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IGeL in der Arztpraxis?

Fast jeder zweite Versicherte bekommt beim Arzt Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) angeboten. Dabei geraten Patienten oft unter Entscheidungsdruck. Über 90 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten vertrauen ihrem Arzt. Doch dieses Vertrauen kann leiden, wenn Patienten sich bedrängt fühlen – zum Beispiel wenn ihnen eine Leistung angeboten wird, die sie selbst bezahlen müssen. Bei jedem Zweiten ist das der Fall. viele IGeL sind zwar medizinisch umstritten, aber für Ärzte ein lukratives Geschäft. Die meisten individuellen Gesundheitsleistungen haben nach Ansicht der Krankenkassen kaum einen nachweisbaren Nutzen. Das Internetportal „IGeL-Monitor“ beleuchtet diese Selbstzahlerleistungen kritisch – angesichts von Milliardenumsätzen. Unter www.igel-monitor.de informieren sich knapp 2000 Besucher täglich. Angestoßen durch Patientenbeschwerden hat man die Regeln für den Verkauf von IGeL in der Arztpraxis zusammengefasst. Danach dürfen Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse nicht vom IGeL-Kauf abhängig gemacht werden. Es ist nicht zulässig, Druck auf Patienten auszuüben. Sie sind über Nutzen und Schaden aufzuklären und eine schriftliche Vereinbarung über Leistung und Kosten sind Pflicht. Deshalb sollte jeder , der eine solche Leistung von seinem Arzt angeboten bekommt, sich ausreichend Zeit nehmen , um sich umfassend zu informieren und erst dann entscheiden .
der IGeL-Monitor hilft beim Check von Selbstzahlerleistungen
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