Sozialverband VdK - Kreisverband Westerwald
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Kreisverbandstag des Sozialverband VdK wählt neuen Vorstand

Landesverdienstnadel in Gold für Maria Braun und Hildegard Kaiser
Über 130 Delegierte und Gäste waren der Einladung zum 10. ordentlichen Verbandstag des VdK-Kreisverband in die Stadthalle Bad Marienberg gefolgt. Der Kreisvorsitzende Walter Frohneberg eröffnete die Veranstaltung.Grußworte sprachen Gerhard Keßler als Vorsitzender des Ortsverband Bad Marienberg, Bürgermeister Jürgen Schmidt für Stadt und Verbandsgemeinde, Dieter Kanz für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der stellvertretende Landesvorsitzende des Sozialverband VdK Ernst Schimmel und Vertreter der Nachbarkreisverbände. Detlev Placzek vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung unterstrich in seinem Grußwort die Wichtigkeit des Sozialverband VdK bei der Vertretung der Interessen seiner Mitglieder. Der Kreisvorsitzende hob die ehrenamtliche Arbeit in den 48 Ortsverbänden hervor und berichtete über die verstärkte Präsenz des Kreisverband Westerwald in den Gremien des Landesverbandes. Die Erweiterung der Geschäftsstelle und Aufstockung des Personals auf jetzt sechs Mitarbeiterinnen war dringend notwendig, so Frohneberg.
Die Geschäftsführerin Jutta Schughart berichtete mit beeindruckenden Zahlen über die Arbeit in der Rechtsberatung und -vertretung der Mitglieder. In den vergangenen vier Jahren wurden von den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen über 11.000 Beratungen und 7.400 Verfahren durchgeführt. Über ausgeglichene Finanzen des Kreisverbandes berichtete die Kreiskassenverwalterin Bärbel Kirchhöfer. Der Sprecher der Revisoren, Rainer Griess, bestätigte eine einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstandes.

Die Wahlen brachten folgende Ergebnisse: Walter Frohneberg wurde als Vorsitzender wiedergewählt, Franz-Georg Kaiser und Manfred Gross sind die Stellvertreter, Bärbel Kirchhöfer ist weiterhin Kassenverwalterin. Uschi Simonis ist neugewählte Schriftführerin und Elke Hannappel die Frauenvertreterin. Die sieben Beisitzer sind: Randolf Baldus, Joachim Bauch, Michael Dünnes, Walter Göbler, Gerhard Kessler, Elke Weber und Bernd Kolodziej. Zu Revisoren wurden Rainer Griess, Lothar Baldus, Veronika Kaiser und Heinz Schlicht gewählt.

Ein Höhepunkt des Kreisverbandstages war die Verleihung der Goldenen Verdienstnadel des Sozialverband VdK an Frau Maria Braun und Frau Hildegard Kaiser. In seiner Laudatio begründete Walter Frohneberg die Ehrung der beiden Frauen, die sich in besonderer Weise für die Mitglieder und im sozialen Bereich verdient gemacht haben. Die Landesverdienstnadel in Gold ist eine der höchsten Auszeichnungen, die es beim VdK gibt.
In seinem Schlusswort bedankte sich der Kreisvorsitzende bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern und Revisoren für die gute Zusammenarbeit, aber auch den ehren- und hauptamtlichen Kräften, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Kreisverbandstages mitgewirkt haben.

Vorstand und Revisoren des VdK-Kreisverbandes. Vorne: Maria Braun und Hildegard Kaiser mit dem Kreisvorsitzenden, dem stellv. Landesvorsitzenden, der Frauenvertreterin und der Geschäftsführerin des VdK Westerwald

Vorstand und Revisoren des VdK-Kreisverbandes.
Vorne: Maria Braun und Hildegard Kaiser mit dem
Kreisvorsitzenden, dem stellv. Landesvorsitzenden,
der Frauenvertreterin und der Geschäftsführerin des
VdK Westerwald© Röder-Moldenhauer

VdK-Kreisverband mit neuem Rekord: 9000. Mitglied kommt aus Borod

Im Rahmen einer Vorstandsitzung begrüßte der Kreisverbandsvorstand und die Kreis-Geschäftsführerin als 9000. Mitglied des VdK im Westerwald Frau Simone Langbein aus Borod. Mit durchschnittlich 100 Neuaufnahmen pro Monat verzeichnet der VdK im Westerwald einen ständig steigenden Zulauf an Bürgerinnen und Bürgern, die Beratungs- und Vertretungsbedarf in sozialrechtlichen Fragen haben. Aber auch das Angebot an Unterhaltung, Reisen und Geselligkeit in den rund 50 Ortsverbänden im Westerwald ist ein nicht zu unterschätzender Anreiz, dem VdK beizutreten und ihm die Treue zu halten. Bei Frau Langbein waren die Gründe, dem größten Sozialverband beizutreten, das soziale Engagement des VdK, besonders der Einsatz für benachteiligte Menschen im Land.
Dass sie damit eine gute Entscheidung getroffen hat, konnte der Kreisvorsitzende Walter Frohneberg und die Geschäftsführerin Jutta Schughart mit den Zahlen aus dem VdK-Geschäftsbericht des vergangen Jahres eindeutig belegen: Im Jahre 2010 konnte der VdK 1258 neue Mitglieder im Kreisverband begrüßen. Täglich kommen neue Frauen, Kinder und Männer dazu, viele mit einem aktuellen Problem und benötigen deshalb sofortigen Rat und Hilfe. Die Zahl der Beratungen ist im letzten Jahr auf die Rekordmarke von 3.236 gestiegen. Schwerpunkte waren Rentenversicherungsfragen, das Schwerbehindertenrecht sowie die Kranken- und Pflegeversicherung. Über 2500mal wurden Anträge gestellt bzw. Widerspruchs- und Klageverfahren eingeleitet. Damit stieg die Zahl der Verfahren gegenüber dem Vorjahr um über 30 Prozent. Die Erfolgsquoten sind beachtlich und motivieren die sechs Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle täglich aus Neue. Nicht alle Erfolge lassen sich in Euro und Cent ausdrücken. Aber: "alleine bei Renten-, Kranken-/Pflege- und Unfallversicherung konnten wir für unsere Mitglieder im Westerwald rund 700.000 Euro an Nachzahlungen erreichen" so die Geschäftsführerin Jutta Schughart.
Der VdK-Berater für Barrierefreies Bauen war im vergangenen Jahr 30 mal gefragt, wenn es um die Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen für alte, kranke und behinderte Menschen beim Bau von öffentlichen Einrichtungen, wie Bürgerhäusern, Bushaltestellen, Wegen und Plätze ging, oder wenn in Privatwohnungen alten- und behindertengerechte Umbauten nötig wurden.

9000. Mitglied

von links: Jutta Schughart, Walter Frohneberg, Simone Langbein, Rosel Frink (Kreis-Frauenvertreterin), Reinhilde Thiel (VdK Mudenbach)© Röder-Moldenhauer

160.000 VdK-Mitglied kommt aus dem Westerwald

Beate Ewerth aus dem Kreisverband Westerwald ist das 160.000 Mitglied des Sozialverbands VdK Rheinland-Pfalz. Mit einem Blumenstrauß gratulierte Landesverbandsvorsitzender Andreas Peifer dem überraschten Neumitglied. "Ich kann nicht mehr. Das ist ja toll", freute sich Beate Ewerth. "Bekannte haben mich zum Sozialverband VdK geschickt als mein Reha-Antrag abgelehnt wurde. Mir wurde gesagt, der VdK sei ein zuverlässiger Partner."

"Mit 160.000 VdKlern haben wir mehr Mitglieder als die zwei großen Volksparteien in Rheinland-Pfalz zusammen", verdeutlichte Landesverbandsvorsitzender Peifer in seiner Rede. Die neue Bestmarke zeige außerdem, dass bereits jeder 25ste Rheinland-Pfälzer Mitglied im Sozialverband VdK ist.

160000. Mitglied

Zu den Gratulanten von Beate Ewerth (Vierte von links) zählten Kreisverbandsvorsitzender Walter Frohneberg (Zweiter von links), Kreisgeschäftsführerin Jutta Schughart (Dritte von links), Angela Müller (Erste von links), Vorsitzende des VdK-Ortsverbands Buchfinkenland-Gelbachhöhen sowie Andreas Peifer (Fünfter von links), Landesverbandsvorsitzender.© Katie Scholl