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Ortsverband Steinbeck

Vorsitzender:

Wolfgang Kölker© OV Steinbeck

Tel: 05453 / 80183

Mitglieder 136


Programm 2017:

Montag, 30.01.2017 Treffen zum Kaffee, Klönen und Kartenspielen, Schützenverein Zumwalde
Beginn 15:00 Uhr mit Anmeldung

Sonntag, 26.03.2017 Jahreshauptversammlung im Hotel Gronheid
Beginn 15:00 Uhr mit Anmeldung

Montag, 24.04.2017 Treffen im Schießstand, Zumwalde
Beginn 15:00 Uhr mit Anmeldung

Montag, 26.06. oder 03.07.2017 Grillen und gemütliches Beisammensein bei Bauer Feldmann

Montag, 18. September 2017 Halbtagsfahrt, Kreislehrgarten, 14:30 Uhr im Kötterhaus Kaffeetrinken anschließend Führung durch den Kreislehrgarten.

Montag, 09.10.2017 Erntedankfeier, Beginn 15:00 Uhr DRK-Heim

Freitag, 01.12.2017 Adventsfeier, Hotel Gronheid
Beginn 15:00 Uhr mit Anmeldung

Alle Veranstaltungen finden im Rahmen der Senioren und Hinterbliebenenbetreuung statt. Änderungen und zusätzliche Veranstaltungen werden rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.
Anmeldungen bei Thekla Schröer Tel. 807129 oder Resi Harken Tel. 8244

Das Motto 2017 lautet: Den Wert eines Menschen erkennt man in seiner Menschlichkeit!


VdK-Kreisverband feiert sein 70-jährigen Bestehen

Über 13 000 Mitglieder in 29 Ortsverbänden
Gefeiert wurde nach einem Gottesdienst in der örtlichen St.-Georg-Kirche in der Saerbecker Bürgerscheune. Dort würdigte Kreisverbandsvorsitzender Dr. Reinhold Hemker den Geist der Gründer. Mit Elisabeth Eidhoff, Theo Uhlenbrock, Karl Bückers und Albert Ostendorf (aus dem Ortsverband Steinbeck) gibt es noch vier Urgesteine des Verbandes, die Hemker besonders auszeichnete. Ein emotionaler Moment dieses Vormittages.

Es sei dem VdK gelungen, die Welt ein bisschen besser zu machen, sagte Roos. Effing bezeichnete den VdK als starken Partner an unserer Seite. Lammers fügte in seinem Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer an: Jeder gibt hier das, was er geben kann. Dorothea Stauvermann rief das Motto des VdK im Bundestagswahlkampf ?Soziale Spaltung stoppen? in Erinnerung. Der VdK sei ein soziales Netz, das Menschen, die schon am Rand der Gesellschaft stehen oder drohen, weiter abzurutschen, auffängt. Wie ihre Vorredner appellierte sie an die Zuhörer (darunter auch einige Politiker aus dem Land- und Kreistag) nicht nachzulassen, Missstände aufzudecken, Ungerechtigkeiten zu bekämpfen, an Lösungen mitzuwirken und Sozialpolitik zu gestalten.

Mit 17 Jahren wurde er zum Wehrdienst eingezogen. Lebenslauf des Gründungsmitgliedes Albert Ostendorf

Albert Ostendorf© OV Steinbeck

Bereits im März 1945 wurde er schwer verwundet und kam in Gefangenschaft. Ich erinnere mich noch an die Rote-Kreuz Schwester, die mein Bein abgebunden hatte. Viele Jahre später habe ich sie besucht und mich für ihre Hilfe bedankt. so Albert Ostendorf. Über ein halbes Jahr lag er in einem Lazarett in Belgien ehe er wieder nach Hause konnte. Eine anschließende schwere Gelbsucht zerrte den geschundenen Körper aus. Gerne hatte er als Kind Fußball gespielt aber das war nunmehr nicht mehr möglich. Aber für viele war der Weg in den normalen Alltag nicht leicht. Zu viel war geschehen. Die Leute hatten nichts zu essen ? außer in der Landwirtschaft. Da zeigte es sich als hilfreich mit Menschen, die ähnliche Schicksale erlebt hatten, zu sprechen und sich gegenseitig zu helfen. Er traf sich mit 2 weiteren Kriegsversehrten in Püttenbeck. Das waren Hubert Reekers und Hugo Grove und gründeten schließlich einen Ortsverein Recke / Steinbeck des VdK. Albert Ostendorf übernahm das Amt des Kassierers. Nach dem zweiten Weltkrieg wuchs der Wille, aus der Not und dem Elend der Versehrten, Invaliden und Hinterbliebenen heraus, eine Hilfsorganisation zu gründen. Nicht viele Menschen wollten anfangs einen Verein beitreten, weil sie einfach das Geld nicht übrig hatten. Durch staatliche Unterstützung und dem Beistand des VdK wurde jedoch viel Leid erträglicher. Am 1.12.1947 wurde er Mitglied des VdK. Ortsgruppe Steinbeck im Kreisverband Tecklenburg.
Ab den 20.Juni 1948 gab es die DM. Danach ging es bergauf. Ein Trauring 333 er Gold gab es für 12 DM. Das Pfund Butter kostete 2,56 DM. Vorher kostete es zu Schwarzmarktzeiten 249 Reichsmarkt.
1955 heiratete er seine inzwischen verstorbene Frau Karola, die ihn 65 Jahre lang begleitete und 2 Kinder schenkte. Über seine Frau kam er zur Landwirtschaft und er wurde Bauer. Heute lebt er bei guter Gesundheit mit seiner Tochter Ulla und dem Enkelkind Steffen auf dem Hof. Stolz ist er auf seinen Urenkel Joan, der mit seiner Enkelin Anne und Ehemann Christian in Stuttgart lebt.

Albert Ostendorf vor seinem Ford Consul© OV Steinbeck

Manchmal fährt er noch bei schönen Wetter mit seinen 1974 gekauften und niemals abgemeldeten Ford Consul durch Steinbeck und erinnert sich an die schönen Zeiten als seine Frau Carola noch an seiner Seite saß. Gerne nimmt er aktiv an verschiedenen Veranstaltungen des VdK Ortsverein Steinbeck teil.

Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes

Albert Ostendorf wurde für 70 Jahre Mitgliedschaft im Sozialverband VdK geehrt.© OV Steinbeck

Die Jahreshauptversammlung war gut besucht.© OV Steinbeck

Albert Ostendorf wurde für 70 Jahre Mitglied im Sozialverband VdK ausgezeichnet.

Dieses Lied wurde auf der Jahreshauptversammlung gesungen:

Gut wieder hier zu sein
Nun Freunde, lasst es mich einmal sagen
Gut wieder hier zu sein - gut euch zu sehn

Mit meinen Wünschen, mit meinen Fragen
Fühl ich mich nicht allein
Gut euch zu sehn

Wer daran glaubt, alle Gefahren
Nur auf sich selbst gestellt zu überstehn
Muss einsam werden und mit den Jahren
Auch an sich selbst zugrunde gehen

Und soll mein Denken zu etwas taugen
Und sich nicht nur im Kreise drehn
Will ich versuchen, mit euren Augen
Die Wirklichkeit klarer zu sehn

Und weiß ich heute auf meine Sorgen
Und Ängste keine Antwort mehr
Dann seid ihr da - schon trag ich morgen
An allem nur noch halb so schwer

Nun Freunde, lasst es mich einmal sagen
Gut wieder hier zu sein - gut euch zu sehn
Mit meinen Wünschen, mit meinen Fragen
Fühl ich mich nicht allein
Gut euch zu sehn

Die diesjährige Halbtagsfahrt des VdK Ortsverbandes Steinbeck hatte es in diesem Jahr in sich es gab viel zu sehen und zu hören.

Bei sonnigem Wetter ging es los© OV Steinbeck

Um 13:00 Uhr ging es ab Steinbeck mit dem Busunternehmen
Alkemeyer bei sonnigen 30 Grad zu den Wärmestuben nach Osnabrück. Im ehemaligen Franziskanerkloster wurde die Wärmestube

In der Wärmestube© OV Steinbeck

durch Bruder Otger Schepers im Jahr 1981 gegründet. Das Angebot richtet sich vornehmlich an Wohnungslose, die von ihm als Brüder der Straße bezeichnet wurden. Nach dem Tod von Bruder Otger übernahmen Schwestern des Thuiner Franziskanerordens den Betrieb der Einrichtung bis heute. Der Leiter des Hauses, Diakon Joachim Meyer,

Diakon Meyer und Schwestern des Thuiner Franziskanerordens© OV Steinbeck

begrüßte die Gäste des VdK. Bei Kaffee und Kuchen erzählte er anschaulich über den Tagesablauf im Haus.

Beim Abräumen der Kaffeetafel packte jeder mit an.© OV Steinbeck

Ein Haus, das 365 Tage im Jahr offen steht. 63 ehrenamtliche Helfer unterstützen die Schwestern und den Diakon. Von 6:00 Uhr bis 17:00 Uhr steht das Haus für jeden Menschen offen. Unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder gesellschaftlicher Stellung ist jeder Gast in der Wärmestube herzlich willkommen. Ca. 40. 000 Mahlzeiten werden im Jahr kostenlos ausgegeben. Alles wird ausschließlich über Spenden finanziert. Man kann jedem nur empfehlen einmal das Gespräch mit dem rührseligen Diakon oder den Schwestern zu suchen.

Anschließend geht man mit einer neuen Sicht der Dinge und des alltäglichen Lebens aus dem Haus. Weiter ging es zum RAG Bergbaumuseum in Ibbenbüren.

Im Bergbaumuseum© OV Steinbeck

Unter der Fachkundigen Leitung der Begleiter

© OV Steinbeck

Herr Jürgen Sundermann und Heinz Bruns wurde den Mitgliedern

Eine alte Lok© OV Steinbeck

© OV Steinbeck

der heimische Bergbau anschaulich nahegebracht. Viele der VdK Mitglieder waren früher selbst unter Tage beschäftigt und erkannten viele Gerätschaften wieder. Intensive Gespräche ließen die Vergangenheit wieder aufleben.

© OV Steinbeck

Zum Schluss ging es noch zum Bauern Löbke wo leckerer heimischer Spargel auf der Tageskarte stand. Ein schöner Nachmittag, waren sich alle einig.
Busfahrer Norbert Klebowski brachte alle Teilnehmer gesund und munter nach Hause.

VdK Ortsverband gratuliert zum 50. Ehejubiläum

Der Vorstand des VdK - OV Steinbeck bedankt sich bei Ludwig und Marlies Overmeier für die langjährige Mitgliedschaft im VdK und besonders bei Ludwig für die lange und noch hoffentlich noch länger anhaltende Arbeit im VdK Vorstand OV - Steinbeck.© OV Steinbeck

Der 1. Stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Recke - Wolfgang Kölker - gratuliert Marlies und Ludwig Overmeier zur Goldenen Hochzeit am 27.4.2016. Er bedankt sich im Namen der Gemeinde Recke für die langjährige ehrenamtliche Arbeit im VdK OV - Steinbeck und in der Kolpingfamilie Steinbeck deren Vorsitzender Ludwig Overmeier über viele Jahre war. Er wünscht ihnen beiden noch viel Gesundheit und Schaffenskraft.© OV Steinbeck

Familienvater schildert Erlebnisse auf der Flucht
Hauptversammlung des VdK Steinbeck

Werner Lammers, Kreisvorsitzender des VdK (hinten, l.), und der Steinbecker Vorsitzende Wolfgang Kölker (4.v.l.) haben langjährige Mitglieder geehrt (sitzend, v.l.) Martha Hagemann, Maria Weßling, Johannes Recker und Friedrich Latte sowie (stehend, v.l.) Paul Ruthemöller, Doris Riehemann und Marianne und Franz-Josef Weßling. Foto: Heinrich Weßling
Ein umfangreiches Programm hatten der Vorsitzende Wolfgang Kölker und sein Vorstandsteam zusammengestellt, als der VdK-Ortsverein Steinbeck am Sonntag zur Jahreshauptversammlung ins Hotel Gronheid eingeladen hatte.© IVZ, Heinrich Weßling

Neben Jahresrückblick, Vorschau und Ehrungen tanzten die Minifunken der Recker Karnevalsgesellschaft (RKG). Zudem waren mehrere Flüchtlingsfamilien mit ihren Kindern Gäste des VdK. Ihre aktuelle Situation, ihre Bleibeperspektiven und den Status im Asylverfahren schilderten die Betreuer der Familien Elke Schröer, Norbert und Roswitha Ostendorf. Ein Familienvater berichtete dann auch, wie er mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern den weiten und schwierigen Weg auf sich nahm und in welche Gefahrensituationen sie während der Flucht gekommen seien.
Wolfgang Kölker berichtete von einem gut aufgestellten VdK-Ortsverband: Zur Zeit zählen wir 135 Mitglieder, und wir können jedes Jahr neue Mitglieder begrüßen. Nach dem Kaffeetrinken wurden die Regularien abgearbeitet. Den umfangreichen Jahresrückblick mit allen Zahlen und Daten trug Resi Hartken vor. Die Kassenlage stellte Renate Riedel vor. Und Kassenprüfer Paul Ruthemühle bat um Entlastung des gesamten Vorstandes, was einstimmig angenommen wurde. Viel Applaus gab es für die Recker Minifunken, die einen Showtanz zeigten.
VdK-Kreisvorsitzender Werner Lammers nahm Stellung zur aktuellen Situation des Sozialverbandes und sprach sich für das vom Bundesgesundheitsministerium geplante Pflegestärkungsgesetz aus. Eine umfangreiche Tombola lockerte den Nachmittag auf.
Ehrungen
M40 Jahre im VdK: Maria Weßling, Johannes Recker und Helmut Pinke
M25 Jahre im VdK: Friedrich Latte
M10 Jahre im VdK: Martha Hagemann, Doris Riehemann, Dora Rieke, Dieter Rost, Paul Ruthemöller, Manfred Tietjen, Franz-Josef und Marianne Weßling
Quelle IVZ


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