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Chronik des VdK Ortsverbandes Dornstadt

Gründung, Entwicklung, Vorstände
Im Zuge des organisatorischen Aufbaus des VdK nach dem Kriege wurde die Ortsgruppe Dornstadt schon im Jahre 1947 gegründet. 1948 übernahm Kamerad Jakob Groner, selbst Schwerkriegsbeschädigter, die Geschicke der Ortsgruppe, zu der außer Dornstadt die Gemeinden Bollingen-Böttingen und Tomerdingen gehörten. Bei der Gründung haben 40 Kameradinnen und Kameraden ihren Beitritt erklärt. Das stete Anwachsen der Ortsgruppe machte 1950 eine Abtrennung von Tomerdingen erforderlich, das zeitweilig eine eigene Ortsgruppe unterhielt.

Aus gesundheitlichen Gründen musste Kamerad Groner seinen Vorsitz, den er praktisch 20 Jahre erfolgreich geführt hatte, im Jahre 1967 abgeben. Er verblieb jedoch im Vorstand, um sich weiterhin kassentechnischen Aufgaben zu widmen und dabei die enge Verbindung mit den Mitgliedern zu Pflegen. In diesem Zusammenhang sei seine Betreuung der Mitglieder im Altenheim Dornstadt nicht vergessen.

Unermüdlich ihm zur Seite stand in all diesen Jahren die Kameradin Frau Hanauska, der kein Weg, kein Kilometer und kein Wetter zuviel waren, um pünktlich abzurechnen.
In der Mitgliederversammlung im Juni1967 wurde Kamerad Wilhelm Seitz zum 1. Vorsitzenden gewählt, dem es ein besonderes Anliegen bedeutete, neben seiner hauptamtlichen Tätigkeit beim VdK Stuttgart, im Rahmen der Ortsgruppe die Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Sprechstunden und Versammlungen zu fördern und die örtliche Betreuung zu vertiefen.
Einhergehend mit der Aufwärtsentwicklung der Gemeinde Dornstadt als Einzugsgebiet für den Großraum Ulm, nahmen auch die Aufgaben der Ortsgruppe zu, da außer Dornstadt auch Bollingen mit Böttingen zum Ortsverband gehören, was einen verstärkten Einsatz aller Vorstandsmitglieder notwendig machte. Die Fahrbereitschaft des stellvertretenden Vorsitzenden, Kamerad Hans Pfemeter, half manche unüberwindlich scheinende Situation zu meistern. Die räumliche Abgelegenheit von Bollingen wurde durch die Rührigkeit der Hinterbliebenen-Betreuerin, Kameradin Beinhofer, in Bollingen bewältigt.

Um den vielseitigen Aufgaben gerecht zu werden, stellte sich die Kameradin Seitz, ebenfalls kriegsbeschädigt, zur Verfügung, indem sie Hausberatungen, Werbung, Vermittlung und Fahrten übernahm. Durch persönliche Ansprache von Freunden und Interessenten und nachgehende Hausbesuche stießen immer neue Mitglieder zur Ortsgruppe. Die Zusammenkünfte und Diskussionsabende spiegelten das Bild einer in sich gefestigten und lebendigen VdK-Gemeinschaft wieder. Diese wiederum strahlte aus und verhalf der Ortsgruppe dazu, sich innerhalb der Gemeinde eine anerkannte Position zu schaffen.

Die sozialbetreuerische Arbeit und Vertretung, die sich bislang nur auf die Kriegsopferversorgung erstreckte, wurde nunmehr auf die Fachgebiete der Sozialversicherung sowie gesetzlichen Unfallversicherung, also Betriebsunfälle und Berufskrankheiten ausgedehnt. Von Seiten der Gemeindevertretung, insbesondere in der Person des Bürgermeisters Klein, wurde der Ortsgruppe eine Unterstützung zuteil, die darin ihren Ausdruck des Dankes fand, dass Bürgermeister Klein, auf einstimmigen Beschluss hin, die goldene Ehrennadel des VdK verliehen wurde.
Als Anziehungspunkt besonderer Art wirkte sich das Ausflugsprogramm aus, an dem sich ab1964 auch die Ortsgruppe Tomerdingen beteiligt, welches über die Mitglieder hinaus auch Freunde und Gönner für die Ortsgruppe gewann.

Besonders zu erwähnen ist, dass Frau Antonie Seitz von1965 bis 1992 Schriftführerin und von 1969 bis 2000 Hinterbliebenen- und Frauenvertreterin des VdK Ortsverbandes Dornstadt war.
Nach dem Tode des l. Vorsitzenden Kamerad Wilhelm Seitz 1988 wurde der seitherige 2. Vorsitzende Kamerad Georg Wieland zum 1. Vorsitzenden gewählt. Josef Stolz wurde zum neuen Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
1994 übernahm Georg Schmid das Amt des Ortsverbandsvorsitzenden. Die Stärke des Ortsverbandes Dornstadt betrug Ende 1994, 93 Mitglieder. Während der Amtszeit von Georg Schmid, bis zum Jahre 2004, stieg die Mitgliederzahl auf 162 Personen.

Von 2004 bis 2010 leitete Karl-Uwe Vollbrecht den Ortsverband Dornstadt.
Im Juli 2005 beschlossen die Mitglieder des zum Stadtkreis Ulm gehörenden Ortsverbandes Jungingen, mit den Gemeinden Lehr und Mähringen, sich dem Ortsverband Dornstadt anzuschließen. Nach dem Tod ihres langjährigen Vorsitzenden war es den Mitgliedern nicht gelungen einen Nachfolger für das Amt des Ortsverbandsvorsitzenden zu finden. Seit dem1. Oktober 2005 gehören die VdK Mitglieder in den Orten Ulm-Jungingen, Ulm-Lehr und Ulm-Mähringen zum Ortsveband Dornstadt. Damit wurde der Ortsverband Dornstadt zum flächenmäßig größten Ortsverband - und mit genau 300 Mitgliedern zu einem der Mitgliederstärksten Ortsverbände im Kreisverband Ulm.

Ab 2010 übernahm Herr Thomas Kiefer für kurze Zeit das Amt. Nach seinem Ausscheiden aus dem OV-Dornstadt, hatte der 2. Vorsitzende Herr Josef Stolz das Amt übernommen.

Seit April 2011 leitet Herr Klaus Müller den Ortsverband Dornstadt.
Bereit seit dem November 2014 leitet Herr Holger Korda den OV da Herr Klaus Müller dem wir hier noch einmal ganz herzlich für seine geleistete Arbeit danken wollen den Vorsitz im OV aus gesundheitlichen Gründen abgegeben hat .
Bereits zum Jahreswechsel und an der Adventfeier 2014/15 durfte Holger Korda als 2.ter Vorsitzender das Amt von Herr Klaus Müller übernehmen.

Ganz Herzlichen Dank geht an Frau Wally Kiefer und Frau Lore Eisenlauer, welche ihr Amt als Kassiererin bzw Frauenvertreterin, leider nicht mehr mit ihrer ganzen Energie ausüben konnten, Ihre Ämter im Juni 2016 abgaben.

Am 9.6.2016 wurde Frau Kerstin Korda als Kassiererin gewählt. Frau Luise Lemm hat das Amt als Frauenvertreterin Kommissarisch von Frau Lore Eisenlauer übernommen.

Seit März 2019 hat Frau Tanja Reichstein, Kommissarisch das Amt der Obfrau für Rentner von Frau Rita Rupp übernommen.

Holger Korda OVV VdK Dornstadt.

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