Sozialverband VdK - Kreisverband Weimar
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Kurz berichtet 2005

Peter Dockhorn für ehrenamtliches Engagement geehrt

Bei einer Feierstunde am 11. Oktober 2005 im Schloss Apolda zeichnete der Landrat des Kreises Weimarer Land 20 Senioren und Seniorinnen für ihr ehrenamtliches Engagement aus. Für den Kreisverband Weimar sehr erfreulich, dass mit unserem Kreisvorstandsvorsitzenden Peter Dockhorn ein würdiger Vertreter des Sozialverbandes VdK geehrt wurde, der sich seit vielen Jahren mit viel Ehrgeiz sehr aktiv für die Interessen sozialschwacher Menschen einsetzt.
Alle Mitglieder des VdK-Kreisverbandes Weimar schließen sich den Glückwünschen herzlich an.

Regionalkonferenz Thüringen am 08. Oktober 2005 in Erfurt Sozialverband VdK gegen Blindengeld-Kürzung
Regionalkonferenz Thüringen erklärt sich solidarisch mit Erfurter Demonstration

ERFURT. Gegen die Sparpläne der Landesregierung beim Blindengeld sprach sich der Sozialverband VdK aus. Von seiner Thüringer Regionalkonferenz am Wochenende in Erfurt erklärte er sich im Namen seiner 15 730 Mitglieder im Freistaat solidarisch mit den 5000 Teilnehmern der Demonstration am Samstag in der Landeshauptsstadt. Der stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Claus Dieter Junker forderte, die vorgesehene gravierende Kürzung des Blindengeldes wegen der drastischen Auswirkungen für die Betroffenen neu zu prüfen und zu korrigieren.
Mehr als ein Drittel der VdK-Mitglieder in Thüringen sind Behinderte. Für deren Interessen sowie "für alle Menschen, die Schutz und Hilfe brauchen, setzen wir uns aktiv ein", sagte Udo Schlitt, Landesvorsitzender des VdK Hessen-Thüringen. Durch den Rechtsschutz in den drei Bezirks- und 19 Kreisgeschäftsstellen des Freistaats wurden im vergangenen Jahr 13 371 Mitglieder beraten. In Klageverfahren vor Sozialgerichten konnten 6,1 Millionen Nachzahlungen für Schwerbehinderte, Rentner und Hartz IV-Betroffene erstritten werden.
Im Gegensatz zu Parteien und Gewerkschaften verzeichnet der Sozialverband in Thüringen in den letzten fünf Jahren deutlichen Mitgliederzuwachs. Durch sein soziales Engagement hat der VdK in dieser Zeit insgesamt 1257 Mitglieder neu gewonnen. Der seit 2002 bestehende gemeinsame Landesverband Hessen-Thüringen ist mit mehr als 193 000 Mitgliedern nach Bayern der zweitstärkste in Deutschland.
Auf der Regionalkonferenz Thüringen berieten in Erfurt 120 Kreis- und Ortsvorstandsmitglieder die nächsten Ziele und Aufgaben. Verstärken will der VdK besonders die ehrenamtliche Tätigkeit und die Betriebsarbeit
Text und Foto: Jochen Thiele

"Dankeschön-Fahrt" der Ehrenämtler 2005

Unsere traditionelle Fahrt für Ehrenämtler führte uns zur Runneburg in Weißensee und ins Kloster Werningshausen.

VdK-Infobus machte am 15.August 2005 in Weimar Station

Sehr gut besucht war der VdK-Infobus am 15.August 2005 auf dem Goetheplatz in Weimar. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit und informierten sich über das Leistungsangebot des Sozialverbandes VdK. Am meisten gefragt waren Informationen zu Schwerbehinderung, Berufsunfähigkeit, ALG II und Reisen für Behinderte. Einige Rollstuhlfahrer probierten gleich den Lift des Reisebusses aus und waren beeindruckt von den Reisemöglichkeiten auch für sie. Bis zu 11 Rollstuhlfahrer können in diesem Bus des VdK-Reisedienstes mitreisen – übrigens ohne Aufpreis!

1.Frauenforum des VdK-Kreisverbandes Weimar am 31. Mai 2005

Wie sieht die im Grundgesetz festgeschriebene Gleichheit von Mann und Frau in unserer heutigen Gesellschaft aus? Über diese Frage diskutierten die von der stellvertretenden Landesfrauenvertreterin des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen, Christa Urschaow, eingeladenen Frauenvertreterinnen der 10 Ortsverbände des VdK-Kreisverbandes Weimar auf ihrem 1. Frauenforum am 31.05.2005 in der "Sozialen Stadt" in Weimar-West. Dazu hatten sie sich kompetente Gäste eingeladen. Andrea Klawonn, Geschäftsführerin des Frauenzentrum Weimar e.V., berichtete eindrucksvoll über die Projekte ihrer Einrichtung und zeigte dabei die Benachteiligungen der Frauen durch die Arbeitsmarktreformen auf. So betreffen 2/3 aller ablehnenden Bescheide zum ALG II die Frauen in den Bedarfsgemeinschaften, 84 Prozent aller geringfügig bezahlten und Teilzeit- Arbeitsstellen werden von Frauen besetzt. Als Auswirkung der sozialen Unsicherheit nannte sie zunehmend Depressionen und psychische Probleme bei Frauen. Kerstin Nordhaus stellte das Frauenhaus Weimar vor, in dem Frauen als Opfer häuslicher Gewalt nicht nur eine sichere Zuflucht erhalten, sondern ihnen auch umfassende Hilfe zur Bewältigung ihre Probleme gewährt wird. Christa Urschanow verwies auf die Benachteiligung der Frauen durch die Kindererziehung – von den beruflichen Chancen bis hin zur Rente. Zwar ist die Gleichstellung von Mann und Frau im Grundgesetz festgeschrieben, die Praxis sieht aber leider anders aus.
Der Sozialverband VdK setzt sich vehement für die Gleichstellung ein. Erst kürzlich wurde auf der Landesfrauenkonferenz eine Resolution zur Gleichstellung von Mann und Frau im Gesundheitswesen verabschiedet. Der VdK-Kreisverband Weimar wird den mit dieser Veranstaltung begonnenen Erfahrungsaustausch weiter fortsetzen und sich zukünftig noch mehr für die Interessen der Frauen einsetzen.
Frauenzentrum Weimar e.V.

Erfahrungsaustausch der Verantwortlichen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am 03. Mai 2005 in Erfurt

Zu einem Erfahrungsaustausch in Sachen Öffentlichkeitsarbeit kamen am 3. Mai in Erfurt Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aus den Kreis- und Ortsverbänden Thüringens zusammen. Unseren Kreisverband vertrat Hartmut Steckert als Verantwortlicher im Kreisvorstand Weimar.
Ausgangspunkt der Gesprächsrunde, der ersten dieser Art in Thüringen, war die Beschreibung der Situation in den Thüringer Verbandsstufen. Dabei konnten die 12 "Ehrenamts-Journalisten" von guten Ausgangspunkten berichten. Die Öffentlichkeitsarbeit kann natürlich nur so gut und stark sein, wie die Verbandarbeit vor Ort, brachten sie übereinstimmend zum Ausdruck. So gab es neben den Hinweisen zur Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit auch viele praktische Tipps zur Verbandarbeit.
Annette Nierhaus (unser Foto oben) konnte dann noch viele wertvolle Tipps vermitteln und einige Zusammenhänge bei der Gestaltung der VdK-Zeitung erläutern.
Man war sich am Schluss einig, und dem stimmten auch Dorothea Reuß und Birgit Seidler von der Thüringer Geschäftsstelle des VdK zu, dass der Tag sehr nutzbringend war und sicherlich allen Beteiligten viele Impulse gegeben hat. Es wurde der Wusch geäußert, diese Gesprächsrunde gelegentlich fortzusetzen