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Unser Ortsverband im kurzen Überblick.

Rathaus Alsheim

Rathaus Alsheim

Alsheim

Die Chronik von Alsheim
Die ältesten Belege einer Besiedlung unseres Dorfes sind Funde aus vorgeschichtlicher Zeit. Zahlreiche Spuren ihrer jahrhundertelangen Herrschaft hinterließen die Römer. Nach dem Zusammenbruch ihres Imperiums und dem Zwischenspiel des Burgunderreichs in Worms, folgten mit der Völkerwanderung die Franken. Die Funde aus dieser Zeit werden zahlreicher: Gräber mit Skeletten und Beigaben wie Waffen, Schmuck, Gläsern und Münzen.

Die Lokalisierung als Prägestätte einer Goldmünze im 7. Jahrhundert weist auf eine ungewöhnliche wirtschaftliche Bedeutung in dieser frühen Zeit hin. Auf dieser Münze erscheint zum ersten Mal der lateinische Name für Alsheim, nämlich "Halasemia".

Sehr häufig stoßen wir in der Folge immer wieder auf Besitz - und Schenkungsurkunden der Klöster Lorsch, Fulda und Selz (Elsass). Hoheitsrechte haben schließlich die Leininger Grafen, die nach und nach von den Pfälzer Kurfürsten abgelöst werden, die bis zur Französischen Revolution mehrere Jahrhunderte Landesherren bleiben. Die Kriege des 16.,17. und 18. Jahrhunderts bringen immer wieder furchtbare Zerstörungen und Schrecken. Insbesondere die Verwüstungen durch die Franzosen unter Ludwig 14. am Ende des 17. Jahrhunderts sind bis heute unvergessen.

Mit der Besetzung durch französische Revolutionstruppen ab 1792 wird Alsheim, wie das ganze linke Rheinufer französisch und nach der Niederlage Napoleons hessisch. Nach dem zweiten Weltkrieg wird es ein Teil des neuen Bundeslandes Rheinland - Pfalz.
Seit dem 18. Jahrhundert hat in unserer gesamten Region die Auswanderung immer wieder eine bedeutende Rolle gespielt. Ziele sind zunächst nach den Türkenkriegen Russland und Ungarn, neben Nordamerika. Ab dem 19. Jahrhundert sind es vor allem die USA , aber auch andere ferne Länder wie z.B. Brasilien. Unter den Auswanderern sind vor allem viele Handwerker und weichende Bauernsöhne.
Das Bild der Gemeinde bleibt auch über die beiden Weltkriege bis heute ländlich, mit einem bedeutenden Weinbau geprägt. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen haben Alsheim jedoch längst zu einer attraktiven Wohngemeinde gemacht, die von ihrer günstigen geografischen Lage zwischen den Ballungsgebieten Rhein-Main und Rhein-Neckar profitiert

katholische Kirche

kath Kirche Alsheim

kath Kirche

Der gotische Chor der katholischen Kirche Mariä Himmerfahrt, mit seinem Rauten-Sterngewölbe wurde im frühen 16. Jahrhundert fertiggestellt. Das Kirchenschiff stammt aus dem 18. Jahrhundert. Im Innern der Kirche sind gotische Statuen und Gemälde des im 18. Jahrhundert bekannten Malers Seekatz zu bewundern

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ev.Kirche

ev Kirche Alsheim

ev Kirche

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Die heutige evangelische Kirche, ursprünglich St. Bonifaz, wurde 831 erstmals erwähnt. Der ursprünglich mit einer Sarazenenkuppel abgeschlossene Turm stammt aus dem 12./13. Jahrhundert. Im Innern sind besonders der Triumpfbogen aus vermutlich karolingischer Zeit und Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert interessant.

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Rathaus Mettenheim

Rathaus Mettenheim

Mettenheim

Wappen von Mettenheim

Geografische Lage Die Gemeinde liegt zwischen Worms und Mainz.Mettenheim gehört der Verbandsgemeinde Eich an,die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Eich hat.

Geschichte
Mettenheim wurde als römische Kolonie schon in den annales Wormatienses im Jahre 873 n. Chr. erwähnt.Es zählte Ursprünglich zu den Besitzungen des Bischofs von Worms, war aber schon in früher Zeit den Grafen Leiningen zu Lehen gegeben, die es später zu den Stammgütern ihres Hauses zählten. Gegen Ende des 17.Jahrhunderts ging das Dorf in den Besitz des Frankfurter Kaufmanns Canpoing, und von diesem wieder in die Hände der Grafen von Wartenberg über. 1393 wird eine Burg zu Mettenheim genannt, die ihr Eigentümer, der Kämmerer und Ritter von Fleckenstein, damals der Stadt Worms verkaufte.

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Chronik von Gimbsheim
Als im Jahre 496 der Frankenkönig Chlodewig die Alemannen in der Schlacht bei Zülpich besiegt hatte, wich die Bevölkerung dieser Gegend nach Süden. Anschließend wurden die von den Alemannen verlassenen Wohnstätten besiedelt. Unter der Führung eines Franken namens "Gimmund" siedelte sich auch hier eine Sippe an. Nach dem Gründer wurde der Ort "Gimmundheim" genannt.

13. Mai 767 Erste urkundliche Erwähnung des Ortes im Lorscher Kodex:
Zwei Bewohner von Gimmenheim (so der damalige Name Gimbsheims),
Wulfleib und Helphric, schenkten an diesem Tag dem Lorscher Kloster je
10 Tagewerk Ackerland und einen Weinberg für ihr und ihrer Nachkommen
Seelenheil.

813 Einzige bekannte Gimbsheimer Schenkung an das Kloster Fulda.
1194 - 98 Erster urkundlicher Nachweis einer Kirche in Gimbsheim.
1208

Der erste Gimbsheimer Pfarrer namens Heinrich wurde als Angehöriger
des Domkapitels des Heiligen Petrus in Worms erwähnt.
1402
Das "Mauricius Siegel", das Gimbsheimer Gerichtssiegel wurde zum ersten Mal erwähnt.
1499 Gimbsheim brannte vollständig ab.
1662 Gimbsheim wurde in diesem Jahr kurpfälzisch.
1666 Die Pest befiel Gimbsheim, die jedoch ohne allzu große Opfer überstanden wurde.
1689

Zahlreiche Bürger des Ortes ergriffen im Zuge der Kämpfe des Pfälzischen Erbfolgekrieges
die Flucht über den Rhein und kehrten erst nach und nach zurück.
1704 Am 17. Oktober gab es einen Großbrand in Gimbsheim, bei dem 12 Gehöfte zerstört wurden.
Ab 1798

Seit diesem Jahr wurden alle wichtigen Eintragungen nicht mehr in den Kirchenbücher
geschrieben, sondern im Rathaus registriert.
1800 Erstmalige Erwähnung eines Arztes in Gimbsheim.
1798-1814 gehörte Gimbsheim zu Frankreich.
1830 In diesem Jahr erfolgte der Rheindurchstich.
1977 Der Gimbsheimer Altrhein wird unter Naturschutz gestellt.
1997 Gimbsheim wird Schauplatz in der TV-Reihe Himmelsheim

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Chronik von Eich
Die Ortsgemeinde Eich gehört neben den Ortsgemeinden Alsheim, Gimbsheim, Hamm und Mettenheim zur Verbandsgemeinde Eich und liegt an der B9 zwischen Mainz und Worms.
Eich wird urkundlich 782 erstmals erwähnt. In seiner wechselvollen Geschichte ist aus einer Fischersiedlung, das beweist der Fisch im Eicher Wappen, ein modernes Gemeinwesen entstanden. Aus dem reinen Bauerndorf hat sich eine Wohngemeinde entwickelt, die weiterhin landwirtschaftlich geprägt ist. Insbesondere werden Obst, Gemüse und Spargel angebaut. Eich bietet alle Voraussetzungen als Wohnsitz für den berufstätigen Mensch von heute, der in den Industriestädten der Umgebung seine Arbeit findet.

Mit seinen rund 3.400 Einwohnern und einer Gemarkungsfläche von über 2.000 ha verfügt Eich außerdem über vorbildliche, moderne Einrichtungen, die auch der Versorgung einer steigenden Bevölkerungszahl in der Zukunft gerecht werden. Neue Baugebiete werden diesen Trend weiter verstärken. Eich verfügt über zwei Kindergärten wobei in einem Hort- und Krippenplätze angeboten werden. Eich besitzt eine Grundschule und eine Regionale Schule, die die Schülerinnen und Schüler mit dem qualifizierten Sekundarabschluss I (mittlere Reife) abschließen können. Ab dem Schuljahr 2005/2006 wurde die Regionale Schule und ab dem Schuljahr 2006/2007 die Grundschule zur Ganztagsschule ausgerichtet
Seit 1974 besitzt Eich mit der Altrheinhalle Eich eine große und schöne Mehrzweckhalle, die für sportliche und kulturelle Zwecke genutzt wird und im Jahre 2006 renoviert wurde. Mit ihren 2.500 Sitzplätzen war sie schon oft Veranstaltungsort für Konzerte, Musicals und Fernsehsendungen. Sie liegt im Zentrum moderner Sportanlagen mit leichtatheltischen Wettkampfbahnen. 1977 wurde diesem Komplex auch eine Tennisanlage angegliedert.

Weiterhin besitzt Eich große Sand- und Kiesbaggereien sowie Erdölvorkommen. An dem 25 ha großen Altrheinsee Eich hat die Gemeinde einen öffentlichen Badestrand mit Parkplätzen und Imbissstand eingerichtet.

Das ausgedehnte Wochenendgebiet am Eicher See ist weithin bekannt und viele Menschen finden hier Ruhe und Erholung am Wochenende und in den Ferien. Dort finden regelmäßig Regatten statt. Der See ist Heimathafen des Segelclubs, unter dessen Mitgliedern sich Teilnehmer und Gewinner zahlreicher internationaler Regatten und Weltmeisterschaften finden. Erst kürzlich wurden zwei Boule-Bahnen mit direktem Blick auf den Rhein eingeweiht, wo jedermann zum Nulltarif eine "ruhige Kugel" werfen kann.

Kinderspielplätze und Grünanlagen runden das Bild eines modernen Gemeinwesens ab.

Ein Besuch in Alsheim oder Mettenhein lohnt sich und noch mehr lohnt sich eine Mitgliedschaft im Sozialverband VdK

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