Chronik des VdK Ortsverbandes Dortmund-Brackel Unsere Chronik
Chronik des VdK Ortsverbandes Dortmund-Brackel
Im Jahre 1948 wurde in Bochum der VdK-Landesverband Nordrhein
Westfalen gegründet. Drei Jahre später, an einem
schönen Herbstabend im Oktober 1951, trafen sich sieben
engagierte Männer der ersten Stunde im
Brackeler Gasthaus Pape und hoben den Ortsverband
Brackel aus der Taufe.
Erster Vorsitzender war Fritz Schnier, der
dieses Amt bis 1954 ausübte. Der Ortsverband Brackel wuchs von
der Mitgliederzahl stetig an und viele Bürgerinnen und
Bürger suchten die Unterstützung als
Kriegsgeschädigter oder Hinterbliebener. Der VdK mit seiner
Zielsetzung der sozialpolitischen Selbsthilfe, Selbstbestimmung und
Selbstverwirklichung war in Zeiten der Not nach dem Zweiten
Weltkrieg Stützpfeiler für alle, die alleine nicht in der
Lage waren, ihre Versorgungsansprüche durchzusetzen. Immerhin
gab es nach Kriegsende bundesweit 1,5 Mio. Kriegsverwundete,
Kriegswitwen und Kriegswaisen.
Ein Hauptziel ist es damals wie heute, die gesundheitliche,
berufliche und gesellschaftliche Rehabiltation der Betroffenen zu
erreichen. So war die Gründung des VdK auch eine Chance auf
einen Neubeginn, denn die Betroffenen waren Willens, die neu
entstehende Gesellschaft mitzuformen. Zu Beginn war es eine
ungeheure Leistung der ehrenamtlichen - und hauptamtlichen
Kräfte, diesen Prozess zu begleiten. Aber die
rechtmäßige Versorgung der Kriegsbeschädigten und
Kriegshinterbliebenen wurde in fast allen Fällen
durchgestzt.
Die großen Ziele des Landesverbandes schlugen sich auch in
der Arbeit des Ortsverbandes nieder. Da ging es um die Zuteilung
von Wohnraum durch den VdK-Bauträger Wohnungs- und
Siedlungs GmbH, später kam die Unterstützung
beim Bau von Eigenheimen und Eigentumwohnungen hinzu. Große
Erholungsheime in Bad Fredeburg und Marienheide
tragen noch heute zur Gesundung kranker Mitglieder bei.
Die Geschichte des Ortsverbandes Brackel war bis 1970 durch
wechselnde Vorsitzende geprägt, ehe ab 1970 die
Ära Franz-Anton Brzyski anbrach, der die
Geschicke bis zum Frühjahr 2003 leitete! Heute nimmt er als
Ehrenvorsitzender noch regen Anteil am Wirken des
Ortsverbandes und auf seinen Rat hört der Vorstand gerne.
Nach der Übernahme des Vorsitzes durch Harry
Schulz brach auch eine Zeit der neuen Techniken an. Nicht
mehr die Schreibmaschine ist das Arbeitsmittel; sondern Laptop und
PC stehen als zuverlässige Partner des Vorstandes bereit und
auch im Internet sind die Brackeler vertreten. Der heutige
Vorsitzende wird sicherlich nicht eine solch lange Zeit wie
Franz-Anton Brzyski an der Spitze stehen, doch
auch er wird ein Mosaikstein im VdK-Gefüge sein.