weitere Musikstücke, die Frau Fütterer-Wisser sowohl auf der Querflöte als auch auf dem Klavier begleitete. Danach hatte die 6jährigen Tochter Paulina Wisser ihren Auftritt. Mit einem schönem ruhigen Geigenstrich spielte sie zur Klavierbegleitung ihrer Mutter Carolin Fütterer-Wisser und konnte schnelle und langsame Rhythmen gekonnt umsetzen. Es war ein ganz besonderes Erlebnis, Kinder bei ihrem ersten Auftritt zu sehen, wie sie mit großer Konzentration ihr Können zeigten. Das Publikum bedankte sich mit großem Beifall für dieses außergewöhnlich schöne Konzert.

Weitere Höhepunkte waren die Darbietungen der Gesangsolistinnen Frau Helga Schneider mit dem Lied Es wird schu glei dumpa und Frau Elisabeth Läufer mit dem Lied Abends wenn ich schlafen geh. Aufmerksam lauschten die Zuhörer der Adventsgeschichte, vorgelesen von Helga Schneider und dem Gedicht Vorweihnachtstrubel, vorgetragen von Beatrix Heymann. Nachdem die Geschenke verteilt worden waren, bedankte sich Manfred Lang, Stellvertreter im VdK Vorstand, bei allen Mitwirkenden, die durch ihre Darbietungen diese Feier ermöglichten. Das gemeinsam gesungene Lied O du fröhliche entließ die Besucher in die vorweihnachtlichen Tage.

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  1. Die Vorstandstand | © D. Kury
  2. Der Frühjahresausflug | © Manfred Lang
  3. Der Frühjahresausflug | © Manfred Lang
  4. Sommerhock | © Manfred Lang
  5. Herbstausflug nach Laufenburg | © Manfred Lang
  6. Fragen und Antworten zur Grundsicherung | © Nikolaus Bayer
  7. Betrachtungsweise des Rohrhardsbergs | © Beatrix Heymann
  8. Betrachtungsweise des Rohrhardsbergs | © Beatrix Heymann
  9. Adventsfeier | © Beatrix Heymann
  10. Adventsfeier | © Beatrix Heymann

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