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Willkommen beim Sozialverband VdK Kreisverband Wittlich-Daun

Weg mit den Barrieren

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne des VdKs Weg mit den Barrieren richtete der Kreisverband Wittlich-Daun das Augenmerk auf die besondere Situation älterer Menschen im täglichen Leben.

v.l.n.r.: K. Theis, S. Arenz, M. Horn© Herr Häp

In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Familie bot der VdK beim diesjährigen Kreisseniorentag am 10.09.2016 im Bürgerhaus in Kelberg-Köttelbach Interessierten die Möglichkeit, mit einem sogenannten Alterssimulationsanzug plötzlich um viele Jahre zu altern.

Welchen Herausforderungen sich Menschen aufgrund ihres Alters stellen müssen, konnte die Mitarbeiterin der Kreisgeschäftsstelle, Katharina Theis, nachspüren. In wenigen Minuten wird sie mit Hilfe des Alterssimulators 80 Jahre alt. Besondere Schuhe machten ein Abrollen des Fußes beim Gehen unmöglich, die Bandagen mit Gewichten an Armen und Beinen simulieren einen Kraftverlust, eine schwere Weste ahmt eine Versteifung der Wirbelsäule nach. Eine Halskrause verhindert ein Heben und Senken des Kopfes, die Kopfhörer verschließen die Ohren und simulieren so eine Altersschwerhörigkeit. Zuletzt wird die Sehkraft mit einer Brille eingeschränkt, die den grünen Star imitiert. So ausgestattet, ist jeder Schritt ein Kraftakt, bei dem das Gleichgewicht außer Kontrolle gerät. Das eingeschränkte Sichtfeld und die Eintrübung der Augenlinsen lassen das direkte Umfeld nur noch erahnen. Jeder Schritt wird dadurch noch unsicherer und die Angst hinzufallen, ist groß. Auch der oft gutgemeinte Rat an ältere Menschen, doch ins Hellezu gehen, um besser sehen zu können, hilft nicht weiter. Die Sehkraft verbessert sich durch Helligkeit nicht. Durch die Kopfhörer dringen nur gedämpft die Gespräche der in unmittelbarer Nähe stehenden Menschen. Sie zu verstehen erfordert höchste Konzentration.

Fazit: Der Alterssimulator macht das Alter auch für jüngere Menschen erfahrbar.
Er deckt die Schwierigkeiten im Alltag auf und hilft, ältere Menschen besser zu verstehen.

Der VdK Kreisverband Wittlich-Daun war an diesem Tag zusätzlich mit einem Informationsstand vertreten. Dort stellten die Kreisverbandsvorsitzende Marita Horn und die Mitarbeiterin der Kreisgeschäftsstelle Katharina Theis den Sozialverband VdK und seine vielfältigen Tätigkeiten vor.

Kreisseniorentag 2016

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Frauenkonferenz 2016

Am 07.10.2016 findet in Platten, im Winzercafe Weingut Görgen die nächste Frauenkonferenz statt.

Referentin: Frau Ursula Wollscheid, Gleichstellungsbeauftragte der VG Wittlich-Land zum Thema Mobilität im Alter!

*-*© GG-Berlin/ pixelio

Der Sozialverband VdK - ein starker Partner (Erklär-Film)

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Unabhängig. Solidarisch. Stark: Mit 1,75 Millionen Mitgliedern ist der Sozialverband VdK der größte und am stärksten wachsende Sozialverband in Deutschland! Er ist eine einflussreiche Lobby und ein starker Partner für Menschen, die Hilfe brauchen und benachteiligt sind. Erfahren Sie in unserem Video, wofür der VdK seit mehr als 65 Jahren steht, wofür er sich einsetzt und warum es so wichtig ist, dass es ihn gibt.© Sozialverband VdK

Antrag auf Pflegestufe noch 2016 stellen

Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff ab 2017 - Bestandsschutz nutzen

Das Pflegestärkungsgesetz II bringt zahllose Verbesserungen, besonders für Pflegebedürftige, Angehörige und Demenzkranke. Doch manchen Betroffenen werden auch Leistungen gekürzt. Deswegen empfiehlt der Sozialverband VdK, den Antrag auf eine Pflegestufe noch dieses Jahr einzureichen. Denn falls sich 2017 die Leistungen für den jeweiligen Pflegebedürftigen verschlechtern sollten, gilt ein Bestandsschutz für die bewilligten Leistungen aus 2016.

Mit dem Pflegestärkungsgesetz kommt ab dem 1. Januar 2017 ein neues Begutachtungsinstrument (NBA) zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit. Danach werden Pflegebedürftige nicht mehr in drei Pflegestufen, sondern in fünf Pflegegrade eingeteilt. Erfasst werden nun auch kognitive und psychische Aspekte, wodurch nicht nur körperlich eingeschränkte Menschen sondern zum Beispiel auch Demenzkranke mehr Leistungen erhalten können.

Eine wichtige Neuerung gibt es bei der stationären Pflege: Ab 2017 zahlen Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 innerhalb ihres Heimes einen einrichtungseinheitlichen Eigenanteil; höherer Pflegeaufwand wird für den Einzelnen also nicht mehr teurer. Unberührt davon bleiben die Kosten für Verpflegung, Unterkunft und Investitionen, die jedes Pflegeheim weiterhin gesondert erhebt.

Wie hoch der künftige einrichtungseinheitliche Eigenanteil sein wird, ist noch nicht klar; er wird bis zum Januar 2017 entweder per Vertragsverhandlungen oder per gesetzlicher Formel festgelegt. Als sicher gilt aber, dass er irgendwo zwischen dem aktuell niedrigsten und dem aktuell höchsten Eigenanteil liegt - sozusagen als Durchschnittspreis. Das macht die Pflege im Vergleich zu 2016 für manche Betroffenen günstiger und für manche teurer.

Mögliche Kostenerhöhungen sollen aber nicht zu Lasten der heutigen Heimbewohner gehen; für sie übernimmt die Pflegekasse den etwaigen Mehrbetrag zwischen dem alten und dem neuen Eigenanteil. Dieser finanzielle Ausgleich gilt aber nicht für Pflegebedürftige, die erst 2017 in ein Heim aufgenommen werden.

Deswegen sollten Betroffene spätestens bis Dezember dieses Jahres ihren Antrag auf eine Pflegestufe stellen, rät Marita Horn, Vorsitzende des VdK-Kreisverbands Wittlich-Daun. Denn falls er bewilligt wird, greift für den Eigenanteil ein Bestandsschutz. Daher gilt: Rasch handeln und Vorteile sichern.

Mehr Informationen unter:

Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz e. V.
Kreisverband Wittlich-Daun
Beethovenstraße 1a
54516 Wittlich
Tel. 06571 - 148993-0
Fax: 06571 - 148993-9

Die Tafeln

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Bundesweit unterstützen die Tafeln inzwischen regelmässig rund 1,5 Millionen Menschen und die Nachfrage steigt stetig.
Aber so gut und wichtig es ist, dass es die Tafeln gibt, belegen sie andererseits auch das Versagen des Staates. Die sozialen Sicherungssysteme werden immer löchriger. Ein Zustand, den der VdK so nicht hinnehmen möchte. Solche freiwilligen Angebote dürfen kein Vorwand dafür sein, dass der Staat aus seiner Verantwortung entlassen wird.© Sozialverband VdK

Weg mit den Barrieren

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Anlässlich der VdK-Kampagne "Weg mit den Barrieren!" lässt der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz in diesem Video Torsten Petermann zu Wort kommen. Der VdKler aus Traisen bei Bad Kreuznach sitzt nach einem schweren Unfall im Rollstuhl und erklärt anschaulich, wie viel es bei der Privatwirtschaft in Sachen Barrierefreiheit zu tun gibt.© Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz

Bereits zum 8. Mal werden Bilder in der Kreisgeschäftsstelle in Wittlich ausgestellt.

© D.Dunkel

Seit dem 08.04.2016 können die Bilder von Frau Rosemarie Kappesin der Kreisgeschäftsstelle zu den gewohnten Öffnungszeiten in Augenschein genommen werden.

Frau Kappes entdeckte die Leidenschaft für die Malerei in der Schule, als sie zum 1. Mal einen Farbkasten erhalten hat. Der Spaß und die Freude am Malen waren so groß, dass sie anfing auch in der Freizeit kreativ zu werden. Sie malte an die Wand ihres Hauses auf großes Pferdemotiv und stellte erstmals ihre Werke 1989 im Waldhotel Rose in Gerolstein aus. Auch in Klausen bekam sie die Möglichkeit ihre Bilder zu präsentieren.

2011 trat sie dem Verein Kunst an Hecken und Zäunen bei, wo sie ihre Bilder jährlich im Stadtpark Wittlich ausstellt. Im Wittlicher Bahnhof konnte sie 2014 einige ihrer Bilder zur Schau stellen.

Frau Kappes Bilder sind ganz unterschiedlich: sie malt sowohl Landschaften, abstrakte Bilder wie auch Lebewesen. Hierfür benutzt sie unter anderem auch Putz sowie Stoffe und arbeitet diese in die Bilder mit ein.

Kunstausstellung von Rosemarie Kappes

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Weg mit den Barrieren

Kampagne gestartet - Orts- und Kreisverbände sollen mitmachen

Der Startschuss für die bundesweite VdK-Kampagne "Weg mit den Barrieren!" ist gefallen. Mit konkreten Forderungen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen richtet sich der VdK an die politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen. Herzstück der Kampagne ist die "Landkarte der Barrieren". Mitmachen ist einfach: Wer eine Barriere entdeckt, trägt sie auf www.weg-mit-den-barrieren.de ein. Der VdK wird besonders ärgerliche Barrieren öffentlich machen und bei den Verantwortlichen nachhaken.

"Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigungen dürfen nicht länger von ihrem Grundrecht auf Teilhabe ausgeschlossen bleiben. Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die Bundesrepublik bereits 2009 verpflichtet, geeignete Maßnahmen für eine barrierefreie Gesellschaft zu treffen. Es wird höchste Zeit, sich für ein barrierefreies Deutschland stark zu machen!" Mit diesen Worten gab die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, auf einer Pressekonferenz am 12. Januar 2016 in Berlin den Startschuss zur bundesweiten VdK-Kampagne "Weg mit den Barrieren!".

Weitere Informationen finden Sie hier:
Weg mit den Barrieren

.*.© Konstantin Gastmann / pixelio

Die VdK Geschäftsstelle hat folgende Telefon- und Faxnummer:

Telefon: 06571 - 148 993 - 0

Fax: 06571 - 148 993 - 9

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  1. Herr Häp | © Herr Häp
  2. Foto: Kalender auf dem das Wort "wichtig" geschrieben wurde | © GG-Berlin/ pixelio
  3. D.Dunkel | © D.Dunkel
  4. Themenbild: Person mit Rollator steht auf einer Treppe, Hintergrund ist gelb, die Treppengrafik ist schwarz und gelbem Schriftzug "Weg mit den Barrieren - Unterstützen Sie den VdK!" | © Sozialverband VdK
  5. Foto: Frau schreibt auf eine Plexiglasscheibe das Wort Kontakt | © Konstantin Gastmann / pixelio
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