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Bundesverdienstkreuz

für Adalbert Andreas
Ehrung durch Sozialdezernent Uwe Schmidt

v.l.: Laurette Andreas, der Bürgermeister der Stadt Trendelburg Bernhard Klug, Adalbert Andreas und der erste Kreisbeigeortnete und Sozialdezernent des Landkreises Kassel Uwe Schmidt.© VdK OV Eberschütz

WEIS
Den Humor nicht verloren

Der Höhepunkt des Tages kam ganz zum Schluss. Die Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes Eberschütz war zu Ende, die Tagesordnungspunkte abgehakt und die Beschlüsse gefasst: Ein Antrag an den Magistrat der Stadt Trendelburg im Gemeinschaftshaus einen Treppenlift einzubauen und die Einigung auf den 17. Juli als Termin für das Sommerfest.
Dann wurde es noch einmal richtig spannend.

Uwe Schmidt, Erster Kreisbeigeordneter und Vertreter des Landrats, verlieh im Namen des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland an Adalbert Andreas, den langjährigen Kommunalpolitiker, der nicht nur Gründungsmitglied des VdK Ortsverbandes war, sondern auch heute noch engagiertes Mitglied im Verein für Bewegungsspiele ist.

Die Festredner, Bürgermeister Bernhard Klug, Bernd Mogge, der Vorsitzende des VdK Ortsverbandes, Ortsvorsteher Hartmut Kleppe und Vereinskameraden würdigten das Engagement und die Willensstärke des 81-jährigen, dem während des zweiten Weltkrieges im Alter von 20 Jahren nach einer Verwundung der rechte Oberschenkel amputiert werden musste. Der Sozialverband VdK bewahre mit seinem Einsatz für die Interessen der behinderten, alten, kranken und sozial schwachen Menschen das menschliche Antlitz dieser Gesellschaft, stellte der Erste Kreisbeigeordnete während seiner ersten Amtshandlung als neuer Sozialdezernent des Landkreises fest.

Adalbert Andreas habe mit der Gründung des Ortverbandes nicht nur an sich selbst gedacht, sondern auch an das Wohl vieler Anderer.
"Eigentlich wollte ich auch eine Rede halten, aber das kann ich mir jetzt sparen, es wurde bereits alles gesagt", stellte der Geehrte, dem von Bürgermeister Klug auch Humor und Schlagfertigkeit attestiert wurden, trocken fest, und lud zu Feier des Tages an ein reichhaltiges Büffet.

Adalbert Andreas war 1947 Gründungsmitglied des VdK und gehört bis heute dem Vorstand als Kassenführer an. Er war vor dem Zusammenschluss zur Großgemeinde Trendelburg Gemeindevertreter in Eberschütz und später stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Trendelburg.
Von 1954 bis 1990 bekleidete er das Amt des Ortslandwirtes, war von 1952 bis 1994 Schriftführer im Vorstand des VfB und gründete 1961 mit Gleichgesinnten eine Schützenabteilung als Sparte des VfB (Verein für Bewegungsspiele), der er 35 Jahre als erster Vorsitzender und Schützenmeister vorstand. Seit 1962 ist er Mitglied im Angelclub, seit 1964 im deutschen Roten Kreuz und seit 1970 in der Feuerwehr.

Von 1979 bis 1990 war der gelernte Landwirt Mitglied im Aufsichtsrat der Viehverwertungsgenossenschaft Kassel-Hofgeismar. Adalbert Andreas ist Träger zahlreicher Medaillen und Auszeichnungen, darunter der Ehrenbrief des Landes Hessen.


(Text: Frau Vossen, HNA 09.03.2005)

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