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Tagesausflug des OV-Bischofsmais

VdK-Ortsverband Bischofsmais zu Gast in Passau

Bischofsmais. Letzten Freitag unternahm der VdK seinen Halbtagesausflug nach Passau. Ziel war es zunächst den Passauer Dom zu besichtigten und dann noch die Innenstadt zu erkunden. Der Wettergott meinte es auch dieses Mal wieder sehr gut mit der Reisegruppe. So war auch dann die Stimmung im Bus. Um kurz nach 13.00 UHR verließ die Gruppe Bischofsmais und machte sich auf in Richtung Passau. Helmut Plenk begrüßte im Bus die zahlreichen Mitfahrer/innen. In Passau angekommen gingen die VdK´ler über ein enges Gässchen hinauf zum Domplatz, wo schon Domkapitular Josef Ederer auf die Besuchergruppe wartete.
Herr Ederer empfing die Gruppe aus dem Landkreis Regen sehr herzlich und erklärte in gut einer Stunde den Dom und alles was um den Dom herum ist.
Der Stephansdom in Passau ist die Mutterkirche des Donau-Ostens. Bereits um das Jahr 450 ist eine Kirche in der spätantiken Stadt Batavis bezeugt. Die Bischofskirche wird urkundlich erstmals 730 erwähnt und ist seit 739 Kathedrale der Diözese.
Bis zum heu¬ti¬gen Bau¬be¬stand kön¬nen fünf wei¬te¬re Peri¬oden unter¬schie¬den wer-den: Die agi¬lol¬fin¬gi¬sche Bischofs¬kir¬che um 720, der früh¬go¬ti¬sche Dom, erbaut zwi¬schen 1280 und 1325, der spät¬go¬ti¬sche Ost¬teil (1407?1560) und der baro¬cke Neu¬bau, errich¬tet zwi¬schen 1668 und 1693. Der Stadt¬brand von 1662 hat von den ers¬ten vier Bau¬pe¬ri¬oden kei¬ne sicht¬ba¬ren Spu¬ren hin¬ter¬las¬sen. Erhal¬ten blieb im Außen¬bau der spät¬go¬ti¬sche Ostteil. Mit dem baro¬cken Wie¬der¬auf¬bau unter Ein-be¬zie¬hung der ver¬blie¬be¬nen goti¬schen Tei¬le wur¬de der ita¬lie¬ni¬sche Meis¬ter Car¬lo Lura¬go beauf¬tragt. Die gesam¬te Innen¬aus¬stat¬tung mit ihrem üppi¬gen Stuck¬werk und den Altar¬auf¬bau¬ten des ita¬lie¬ni¬schen Hoch¬ba¬rocks war Gio¬van¬ni Bat¬tis¬ta Car¬lo¬ne über¬tra¬gen wor¬den. Die Fres¬ken schuf Car¬po¬fo¬ro Ten¬cal¬la. Es ent¬stand der grö߬te baro¬cke Kir¬chen¬in¬nen¬raum nörd¬lich der Alpen und die bedeu¬tends¬te Barock¬kir¬che ita¬lie¬ni¬scher Prä¬gung auf deut¬schem Boden. Die Pas¬sau¬er Dom¬de-ko¬ra¬ti¬on soll¬te für Jahr¬zehn¬te rich¬tungs¬wei¬send für den donau¬län¬di¬schen Kunst-raum vor den Alpen werden.

Nach der sehr ausführlichen Führung besuchte man noch die Andreaskapelle und gemeinsam wurde gebetet und auch gesungen.
Anschließend bedankte sich Plenk beim Domkapitular Ederer und überreichte ein kleines Präsent. Sodann erkundete die Gruppe die schöne Innenstadt, bevor es dann abends in den Hacklberger Biergarten ging. Gestärkt fuhr man der Heimat Bischofsmais entgegen wo man gegen ca. 21.00 Uhr eintraf.

Ein herrlicher Ausflug geht zu Ende, so formulierte es VdK-Geschäftsführer Helmut Plenk, der die Gruppe begleitete.

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