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Grossglockner-Hochalpenstrasse * Hinterglemm-Maria-Alm *
Wattens im Inntal
Bei ihrem Viertagesausflug besuchte eine Gruppe von 43
Vdkler und Gäste unter der Leitung ihres Vorsitzenden und
Organisators Rolf Schweiher vom 24.-27.Mai 06 das
Grossglocknergebiet. Am frühen Morgen brach diese
Gruppe auf zu dieser grossen Fahrt. Nach einem Zwischenstop
erreichte sie zur Mittagszeit die Stadt Prien am Chiemsee. Hier
wurde ein längerer Aufenthalt eingelegt und die Teil-nehmer
machten eine Schifffahrt zur Fraueninsel, welche die kleinere der
beiden Inseln des Chiemsees ist. Während die Herreninsel
weitgehend unbewohnt ist, stellt die Fraueninsel einen
grosszügigen Naturraum dar, mit herrlichen Bauerngärten
der Fischer und dem Kloster Frauenchiemsee, das im 8. Jahrhundert
von König Ludwig I. wiedergegründet wurde.
Am Spätnachmittag fuhr die Gruppe von Prien aus weiter
über die Deutsche Alpenstrasse nach Kössen -
Leogang-Saalfelden - nach Fusch an der Grossglocknerstrasse
gelegen. Es wurde Quartier bezogen im Hotel-Pension
"Unterkrämerhof".wo wir gut untergebracht und
verpflegt wurden.
Nach einer doch anstrengenden Fahrt begaben sich die Teilnehmer
bald zur Ruhe, denn für den nächsten Tag war die Fahrt
über die Gross-glockner Hochalpenstrasse geplant.
Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet startete die
Gruppe zur un-vergesslichen
Grossglockner-Hochalpenrundfahrt in Begleitung des
Wirts Ernst Wallner. Zu Beginn lag der Ort noch im
Nebel, doch auf Höhe von ca. 1200 m öffneten sich die
Wolken und der herrliche Blick auf die noch tief verschneite
Bergwelt begeisterte die Teilnehmer immer mehr.
Über Hochmais erreichten sie das Fuscher Törl

auf 2428 Meter, einer der schönsten Fotostandorte mit Blick auf das überwältigende

Bergmassiv des Grossglockners. Nach einem kurzen Stop fuhr man weiter, in den Kehren hatte es oftmals noch Schneeverwehungen von mehreren Metern Höhe.Vorbei am Fuscher Lacke erreichte man den Nordsüd-Übergang das "Hochtor" auf 2504 Meter. Nachdem die Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten überfahren war, gelangte man auf die bereits fast schneefreie Südseite. Die ersten Murmeltiere und Steinböcke waren zu sehen und das Aussichts- und Gletschergebiet "Kaiser-Franz-Josefs-Höhe" auf 2369 Meter war bald erreicht. Hier angekommen, stand man direkt vor Österreichs höchstem Berg, dem Grossglockner (3798m) mit Blick auf den längsten Gletscher der Ostalpen, die Pasterze.

Beeindruckt von der herrlichen Bergwelt verbrachten die
Teilnehmer eine ausgiebige Rast im Besucher
zentrum, wo sie viele Informationen erfuhren. Nach der Talfahrt
wurde die Wallfahrts-kirche von Heiligenblut
besichtigt. Danach fuhr die Gruppe durchs Mölltal,
Iselsberg nach Lienz in Osttirol, wo sie einen Kaffeestop
einlegte. Anschliessend ging die Fahrt weiter durch den
Felbertauerntunnel zurück nach Fusch. Nach dem Abendessen
folgte ein Informationsabend. Der Wirt zeigte seinen Gästen
Lichtbildern und gab ihnen viele interessante Infos über seine
schöne Heimat, "das Glocknergebiet." Mit
vielen schönen Eindrücken von der herrlichen Bergwelt
ging dieser Abend seinem Ende zu.
Am dritten Tag stand eine Fahrt auf idyllischer Strasse nach
Saalbach-Hinterglemm auf dem Programm. Mit einem Schlepperzug
wurden die Teil-nehmer zur "Lindlingalm" auf ca. 1300 m
hochgefahren, wo ein deftiges Vesper oder Mittagessen eingenommmen
wurde. Danach ging es zurück über Maishofen zum bekannten
Ort "Maria.-Alm" wo der Wirt Ernst seinen
Gästen wieder viel interessantes über die
Wallfahrtskirche zu berichten wusste. Die Tagesfahrt ging weiter
über den Ort Dienten, über die Hochkönigstrasse, mit
herrlichem Blick zum Gebirgsmassiv des 2941 m hohen
Hochkönig und wieder zurück nach Fusch.
Am Abend folgte ein Unterhaltungsabend, gestaltet ebenfalls vom
Wirt mit seiner Steirischen.
Am nächsten Morgen hies es dann wieder Abschied nehmen von
dieser schönen Bergwelt. Vorbei an den
Krimmler-Wasserfällen ging die Fahrt weiter über den
Gerlos-Pass nach Schwaz am Inn. Nach dem Mittagessen führte
die Fahrt weiter nach Wattens,

zu den "Swarovski Kristall-welten". Diese
Kristallwelten boten ein facettenreiches Spiel kristaller Farben
und Formen auf. Unter der Regie von Andre Heller wurde dieses
"Phänomen Kristall erleben" im Jahre 1995
erbaut. Bezaubernde Kristallkammern begeisterten die
Teilnehmer.
Danach ging die Fahrt weiter über den Fernpass auf die
Autobahn in Richtung Ulm-Stuttgart zurück in die verschiedene
Orte der Teilnehmer. Mit vielen wunderbaren Eindrücken ging
dieser Viertagesausflug seinem Ende zu. Alle Teilnehmer waren
begeistert und dankten dem Organisator Rolf Schweiher für
seine vorzügliche Organisation.