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Sozialverband VdK Bad Dürrheim
Karlheinz Speicher
Eckgasse 20
78073 Bad Dürrheim

Stuttgart, 10. Oktober 2019
Sozialverband VdK zur MdL-Altersversorgung:
„Eine Altersvorsorge für Abgeordnete in der gesetzlichen Rentenversicherung wäre besser gewesen!“

„Eine Altersvorsorge für Abgeordnete in der gesetzlichen Rentenversicherung wäre besser gewesen!“ betonen die Vertreter des Sozialverbands VdK mit Blick auf die grundsätzliche Forderung, mit der gesetzlichen Rentenversicherung ein System für alle zu schaffen. Die Neuregelung sei zwar ein Kompromiss, aber dennoch nicht akzeptabel. Schon 2017 habe man eine ablehnende Haltung gegenüber den neuen Plänen zur Neuregelung der Altersversorgung der Landtagsabgeordneten (MdL) in Baden-Württemberg gehabt. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg und der VdK Deutschland wenden sich daher gemeinsam gegen das Vorhaben, wonach die MdLs aus Baden-Württemberg ab Dezember dem Versorgungswerk der Landtage von Nordrhein-Westfalen und Brandenburg beitreten sollen.

Konkret geht es darum, dass die Parlamentarier neben ihrer Diät zusätzlich noch 1805 Euro monatlich bekommen sollen – den Rentenversicherungshöchstbetrag. Des Weiteren muss das Land 1,2 Millionen Euro an Beitragsnachzahlungen an das Versorgungswerk leisten. Es könne nicht sein, dass den Menschen seit Jahren von der Politik eine Verringerung der gesetzlichen Rente zugemutet werde und dass sie zur Vermeidung späterer Altersarmut selbst private Altersvorsorge betreiben müssten, obwohl vielen dazu die Mittel fehlten, moniert der Sozialverband VdK und verwies zugleich auf die langjährige und weiter anhaltende Niedrigzinsphase, die die MdLs in Baden-Württemberg 2017 auch als Grund für eine Neuregelung angeführt hatten. „Dessen ungeachtet für Abgeordnete eine komfortable und großzügige Altersversorgung zu schaffen, ist völlig inakzeptabel. Dies fördert nur die ohnehin schon beträchtliche Politikverdrossenheit“, empörten sich die Vertreter des Sozialverbands VdK. So seien die meisten Beschäftigten in der Regel nicht dazu in der Lage, den Höchstsatz in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Vielmehr erwarte auch Arbeitnehmer, die jahrzehntelang ein Durchschnittseinkommen eingezahlt haben, aufgrund der Absenkung des Rentenniveaus nur noch eine eher bescheidene Rente. Solidarität sieht anders aus!

Pressemitteilung
zum „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“ am 17.10.2019

Altersarmut bekämpfen: PARITÄTISCHER und VdK-Landesverband fordern Umdenken in Rentenpolitik

Stuttgart 17.10.2019: Anlässlich des „Internationalen Tages für die Beseitigung der Armut“ weisen der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg und der Sozialverband VdK Baden-Württemberg auf die drohende Zunahme von Altersarmut hin und fordern ein Umdenken der politisch Verantwortlichen in der Rentenpolitik. Nach dem aktuellen Armutsbericht des PARITÄTISCHEN Gesamtverbands sind ein Viertel der erwachsenen Armen in Deutschland in Rente. Damit stellen die Rentner*innen derzeit hinter den Erwerbstätigen die zweitgrößte Gruppe der armutsgefährdeten Personen dar. Immer mehr Ältere sind auf Grundsicherung im Alter angewiesen – 2018 waren es bereits 552 650 Menschen.

„Die Altersarmut nimmt seit Jahren zu. Sie droht schon in Kürze dramatisch anzusteigen – mit schlimmen Folgen für die betroffenen Menschen, aber auch für den sozialen Frieden“, betont Roland Sing, Vorsitzender des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg: „Daher muss der Gesetzgeber sofort handeln! Abhilfe kann die sogenannte Grundrente schaffen. Doch sie muss ohne Bedürftigkeitsprüfung gewährt werden! Denn es geht hier um eine Versicherungsleistung und nicht um eine Sozialleistung“, so Sing. Ohne Grundrente würden viele Betroffene, trotz ihrer jahrzehntelang bezahlten Beiträge, nicht bessergestellt als Personen, die nie eingezahlt haben, bekräftigt Roland Sing.

„In den nächsten Jahren werden viele Langzeitarbeitslose und Menschen aus dem Niedriglohnsektor ins Rentenalter kommen. Für viele von ihnen ist der Weg in die Altersarmut vorprogrammiert“, betont Ursel Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg. „Eine erfolgreiche Gesamtstrategie gegen Altersarmut muss bereits im Erwerbsleben ansetzen, also wirksame Maßnahmen gegen Langzeitarbeitslosigkeit entwickelt und insbesondere die gesetzliche Rentenversicherung gestärkt werden“, so Wolfgramm. „Unser Rentensystem muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Dazu zählt insbesondere eine Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und die Einbeziehung aller Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung“, fordert die Vorstandsvorsitzende.

Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg und der VdK Baden-Württemberg rufen die Politik zum Umdenken bei der Rente auf. Denn: „Die gesetzliche Rente muss ein auskömmliches Leben im Alter gewährleisten – in Würde und ohne Gang zum Sozialamt oder zum Jobben im hohen Alter!“.

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Rathaus Bad Dürrheim

Rathaus in Bad Dürrheim© Stadt Bad Dürrheim

Der VdK Sozialverband Bad Dürrheim zählt mit Stand vom 31.01.2019, 326 Mitglieder.
Er gehört zu den rund 1350 Ortsverbänden in Baden-Württemberg mit insgesamt mehr als 220 000 Mitgliedern, Deutschlandweit sogar fast 1,9 Millionen Mitglieder.

Ursprünglich als Interessenvertretung der Kriegsopfer 1946 gegründet, fühlen sich heute auch behinderte und chronisch kranke Menschen jedes Alters, Rentner und Senioren, Alleinstehende, Sozialversicherten und fördernte Mitglieder beim VdK zu Hause. Schließlich kann jeder, der unsere Hilfe braucht oder sich sozial engagieren möchte, Mitglied werden und mitwirken.

Der VdK - Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren zum modernen Dienstleistungsverband weiterentwickelt, der neben sozialer Interessenvertretung zahlreicher Serviceleistungen für seine Mitglieder bereithält. So verfügen wir über ein recht enges Netz von hauptamtlichen besetzten Geschäftsstellen,das auch in Zukunft weiter ausgebaut wird.Dort erhalten Mitglieder Informationen und Beratung sowie Sozialrechtsschutz.

Außerdem informiert der VdK im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen, die wir auf allen Verbandsebenen sowie in Zusammenarbeit mit anderen Vereinigungen durchführen, über gesetzliche Sozialleistungen, sozialpolitische Fragen und andere wichtige Themen.
Ebenso lädt der Ortsverband Bad Dürrheim regelmäßig zu Versammlungen, Info- Nachmittagen / Abenden, Weihnachtsfeiern oder anderen Festen sowie zu Ausflügen und Stammtischen ein.Denn neben Informationen und Beratungen werden auch die Geselligkeit und das menschliche Miteinander beim Sozialverband VdK groß geschrieben.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 6.-Euro im Monat / 72 Euro im Jahr. Der Mitgliedsbeitrag kann (vierteljährlich 18.- € , halbjahrlich 36.-€ oder jährlich 72.- Euro bezahlt werden) Jugendliche und Studenten zahlen bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres 18.- Euro im Jahr

Informationen über den VdK Sozialrechtsschutz, die sozialpolitische Verbandsarbeit,den VdK - Versicherungsschutz,die VdK - eigenen Hotel und Erholungszentren sowie über "VdK reisen",über die Stuttgarter Patientenberatungsstelle in VdK - Trägerschaft und vieles mehr erhalten Sie insbesondere beim

Sozialverband VdK Baden Württemberg e. V., Johannesstraße 22, 70176 Stuttgart ), Telefon: 0711 / 61956 - 0, fax: 0711 / 61956 - 99, baden-wuerttemberg@vdk.de, www.vdk-bawue.de.
oder direkt bei Ihrem Ortsverband Bad Dürrheim.
Kontakt:Herr Karlheinz Speicher,
Eckgasse 20, 78073 Bad Dürrheim-Öfingen.
Tel. 07706-3491577
oder E-mail ov-bad-duerrheim@vdk.de

Oder:
Frau Dorit Lingnau
Breslauerstr. 1, 78073 Bad Dürrheim
Tel. 01723617126
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