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Pflegestammtisch 2015

Am 22.01.2015 veranstalteten der VdK Kreisverband Wittlich-Daun und der Pflegestützpunkt Daun des Landkreises Vulkaneifel im DRK-Haus in Daun den 4. Gesundheits- und Pflegestammtisch.

K.Kraus

v.l.n.r. Kathleen Kraus, Martin Wegner, David Langner, Corinna Rüffer und Manfred Wientgen© K.Kraus

Nachdem Herr Manfred Wientgen, Sozialarbeiter und Pflegeberater des Pflegestützpunktes Daun, einleitende Worte an die Anwesenden gerichtet hat, führte Frau Kathleen Kraus, Kreisgeschäftsführerin des Sozialverbandes VdK Kreisverband Wittlich-Daun, durch den Abend.
Der Gesundheits- und Pflegestammtisch dient der Informationsweitergabe und bezweckt einen Austausch untereinander. Bürger sollen die Möglichkeit bekommen Fragen zu stellen und von Fachkräften Antworten zu bekommen.
Der 4. Gesundheits- und Pflegestammtisch fand unter dem Thema Große Pflegereform jetzt. Aber wie sieht sie aus? statt.
Herr David Langner in seiner Funktion als Staatssekretär, Frau Corinna Rüffer als Mitglied des Bundestages für das Bündnis 90/Die Grünen und Herr Martin Wegner als stellvertretender Landesverbandsvorsitzender des Sozialverbandes VdK Rheinland-Pfalz folgten der Einladung als Gastredner.
Herr David Langner, der über das Zukunftsprojekt- Gesundheit und Pflege 2020 sprach, erklärte, dass das ins Auge gefasste Budget für eine Verbesserung der Pflegestruktur nicht ausreichend sei. Die Kommunen sollen in die Pflegestrukturplanung eingebunden werden. Die Fachkraftsicherung, die sektorenübergreifende Stadtortversorgung und die Telemedizin seien drei wichtige Säulen der Zukunft.
Mit ihrem Beitrag zum Thema Große Pflegereform- Grundsätzlich umdenken erklärte Frau Corinna Rüffer, dass eine Diskussion über eine Pflegereform längst überfällig gewesen sei. Es müsse ein Umdenken des einzelnen Menschen stattfinden und die Prävention einen höheren Stellenwert bekommen. Sie sprach von dem Ort Mannebach, der ein Konzept erarbeitet hat, in dem es darum geht, die gesellschaftliche Entwicklung trotz des demografischen Wandels positiv zu gestalten. Das Mobilitätskonzept sei vorbildhaft für die Erhaltung der Gesundheit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im ländlichen Bereich.
Abschließend führte Herr Martin Wegner zum Thema Pflegereform- Wie sieht es für die Menschen aus an, dass die Beschränktheit der Mittel das größte Hindernis im Bereich der Pflege sei. Der Mindeststandard für eine menschenwürdige Pflege und die Wirklichkeit in einzelnen Pflegeeinrichtungen unterliegen einer so großen Diskrepanz, dass durch die Einreichung einer Verfassungsbeschwerde durch den Sozialverband VdK für eine bessere Pflegepolitik gekämpft werden müsse. Die Pflege dürfe nicht als private, sondern müsse als hoheitliche Aufgabe verstanden werden.

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