Url dieser Seite: http://vdk.de/ov-ellwangen/ID59785
Sie befinden sich hier:

Mitteilungen für die Gemeinde Blätter - Informationen

Der Ortsverband Ellwangen informiert

Große Aktion des VdK Baden-Württemberg: „Pflege macht arm!“

Auf der Landespressekonferenz (LPK) im Landtag hat der Sozialverband VdK Baden-Württemberg am 7. Februar seine große Pflegeaktion 2019 „Pflege macht arm!“ gestartet. Sie will darauf aufmerksam machen, dass immer mehr pflegebedürftige Menschen, insbesondere Heimbewohner, wegen der hohen Eigenanteile auf Sozialhilfe angewiesen sind und am Lebensende zu Taschengeldempfängern werden. Hintergrundinformationen zur Aktion, ein Film und die Möglichkeit der Abstimmung gibt es unter www.vdk-bawue.de im Internet. Außerdem berichten die VdK-Zeitungen vom Februar und vom März 2019 darüber.

Plakat zur Aktion "Pflege macht arm"

Plakat zur Aktion "Pflege macht arm"© Sozialverband VdK Baden-Württemberg

Erfolgreicher VdK-Sozialrechtsschutz auch in 2018

Bereits seit Ende der 1940er-Jahre gewährt der Sozialverband VdK seinen Mitgliedern professionellen Sozialrechtsschutz. Derzeit 55 hauptamtliche Sozialrechtsreferenten gibt es allein in Baden-Württemberg. Sie erledigten 11.677 Widerspruchsverfahren sowie Klagen vor Sozialgerichten in 2018 – beispielsweise bei Streitfällen mit Kranken- oder Pflegekassen, gesetzlicher Renten- oder Unfallversicherung, Landratsämtern oder auch mit Jobcentern. Dabei erstritten sie für die Sozialrechtsschutz begehrenden VdK-Mitglieder 10.079.591 Euro an Nachzahlungen. Ihre Büros haben die Sozialrechtsreferenten in 35 VdK-Servicestellen in ganz Baden-Württemberg. Adressen und Sprechzeiten finden sich unter www.vdk-bawue.de im Internet.

Die Rentenversicherung erklärt den Rentenpakt

Fragen und Antworten zum „Rentenpakt“, der im Januar 2019 in Kraft trat, enthält eine Sonderinformation der Deutschen Rentenversicherung (DRV): Unter www.deutsche-rentenversicherung.de/rentenpakt kann man sich über die neuen Haltelinien für Beitragssatz und Rentenniveau, die Verbesserungen für Erwerbsminderungsrentner, den Ausbau der Mütterrente sowie über die Entlastung für Geringverdiener informieren. Auch steht eine kleine Broschüre zum Download bereit, die den Rentenpakt erklärt. Wer die Gratis-Broschüre in Papierform möchte, kann sie telefonisch unter (0721) 825-23888 oder per Mail presse@drv-bw.de bestellen. Individuelle und persönliche Beratung zum Rentenpakt erhalten Interessierte wohnortnah in den Regionalzentren und Außenstellen der DRV Baden-Württemberg, zudem gibt es das Gratis-Servicetelefon unter (0800) 1000 48 024.

VdK-Gesundheitstag in Liederhalle mit großem Programm

Jetzt für 6. Oktober 2018 anmelden!

Der TV-bekannte Arzt und Kabarettist Lüder Wohlenberg kommt am 6. Oktober auf dem VdK-Gesundheitstag (10 bis 15.30 Uhr) in die Liederhalle Stuttgart. Da geht es 2018 um „Gesundheitswesen und Pflege gerecht und zukunftsfähig gestalten!“. Vorgesehen sind Vorträge unter anderem von AOK Baden-Württemberg-Vorstand Dr. Christopher Hermann, Landesärztekammer-Vize Dr. Matthias Fabian, dem Diabetologen Dr. Richard Daikeler sowie dem Präsidenten der Deutschen Schmerzgesellschaft, Professor Dr. Martin Schmelz, zudem von VdK-Landeschef Roland Sing. Der Eintritt ist frei, eine baldige Anmeldung ist jedoch erforderlich: VdK-Landesgeschäftsstelle, Anita Unger, Johannesstraße 22, 70176 Stuttgart, a.unger@vdk.de oder Fax (0711) 619 56-99. Der Versand der Gratis-Eintrittskarten erfolgt erst im September.

Seit 2018: Verordnung von Ernährungstherapie

Seit Januar 2018 können spezialisierte Kassenärzte Ernährungs¬thera¬pie als Heilmittel für Patienten mit seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen oder Mukoviszidose verordnen. Darauf weist die in Stuttgart ansässige VdK Patienten- und Wohnberatung Baden-Württemberg (www.vdk.de/patienten-wohnberatung-bw) hin. Dabei muss die Ernährungstherapie bei den seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen als alternativlose medizinische Maßnahme gelten, ohne die dem Betroffenen Tod oder schwere Behinderung drohen würde. Die Verordnung erfolgt durch einen Kassenarzt, der auf die Behandlung der Stoffwechselerkrankungen spezialisiert ist. Das ist in der Regel derjenige Arzt, der die krankheitsspezifische Behandlung schwerpunktmäßig bei dem betroffenen Patienten durchführt.

Euro-WC-Schlüssel

Über den Club behinderter und ihrer Freunde (CBF) gibt es weiterhin den Euro-WC-Schlüssel für 20 Euro und – zum „Paketpreis“ von 27 Euro – auch das Locus-Behindertentoiletten-Verzeichnis. Bezugsberechtigt sind Menschen, die auf diese Toiletten mit europaweit einheitlichem Schließsystem (über 12 000 entsprechende Schlösser) an Raststätten, Autobahnparkplätzen und in Innenstädten angewiesen sind – zum Beispiel schwer Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer, Stomaträger, Blinde, Hilfsbedürftige oder auch an Multipler Sklerose, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa Erkrankte. Der Schwerbehindertenausweis gilt als Berechtigung, wenn das Merkzeichen aG, B, H oder BL oder G und mindestens der Grad der Behinderung 70 vorliegt. Der ärztliche Nachweis genügt, wenn eine Behinderung nicht anders nachgewiesen werden kann. Kontakt: CBF-Zentrale (06151) 8122-0, bestellung@cbf-darmstadt.de, www.cbf-darmstadt.de

„Arm durch Pflege?“ 17. Juli Fachtag in Stuttgart

Zum Fachtag Armut samt Diskussion „Arm durch Pflege?“ lädt das 31 Organisationen und Gewerkschaften umfassende „Bündnis gegen Altersarmut in Baden-Württemberg“ am 17. Juli ein. Es diskutieren VdK-Landesvorsitzender Roland Sing, SPD-Bundestagsabgeordnete (MdB) Hilde Mattheis, CDU-MdB Peter Weiß (angefragt), Verdi-Fachbereichsleiterin Irene Gölz und Bernhard Schneider von der Initiative Pro-Pflegereform. Zudem gibt es Beiträge von Bernhard Schneider, Irene Gölz, Peter Schmeiduch (Sozial- und Integrationsministerium), Martin Gross (Verdi), Saskia Ulmer (Landesfrauenrat), Peter Niedergesäss (Katholische Arbeitnehmerbewegung) und von Menschen aus der Pflege. Der Fachtag (10 bis 16 Uhr) findet im Rupert-Mayer-Haus, Hospitalstraße 26, 70174 Stuttgart, statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung bis zum 10. Juli ist erbeten: Karin Grimm (Verdi) Telefon (0711) 887882140, fachtag-armut.bawue@verdi.de oder an Verdi BW, Ressort 3, Theodor-Heuss-Straße 2, 70174 Stuttgart.

Verena Bentele neue VdK-Präsidentin

Verena Bentele (36), die von Januar 2014 bis Mai 2018 als Behindertenbeauftragte der Bundesregierung wirkte, ist neue Präsidentin des VdK Deutschland, des größten Sozial- und Behindertenverbands in Deutschland mit bundesweit fast 1,9 Millionen Mitgliedern. Bentele, die vom Bodensee stammt, ist seit ihrer Geburt blind. In ihrer Sportlerkarriere gewann die studierte Literaturwissenschaftlerin 12 Goldmedaillen im Langlauf und Biathlon bei Paralympics und anderen großen Championaten. An der VdK-Spitze löst sie Ulrike Mascher (79) ab, die seit 2008 amtierte und beim VdK-Bundesverbandstag Mitte Mai 2018 in Berlin nicht mehr für das Präsidentenamt kandidiert hatte. Nachfolger von Verena Bentele im Amt des Bundesbehindertenbeauftragten ist seit 9. Mai der sehbehinderte Jurist Jürgen Dusel (53).

Jürgen Dusel neuer Bundesbehindertenbeauftragter

Der Jurist Jürgen Dusel (53) ist seit dem 9. Mai 2018 neuer Behindertenbeauftragter der Bundesregierung. Er folgt auf Verena Bentele, die von 2014 bis 2018 amtierte und seit dem 16. Mai 2018 als neue Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland wirkt. Jürgen Dusel, der seit seiner Geburt stark sehbehindert ist, fungierte von 2010 bis 2018 als Beauftragter der Landesregierung von Brandenburg für die Belange der Menschen mit Behinderung. Weitere Informationen finden sich unter www.behindertenbeauftragter.de im Internet.

Verordnung von Krankenfahrten nach Pflegereform


Bis Ende 2016 konnten Kassenärzte Fahrten zur ambulanten Behandlung verordnen und Krankenkassen diese Fahrten genehmigen, wenn Patienten einen Bescheid mit Pflegestufe zwei oder drei vorlegten. Seit 2017 muss der Pflegebescheid den Pflegegrad drei, vier oder fünf ausweisen. Eine dauerhafte Mobilitätseinschränkung wird bei Patienten mit Pflegegrad vier und fünf als gegeben angesehen. Bei Pflegegrad drei muss der Arzt sie nochmals feststellen. Das gilt aber nur für neue Fälle. Für Patienten, die bis Ende 2016 Pflegestufe zwei und seit Januar 2017 Pflegegrad drei haben, braucht der Arzt das nicht tun. Auf dem Formular "Verordnung einer Krankenfahrt" wird seit 2017, und zunächst weiterhin, auf "Pflegestufen" Bezug genommen. Bis zur Formularanpassung kreuzen Ärzte weiterhin "Merkzeichen aG, BI, H oder Pflegestufe 2 beziehungsweise 3 vorgelegt" an.

Demografiebeauftragter im Land

Baden-Württemberg hat erstmals einen Landes-Demografiebeauftragten: Thaddäus Kunzmann (53) wird das zunächst für fünf Jahre vorgesehene Amt ausüben. Das Kabinett bestellte kürzlich den ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten aus Nürtingen. Der gelernte Industriekaufmann soll Bürgern sowie Kommunen, Wirtschaft und Sozialorganisationen als unabhängiger Ansprechpartner dienen. Und Kunzmann soll die mit dem demografischen Wandel einhergehenden Herausforderungen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Zugleich soll er diese Querschnittsaufgabe über alle Ressorts hinweg koordinieren. Zur Unterstützung seiner unabhängigen und weisungsfreien hauptamtlichen Arbeit erhält Kunzmann eine Geschäftsstelle, die beim Landessozialministerium angesiedelt ist.

2017 grundlegende Neuerungen bei der Pflege


Grundlegende Neuerungen gibt es ab Januar 2017 bei der gesetzlichen Pflegeversicherung. Statt in drei Pflegestufen werden Betroffene fortan in fünf Pflegegrade eingestuft. Entgegen der Praxis der vergangenen 22 Jahre gilt nun als Maßstab nicht mehr der Hilfebedarf bei körperlichen Verrichtungen in Alltag sondern der Grad der Selbstständigkeit.
Die vom VdK lange geforderte Pflegereform trägt auch den Belangen Demenzkranker Rechnung. Wer bereits eingestuft ist, wird ohne Antrag ins neue System übernommen. Dabei werden Pflegebedürftige mit ausschließlich körperlichen Einschränkungen automatisch in den im Vergleich zur bisherigen Pflegestufe nächsthöheren Pflegegrad übergeleitet. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz gelangen automatisch in den übernächsten Pflegegrad.
Zudem sieht der Bestandsschutz vor, dass Pflegebedürftige durch die Überleitung finanziell nicht schlechter gestellt werden. Detailinformationen gibt es bei den Pflegestützpunkten, den Krankenkassen, beim Sozialverband VdK https://www.vdk.de/www.vdk-bawue.de, wo auch eine Broschüre erhältlich ist, sowie bei der VdK Patienten- und Wohnberatung in Stuttgart https://www.vdk.de/patienten-wohnberatung-bw/.

VdK warnt Rentner vor Betrügern

Der Sozialverband VdK warnt vor Betrügern, die unter dem Vorwand, von einem "VdK-Sozialdienst" zu kommen, bei älteren Menschen vorsprechen. Bei derartigen Fällen in Bayern war von anstehenden "Rentennachzahlungen" die Rede. Vorab sollten die so Angesprochenen jedoch eine "Bearbeitungsgebühr" von mehreren Tausend Euro überweisen! Die vorgelegten gefälschten Schreiben mit VdK-Logo und VdK-Adressbestandteilen wollten den Anschein erwecken, offizielle VdK-Briefe zu sein. Der VdK rät zur Vorsicht. Auf keinen Fall sollten die angeschriebenen oder direkt angesprochenen Menschen irgendeine Zahlung tätigen oder Daten von sich preisgeben. Vielmehr sollten sie den VdK https://www.vdk.de/www.vdk.de, und die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg (DRV) und gegebenenfalls auch die Polizei informieren. Die DRV warnt auf ihren Internetseiten www.deutsche-rentenversicherung-bw.de noch vor weiteren Betrügereien. Im Zweifel kann man sich an die kostenlose DRV-Servicenummer 0800 1000 4800 wenden. Zudem gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung den Gratisflyer "Vorsicht Trickbetrüger".

Auch 2017 mit dem VdK in alle Welt

Auch im neuen Jahr kann man mit "VdK Reisen", dem Reisebüro des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, in interessante Länder und Regionen. Im Mai 2017 gibt es eine spezielle Mitgliedergruppenreise an die Algarve (Portugal) und an die Costa de la Luz (Andalusien). Das VdK-Reisebüro kann auch Individualreisen für Mitglieder und andere Interessierte vermitteln.
Darüber hinaus kann man mit vielen der rund 1200 VdK-Ortsverbände auf Tour. Die ehrenamtlich tätigen Ortsverbände führen regelmäßig Tagesausflüge durch, manchmal auch Kurzreisen. In diesen örtlichen VdK-Gruppen findet zudem das gesellige Vereinsleben mit seinen Treffen, Bunten Abenden, Kaffeenachmittagen und Informationsveranstaltungen statt. Viele Ortsverbände, ebenso die 52 VdK-Kreisverbände, sind mit eigenen Internetseiten im Netz (Links über www.vdk-bawue.de). Das VdK-Reisebüro https://www.vdk.de/www.vdk-reisen.de befindet sich in der Landesverbandsgeschäftsstelle, Johannesstraße 22, 70176 Stuttgart, Telefon (0711) 619 56-82 oder -85, vdk-reisen-bw@vdk.de.


Mit freundlichen Grüßen
Anita Unger (Sekretariat)

Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V.
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Johannesstr. 22, 70176 Stuttgart
Tel.: 0711/6 19 56-52
Fax: 0711/6 19 56-99

Vertretungsberechtigter Vorstand Roland Sing, Baldur Morr, Uwe Würthenberger
Vereinsregisternummer: 957
Registergericht: Amtsgericht Stuttgart

Bildrechte einblenden

Bildrechte auf der Seite "https://www.vdk.de/ov-ellwangen/ID59785":

  1. Plakat zur Aktion "Pflege macht arm" | © Sozialverband VdK Baden-Württemberg

Liste der Bildrechte schließen