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Ansicht Betzingen

Aus der Geschichte Betzingens
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes liegt für 1258 vor, jedoch ist die Entstehung der Siedlung schon viel früher, zur Zeit der alemannischen Landnahme anzunehmen.
Ortsherrschaftliche Rechte besaßen im 13. und 14. Jahrhundert vor allem die Herren von Dachenhausen und von Betzingen. Früh kam der Ort jedoch in den Rechtskreis der benachbarten Reichsstadt Reutlingen, deren Hoheit 1497 durch kaiserliches Privileg endgültig Bestätigung fand. Fortan gehörte Betzingen zum reichsstädtischen Territorium, die Kirchenherrschaft wurde allerdings seit 1693 von Württemberg ausgeübt.
Nach Ende der Reichsstadtzeit 1802/03 war Betzingen eine selbstständige württembergische Landgemeinde, die sich aber im Zuge der Industriealisierung wirtschaftliche rasch wieder Reutlingen annäherte, was in den freiwilligen Anschluss an die leistungsfähige Nachbarstadt am 1. April 1907 mündete.

Wappen von Betzingen

Erklärungen zum Betzinger Wappen:
In Silber (Weiß) zwei grüne Tannen nebeneinander.
Das erst in den 1960er Jahren, zunächst als Vereinsabzeichen, aufgegriffene Motiv ist dem Wappen Eberhards von Betzingen (1341) entnommen. Es zeigt zwei Bäume, bei denen es sich vermutlich um Tannen handelt; eine gewisse Ähnlichkeit mit den Palmen, die Graf Eberhard von Württemberg zur Erinnerung an seine Pilgerfahrt nach Jerusalem im "Palmensaal" im Uracher Schloss hat anbringen lassen, könnte auch darauf hindeuten, dass Eberhard von Betzingen die Bäume aus demselben Anlass in sein Wappen aufgenommen hat. Aufgrund des frühen Anschlusses der Gemeinde an Reutlingen hat das Betzinger Wappen, im Gegensatz zu jenen der übrigen Teilorte, nie Rechtsgültigkeit besessen.
Die Eingemeindung von Betzingen war am 1. April 1907.

Betzinger Tracht

Die Betzinger Tracht stieß durch ihre außergewöhnliche Farbigkeit und ihre verschiedenen Erscheinungsformen in ganz Deutschland auf großes Interesse. In der Volkskunde nahm Betzingen im 20. Jahrhundert einen besonderen Rang ein und galt zeitweise als Muster- und Vorzeigedorf, das in den Arbeiten zur Volkskunde Schwabens eigens behandelt und hervorgehoben wurde. Vielfach, wie etwa in der Brockhaus-Enzyklopädie, steht Betzinger Kleidung stellvertretend für die Tracht in Schwaben schlechthin. Vor allem die bewußte Verwendung von Tracht bei der folkloristischen Rückbesinnung auf ein "heiteres Landleben", wie sie seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Malerei, Fotografie, Literatur und Heimatpflege stattfand, förderte den Ruf als Trachtendorf.

Friedhof Betzingen

Kirchen in Betzingen

Evangelische Mauritiusgemeinde Betzingen
Steinachstraße 4
72770 Reutlingen
Telefon: 07121 54925
Telefax: 07121 5052 67
E-Mail: ev.mauritiusgemeinde-buero@kirche-reutlingen.de
Internet: http://www.mauritiusgemeinde-betzingen.de/

Katholische Kirchengemeinde Zum hl. Bruder Klaus von Flüe
Villastraße 75
72770 Reutlingen
Pfarrbüro
Heinkelstraße 11
72770 Reutlingen
Telefon: 07121 503477
Telefax: 07121 576156
E-Mail: ZumhlBruderKlaus.Betzingen@drs.de

Evangelisch-Methodistische Kirche
Gemeinde Reutlingen-Betzingen
Eisenbahnstraße 5
72770 Reutlingen
Telefon: 07121 54566
E-Mail: reutlingen-betzingen@emk.de
Internet: www.atlas.emk.de/emk_reutlingen_betzingen.html

Ansicht Degerschlacht

Degerschlacht zählt zu den Reutlinger Nordraumgemeinden. Die Eingemeindung zur Stadt fand hier, ebenso wie bei vielen anderen heutigen Stadtteilen, am 1. Januar 1972 statt.
Durch die Erschließung neuer Baugebiete erfuhr der Ort in den letzten Jahren einen deutlichen Bevölkerungszuwachs. 1999 wurde der Bau eines zweiten Kindergarten notwendig. Eine allgemeine Grundschule ist vorhanden, die in jahrgangsübergreifenden Klassen arbeitet und seit vielen Jahren auf Basis der Montessori-Pädagogik unterrichtet.
Die Umgestaltung und der Bau der neuen Ortsmitte mit dem Feuerwehrhaus hat dem Ortsbild ein modernes Gesicht gegeben. Einkaufsmöglichkeiten für das tägliche Leben bieten, Bäcker, Bioladen, Gärtnerei und ein Getränkeheimservice. Aber auch Bank, Postservicefiliale, Arzt und Zahnarzt sind hier ansässig.
Im Ort herrscht ein reges Vereinsleben, welches sich durch zahlreiche Feste und Aktivitäten auszeichnet und vielen Bürgern die Möglichkeit zur Freizeitgestaltung zulässt. Ebenso bieten die Kirchengemeinden ein vielfältiges Angebot zur Bereicherung für Jung und Alt.

Ansicht Rommelsbach

Stadtteil von Reutlingen wurde die selbständige Gemeinde Rommelsbach 1974. Durch die Erschließung von umfangreichen Baugebieten wuchs die Gemeinde rasch. Die stetige Bevölkerungszunahme erforderte neue öffentliche Einrichtungen. Das im Jahr 1978 bezogene Bildungszentrum Nord benötigte bereits zwei neue Bauabschnitte. Im Herbst 1998 öffnete die lang ersehnte neue Wittumhalle ihre Pforten, als Ergänzung zum Schulsport ebenso wie für Veranstaltungen. Die neue Ortsmitte mit Stadtbibliothek, Geschäften und Seniorenwohnungen wird zum Mittelpunkt der dörflichen Geschehnisse.

Texte und Quelle Stadt Reutlingen

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