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Historie
Die Geschichte des Kreisverbands Unterlahn

Geschichte des VdK Kreisverbandes Unterlahn

Der Kreisverband Unterlahn wurde 1948 im "Weilburger Hof" in Bad Ems gegründet. An der Spitze des Kreisverbandes wechselten sich in der Zeit der ersten Aufbauschwierigkeiten die Herren Schneider und Stadtmüller im Amt des Kreisverbandsvorsitzenden ab. Als Geschäftsstelle diente eine kleine Holzbaracke in Bad Ems.
Anläßlich des Kreisverbandstages 1951 wurde Erich Woigk zum Kreisverbandsvorsitzenden gewählt. Unter seiner Regie erfolgte der organisatorische Aufbau und die ständige Weiterentwicklung des VdK im Kreisverband Unterlahn. Von 1955 bis 1957 war Erich Woigk auch stellv. Vorsitzender des Landesverbandsausschuss in Rheinland-Pfalz und er konnte sich insbesondere um Bauangelegenheiten im damaligen Erholungsheim Oberwinter (heute Hotel "Haus Oberwinter") kümmern.
Die Kreisverbandsgeschäftsstelle wurde unter dem Vorsitz von Erich Woigk nach Diez -zunächst in die Altstadtstraße (Haus Ströhm) und später in die Schulstraße- verlegt. Erst 1977 wurde Erich Woigk nach 26-jähriger Tätigkeit als Vorsitzender des Kreisverbandes Unterlahn von Frau Emmy Nastold abgelöst.
Die Kreisverbandsgeschäftsstelle wurde unter ihrer Regie in die Schaumburger Straße in Diez verlegt. Frau Nastold war eine sehr engagierte Interessenvertreterin und war über den Kreisverband Unterlahn hinaus in verschiedenen Führungsgremien des Landesverbandes tätig.
Bereits seit 1965 wurde Frau Nastold von Ingrid Trabandt unterstützt. Frau Trabandt übernahm daher im Laufe der Zeit die Geschäftsführung der Kreisgeschäftsstelle. Nach ihrem Eintritt in den Ruhestand steht sie weiterhin als stellvertretende Kreisvorsitzende bis heute ehrenamlich zur Verfügung.
Als Kreisvorsitzender fungierte von Mai 1994 bis November 2006 Wolfgang Diehl . Er organisierte den Erwerb eigener Räumlichkeiten und ein weiterer Umzug erfolgte im Jahre 1996 in die Dielstraße 1.
Als Nachfolgerin von Ingrid Trabandt übernahm Caroline Ascher am 01.03.1999 die Geschäftsführung im Hauptamt des Kreisverbandes.
Aufgrund fehlender Barrierefreiheit wurden ab März 2008 neue Räumlichkeiten in der Schlesierstraße 7 in Diez bezogen, die über eine behindertengerechte Ausstattung verfügen. Somit konnten die Ziele, für die der VdK einsteht auch in eigener Sache realisiert werden.
Auf dem Kreisverbandstag am 05.04.2008 in der Lindenhalle in Heistenbach wurde Rainer Zins zum Kreisvorsitzenden gewählt und in 2012 und 2016 in seinem Amt bestätigt.
Der nächste Kreisverbandstag findet 2020 statt.

Geschichte des VdK Deutschland

Im Jahr 1950 als Dachverband der Landesverbände unter dem Namen "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands" in Düsseldorf gegründet, trägt der Verband seit 1994 offiziell den Namen Sozialverband VdK Deutschland. Bereits in den Jahren 1945 und 1946 haben sich die ersten Verbandsgliederungen gebildet. In Städten und Gemeinden gründeten sich Selbsthilfegruppen, die nach Kriegsende die Interessen von Kriegsbeschädigten, Witwen und Waisen gegenüber der Verwaltung vertraten. Die Gründung der einzelnen VdK-Landesverbände erfolgte schrittweise wie z. B. 1947 in Rheinland-Pfalz.

Geschichte des VdK Landesverbandes Rheinland-Pfalz

Die Gründungsversammlung fand am 20. Oktober 1946 unter dem Namen "Verband der rheinischen Kriegsgeschädigten und Hinterbliebenen" aus den Weltkriegen 1914-1918 und 1939-1949 Sitz Neuwied (Selbsthilfeorganisation) statt. Doch der Name musste geändert werden. Denn Rheinland-Pfalz stand damals unter französischer Besatzung und die Alliierten hatten die Auflage erlassen, das Wort Krieg künftig nicht mehr im Namen des Verbands zu führen. Zur offiziellen Verbandsgründung am 10. November 1946 kamen 800 Teilnehmer nach Neuwied. Doch erst am 20. Juni 1947 erkennt die französische Militärregierung den Verband offiziell an, er muss sich aber "Bund der Körperbehinderten und Hinterbliebenen" nennen. Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt, für die Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen eine rechtmäßige und angemessene Versorgung durchzusetzen. Die ersten Orts- und Kreisverbände organisieren sich in den Städten und unterstützen den Aufbau des Landesverbands, der zu diesem Zeitpunkt bereits 10.000 Mitglieder zählt.1950 erfolgt die Umbenennung von "Bund für Körperbehinderte und Hinterbliebene" in "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands, Landesverband Rheinland-Pfalz e.V." Nach zwei weiteren Namensänderungen erhält der Sozialverband 2002 seine heutige Bezeichnung als "Sozialverband VdK Deutschland Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.".

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