13. September 2019

„Was hab' ich?“ macht ärztliche Befunde verständlich

Als Patient hat man es nicht leicht: Erstens ist da natürlich die Krankheit selbst. Und zweitens hat man oft keine Ahnung, was man hat, weil man die Fachsprache des Arztes oder der Ärztin kaum versteht. Hilfe gibt es auf der Internetseite washabich.de, auf der man seinen Befund oder Arztbrief hochladen und übersetzen lassen kann. Ganz anonym und kostenlos.

Was tun, wenn man das Fachchinesisch des Arztes nicht versteht? Dank des Internetportals „Was hab' ich?“ erhält der Patient einen Befund, den er nachvollziehen und verstehen kann. Damit sollen Patienten die Möglichkeit bekommen, mehr Einfluss auf die eigene Behandlung zu nehmen, im Arztgespräch die richtigen Fragen zu stellen und zusammen mit ihrem Arzt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Bessere Kommunikation, weniger Hilflosigkeit und mehr Selbstbestimmung.

Wer seinen medizinischen Befund in eine verständliche Sprache übersetzen lassen möchte, kann ihn auf drei Arten übermitteln: entweder man lädt ihn als Scan oder Foto auf der Internetseite hoch, gibt den Text manuell ein oder schickt ein Fax. Ist dies geschehen, erstellen Medizinstudenten, die mindestens im 8. Fachsemester sind, die Übersetzung. Wird es kniffliger, unterstützen Fachärzte die Studierenden. Nach ein paar Tagen kann man dann seinen Befund online abrufen, natürlich nur mithilfe eines individuellen Passworts.

Alle im Team von „Was hab' ich?“ arbeiten ehrenamtlich. Sie bieten ihre Dienste kostenlos an, damit sich jeder einen verständlichen ärztlichen Befund leisten kann. Gleichzeitig profitieren die Medizinstudierenden und Ärzte selbst durch mehr Fachwissen und Erfahrung. Sie lernen, komplexe medizinische Befunde so zu erklären, dass der Laie sie versteht. Nicht zuletzt, weil das Netzwerk auch gezielte Kommunikationskurse anbietet.

Möchten Sie Ihren ärztlichen Befund übersetzen lassen?
Hier geht es zu „Was hab' ich?“.

Helen Alberding

Schlagworte Krankheit | Arztbesuch | Arzt | VdK | washabich.de | Patienten | Selbstbestimmung | Behandlung

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