10. September 2014
Soziales

Änderungen zum neuen Schuljahr in Niedersachsen

Im September startete in Niedersachsen das neue Schuljahr. Ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen:

SchülerInnen können sich jetzt unter anderem auf kleinere Klassen freuen - LehrerInnen auf eine Stunde mehr Unterricht. | © bilderbox.de

HÖHERE UNTERRICHTSVERPFLICHTUNG: Lehrer an Gymnasien müssen künftig eine Stunde mehr pro Woche unterrichten - 24,5 Unterrichtsstunden. So sollen rund 80 Millionen Euro eingespart werden.

MEHR GANZTAGSSCHULEN: Die Zahl der Schulen mit Ganztagsangebot steigt um 113 auf 1700. Bei 400 Schulen übernimmt das Land die kompletten Kosten für die Ganztagsbetreuung, bei den übrigen wird der Anteil des Landes von durchschnittlich 25 Prozent auf 75 Prozent steigen. An den kleinen Ganztagsschulen wird die Unterrichtsverpflichtung für die Schuleiter um bis zu eine Stunde gesenkt. Dadurch soll mehr Zeit für die Organisation bleiben.

KLEINERE KLASSEN: An Gymnasien und Realschulen liegt die Obergrenze bis zur Klasse 8 jetzt bei 30 Kindern. Bei den höheren Klassen bleibt es bei 32 Schülern, in Grundschulen und Hauptschulen liegt die Höchstgrenze bei 26.

INKLUSION: Die Einführung der «inklusiven Schule» geht weiter - neben der 1. und 5. Klasse gilt jetzt auch für die Klassen 2 und 6 das Wahlrecht der Erziehungsberechtigten. Sie können entscheiden, in welcher Schule ihre Kinder unterrichtet werden. Dagegen werden bei den Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen sowohl in der 1. als auch in der 2. Klasse keine Schüler mehr aufgenommen.

NEUE GESAMTSCHULEN: Die Zahl der öffentlichen Gesamtschulen steigt um 10 auf 116.

MEHR OBERSCHULEN: Auch die Zahl der von CDU und FDP eingeführten Oberschulen wächst weiter: Zum neuen Schuljahr werden 17 ehemalige Haupt- oder Realschulen zu Oberschulen umgewandelt. Damit gibt es landesweit 239. Oberschulen legen einen besonderen Schwerpunkt auf die Vorbereitung einer anschließenden praktischen Ausbildung, können aber auch eine gymnasiale Oberstufe anbieten.

dpa

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