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Frühjahrsversammlung

Bei der Frühjahrsversammlung im Sportzentrum standen sowohl der Jahres- als auch der Kassenbericht sowie die erstmalige Vorstellung des Frühdefibrillators im Mittelpunkt. Stellvertretend für alle verstorbenen Mitglieder wurde besonders dem ehemaligen Ehrenmitglied Josef Kriegler gedacht.

Vorsitzende Theresia Spachtholz blickte auf das vergangene Jahr 2013 zurück. Von Januar bis Dezember sind zehn Mitglieder verstorben, 13 Personen sind neu beigetreten und im neuen Jahr seien bereits wieder drei Neuaufnahmen zu verzeichnen. Es wurden eine Frühjahrs- und Herbstversammlung sowie eine Mutter- und Vatertagsfeier mit Ehrungen abgehalten. Der jährliche Tagesausflug führte nach Würzburg. Im Berichtszeitraum wurde von Frauenbetreuerin Maria Festbaum, zweitem Vorsitzenden Alfons Wittmann und der Vorsitzenden allen Mitgliedern ab dem 65. Lebensjahr persönlich zum Geburtstag gratuliert und von Vorstandsmitgliedern zu Weihnachten mit kleinen Aufmerksamkeiten beschenkt sowie Kranke besucht. Verstorbene Mitglieder wurden auf ihrem letzten Weg begleitet und die Angehörigen mit einem Gutschein bedacht. Desweiteren beteiligten sich Vorstandsmitglieder an der Haussammlung "Helft Wunden heilen" und an der Gedenkfeier der Gemeinde zum Volkstrauertag, wo der Sozialverband vor dem Mahnmal einen Kranz niederlegte. Vorstandssitzungen, Besuch der Kreisfrauentagung in Windischeschenbach und Teilnahme an diversen Veranstaltungen gehörten ebenfalls zu den vielfältigen Tätigkeiten. Für die erkrankte Kassierin verlas Spachtholz den Kassenbericht. Ihr Dank galt Hedwig Greiner für die hervorragende und tadellose Kassenführung. Sie wünschte sowohl der erkrankten Kassierin als auch Beisitzerin Annelies Schmidhammer baldige Genesung.

Frühdefibrillator vorgestellt

Die Mitglieder verfolgten aufmerksam die Ausführungen des Referenten Rainer Spachtholz links).

Die Mitglieder verfolgten aufmerksam die Ausführungen des Referenten Rainer Spachtholz (links).© spz

Der Referent, Erste-Hilfe-Ausbilder und Instruktor für Frühdefi, Rainer Spachtholz, vom Roten Kreuz stellte den Verbandsmitgliedern erstmals öffentlich den "Frühdefi" vor. Das lebensrettende Gerät sei speziell für Laien entwickelt worden und sei inzwischen Lerninhalt der Erste-Hilfe-Ausbildung. Viele Ersthelfer hätten Angst, etwas falsch zu machen. Dies sei jedoch unbegründet. Davon konnten sich die Anwesenden auch selbst überzeugen. Anhand eines mitgebrachten Gerätes zeigte Spachtholz, dass der Frühdefi dem Helfer Schritt für Schritt verständlich sagt, was er zu tun hat. Vom Absetzen des Notrufes, Aufkleben der Kontakt-Pads auf den unbekleideten Körper bis zum "Schock", der Abgabe des Stromimpulses, welcher das Herz wieder in Gang bringt, bis zu weiteren Anweisungen zu Wiederbelebungsmaßnahmen durch die Ersthelfer. Wichtig und ratsam seien bei der Anschaffung eines Frühdefi die Installierung in einer dafür speziell dafür konstruierten und angebotenen Säule sowie ein zentraler Standort an einer gut sichtbaren Stelle.

Rainer Spachtholz, Instruktor Frühdefi und EH-Ausbilder beim Roten Kreuz führte den interessierten Mitgliedern den Frühdefi vor.

Rainer Spachtholz, Instruktor Frühdefi und EH-Ausbilder beim Roten Kreuz, führte den interessierten Mitgliedern den Frühdefi vor.© spz

Das Gerät müsse aber zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar und gut erkennbar sein. Eine rege Diskussion schloss sich an. Bürgermeister Ernst Schicketanz meinte, der Sozialverband sei für die Kommune sehr wichtig. Der VdK schalte sich ein, wenn andere Stellen am Limit seien. Der Verband helfe, wo immer es möglich sei. Die Gemeinde sei froh, den VdK am Ort zu haben. Dieser sei aus dem Gemeindeleben nicht wegzudenken. Er höre auch gerne die interessanten Vorträge zu Gesundheitsthemen. Das Thema Frühdefibrillator habe in letzter Zeit bei vielen Kommunalpolitikern für Unsicherheit und geteilten Meinungen gesorgt. Mit der praktischen Vorführung und den Ausführungen des Referenten habe man sich ein persönliches Bild zum Für und Wider machen können.

Für eine bessere Pflege

Vorsitzende Spachtholz und Kreisvorsitzender Josef Rewitzer appellierten an die Anwesenden, mit ihrer Unterschrift die vom VdK-Landesverband initiierte Kampagne für eine bessere Pflege "Große Pflegereform - jetzt!" zu unterstützen. Der Sozialverband wolle mit diesem Petitionsanliegen seiner Forderung für eine verbesserte Pflege Nachdruck verleihen. Damit diese beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages Gehör finde, brauche der VdK bis zum 23. April 50.000 Unterschriften. Rewitzer meinte, die Ortsverbandsarbeit der VdK-Ehrenamtlichen werde von den Menschen anerkannt und sei unverzichtbar. Die Anwesenden seien "Tausendprozentige". Dagegen könnten sich manch jüngere Mitglieder mit dem VdK vor Ort nicht richtig identifizieren und nähmen lediglich die Sozialberatung durch das Hauptamt in Anspruch. Die Stärke des Verbandes seien Vertrauen und Kompetenz der Mitarbeiter. Und wenn jeder das Grundgesetz und die UN-Behindertenrechtskonvention beherzigen würde, dann ginge es vielen Menschen wesentlich besser.

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