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Ortsverband Neuenkirchen

Vorsitzender:

© OV Neuenkirchen

Reinhold Rabbers/ Telefon: 05973-3246
Mobil: 0171-6562559
E-Mail: r.rabbers@gmx.de

Mitglieder: 356


Terminplan 2016
07.01.2016, Vortrag, Sicherheit im Alter, im Sitzungssaal der Gemeinde Neuenkirchen, 15:00 Uhr

14.02.2016, Jahreshauptversammlung im Karl Leisner Haus, 14:30 Uhr

16.03.2016, Tagesfahrt mit dem Ortsverband Wettringen

20.04.2016, Treffen im Kardinal-von-Galen-Haus, 14:30 Uhr

18.05.2016, Treffen im Kardinal-von-Galen-Haus, 14:30 Uhr

09.06.2016, Tagesfahrt

15.06.2016, Treffen im Kardinal-von-Galen-Haus, 14:30 Uhr

20.07.2016, Treffen im Kardinal-von-Galen-Haus, 14:30 Uhr

17.08.2016, Halbtagsfahrt

14.09.2016, Treffen im Kardinal-von-Galen-Haus, 14:30 Uhr

08.09. - 15.09.2016, Mehrtagesfahrt mit dem Ortsverband Wettringen

19.10.2016, Kegelnachmittag

16.11.2016, Treffen im Kardinal-von-Galen-Haus, 14:30 Uhr

17.12.2016, Weihnachtsfeier im Karl Leisner Haus, 14:30 Uhr

Änderungen sind vorbehalten und werden rechtzeitig in der Presse veröffentlicht.

Der VdK Ortsverband Neuenkirchen war mit einem Infostand auf dem
Frühjahrsmarkt in Neuenkirchen präsent.

Hier konnte man bei Interesse - Informationen über den Sozialverband VdK - bei den Vorstandsmitgliedern einholen, bzw. verschiedenes Infomaterial mitnehmen.
Dieses wurde gut angenommen und auch die Notfallausweise wurden sehrv gerne entgegen genommen und fanden bei den Besuchern einen reißenden Absatz.

Die Notfallkarte fand reißenden Absatz© OV Neuenkirchen

Der Infostand diente dazu, um auf den Sozialverband und seine Arbeit aufmerksam
zu machen.

Das Informationsmaterial des Sozialverbandes VdK wurde verteilt.© OV Neuenkirchen

Der Informationsstand des VdK Ortsverbandes war gut besucht.© OV Neuenkirchen

Sozialverband VdK Tour Der Sozialverbandes VdK Neuenkirchen hatte seine Mitglieder zur Fahrradtour mit anschließender Grillparty eingeladen.

Beginn für die Teilnehmer/innen war um 13:30 Uhr am Kirmesplatz. Von hier aus starten ca. 20 Teilnehmer mit dem Fahrrad Richtung Gaststätte Ostermann. Hier wurde eine kleine Stärkung eingenommen. Anschließend ging es über Umwege zur Kleintierzuchtanlage. Inzwischen waren auch die Mitglieder eingetroffen, die an der Fahrradtour nicht teilnehmen konnten.

Der Grillmeister Albert Molitor© OV Neuenkirchen

Der Vorsitzende Reinhold Rabbers eröffnete den Grillnachmittag mit einem Grußwort an die Teilnehmer. Die Damen des Vorstandes bewirteten die Mitglieder mit Getränken und der Grillmeister Albert Molitor versorgte alle mit leckeren Grillspezialitäten.

Bei gutem Wetter hatte man viel Spaß und die Wurst schmeckte hervorragend.© OV Neuenkirchen

Dieser Nachmittag war sehr gelungen und den Organisatoren Heinz Dirks und Werner Bröker galt ein herzliches Danke schön für die Vorbereitung.

Reinhold Rabbers führt den VdK
Reinhold Rabbers ist neuer Vorsitzender des Sozialverbandes VdK Neuenkirchen. Er löst Manfred Neumeyer ab, der nach drei Jahren im Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder kandidierte. Stellvertreter bleibt Werner Bröker.

Der neue Vorstand© Münsterländische Volkszeitung, Dominik Stein

Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder© Münsterländische Volkszeitung, Dominik Stein

Das neue Verbandsjahr startet für den VdK Neuenkirchen mit einem neu zusammengesetzten Vorstand. Auf der Jahreshauptversammlung in der Altdeutschen Gaststätte Lorenbeck am 16.02.2014 standen viele Ämter zur Wahl. Manfred Nieweler, der als Kassierer seit über 21 Jahren den Überblick über die Zahlen hatte, zog ebenfalls einen Schlussstrich. Sein Amt wird von Paul Beckmann übernommen. Als Stellvertreter wurde Albert Molitor wiedergewählt. In das Amt des Schriftführers wählte die Versammlung Werner Hüntemann, Beisitzer wurden Carola Hempen und Heinz Dirks. Das Amt der Beauftragten für Behinderten- und Frauenbetreuung bleibt bei Brigitte Woltering. Ihre Stellvertreterin Inge Leuschner wurde ebenso wiedergewählt, wie die Beauftragte für jüngere Mitglieder, Annemie Gäbler.

Ich danke Euch allen für die Treue und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten drei Jahren, sagte der scheidende Vorsitzende Manfred Neumeyer in seinem Jahresbericht leicht wehmütig. VdK - Kreisvorsitzender Werner Lammers, der in seinem Grußwort Kritik an der Sozialpolitik der Bundesregierung übte, bedauerte die Entscheidung Neumeyers. Doch die Gesundheit geht vor.
Seinem Nachfolger Reinhold Rabbers biete sich eine solide Arbeitsgrundlage. 34 Neuzugänge gab es im vergangenen Jahr. Damit zählt der VdK 349 Mitglieder, von denen 64Wir werden die Spielenachmittage nun jeden Monat zu einem Termin anbieten, kündigte der frisch gewählte Vorsitzende Reinhold Rabbers an. Eine Aufgabe des VdK liegt ihm in Zukunft besonders am Herzen: Die Anzahl an Menschen mit psychischen Erkrankungen steigt rasant. Immer öfter hört man vom Burn-Out, sagte er. Der VdK Neuenkirchen werde in Zukunft verstärkt Ansprechpartner für psychisch kranke Menschen sein und versuchen, Hilfestellungen zu geben.


Zu Gast beim Bundespräsidenten

Dank für das Ehrenamt: Familien Schoo, Krukkert, Deupmann und Koops beim Bürgerfest in Berlin

BERLIN / NEUENKIRCHEN / WETTRINGEN. Ich weiß bis heute nicht, wie ich zu der Einladung gekommen bin!, sagte Johannes Schoo vom Rothenberge, als er aus Berlin zurück war. Er war mit seiner Frau Franziska vom Bundespräsidenten Joachim Gauck zum Bürgerfest eingeladen, das am Freitag im Park des Schlosses Bellevue in Berlin stattfand. Gemeinsam mit sechs Neuenkirchenern: Paula und Erich Krukkert, Paula und Franz Deupmann sowie Maria und Heinz Koops. Auch ihre Reaktion war: Wir konnten es gar nicht glauben, als die Einladung aus Berlin kam.

Das Ehepaar Deupmann vor dem Schloss Bellevue© F. Deupmann

Jedes Jahr lädt der Bundespräsident 4000 Bürger ein, die sich ehrenamtlich besonders engagiert haben. Gauck bedankte sich in seiner Ansprache bei den Anwesenden stellvertretend für alle: Es ist nicht leicht, den vielen Freiwilligen in unserem Land wirklich gerecht zu werden, von der klassischen Vereinsarbeit bis zum jungen Bufdi, vom örtlichen Fußballklub bis zur Aktion Sühnezeichen, vom Sozialdienst bis zum Katastrophenschutz. Engagement lässt sich nicht kategorisieren, vermessen und bewerten.
Der Bundespräsident betonte mehrfach: Sie sind die Botschafter des Ehrenamts. Das Wort Danke kam in seiner Rede sehr oft vor, bemerkte Franz Deupmann. Joachim Gauck gab sich wie gewohnt bürgernah: Er gab viele Autogramme und schüttelte ungezählte Hände. Er hat ein Händchen für die Bürger, sagte Johannes Schoo, der ihn in unmittelbarer Nähe erlebt hat. Man merkte durch das Programm, dass er die Menschen ansprechen wollte.
Es folgte ein Fest der Superlative, mit namhaften Künstlern wie Evelyn Kryger aus Hannover, Herbert Schuch am Klavier oder Götz Alsmann und Miro Nemec mit ihren Bands, einer anspruchsvollen Podiumsdiskussion. Es gab ein Kinder- und Jugendzelt mit Musik und Theater, in der Lesejurte wurde den Jüngsten vorgelesen.
Die Amtsräume des Palais standen zur Besichtigung offen. Es wurde nie langweilig, sagt Schoo. Das Essen war vom Feinsten. Am Abend gab es ein Höhenfeuerwerk, das haben wir hier bei uns noch nicht gesehen, fügen Deupmann, Krukkert und Koops hinzu. Bis Mitternacht spielte die Bigband der Bundeswehr zum Tanz auf. Einhellige Meinung der Neuenkirchener und Wettringer: Es war ein echtes Bürgerfest.
Über ihre Ehrenämter wollen sie nicht sprechen: Die Leute hier kennen uns doch und wissen, was wir machen. Johannes Schoo hat dem Bundespräsidenten die Wettringer Chronik von 1988 bis 2012 auf dem Geschenktisch hinterlegt. Ich nehme die Ehre der Einladung auch nicht für mich persönlich in Anspruch, sagt er zum Schluss. Ich nehme sie stellvertretend für alle Ehrenamtlichen hier vor Ort. Und das sind ja nicht wenige.

Von Stefan Kösters, Münsterländische Volkszeitung


Sozialverband VDK unternimmt Halbtagesfahrt
36 Mitglieder des Sozialverbandes VDK Neuenkirchen machten sich auf den Weg zu einer Fahrt ins Blaue.

Das Ziel war der Hof Löbke in Ibbenbüren/Laggenbeck.

© OV Neuenkirchen

Bei Ankunft der Teilnehmer war der Kaffeetisch reich gedeckt und alle konnten sich bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen stärken.

Anschließend hatten die Besucher Zeit, um das riesige Gelände rund um die Gärtnerei zu erkunden. Zum Entspannen laden der Bauern-, Kräuter- und Rosengarten ein.

Hof Löbke© OV Neuenkirchen

Als anerkannter Obstbaufachbetrieb baut die Fam. Löbke verschiedene Obst- und Gemüsesorten nach kontrollierten integrierten Methoden an.
Hierzu zählen Erd- und Himbeeren ebenso wir Gurken, Kürbisse, Kartoffeln und vieles mehr.

Nette Herbstdeko© OV Neuenkirchen

Die Vermarktung der angebauten Obst und Gemüsesorten erfolgt im Hofladen und auf den Wochenmärkten.

In dem Hofladen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit allerlei selbstangebautes Obst, Gemüse, Eingekochtes, Fleisch- und Wurstwaren, und vieles mehr einzukaufen.

Danach machten sich die Teilnehmer mit aller Hand neuen Erkenntnissen wieder auf die Heimreise.


VdK auf Halbtagesfahrt
Mit einer Gruppe von 32 Personen machte sich der VdK Ortsverein Neuenkirchen auf den Weg nach Lingen.

Mit dem Bus startete die Gruppe in Neuenkirchen und fuhr nach Salzbergen zur Anlegestelle des Schiffes.

Wann gehts los© OV Neuenkirchen

Von hieraus ging die Fahrt über die Ems nach Hanekenfähr in Lingen. Während der Schifffahrt hatten die Teilnehmer die Möglichkeit Kaffee und Kuchen zu sich zunehmen.

Bei Kaffee und Kuchen machte die Fahrt nochmal so viel Spaß© OV-Nejuenkirchen

Leider war das Wetter nicht so einladend, so das die Teilnehmer den Nachmittag meistens unter Deck verbracht haben. In Lingen hatten die Teilnehmer Zeit zur freien Verfügung.

Der Wind blies kräftig.© OV-Neuenkirchen

Danach ging es wieder zurück zur Anlegestelle in Salzbergen und mit dem Bus nach Neuenkirchen. Alle Teilnehmer kamen wohl behalten wieder zurück.

Die Rentenversicherung in eineinhalb Stunden
Vortrag beim Sozialverband VdK

Was es mit Entgeltpunkten bei der Rente auf sich hat, welche Zahlungen bei einer Erwerbsminderungsrente zu erwarten sind und wie die Anrechnung von Kindererziehungszeiten ausschaut ? all das und vieles Weitere erläuterte Jörg Wunderlich von der Deutschen Rentenversicherung. Er hielt auf Einladung des Sozialverbandes VdK Neuenkirchen in der Gaststätte Lorenbeck einen Vortrag, bei dem er in das System der deutschen Rentenversicherung einstieg.

Dass ein einzelner Vortrag in den Abendstunden das komplexe System der Rente samt aller Varianten und Bereiche nicht vollständig erklären kann, war ihm bewusst: Normalerweise bräuchten wir dafür einen ganzen Tag, um alles zu verstehen, sagte er und zeigte sich zu Beginn einer Präsentation verständnisvoll.

Im Zeitrahmen von eineinhalb Stunden bemühte er sich, verschiedene Bestandteile der Rente anzuschneiden, grundlegend in die einzelnen Bereiche einzuführen und die Fragen der Anwesenden mit seinem Fachwissen zu beantworten. Auch mit Irrtümern und Klischees räumte er auf.

Viele verlassen sich auf ihre Rente, weil sie 45 Jahre lang versichert sind, sagte Jörg Wunderlich. Dies sei aber falsch. Ein Irrglaube, da unter anderem die Altersrente für besonders langjährig Versicherte eine Vielzahl von weiteren Kriterien besitzt. So sei der Anspruch auf diese Rente erst frühestens ab dem 65. Lebensjahr möglich. Schul- und Studienzeiten sowie Sozialhilfeleistungen zählten nicht dazu. Das sind im Großen und Ganzen eine Reihe von Bedingungen, die da erfüllt werden müssen, sagte Wunderlich.

Ferner ging er auf die Anhebung der Altersgrenze zur Regelaltersrente von 65 auf 67 ein, erläuterte Voraussetzungen für die Versicherungspflicht von Pflegepersonen und kam auf die Anhebung der Entgeltgrenze bei geringfügigen Beschäftigungen zu sprechen. Im Anschluss an seinen Vortrag nahm Jörg Wunderlich sich Zeit für offen gebliebene Fragen der Anwesenden, die sich bemühten den Ausführungen über das komplexe System der Rentenversicherung zu folgen.


Der Sozialverband VdK wächst
Auf ihrer Jahreshauptversammlung am Sonntagnachmittag in der Gaststätte Lorenbeck vermeldete Vorsitzender Manfred Neumeyer gute Zahlen für den Sozialverband. 38 Mitglieder traten bei, sodass der VdK Neuenkirchen zur Zeit 332 Mitglieder zählt. Gute Zahlen legte auch Kassierer Manfred Nieweler der Versammlung vor. Finanziell sei der Verein gut aufgestellt. An seiner Kassenführung gab es keine Beanstandungen, sodass er und der gesamte Vorstand einstimmig entlastet wurden.

Weitere Punkte der Generalversammlung waren neben dem Jahresbericht Ehrungen für langjährige Mitglieder sowie ein Kurzvortrag vom Kreisverbandsvorsitzenden Werner Lammers. Er ging in seinen Ausführungen auf Punkte der vergangenen Sozialpolitik ein und übte harsche Kritik an sozialen Missständen, die es zu verändern gelte. Ferner forderte er einen angemessenen Mindestlohn, gleiche Bezahlung zwischen Mann und Frau und appellierte an Politik, Gewerkschaften und Tarifpartner zum Handeln.

Der Trend zum VdK hält an, sagte Manfred Neumeyer in seinem Jahresbericht stolz. Besonders freue er sich darüber, dass die Neumitglieder die Altersstruktur verjüngen. Derzeit seien 45 Prozent aller Mitglieder unter 60 Jahre.

Sozialamtsleiterin Gerda Goldbeck beschrieb dieses ehrenamtliche Engagement für die Gesellschaft als einen Beweis für das Funktionieren von Demokratie. Diesen Beweis liefere der Kreisverband des VdK ganz deutlich, wie deren Vorsitzender Werner Lammers wusste. In einer Rangfolge beläge der Kreis Steinfurt Platz sechs im Verhältnis der VdK-Mitglieder gemessen an die Einwohnerzahl. Auf diesen Platz kann man stolz sein, sagte er zufrieden.

Ebenfalls stolz zeigten er und Manfred Neumeyer sich über Mitglieder, die dem Verband seit Jahrzehnten treu sind. Von ihnen wurden ganze 16 Ehrungen vorgenommen. Ebenfalls zu Gast auf der Versammlung war Norbert Klapper vom Dachverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Er erklärte, dass in der Vergangenheit Ehrungen aus organisatorischen Gründen untergingen und holte diese für den Wohlfahrtsverband nach. Auch er überreichte silberne und goldene Nadeln sowie eine Urkunde an die treuen Mitglieder. Die Spitze bildeten dabei Reinhold Niehues mit 25 Jahren sowie der ehemalige Vorsitzende Franz Deupmann mit über 25 Jahren.

Nur insgesamt drei der 16 zu geehrten Mitglieder des VdK waren am Sonntagnachmittag anwesend, um ihre Urkunde entgegen zu nehmen. Dies sind für 10-jährige Mitgliedschaften Heinz Büther(2.v.l), Reinhold Niehues(25 Jahre), Michael Karger und Abilio-Mendes De Brito(vorne sitzend). Es fehlen: Franz-Josef Ahling, Alfred Bertels, Joachim Bömer, Irmgard Cosse, Bernhard Hosef Heim, Anton Heithorn, Elisabeth Hellmann, Christiane Heyne, Horst Kuntzmann, Undine Thies, Andreas Tocke, Bruno Westhoff und Thekla Wigge-Grap.© Dominik Stein

Norbert Klapper vom Paritätischen Wohlfahrtsverband(2.von links) holte die versäumten Ehrungen für Mitglieder, die über zehn Jahre aktiv sind, nach und beglückwünschte die Jubilare neben Manfred Neumeyer(links). Darunter Franz Deupmann(2.vl, über 25 Jahre), Manfred Nieweler, Agnes Thiede sowie Herbert Nieweler.© Dominik Stein

In seinem Vortrag übte der Kreisverbandsvorsitzende Werner Lammers(links) Kritik an sozialen Missständen und appellierte an Politik, Verbände und Gewerkschaften.© Dominik Stein

Text und Bilder Dominik Stein, WN

Sozialverband VDK Tour zur Meyer Werft nach Papenburg
32 Mitglieder des Sozialverbandes VDK Neuenkirchen machten sich auf den Weg, um die Meyer Werft in Papenburg zu besichtigen.

Nach der Ankunft führte der Reiseführer die Besucher durch die Ausstellungsräume der Werft und die VDK Mitglieder erfuhren allerlei über die Entstehung der Werft und den Bau der großen Luxusliner. Die MEYER WERFT ist ein Familienunternehmen. das 1795 gegründet wurde und in der sechsten Generation von Herrn Bernhard Meyer geleitet wird. Im Außendock konnte das neue Kreuzfahrschiff ?Celebrity Reflection? bestaunt werden. Dieses Schiff wird voraussichtlich zwischen dem 16. und 18. September 2012 auslaufen ? soweit das Wetter dann angemessen ist.

Die Reflection© OV Neuenkirchen

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im ältesten Gasthaus Papenburgs startete die Gruppe zur Stadtrundfahrt.

© OV Neuenkirchen

Alle kamen am Abend wohl behalten von dem schönen Tagesausflug zurück.


Wie die Demografie das Dorf verändern wird
Große Veränderungen gab es im Vorstand nicht, als der Sozialverband VdK Neuenkirchen am Sonntagnachmittag seine Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Lorenbeck abhielt. Schließlich hat Manfred Neumeyer erst vor einem Jahr Franz Deupmann, heute Ehrenvorsitzenden, als Vorsitzenden abgelöst. Außer einer Ergänzung: Es gibt nun einen zweiten stellvertretenden Vorsitzenden, der den Vorstand repräsentiert, falls Vereinschef und Vertreter verhindert sind. Reinhold Rabbers wurde dazu einstimmig für die nächsten zwei Jahre gewählt.

Als Noch-Kassenprüfer hatte er vorher die Finanzen von Schatzmeister Manfred Nieweler als einwandfrei attestiert, der Vorstand wurde unisono entlastet. An Rabbers´ Stelle wählte das Plenum Paul Feldmann als neuen Kassenprüfer. Als Hauptvortragender hielt Bürgermeister Franz Möllering einen interessanten Vortrag über die Demografie im Wandel der Gesellschaft. ?Vor Jahren haben wir noch gesagt: der Wandel wird kommen. Stimmt nicht mehr!?, sagte er. ?Wir sind mittendrin. Wir werden weniger, älter und bunter.?

Er legte dar, dass die Zahl der Einwohner Neuenkirchens bis 2007 kontinuierlich stieg, aber seitdem langsam abnimmt. ?Wir haben die 14000 knapp verfehlt, jetzt werden wir älter und weniger?, sagte er. Und er führte aus, was die Entwicklung für die Gemeinde bedeutet in Wirtschaft (?Hecking ist weg?), Bildung (?Das ist unsere Zukunft?) und Infrastruktur Neuenkirchens. Soll heißen: von der Anpassung an den Bedarf von Allgemein- und Fachärzten, der Pflegestellen im Antoniusstift, dem Betreuungszentrum St. Arnold und dem Haus Anna, über die Verbesserung der Barrierefreiheit auf Neuenkirchens Straßen bis hin zum Eingang und der Beschilderung innerhalb des Rathauses.

Manfred Neumeyer dankte der Gemeinde für die kostenlose Bereitstellung der Räume in der Villa Hecking für die Sozialberatung. Er stellte die Unternehmungen und Fahrten des VdK in 2012 vor, bis hin zum besonderen Besuch des Weihnachtsmarktes im Schloss Bückeburg. Aber er kritisierte auch die mangelnde Teilnahme im vergangenen Jahr: ?Trifft der Vorstand nicht den Geschmack? Sagt, was Ihr Euch wünscht. Der Vorstand sieht sich sonst gezwungen, die Zahl der Fahrten zu reduzieren. Oder besser noch: Ihr nehmt einfach häufiger teil.?

Bürgermeister Franz Möllering, VdK-Vorsitzender Manfred Neumeyer (v.l.) sowie Kreisverbandsvorsitzender Werner Lammers (2.v.r.) ehrten die langjährigen VdK-Mitglieder Walter Langmer und Joseph Heckmann (beide 25 Jahre), Ewald Rabbers (10 Jahre) und Adolf Sievers (10 Jahre). Es fehlen neun Jubilare.
(Fotos: kös)© Stefan Kösters

Der Vorstand mit Bürgermeister Franz Möllering (v.l.), Franz Rosica (Beisitzer), Manfred Nieweler (Kassierer), Werner Bröker, Reinhold Rabbers (beide stellv. Vorsitzende), Manfred Neumeyer (Vorsitzender), Albert Molitor (Beisitzer), Karl-Heinz Leuschner (Schriftführer) sowie (vorne v.l.) Brigitte Woltering (Frauenbetreuung), Annemie Gäbker (Betreuung jüngerer Mitglieder) und Inge Leuschner (stellv. Frauenbetreuung).
(Fotos: kös)© Stefan Kösters

Bericht und Fotos Stefan Kösters


Sozialverband VdK OV Neuenkirchen
Wie in den letzten Jahren üblich, hatte der Vorstand für die letzte Halbtagsfahrt eine Fahrt ins Blaue geplant. Das Ziel hatten die Organisatoren nicht bekannt gegeben, so konnten die 25 Mitglieder über das Ziel rätseln. Die Fahrt führte über Emsdetten, vorbei an West- und Ostbevern und weiter Richtung Warendorf, plötzlich verlangsamte der Busfahrer Ronny die Fahrt, blinkte rechts an und bog ein. Das Hinweisschild Habichtshof war zu lesen, über enge Wirtschaftswege steuerte unser Busfahrer sicher zum Ziel in Schirl war erreicht. Die Teilnehmer erwarteten in der Kammer hübsch gedeckte Tische, der Kaffee duftete und Kuchen oder Schinkenbrot warteten auf den Verzehr. Für die musikalische Unterhaltung hatte der Vorstand Alfons König gewinnen können, er packte seine Harmonika aus und spielte bekannte Lieder. Nach der Stärkung sangen die Mitglieder gemeinsam viele alte Lieder. Gegen Abend wurde die Rückfahrt angetreten, pünktlich und zufrieden kehrten die Teilnehmer nach Hause zurück. Den Organisatoren Inge und Karl-Leuschner wurde für den schönen Nachmittag gedankt.


Sozialverband VdK OV Neuenkirchen
Eine interessante Halbtagsfahrt unternahm die Ortsgruppe des VdK Neuenkirchen am 1. September. 19 Teilnehmer starteten bei schönem Wetter zur Besichtigung des Bergwerkmuseums in Ibbenbüren. Nach der Ankunft wurden wir schon von unserem Museumsführer Röhrs erwartet, er informierte uns in den nächsten 11/2 Stunden über die Tätigkeiten der Bergleute unter Tage in der Vergangenheit. Im Museum gaben die ausgestellten Maschinen und Werkzeuge einen Überblick über die Arbeit unter Tage, erstaunt waren die Teilnehmer über die Größe der Maschinen. Die Führung vermittelte einen Überblick über die schwere Arbeit der Bergleute. Dem Museumsführer Herrn Röhrs wurde für die informative und interessante Führung gedankt.
Anschließend wurde noch das Bauerncafe Holtkamp?s Deele in Laggenbeck besucht.
Bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen besprachen die Mitglieder die Besichtigung und tauschten Neuigkeiten aus, alle waren der Meinung, einen schönen Nachmittag verlebt zu haben.

VdK am Dümmer
Die Juli-Tagesfahrt des VdK Neuenkirchen führte die Mitglieder und Freunde zum Dümmer See. In Lembruch angekommen, wurde zunächst das Dümmermuseum besichtigt. Die Führerin erläuterte ausführlich und spannend die Entstehung des Sees und die Lebensweise der Menschen zu dieser Zeit. Nach dem Mittagessen blieb Zeit zu einem Spaziergang auf der Strandpromenade. Als Höhepunkt des Tages war die Überquerung des Dümmer mit einem Segelboot geplant. Die Teilnehmer enterten vorsichtig das Schiff und nahmen Platz, das Segel flatterte im Wind und das Schiff nahm langsam Fahrt auf. Bei ruhiger See und Sonnenschein legte das Boot nach ca. halbstündiger Fahrt im Olgahafen in Dümmerlohausen an. Der Besuch der Aalräucherei schloß sich an, der Chef erklärte die Herkunft und den Lebensweg der Aale anschaulich und die Teilnehmer konnten, wenn man wollte, einen lebenden zappelnden Aal in die Hand nehmen.
Die Kaffeetafel rundete den Besuch des Dümmer ab. Nach der reibungslosen Rückfahrt waren sich die Fahrtteilnehmer einig, einen schönen Tag verlebt zu haben.


Sozialverband VdK Neuenkirchen auf Fahrradtour
Wie alljährlich hatte der VdK seine Mitglieder zu einer Fahrradtour in den Frühling eingeladen. 24 Mitglieder fuhren in gemütlichem Tempo durch die grünen Felder und Wiesen zum Flugplatz Bentlage. Alle waren gespannt, welche neuen Erkenntnisse sie von der Flugplatzbesichtigung erhielten. Zunächst mußten die Personalien überprüft werden, man wollte doch den militärischen Sicherheitsbereich betreten. Diese Formalitäten waren schnell erledigt, so konnte die Besichtigung unter Leitung von Hptm. Neumeyer beginnen. Im Briefing-Room des Heeresfliegerregimentes 15 wurde von ihm die Aufgaben des Regimentes dargestellt. Die Teilnehmer erhielten einen Einblick in die Aufgaben, eindrucksvoll war vor allem der Videofilm über die Einsätze des Regimentes in Afghanistan. Allen Teilnehmern wurde bewußt, wie gefährlich dieser Einsatz für die Soldaten der Bundeswehr ist, anschließend wurden die Einrichtungen, die den Flugbetrieb ermöglichen, besichtigt. Die Ausführungen der Soldaten zur Flugplanung, im Tower, zur Wetterberatung zeigten, wie viele Menschen benötigt werden, um einen sicheren Flug zu gewährleisten. Den Abschluß der Besichtigung war der Besuch einer der Wartungshalle für den Hubschrauber CH 53. Die Mitglieder waren erstaunt über die großen Ausmaße des Hubschraubers, die am Himmel über Neuenkirchen vom Boden aus so nicht erkennbar sind. Dem Führungsteam wurde für die interessante Führung herzlich gedankt.
Die Rückfahrt war, unterbrochen von einer Regen- und Verschnaufpause, problemlos. Am Zielort K.v.Galen Haus waren weitere 12 Mitglieder eingetroffen, um mit den Radlern gemeinsam zu grillen. Das Vorbereitungsteam hatte vorgesorgt, die Salate und das Grillgut waren hervorragend zubereitet. Allen Teilnehmern hat der Nachmittag sehr gefallen, sie dankten dem Vorbereitungsteam recht herzlich.


VdK auf Tagestour
Start um 8.45 Uhr, so hieß es für die Mitglieder und Freunde des VdK am Donnerstag. Gut gelaunt und erwartungsvoll bestiegen die Mitglieder des VdK den Bus der Fa. Huesmann, der Busfahrer hatte den Fahrauftrag mit dem Ziel Modehaus Oldemeier, Lübbecke erhalten. Dort angekommen, konnten sich die Teilnehmer an einem Imbiß mit Kaffee und Brötchen stärken. Danach wuchs die Spannung. Was ist dieses Jahr modern? Fehlt noch etwas in meiner Ausstattung? Die Modenschau gab Antwort auf diese Fragen, eine Dame aus der Reisegruppe nahm als Model auf. Die Modenschau machte Appetit darauf, das Angebot der Fa. Oldemeier näher zu betrachten und das eine oder andere Teil zu kaufen. Der weitere Tagesablauf diente dem reinen Vergnügen. Nach dem reichhaltigen Mittagessen im Lokal Tina Struwe begann die Mühlentour. Im Kreis Minden gibt es 42 Mühlen, sechs wurden angefahren. Die Teilnehmer kennen jetzt den Unterschied zwischen der Galerie-, Holländer-, Sterz- und Kornmühlen. Ein Höhepunkt war die Schiffsmühle an der Weser. Hier wurde eine in der Weser arbeitende Kornmühle für 220 000 € rekonstruiert und wieder in Betrieb genommen. Die Rückfahrt nach Neuenkirchen beendete für die Teilnehmer einen angenehmen und schönen Tag.


Die Ära Franz Deupmann endet
Mit Tränen in den Augen und brechender Stimme nahm Franz Deupmann am Sonntag nach 20 Jahren Abschied vom Vorsitz des Sozialverbandes VdK. In einer kurzen, aber emotionalen Rede legte er sein Amt nieder, bevor ihn die Versammlung zum Ehrenvorsitzenden wählte. Sein Nachfolger ist Manfred Neumeyer, Werner Bröker wurde zum Stellvertreter gewählt.

In der Gaststätte Lorenbeck begrüßte Franz Deupmann die Mitglieder zum letzten Mal als 1. Vorsitzender. Er war 25 Jahre im Vorstand tätig, davon allein 20 Jahre als 1. Vorsitzender.

Der neue VdK-Vorstand (hinten, v.l.): Franz Deupmann (Ehrenvorsitzender), Franz Grosicar (Beisitzer), Manfred Neumeyer (1. Vorsitzender), Werner Bröker (2. Vorsitzender), Albert Molitor (stellvertretender Kassierer), Manfred Nieweler (Kassierer) und Werner Lammers (Kreisverbandsvorsitzender); vorne v.l.: Annmarie Gäbler (Vertreterin jüngerer Mitglieder), Inge Leuschner (stellvertretende Frauenbetreuerin), Brigitte Woltering (Frauenbetreuerin) und Karl Heinz Leuschner (Schriftführer).

Einstimmig als Kassierer, Stellvertreter und Schriftführer wurden Manfred Nieweler, Albert Molitor und Karl Heinz Leuschner gewählt. Brigitte Woltering und Inge Leuschner bekleiden das Amt der Frauenbetreuerinnen, Annmarie Gäbler bleibt Vertreterin jüngerer Mitglieder. Ebenfalls im Amt bleibt Franz Grosicar als Beisitzer. Beim Jahresbericht 2010 wurde an die vielen, gelungenen Aktionen des Sozialverbandes erinnert.

Die Ehrungen beim VdK (v.l.): Ehrenvorsitzender Franz Deupmann, Vorsitzender Manfred Neumeyer, Friedrich Hueske (25 Jahre Mitgliedschaft), Wilma Kerkering (10) und Otto Terstiege (10).

18 Mitglieder des VdK wurden wegen ihrer zehnjährigen Mitgliedschaft ausgezeichnet, von denen jedoch nur Wilma Kerkering anwesend war. 25 Jahre im Verein sind Friedrich Hueske, Otto Terstiege, Josef Thormann und Maria Niehues. Leonhard Dreinemann ist seit 40 Jahren dabei und Hedwig Hüls ist dem Verein mit 60 Jahren schon über ein halbes Jahrhundert treu.

Nach Grußworten vom Kreisverbandsvorsitzenden Werner Lammers und Ehrengast Gerda Goldbeck, Leiterin des Sozialamtes der Gemeinde Neuenkirchen, hielt Alfons Wenker ein ausführliches Referat zum Thema Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht. Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt eine Person eine andere im Falle einer Notsituation, alle oder bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen. Eines seiner vielen Beispiele war ein Ehepaar, wobei beide gegenseitig eine Vorsorgevollmacht abschließen. Eine Person des Paares erleidet einen Schlaganfall. Die in dem Fall festgelegten Aufgaben werden ab dem Zeitpunkt bis zum Wiedererlangen des Bewusstseins vom anderen Partner erledigt oder entschieden. "Dies ist aber lediglich der Idealfall", schilderte Alfons Wenker und wies dabei aber auch auf viele Eventualitäten hin.

Die Patientenverfügung hingegen ist eine schriftliche Vorausverfügung einer einwilligungsfähigen und volljährigen Person für den Fall ihrer Einwilligungsunfähigkeit, bei der sie festlegt, welche Untersuchungen des Gesundheitszustandes, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe sie einwilligt oder untersagt.

Der nächste Termin des VdK ist die Seniorenveranstaltung für über 60-jährige am 17. März. Anmeldung bei Franz Deupmann, 2465.

VON MICHAEL EGBERS - Bocholter-Borkener Volksblatt


"Wir wollen weg vom Image des Seniorenvereins"

Der neue Vorsitzende des Sozialverbandes VdK hat sich vor allem zwei Dinge vorgenommen. Erstens: Mehr Mitglieder für die Aktionen des VdK begeistern. Zweitens: Er will mit einem veralteten Image aufräumen. "Viele denken, wir seien ein Seniorenverein. Das stimmt aber gar nicht", sagt Manfred Neumeyer. Seit Ende Februar ist der 72-Jährige Chef des Sozialverbandes VdK Neuenkirchen.

"Sozialverband" - was heißt das eigentlich? Und was bedeutet "VdK"? "Der alte Name war nicht mehr ganz aktuell", erläutert Neumeyer die alte Abkürzung von 1948, dem Gründungsjahr des VdK: "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands". Die Kriegsopfer spielen über 65 Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg keine wesentliche Rolle mehr, und so hat sich auch der VdK gewandelt - zu einem allumfassenden "Sozialverband" mit Beratung in den Bereichen Renten- und Gesundheitspolitik, Pflegereform, Behinderten- oder Arbeitsmarktpolitik. "Und das geht jeden an. In jedem Alter", sagt Manfred Neumeyer.

Früher war Neumeyer ein "Mann der Hamburg-Mannheimer", hatte durch seine Versicherungstätigkeit schon früh Kontakte zum VdK. Seit 1968 lebt er in Neuenkirchen, seit 1998 ist er Mitglied im VdK-Ortsverband, neun Jahre stand er Franz Deupmann als Stellvertreter zur Seite, bevor der nach 20 Jahren im Februar das Amt abgab; in seiner Zeit verdreifachte sich die Mitgliederzahl in Neuenkirchen. "Mein Dank gilt Franz Deupmann, der ein gut bestelltes Feld hinterlassen hat", betonte Manfred Neumeyer im Gespräch mit der MV. Neumeyer ist verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. "Eigentlich gehöre ich altersmäßig nicht auf diesen Posten", sagt er lachend. Aber wie das eben so ist mit der Suche nach neuen Vorsitzenden - "jüngere waren nicht bereit".

Der Sozialverband VdK ist in erster Linie ein Beratungsverband. "Am VdK gefällt mir am besten, das unsere Beratung Rechtssicherheit gewährleistet", sagt Neumeyer. Das heißt: Nur ausgebildete Fachleute beraten die VdK-Mitglieder. Und im Streitfall steht der VdK seinen Mitgliedern zur Seite - im Zweifelsfall auch vor den Sozialgerichten, was für die Mitglieder kostenlos ist.

Die Beispiele für Rat und Tag sind vielfältig. In den monatlichen Sprechstunden des VdK Neuenkirchen werden vor allem Fragen aus den Rentenbescheiden und nach dem Behindertengesetz gestellt. Der VdK prüft Bescheide, hilft bei Anträgen, vertritt Mitglieder bei Behörden und informiert in Fragen von Pflege, Sozialhilfe, Renten und Versicherungen. "In den Sprechstunden vor Ort sind wir Bindeglied", sagt Neumeyer. Der Fachmann berät und vermittelt, falls nötig, zum nächsten Fachmann.

"Mitglied muss man allerdings werden, um Beratung in Anspruch zu nehmen", sagt Neumeyer. Mit 4,50 Euro pro Monat "eine erschwingliche Mitgliedschaft", so der Vorsitzende.

Doch daraus ergibt sich auch ein Problem für den VdK: Von den 300 Mitgliedern in Neuenkirchen sind viele nur deshalb Mitglied, weil sie eine Beratung in Anspruch genommen haben. "Wir würden uns aber auch wünschen, dass wir als Gemeinschaft zusammenbleiben und alle unsere Mitglieder, auch die unter 60 Jahren, mit unseren Veranstaltungen erreichen", sagt der neue Vorsitzende. Hier setzt eines seiner Ziele an. Der neue Vorstand will das Jahresprogramm - erstmals 2012 - überarbeiten, um auch jüngere Mitglieder anzusprechen.

Jüngere Mitglieder nutzen moderne Kommunikationswege - auch das hat Neumeyer erkannt. Deshalb will er den Internetauftritt des VdK Neuenkirchen ausbauen; bisher findet der Ortsverband nur knapp auf der Seite des Kreisverbandes statt.
Bericht MZ - Rheine, Jörg Homering.


60 Jahre VdK-Ortsverband Neuenkirchen
Die Zukunft gemeinsam gestalten – das ist das Motto des VdK. Viele Mitglieder und Gäste kamen am Samstag zur Jubiläumsfeier des VdK-Ortsverbandes, der in vollbesetzten Saal bei Lorenbeck sein 60-jähriges Bestehen feierte. VdK-Vorsitzender Franz Deupmann begrüßte neben den Mitgliedern auch viele Gäste aus der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik. MdB Jens Spahn, MdL Hannelore Brüning, Jürgen Coße – er vertrat MdB Ingrid Arndt-Brauer –, den stellvertretenden Landrat Bernhard Hembrock, Gerda Goldbeck vom Sozialamt der Gemeinde, Vertreter der Ratsfraktionen, Abordnungen benachbarter VdK-Ortsverbände – die Liste der Gratulanten war lang. Deupmann ließ die Anfänge des VdK-Sozialverbandes nach dem Zweiten Weltkrieges kurz Revue passieren. So gründete sich auch 1948 in Neuenkirchen eine VdK-Ortgruppe. Ziel sei es zunächst gewesen, die Interessen der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen zu vertreten. Bald habe sich der Sozialverband dann auch weiteren Gruppen geöffnet und sich für die Rechte der Menschen mit Behinderungen, Rentnern, Unfall- und Wehrdienstopfern eingesetzt. Zum Musikstück "Ich hatte einen Kameraden" gedachte die Versammlung der Toten. Ein Kranz wurde später am Ehrenmal an der Kirche niedergelegt. Gerda Goldbeck, Leiterin des Sozialamtes der Gemeinde, vertrat Bürgermeister Wolfgang Hüppe. Sie stellte die gute Zusammenarbeit mit dem VdK in der Gemeinde heraus und zeigte das breite Spektrum und die Bedeutung dieses Sozialverbandes auf. Der VdK habe immer wieder eine Vorreiterrolle gespielt und tue das auch heute noch. Der VdK sei die Lobby für ältere und benachteiligte Menschen, die aufgrund von körperlichen oder geistigen Gebrechen nicht mehr in der Lage seien, ihre Interessen zu artikulieren, sagte sie.VdK-Kreisverbandsvorsitzender Werner Lammers hielt eine mit vielen Zahlen und Fakten gespickte Festrede. "Solange wir noch ein Kriegsopfer unter uns haben, müssen wir dafür einstehen, aber wir müssen uns stetig auch für neue soziale Probleme und deren Menschen einsetzen", sagte Lammers. Der Kreisverband zählt knapp 10 000 Mitglieder. Im Landesverband sind es 210 000 Mitglieder. Mit 1,5 Millionen Menschen in seinen Reihen sei der VdK der größte Sozialverband in Deutschland, sagte Lammers.Stellvertretender Landrat Bernhard Hembrock sah die künftigen Schwerpunkte in der Sicherung der Rentensysteme und der Finanzierung und Organisation des Gesundheitswesens. Diese Aufgaben dürfe man nicht nur der "großen Politik" überlassen. Der VdK habe Menschen und Möglichkeiten, wenn es darum gehe, gesellschaftliche Veränderungsprozesse sozialverträglich, solidarisch und partnerschaftlich zu gestalten.MdL Hannelore Brüning stellte die enge Verknüpfung von Wirtschafts- und Sozialpolitik heraus. Die Sozialpolitik könne nur das verteilen, was zuvor erwirtschaftet worden sei. Mit dem Ziel der sozialen Gerechtigkeit müssten Politik und Sozialverbände zukunftsorientiert weiter eng zusammen arbeiten. Franz Deupmann und Werner Lammers nahmen die Ehrung verdienter VdK-Mitglieder vor. Mit der Landesverdienstehrenauszeichnung wurden Manfred Nieweler, Herbert Nieweler und Agnes Thiede (abwesend) geehrt. Die musikalische Gestaltung des Jubiläums oblag der Oldieband der Freiwilligen Feuerwehr. Nach dem zweistündigen Festkommers schloss sich ein gemeinsames Mittagessen an. Für die musikalische Gestaltung des Nachmittags sorgte der Kiepenkerlchor Nordwald.
Quelle: Münsterländische Volkszeitung (Neuenkirchen)

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