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Ortsverband Westerkappeln

Vorsitzender© OV Westerkappeln

Gerd Weglage / Telefon: 05404-3254
Mitglieder: 415


Geplante Termine für 2017

11. Januar 2017
Sozialpolitische Informationsveranstaltung, 15:30 Uhr, Hotel Knüppe

12. März 2017
Jahreshauptversammlung, Altes Gasthaus Schröer, 15:00 Uhr

17. Mai 2017
Sozialpolitische Informationen, 15:30 Uhr, Kuckucksnest

16. Juni 2017
Halbtagesfahrt, Bockholter Emsfähre und zum Sachsenhof Greven-Pentrup, Abfahrt 13:00 Uhr

06. bis 09.Juli 2017
Mehrtagesfahrt

25. August 2017
Modenschau in Hille, Fischessen und große Schifffahrt auf der Weser,
Abfahrt 8:30 Uhr

13. Oktober 2017
Oktoberfest, Kuckucksnest, Beginn 17:00 Uhr

2. Oktober 2017
Sozialpolitische Informationsveranstaltung mit Kaffee und Weggen, Altes Gasthaus Schröer, Beginn 15:00 Uhr

01. Dezember 2017
Sozialpolitische Informationsveranstaltung mit gemütlichem Beisammensein im Advent, Altes Gasthaus Schröer, 15:00 Uhr

Des Weiteren
Kegeln und Stricken in der Gaststätte Break Point am 03.02., 05.05., 11.08. und 03.11.2017 jeweils 16:30 Uhr

Spiele- Klön- Strick u. Infonachmittag Gaststätte Minni`s Paradiesken, am 07.04., 09.06. und 15.09.2017 jeweils um 15:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr.

Bitte beachten Sie auch die Mitteilungen und Hinweise in der Presse.


Positive Entwicklung über die Jahrzehnte hinweg
Einigkeit macht stark: VdK blickt auf 70 bewegte Jahre zurück, Ehrung verdienter Mitglieder

70 Jahre Sozialverband VdK Westerkappeln war der Anlass, zu dem sich die Mitglieder am Freitagnachmittag in fröhlicher Runde im Kuckucks-Nest trafen. Bei Kaffee und Kuchen und in anregenden Gesprächen tauschten die Frauen und Männer Erinnerungen an die vergangenen Jahrzehnte aus.
Auf die Sprünge half dabei der Ortsverbandsvorsitzende Gerd Weglage, der die Vereinsgeschichte Revue passieren ließ. Unter dem heute wie damals gültigen Motto Einigkeit macht stark sei gut zwei Jahre nach Kriegsende am 30. August 1947 der Reichsbund der Körperbeschädigten, Sozial-Rentner und Hinterbliebenen gegründet worden. Sein Ziel? Den Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihre berechtigten sozialen Belange gerichtlich klären zu lassen.
Das ist bis heute so geblieben, stellte Weglage nachdrücklich fest, dass der Sozialverband VdK und mit ihm der Westerkappelner Ortsverband auch heute noch jede Menge zu tun haben. Auch der hohe Mitgliederzuwachs mache das deutlich, fuhr er fort. In den vergangenen 15 Jahren habe sich die Zahl vom 220 auf 430 knapp verdoppelt.
Über diese positive Entwicklung freut sich nicht nur der Ortsverband unter Weglages Vorsitz, sondern auch der übergeordnete Verband. Werner Lammers, Ehrenvorsitzender des VdK-Kreisverbandes Steinfurt, nahm die Gelegenheit wahr, auf die sieben Jahrzehnte des Verbandes zurückzublicken, dessen Vorsitzender er 24 Jahre lang bis zum Jahr 2016 war. Er erinnerte an die Anfänge des Kriegsopferverbandes Tecklenburg, der im Jahr 1975 mit dem Kreisverband Burgsteinfurt und Teilen des Kreisverbandes Münsterland fusioniert habe und heute als Kreisverband Steinfurt 29 Ortsverbände zusammenhalte.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen des VdK ehrten Werner Lammers (l.), Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes Steinfurt, und Gerd Weglage (r.), Vorsitzender des Ortsverbandes, Mitglieder, die dem Verein seit zehn Jahre die Treue halten. Foto: Dietlind Ellerich© Dietlind Ellerich

Ein Verein kann nur bestehen, wenn die Mitglieder zu ihm stehen, bekräftigte Gerd Weglage, der im Rahmen der Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen des Ortsverbandes Mitglieder ehrte, die dem Verein seit zehn Jahre die Treue halten. Gemeinsam mit Werner Lammers zeichnete der Vorsitzende Weglage Laurin Büscher, Hilde Clausing, Erich Cord, Jörg Grevenkämper, Monika Grothaus, Jens Günther, Michael Kemsath, Friedrich Hüntemeyer, Ute Lütkehoff, Cortina Möllenkamp, Ursula Witschke, Ulrich Schöfer, Martha Wahlbrink und Wilhelm Wallmann aus. Bericht WN

Ortsverband Westerkappeln auf Tour
Der Oberpfälzer Wald war für 4 Tage das Ziel des VdK-Ortsverbandes Westerkappeln. In der Barockstadt Fulda wurde die Mittagspause abgehalten. Nach einem Kurzbesuch im Dom und Stadtpark, ging die Fahrt nach Erbenbach, zum Hotel Steinwaldhaus. Am 2. Tag war Regensburg das Ziel. Dort stand die Besichtigung von Schloss Emmeran, dem Wohnsitz der Familie Thurn und Taxis, auf dem Programm. Danach ging es mit dem Schiff zur Walhalla. Eine in Form eines Tempels erbaute Ruhmeshalle berühmter Deutscher. Nach der Rückkehr wurde Regensburg zu Fuß erkundet. Regensburg wird die nördlichste Stadt Italiens genannt, und ist UNESCO Welterbe. Am nächsten Tag ging die Fahrt durch den Oberpfälzer Wald. In Windischeschenbach, im GEO-Zentrum an der kontinentalen Tiefenbohrung, gab es eine Führung mit interessanten Einzelheiten. Auf dem Gelände befindet sich der weltweit höchste Landbohrturm. Mit ihm wurde eine Bohrtiefe von 9.101 m erreicht. Sie wurde im Oktober 1994 beendet.

Die Teilnehmer verbrachten vier tolle Tage© OV Westerkappeln

In dieser Tiefe herrscht eine Temperatur von ca. 270 Grad. Geophysiker aus der ganzen Welt forschen an den gefundenen Bohrproben. Tief beeindruckt ging die Fahrt weiter zur Burg Falkenberg und zur Stadt Weiden. In Weiden sind die Firmen Seltmann (Porzellan) und Witt (Kleidung) beheimatet. Am 4. Tag wurde dann nach dem Frühstück die Heimreise angetreten. Nach einer Pause in Melsungen, mit seinen vielen Fachwerkbauten, ging die Fahrt weiter. Bei der letzten Rast vor der Rückkehr nach Westerkappeln, gab es noch einmal Kaffee und Kuchen.

Der VdK gestaltet mit
Ortsverband Westerkappeln zieht Bilanz
Das neue Pflegestärkungsgesetz hat einige Verbesserungen für die Betroffenen gebracht. Aber auch Schildbürgerstreiche seien darin zu finden. Darüber informierte jetzt Werner Lammers, Ehrenvorsitzender des VdK Kreisverbandes Steinfurt, bei Weggen und Kaffee anlässlich der Jahresversammlung des Ortsverbandes Westerkappeln.
Seit Anfang Januar diesen Jahres gilt das sogenannte zweite Pflegestärkungsgesetz. Als wohl wichtigste Änderung hat es die Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade mit sich gebracht: Statt der früheren drei Pflegestufen gibt es nun fünf verschiedene Grade für die Abstufung der Pflegebedürftigkeit. Wer zurzeit schon pflegebedürftig ist, für den erfolgt die Umstellung weitgehend automatisch, die Betroffenen selbst müssen sich nicht darum kümmern. In den Pflegegraden sind nun auch geistige Einschränkungen, etwa durch Alzheimer- und Demenzerkrankungen ? berücksichtigt. Das ist eindeutig ein Vorteil, meinte Lammers.
Als weiteren positiven Punkt nannte er eine Kostendeckelung bei der Eigenbeteiligung in der stationären Pflege: Bisher sei es so gewesen, dass bei einer Hochstufung der Pflegestufe auch die Eigenbeteiligung für Betroffene und Angehörige stieg. Mit der Pflegereform blieben nun die Kosten selbst bei einer Anhebung des Pflegegrades gleich.
Eine weitere Änderung durch die Pflegereform hob Lammers jedoch als absurd hervor: Bisher hätten Betroffene nachweisen müssen, welche Tätigkeiten sie nicht mehr selbstständig beherrschten. Nun liege der Fokus im Gegenteil darauf, was Betroffene noch selbstständig tun können. Verkehrte Welt, findet Lammers: Wäre es nicht so ernst, würde ich das als Schildbürgerstreich bezeichnen.
An den überwiegend positiven Veränderung habe der VdK enorm mitgewirkt, betonte Werner Lammers und richtete dann das Lob direkt an die Versammelten: Das haben wir alle geleistet ? durch unsere Mitgliedschaft im Sozialverband. Der VdK sei bei weitem der mitgliederstärkste Sozialverband Deutschlands und könne daher auch einen großen Einfluss geltend machen.
Der Ortsverband Westerkappeln trägt zu diesem Trend bei, konnte er doch auch im vergangenen Jahr einen deutlichen Zuwachs von Mitgliedern verzeichnen: 55 Neuzugänge habe es 2016 gegeben, berichtete Ortsverbandsvorsitzender Gerd Weglage.
Zahlen, von denen viele andere Vereine und Verbände in der Gemeinde wohl nicht ein mal zu träumen wagen. Mittlerweile hat der Ortsverband Westerkappeln 418 Mitglieder. Als ich 2002 angefangen bin waren es noch 202, sagt der Vorsitzende. Diese Entwicklung ist umso bemerkenswerter, hat der VdK doch jedes Jahr durchschnittlich auch zehn bis fünfzehn Sterbefälle zu betrauern. Austritte haben wir fast gar nicht, betont Weglage.
Gerd Weglage gab einen kleinen Ausblick auf die Veranstaltungen des VdK im laufenden Jahr. Zu den Höhepunkten zählen etwa eine sozialpolitische Kaffeetafel in der Gaststätte Kuckucksnest am 17. Mai, bei der Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer zum Thema Westerkappeln heute und morgen sprechen wird. Am 16. Juli unternimmt der VdK eine Halbtagesfahrt zur Bockholter Emsfähre und zum Sachsenhof Greven-Pentrup. Vom 6. bis zum 9. Juli führt eine Mehrtagesfahrt unter anderem ins bayrische Erbendorf und nach Regensburg.

© Jannik Zeiser

Für ihre langjährige Mitgliedschaft ehrte der Vorsitzende Giesela Artmeier, Gudrun Diersmann, Wolfgang Diersmann, Petra Hoge, Klara Kapis, Silke Müller, Annette Peters, Anna Robbers, Heinrich Robbers, Heike Schirmer, Horst Schulte, Elisabeth Schwermann und Renate Semmler. Sie alle haben dem VdK bereits zehn Jahre die Treue gehalten. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Helmut Markus geehrt.Text u. Foto Jannik Zeiser, WN

Vortrag Kirche und Staat beim VdK Westerkappeln
Inhaltsreich und informativ war der Vortrag über Kirche und Staat, für den der Ortsverband Westerkappeln im Sozialverband VdK den ehemaligen Superintendenten Hans Werner Schneider ins Alt-Lotter Hotel Knüppe eingeladen hatte.

Rund 50 Besucher konnte der Westerkappelner VdK-Vorsitzende Gerd Weglage im Hotel Knüppe zum Vortrag über Kirche und Staat von Hans Werner Schneider begrüßen. Den Untertitel getrennt und doch vereint relativierte der ehemalige Superintendent des Kirchenkreises Tecklenburg eingangs in getrennt und doch partnerschaftlich verbunden.

Vielschichtig und komplex
Es ist ein kompliziertes und wichtiges Thema, betonte Schneider. Es bleibe bei einem Streifzug durch ein komplexes Thema, für das in rund eineinhalb Stunden schlicht keine Zeit blieb für detaillierte Vertiefungen.
Beim Blick auf die Geschichte des Staat-Kirche-Verhältnisses begann Schneider mit dem Neuen Testament. Wer die Geschichte vergisst, kann Zukunft nicht gestalten, betonte der Fachmann. Staatsbejahend seien die Worte Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist, zitierte Schneider aus dem Markusevangelium. Damit sei die Macht der Kirche begrenzt und weiterhin derart zu interpretieren, dass die Steuern dem Staat gehören, der Mensch jedoch seinem Schöpfer, erklärte der Referent.

Reformation erneuert die Kirche
Zudem hat der Staat als Macht, die alles in Ordnung hält, die Aufgabe, für Frieden und Gerechtigkeit zu sorgen, das Leben und die Schöpfung zu bewahren. Zu Schneiders geschichtlichem Rückblick gehörte unter anderem das Verhältnis von Staat und der einen bestehenden Kirche im römischen Reich sowie deren Entwicklung im Mittelalter. Schneider blieb mit seinem Vortrag in Westeuropa. Dort begann um 1500 die Reformation, die Erneuerung der Kirche.

Ein komplexes Thema: Der VdK-Vorsitzende Gerd Weglage (links) begrüßte Hans Werner Schneider, der über Kirche und Staat referierte. Foto: Ursula Holtgrewe© Ursula Holtgrewe

Trennung weltlicher und geistlicher Belange
Die Einheit des Reiches zerbricht. Es bilden sich unterschiedliche Konfessionen, berichtete Hans Werner Schneider. Luther habe unterschieden zwischen weltlichen und geistlichen Bereichen, die beide ihr Recht hätten, sagte der ehemalige Superintendent. Aber Luther wandte sich auch dagegen, dass der Staat Belange der Kirche übernehmen wollte.
Gleichwohl gab und gibt es verschiedene Berührungspunkte, Überschneidungen von Aufgaben und locker formuliert - Kompetenzgerangel. Dies galt es, in den zurückliegenden Jahrhunderten zu ordnen mit Berücksichtigung beider Sichtweisen, staatlicher und geistlicher. Schneiders Fazit dazu: Die Demokratie ist eine lange Lerngeschichte.

Partnerschaft zwischen Staat und Religionen
Nach dem Ersten Weltkrieg regelte die Weimarer Reichsverfassung das Verhältnis von Kirchen und Staat neu. Die Religionsausübung blieb eine öffentliche Sache, dem Staat indes entzogen. Einige der Artikel in der Reichsverfassung finden sich im Grundgesetz wieder. Kurz gesagt belegt es, dass das Verhältnis zwischen Staat und Kirche sowie Religionsgemeinschaften partnerschaftlich ist.
Die Religionsfreiheit ist im Grundgesetz geschützt. Gleichwohl bestehen Kooperationen zwischen Staat und Kirche.

Kooperation bei Aufgaben für die Gesellschaft
Als Beispiele nannte Hans Werner Schneider, dass Diakonie und Caritas Krankenhäuser und Seniorenheime als kirchliche Institutionen betreiben. Das ist ganz im Sinn des Deutschen Staates, denn zu dessen Aufgaben zählen unter anderem Volksgesundheit sowie das Gewährleisten von Freiheit und Schutz aller Bürger. Die Kirchen werden also vom Staat damit beauftragt, diese Aufgaben für ihn zu übernehmen. Für diese Dienstleistung bezahlt der Staat die Kirchen. Zur Mitfinanzierung der genannten Institutionen werden dabei dementsprechend auch Steuergelder eingesetzt. Kirchliche Betreiber von Krankenhäusern und Seniorenheimen folgen dem, was die staatliche Ordnung vorgibt. Auch bei der Finanzierung. Die wäre ohne staatliche Grundlagen nicht möglich, betonte Schneider.
Diakonische und karitative Arbeit der Kirchen für die Allgemeinheit wäre nicht immer möglich, ohne die Hilfe des Staates. Der Referent nannte Religionsunterricht, Militär-, Gefangenen- und Notfallseelsorge. Und die Kindergärten. Auch dort brauchen wir die Unterstützung des Staates. Aber die Einrichtungen behalten ihr kirchliches Profil, erklärte Hans Werner Schneider. Text u. Foto Ursula Holtgrewe, NOZ

Adventsfeier des Ortsverbandes Westerkappeln
Auch in diesem Jahr veranstaltete der Vdk-Ortsverband Westerkappeln eine Adventsfeier für seine Mitglieder. Zahlreich waren diese erschienen um sich an Weggen und Kaffee zu laben. Musikalisch begleitete Winfried Eggert die Mitglieder beim Singen von Weihnachtsliedern. Als Dank für seine langjährige musikalische Unterstützung überreichte Gerd Weglage, als VdK-Ortsverbandvorsitzender, einen Gutschein zur Teilnahme an eine ½-Tagesfahrt. Weihnachtliche Gedichte und Geschichten rundeten den Nachmittag ab. Der neue Vorsitzende des VdK-Kreisverbandes Steinfurt, Dr. Reinhold Hemker, nahm dann die Ehrung der Mitglieder für langjährige treue Mitgliedschaft vor. Für 10 Jahre bekamen Sabine Seidel, Joachim Täubert, Giesela Hüntemeyer, Edeltraud Hindersmann, Gerhard Hindersmann, Ida Wermeier, Olinde Wagner, Jörg Beuke, Hans-Jürgen Heemann und Günter Kleinschmidt eine Urkunde mit Anstecknadel. Für 25-jährigen Einsatz erhielten Elli Faste, Erika Gehrke und Hildegard Freye ihre Auszeichnungen. Hildegard Hillemeier und Heinrich Heggemeier sind seit 40 Jahren Mitglied im VdK. Auf eine 60-jährige Mitgliedschaft blickt Mathilde Reinecke zurück. Außerdem wurden Hildegard Freye und Gerd Weglage die silberne bzw. goldenen Landesverbandsdienstnadel überreicht.

v.l. Gerd Weglage, Hildegard Freye, Dr. Reinhold Hemker© OV Westerkappeln

Dr. Reinhold Hemker übergab die Auszeichnungen und hielt eine kurze Ansprache.

v.l. Joachim Täubert, Edeltraud Hindersmann, Gerd Weglage, Elli Faste, Hildegard Freye, Gerhard Hindersmann, Giesela Hüntemeyer, Erika Gehrke, Olinde Wagner. Der Laudator Dr. Hemker
Bild Westf. Nachrichten© Westfälische Nachrichten

Er sprach die erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen im VdK an. Der Ortsverband Westerkappeln hat aktuell 420 Mitglieder. Davon bereits 55 Neue im Jahr 2016. Er führte weiter aus, dass der VdK mit Plakaten, Webstickern, Postkarten und Info-Ständen eine Kampagne unter dem Motto Weg mit Barrieren und Voll von Gestern für die Barrierefreiheit wirbt. Als ersten Erfolg wertete Dr. Hemker das vom Bundestag verabschiedete Bundesteilhabegesetz. Mit weiteren Weihnachtsliedern ging dann die harmonische Veranstaltung zu Ende.

Kühlungsborn an der Ostsee war für 4 Tage das Ziel des VdK-Ortsverbandes Westerkappeln. Gut gelaunt ging die Fahrt zur ersten Zwischenstation, in die Hansestadt Wismar. Beeindruckt war die Gruppe von der so genannten Backsteingotik. Hier fiel die St.-Nikolai-Kirche besonders auf. Weitere Anlaufpunkte waren der Brunnen auf dem Marktplatz und das alte Schwedenhaus. Mit dem Bus wurde dann die Insel Poel erkundet. Von dort per Schiff nach Wismar in den alten sehenswerten Hafen. Weiter ging die Reise in das Ostseebad Kühlungsborn. Prächtige Villen in der Bäderarchitektur und Hotels bieten Feriengästen Unterkunft. Seit 1991 ragt auch eine Seebrücke weit in die Ostsee.

Der Ortsverband Westerkappeln verbrachte vier schöne Tage an der Ostsee© OV Westerkappeln

Ein Besuch in der Hansestadt Rostock stand am anderen Tag auf dem Programm. Besichtigt wurden unter Anderem das Rathaus und die Marienkirche. Dort wurde besonders die astronomische Uhr von 1379 mit einem Zifferblatt von 16 m² Größe, bestaunt. Der 3. Tag führte die Gruppe nach Stralsund. Bei einer Führung durch die historische Altstadt wurden zahlreiche Denkmale und Gebäude in Backsteingotik besichtigt. Zum Abschluss führte die Reise über Zingst auf dem Darß nach Neuheide. Dort besichtigten wir das Natur- Schatzkammer Edelstein- & Bernsteinzentrum. Hier sind die größte Perle der Welt mit 24 Karat und der größte je gefundene Goldklumpen mit 62,85 KG als Nachbildung zu besichtigen. Reichlich Bernsteinexponate, Perlen und Muscheln runden das Bild ab. Am 4. Tag wurde die Heimreise angetreten. Eine Barkassenfahrt durch die Speicherstadt in Hamburg war ein schöner Abschluss dieser Fahrt.

4 Tage Bonn-Aachen-Brüssel Vier sonnen- und abwechslungsreiche Tage verbrachte der VdK-Ortsverband Westerkappeln in Aachen. Auf der Hinfahrt wurde ein Abstecher in Bonn, der Geburtsstadt Beethovens und ehemaligen Bundeshauptstadt gemacht. Besichtigt wurde das Bonner Münster, als schönsten sakralen Bau weit und breit. Ein Besuch im ehemaligen Regierungsviertel durfte auch nicht fehlen. Im Haus der Geschichte konnte man aus der jüngeren Vergangenheit der Bundesrepublik viele Bilder und Exponate besichtigen. Heute sind noch zahlreiche Ministerien in Bonn vertreten. Bundespräsident, Bundeskanzler und Bundesrat haben ihren 2. Dienstsitz in Bonn. Außerdem sind 19 Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn ansässig. Nach einem ausgedehnten Frühstück war am nächsten Tag unser Ziel die Stadt Brüssel. Bei einer Stadtrundfahrt konnte man zahlreiche historische Gebäude bewundern. Unter Anderem das königliche Schloss. Einige Gebäude der europäischen Union prägen das Stadtbild mit. Ein besonderer Anblick war das Atomium. Dieses Gebilde wurde zur Weltausstellung 1958 hergestellt. Es besteht aus 9 Kugeln mit einem Durchmesser von 18 Metern, die durch Gänge miteinander verbunden sind. Am nächsten Tag besichtigte die VdK-Gruppe Aachen. Aachen ist eine Kurstadt. Bereits die Römer entdeckten die heißen Thermalquellen. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Dom. Der Dom und der Domschatz wurden 1978 als erstes deutsches Kulturdenkmal in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Karl der Große erkor Aachen zu seiner Residenzstadt. Er starb im Jahre 814 und wurde in einem Sarkophag beigesetzt. Der auch heute noch in der Domschatzkammer zu besichtigen ist.

Es war wieder eine wunderschöne Fahrt.© OV Westerkappeln

Zum Abschluss dieser Reise machten die VdK-ler eine gemütliche Schifffahrt auf dem Rhein. Mit vielen aufgenommenen Eindrücken wurde die Heimfahrt angetreten.

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  1. OV Westerkappeln | © OV Westerkappeln
  2. Dietlind Ellerich | © Dietlind Ellerich
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  4. Jannik Zeiser | © Jannik Zeiser
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