Sozialverband VdK - Kreisverband Weimar
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Entwicklung des Kreisverbandes Weimar

Vor über 50 Jahren wurde der VdK in Deutschland gegründet, um Kriegsbeschädigte, Witwen und Waisen gegenüber Verwaltungen zu vertreten. In den neuen Bundesländern gründete sich der Verband erst nach der Wende.
Der VdK-Kreisverband Weimar wurde am 5. November 1990 gegründet. Schwerpunkte waren in den ersten Wochen die Bildung von Ortsverbänden, die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern und der Aufbau einer Kreisstruktur. In den ersten Wochen wurden 845 Kriegsopfer als Mitglieder gewonnen. Bis 1993 waren 36 Ortsverbände gegründet worden. Es entwickelte sich ein reges Verbandsleben. Aber schon damals kündigte sich ein Problem an, das sich in den nächsten Jahren fortsetzte – eine sehr hohe Altersstruktur führte zu einem natürlichen Rückgang der Mitgliederzahlen. Mit der Wahl von Peter Dockhorn zum Kreisvorsitzenden und der gleichzeitigen Einstellung des Geschäftsführers und Leiters der Weimarer Kreisberatungsstelle, Dr. Hartmuth Schubert, auf dem 2.Ordentlichen Kreisverbandstag im März 1999, wurde mit einer kontinuierlichen Umstrukturierung des Kreisverbandes begonnen. Heute betreuen über 70 ehrenamtliche Mitarbeiter in 10 Ortsverbände insgesamt 750 Mitgliedern.
Im Juni 2009 wurden die Ortsverbände in Weimar neu aufgeteilt und die Ortsverbände Weimar-Mitte, Weimar Süd und Oberweimar zum Ortsverband Weimar Mitte-Süd zusammengelegt. Damit werden die Mitglieder in insgesamt acht etwa gleichgroßen Ortsverbänden betreut.
Auf dem Kreisverbandstag am 29.Oktober 2009 wurde Peter Dockhorn erneut zum Vorsitzenden gewählt. Einstimmig sprachen die Delegierten ihm und allen anderen vorgeschlagenen Kandidaten für den Kreisvorstand das Vertrauen aus. Mit Roswitha Adler, Heidrun Korn (Beisitzerinnen) und Ralf-Peter Müller (Juniorenvertreter) sind drei neue Mitglieder im neuen Vorstand vertreten. Die ehemalige Kassenführerin Gisela Unbehaun wurde nach 12-jähriger Zugehörigkeit aus dem Kreisvorstand herzlich verabschiedet und mit der Ehrenrennadel des Landesverbandes geehrt. Hans Schmidt (OV Weimar-Nord) und Rolf Kuhnert (OV Weimar West) erhielten für ihre langjährige Tätigkeit als Vorsitzende ihrer Ortsverbände ebenfalls die Landesverbandsehrennadel. Peter Dockhorn konnte in seinem Bericht eine positive Bilanz ziehen. Durch die gute Arbeit der 60 ehrenamtlichen Mitarbeiter in den acht Ortsverbänden konnte die Mitgliederzahl in den letzten fünf Jahren stetig steigen. Um dem gestiegenen Beratungsbedarf gerecht zu werden, wurden neben den Sprechstunden in Weimar seit 2008 weitere in Apolda, Bad Berka und Kranichfeld eingeführt.