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Ortsverband Mesum-Hauenhorst

Vorsitzende: Agnes Nagelschmidt/ Telefon: 05975-3136

Mitglieder: 278


Jahresprogramm 2016

05.03.20916 Mitgliederversammlung

21.05.2016 Spargelessen

25.06.2016 Sommerfest

06.08.2016 Halbtagesfahrt zum Landgasthof Haarmühle mit Planwagenfahrt

17.09.2016 Halbtagesfahrt nach Hanekenfähr mit Schifffahrt

November 2016 Kerzen selber gestalten

29.11.2016 Jahresabschlussfeier

08.12.2016 Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Oldenburg

VdK-Vorstand Mesum/Hauenhorst bleibt im Amt
Das war schon ein deutliches Signal der einmütigen und großen Zufriedenheit mit der erfolgreichen Arbeit des Vorstandes, das die gut besuchte Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst am Samstagnachmittag im Lokal Hazienda aussandte. Denn da wurden nicht nur alle Tätigkeitsberichte mit viel anerkennendem Beifall aufgenommen, sondern bei den Wahlen wurde der komplette Vorstand einstimmig und komplett wieder gewählt.

Damit zog der Ortsverband sichtlich zufrieden einen Schlussstrich unter ein vielseitiges und ereignisreiches Jahr, wie die Vorsitzende Agnes Nagelschmidt zuvor ihren Geschäftsbericht zusammenfasste. Ihr Ortsverband erlebte mit zurzeit 281 Mitglieder im vergangenen Jahr eine spürbare Fluktuation: Es gab erfreuliche 19 Neuaufnahmen, aber auch neun verstorbene Mitglieder, 15 Austritte und drei Ummeldungen. Der Altersschnitt liegt bei 63 Jahren.

Bärbel Wilkens erinnerte als Schriftführerin in ihrem Protokoll- und Jahresbericht noch einmal an all die Ereignisse des vergangenen Jahres, ehe Kassiererin Hannelore Grabowski ihren gewohnt kurzen Rechenschaftsbericht gab. Kurz und knapp referierte sie die wichtigsten Kassenzahlen, um am Ende einen kleinen Jahresüberschuss zu verkünden. Dafür gab es Dank und Anerkennung auch von den Kassenprüfern Ursula Appel und Heinz Euler: Besser kann eine Kassenführung nicht sein.

Der stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende Friedrich Fastenrath wickelte dann als Wahlleitung routiniert die Vorstandswahlen ab. Alle Vorstandsmitglieder hatten zuvor erklärt, für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. Davon machten dann die Mitglieder gern und reichlich Gebrauch, so dass der neue auch der alte Vorstand ist: Vorsitzende Agnes Nagelschmidt und ihre Stellvertreterin Heidi Helming, Kassiererin Hannelore Grabowski und ihr Stellvertreter Klaus Ließem, Schriftführerin Bärbel Wilkens und ihr Vertreter Dieter Schmitz, Frauenbeauftragte Leni Schnorrenberg, Vertreterin der behinderten Mitglieder Ursula Loose und Vertreter der Kriegs- und Wehrdienstopfer Hans Tschirbs. Neu hinzu gewählt als Vertreterin der jüngeren Mitglieder wurde Hannelore Giffhorn, die Kasse werden Elisabeth Feldmann und Ursula Appel prüfen.

Der neue/alte Vorstand des VdK Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst© Franz Greiwe

Lang war die Reihe der zu ehrenden Mitglieder, denen Agnes Nagelschmidt und Heidi Helming Urkunden und Ehrennadeln überreichten: Für 25 Jahre Mitgliedschaft Engelbert Fischer, Bernhard Osterbrink und Ewald Schmitz, für zehn Jahre Heinz und Ingrid Defayay, Ingrid Dittrich-Müller, Marlies Frohwein, Irmgard Jülich, Klaus Klümper, Jutta Krüler, Karin Schulte Mesum, Günter Syga, Gerda Vorndran, Ludger Wilbers, Claus Wagenfeld und Irmgard Wingenfeld.

Dieter Schmitz stellte dann mit wichtigen Eckpunkten das Veranstaltungsprogramm für 2016 vor: Fahrt zum Spargelessen am 21. Mai, Sommerfest am 25. Juni, Halbtagsausflug zur Haarmühle am 6. August, kombinierte Bus- und Schifffahrt nach Hanekenfähr bei Lingen am 17. September, Jahresabschlussfeier am 29. November und Besuch eines Weihnachtsmarktes am 8. Dezember.

Im Erzählton referierte abschließend Friedrich Fastenrath als stellvertretender Kreisvorsitzender aus dem großen Tätigkeitsfeld seines Sozialvorbandes: Wir sind hier im Kreis Steinfurt mit unserer Geschäftsstelle in Ibbenbüren gut aufgestellt und tun, was wir können. Damit sprach er konkret zwei Aufgabengebiete an, von denen nicht alle Hilfesuchenden wüssten. So gebe es immer noch viele Kriegsdienst- und Wehrdienstopfer, für die man Beratung und Rechtshilfe, Informationen und Rechtshilfe anbieten könne.

stv. Kreisverbandsvorsitzender Friedrich Fastenrath© Franz Greiwe

Weit lehne sich sein Sozialverband zum Thema Barrierefreiheit aus dem Fenster, die im Bund gesetzlich geregelt sei. Vorgaben fehlten jedoch im Land, in den Kommunen und bei Privatbauvorhaben. Hier müsse man verstärkt Anreize geben. Barrierefreiheit meine nicht nur den Wegfall von störenden Stufen für Rollstuhlfahrer, sondern auch Untertitel für Schwerhörige im Fernsehen. Es könne nicht sein, so eine Zuhörerin, dass es leichter möglich sei, auf dem Mond zu landen als mit einem Rollstuhl in einen Linienbus. Fastenrath riet dazu, alle Verstöße und Probleme dazu zu melden, die dann vom VdK zu einem Weißbuch an die Politik zusammengefasst würden.
Text u. Foto Franz Greiwe

VdK-Ortsverband Mesum/Hauenhorst ehrte 16 Mitglieder
Wenn der VdK-OrtsverbandMesum/Hauenhorst zur Jahreshauptversammlung einlädt, dann ist ein volles Haus im Mesumer Lokal Hazienda garantiert. Darüber freute sich auch diesmal wieder Vorsitzende Agnes Nagelschmidt, die nach ihrem Grußwort und dem Gedenken an fünf verstorbene Mitglieder in ihrem Geschäftsbericht kurz auf ein vielseitiges, interessantes Jahr 2014 mit bemerkenswerten Fahrten und Veranstaltungen zurückblickte.

291 Mitglieder zählt nunmehr der Ortsverband, nachdem 18 neue hinzugekommen waren. Der Altersdurchschnitt beträgt 62 Jahre, hatte sie errechnet und festgestellt, dass davon die meisten in der Altersgruppe zwischen 56 und 75 Jahren mit 138 zu finden seien. Ein paar Zahlen auch von mir hatte erwartungsgemäß dann Kassenwartin Hannelore Grabowski. Das Erfreulichste daran war, dass ihr Bericht mit positiven Zahlen abschließen konnte, was die Mitglieder mit Beifall honorierten. Die Kassenprüfer Hannelore Giffhorn und Heinz Euler bescheinigten ihr darum gern eine ausgezeichnete Arbeit. Einstimmige Zustimmung fand auch Protokollführerin Bärbel Wilkens für ihren Bericht. Heinz Euler und Ursula Appel werde n beim nächsten Mal die Kasse prüfen.

Leider konnten nicht alle der 16 der Jubilare anwesend sein, die von den beiden Vorsitzenden Agnes Nagelschmidt und Heidemarie Helming für ihre langjährige Treue zum Verband mit Urkunden und Ehrennadeln geehrt wurden: Ewald Achterkamp und Elisabeth Huesmann für 40 Jahre, Gerda Bruning für 25 Jahre und Anni Bülter, Regine Herzog, Marion Hesping, Hans-Jürgen Hoeltke, Franz Kutscha, Jürgen Lange, Manfred Schäfer, Ralf Schmitz, Rudolf Sievers, Elisabeth Soschinski, Martin Thien, Paula Wolters und Andrea Zanger für zehn Jahre.

Die Vorsitzende Agnes Nagelschmidt freute sich über ihre Ehrung für zehn Jahre im Vorsitzendenamt© Franz Greiwe

Mit einem Präsent bedacht wurde auch Agnes Nagelschmidt für zehnjährige Vorsitzendentätigkeit.

Die Vorsitzenden Agnes Nagelschmidt (l.) und Heidemarie Helming (r.) ehrten die Jubilare des Ortsverbandes; in der Mitte Ewald Achterkamp und Gerda Bruning© Franz Greiwe

Apotheker Georg Schmitz-Remy freute sich zu Beginn seines Referates über ein Heimspiel hier, denn schließlich betreibe er seit genau 20 Jahren in Mesum eine Apotheke. Für seinen Vortrag wandelte er einen bekannten Werbespruch leicht um: Fragen Sie ihren Apotheker. Dann gab es auch gleich ein ganzes Bündel an Fragen, die sich vielleicht so schon viele gestellt haben. Das begann mit den Preisen für Medikamente, die bei verschreibungspflichtiger Arznei überall einheitlich sind. Das geschehe zum Schutz der Patienten, fügte Schmitz-Remy an. Anerkennenswert war, wie geduldig er dann versuchte, die sich daran anschließenden Probleme zu erklären: Unterschiedliche Höhe der Mehrwertsteuer auf Arznei in Europa, gefälschte Studien aus Indien, Fälschungen von Präparaten, teilweise illegaler Internethandel, Zusatzzahlungen und Aufschläge bei bestimmten Verschreibungen, Verfalldatum und abgelaufenen Entsorgung von Medikamenten: Nur in Ausnahmen in den Hausmüll.

Referent Georg Schmitz-Remy© Franz Greiwe

Hinterfragt wurde auch, ob gleiche Wirkstoffe immer die gleiche Wirkung erzielen. Das könne man so generell nicht bejahen, so Schmitz-Remy, denn es käme auch auf die Hilfsstoffe und deren Verträglichkeit für den Patienten an. Eine andere Sorge aus dem Zuhörerkreis galt der Lieferbarkeit. Man höre gelegentlich in der Apotheke, dass bestimmte Medikamente nicht lieferbar seien. Hierzu verwies der Referent auf den inzwischen globalen Handel und die weltweite Produktion von Arzneimitteln mit ihren weiten Anlieferungswegen.

Interessant war schließlich auch die Frage, ob es denn so viele Apotheken geben müsse. In Griechenland sei beispielsweise die Apothekendichte mehr als dreimal höher als in Deutschland. Seit 2008 sei deren Gesamtzahl in Deutschland von 21602 auf nunmehr 20662 rückgängig, hatte Schmitz-Remy ermittelt. Diese Tendenz werde sich fortsetzen und möglicherweise gebe es in zehn Jahren im Südraum von Rheine statt drei nur noch eine Apotheke. Das Absinken habe Folgen für die Versorgung, vor allem bei beim Nacht- und Notdienst, zu dem es dann zwangsläufig weitere Wege geben werde. Letzterer sei allerdings nur für akute oder lebensbedrohliche Notfälle gedacht und nicht, um in der Nacht nur kurz einmal Nagellackentferner zu kaufen, erzählte er kopfschüttelnd aus seiner Erfahrung.

Dieter Schmitz gab zum Schluss der Versammlung einen Überblick über das gerade angelaufene Jahresprogramm: 16. Mai zum Spargelessen nach Lehrte, 11. Juni zur Süßen Tour nach Mettingen, 18. Juli ist Sommerfest, am 20. August nach Minden, Ende Oktober die Besichtigung einer Porzellanfabrik in Varel, Ende November zum Weihnachtsmarkt nach Billerbeck und am 8. Dezember ist Weihnachtsfeier.
Text Franz Greiwe

22 Neuaufnahmen beim VdK-Ortsverband Mesum/Hauenhorst
Mesum/Hauenhorst In ihrem Geschäftsbericht ging Agnes Nagelschmidt auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst im Lokal Hazienda schwerpunktartig auch auf die Mitgliederentwicklung des letzten Jahres ein. Demnach zählt der Verband 276 Mitglieder, die im Schnitt 63 Jahre alt sind. Die größten Altersgruppen liegen zwischen 61 und 65 Jahren (59), 56 und 60 Jahren (48) und vier Mitglieder sind älter als 90 Jahre. Erfreulich war, dass es 22 Neuaufnahmen gab.

Gut besucht war die Versammlung des VdK Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst© Franz Greiwe

Für alle führte der Ortsverband 2013 neben der intensiven Betreuung und Beratung ein unterhaltsames Programm mit u.a. Fahrten zum Landtag nach Düsseldorf, Besuch der Meyer-Werft in Papenburg, Sommerfest und Spargelessen durch. Darüber berichtete als Protokollantin Schriftführerin Bärbel Wilkens. Nur gute Zahlen wollte Kassiererin Hannelore Grabowski vortragen und hielt Wort: Sie erwirtschaftete einen kleinen Jahresüberschuss. Den quittierten die Mitglieder ebenso mit Beifall wie den Bericht der Kassenprüferin Gudrun Eich. Zu neuen Kassenprüfern wurden anschließend Heinz Euler und Hannelore Gifhorn gewählt.

Der Vorstand des Ortsverbandes mit v.l. Klaus Ließem, Hannelore Grabowski, Agnes Nagelschmidt, Heidi Helming, Bärbel Wilkens und Leni Schnorrenberg© Franz Greiwe

Was selten vorkommt, diesmal konnte Vorsitzende Agnes Nagelschmidt ausschließlich Mitglieder für zehnjährige Verbandstreue mit Nadel und Urkunde ehren: Edith Bornholt, Thomas Brockschmidt, Ursula Ehlting, Dirk Ewering, Hannelore Grabowski, Ludger Kipp, Rudolf Kösters, Hans-Jürgen Nüsse, Aloys Rauss, Bernhard Röttering, Heinrich und Magdalene Spieker, Franz Thien, Marianne Venker und Bärbel Wilkens.

Die Jubilare mit der Vorsitzenden Agnes Nagelschmidt© Franz Greiwe

Schnell und einmütig waren die Programmvorschläge für 2014 abgehakt, die Dieter Schmitz der Versammlung vortrug: 20. Mai Fahrt nach Lathen und Lehrte zum Spargelessen, 11. Juni Besuch in Köln beim WDR, 26. Juli Sommerfest und 2. Dezember Weihnachtsfeier zum Jahresabschluss. Dazwischen gibt es im August eine Fahrt ins Blaue und im Oktober einen Ausflug zum Dümmer See.

Sicher ist sicherer, titelte Polizeihauptkommissar Hartmut Lichtenstein sein Referat und empfahl dabei seiner Zuhörerschaft eindringlich, sorgfältig ihr Eigentum vor Wohnungseinbrüchen zu schützen. Dafür gebe es viele technischen Hilfen und nachträgliche Vorsorgemöglichkeiten und Einbaumaßnahmen. Denn die Eigentumsdelikte hätten in den letzten Jahren auch im Raum Rheine zugenommen: Wir verzeichnen hier die höchsten Zahlen seit zehn Jahren. Die Polizei stehe zum Thema Riegel vor gern allen Wohnungsbesitzern mit kostenloser Beratung zur Verfügung. Dazu könne man sich auch gern bei ihm als dem zuständigen Bezirkspolizeibeamten in Mesum melden.

Polizeihauptkommissar Hartmut Lichtenstein© Franz Greiwe

Dennoch wollte der Referent keineswegs schwarz malen und unnötig Angst verbreiten: Im Kreis Steinfurt besteht statistisch die geringste Gefahr im Land, Opfer einer Straftat zu werden. Insgesamt registriere die Polizei eine abnehmende Tendenz bei Delikten wie Gewaltanwendung oder Fahrraddiebstahl. Letzteres führte er auch auf die verstärkte polizeiliche Registrierung der Räder mit ST-Nummernschild zurück.

Die Polizei sei sehr auf die Mithilfe der Bevölkerung bei der Vorbeugung und Bekämpfung von Delikten aller Art angewiesen, berichtete Hartmut Lichtenstein: Lieber zu viel verdächtiges Verhalten von Personen melden als gar nicht. Unterhaltsam, aber deutlich in der Ansage plauderte er dabei aus dem Nähkästchen reichlicher Erfahrung: Was machen Sie, wenn plötzlich ein Dieb in Ihrer Wohnung vor Ihnen steht? Eindringlich warnte er davor, den Helden zu spielen und selbst tätig zu werden. Sein Tipp: Den Dieb laufen lassen, möglichst viele Einzelheiten merken und sofort die Polizei alarmieren.

Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst

Volles Haus bei der Versammlung des VdK-Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst© Greiwe

Groß war zwar die Zahl der Jubilare, doch es waren nur zwei anwesend. Geehrt wurden von Agnes Nagelschmidt, Heidemarie Helming und Klaus Ließem für zehn Jahre Mitgliedschaft Andreas und Silke Adick, Manfred Borg, Gerlinde Hauschild, Bernhard Helming, Harald Henning, Bernd Hermann, Ulrike Keuß, Karola Kipp, Johannes Lensing, Gabriele Podoll, Irmgard und Nikolaus Thoss; für 25 Jahre Alfons Bruning und Franz-Josef Lueke; für 40 Jahre Agnes Jansen und für 50 Jahre Theodor Seiger.

Anwesend bei der Jubilarehrung waren(sitzend) Theodor Seiger und Karola Kipp, dahinter v.l. Agnes Nagelschmidt, Klaus Ließem und Heidemarie Helming© Greiwe

Dank der zügigen Abwicklung aller Regularien blieb viel Raum für den Vortrag der Sozialpädagogin Elisabeth Nagelschmidt vom Caritasverband Rheine zum Thema ?Wohnberatung im Alter?. Die Funktion einer Wohnberaterin übt sie allein im Kreis Steinfurt aus. Dabei kommt sie auf Wunsch überall in die Wohnung, um zu helfen, wie dort ?das Leben im Alter und bei Behinderung einfacher wird?. Sie berät, wie Unfallgefahren gemindert, häusliche Pflege leichter und selbständiges Wohnen länger möglich bleibt.

Viel Beifall für ein interessantes Referat bekam Elisabeth Nagelschmidt© Greiwe

Wie man barrierefrei oder zumindestens barrierearm sein Wohnumfeld und das Hausinnere umbauen kann, zeigte Elisabeth Nagelschmidt in ihrem mit viel Engagement vorgetragenen Referat, gut und anschaulich illustriert mit zahlreichen Fotos. ?Oft sind es bauliche Kleinigkeiten, die eine große Wirkung erzielen?, zeigte sie immer wieder auf: Briefkasten in Augenhöhe statt Öffnung unten in der Haustür, Rampe statt hoher Eingangsstufen und zweiter Handlauf an der Treppe waren einige Beispiele.

Ihre vielen Ratschläge und Tipps galten vor allem dem Bad ?als einem der wichtigsten Räume im Haus?. Wie hier für mehr Sicherheit und Pflegekomfort gesorgt werden kann, dazu gab es Anregungen vom optimalen Bauplan zur Badumgestaltung bis zur Finanzierung über kostengünstige Darlehn und das Beantragen von Zuschüssen, die bei einer Pflegestufe bis rund 2500 Euro betragen können. All ihre Beratung ist kostenlos und zu empfehlen, wenn jemand in seiner Wohnung Baumaßnahmen plant, ?auch wenn er erst gerade 50 Jahre alt ist?. Für ihre interessanten Ausführungen gab es nicht nur viel Beifall, sondern auch einen Blumenstrauß.

Anerkennung gab es für ihre kurzen und knappen Berichte aus dem Vorstand für v.l. Kasssenwartin Hannelore Grabowski, Vorsitzende Agnes Nagelschmidt und Schriftführerin Bärbel Wilkens© Greiwe

VdK-Ortsverband Mesum/Hauenhorst: Vorstand bleibt komplett im Amt
Mesum/Hauenhorst Der Vertrauensbeweis der Mitglieder im VdK-Ortsverband Mesum/Hauenhorst auf der gut besuchten Mitgliederversammlung war überzeugend und einmütig: Bei den Vorstandswahlen wurde der komplette Vorstand wiedergewählt. Daher hatte der stellvertretenden VdK-Kreisvorsitzende Friedrich Fastenrath als Wahlleiter auch keinerlei Mühe, diesen Punkt der Tagesordnung zügig abzuwickeln.

Somit ist der alte auch der neue Vorstand: Agnes Nagelschmidt erste Vorsitzende, Heidemarie Helming ihre Stellvertreterin, Hannelore Grabowski und Klaus Ließem Verantwortliche für die Kassenführung, Bärbel Wilkens und Dieter Schmitz Schriftführung. Hinzu kommen die Frauenbeauftragte Leni Schnorrenberg, Klaus Ließem als Vertreter der jüngeren Mitglieder, Ursula Loose als Vertreterin der behinderten Mitglieder, Hans Tschirbs als Vertreter der Kriegs- und Wehrdienstopfer und Hermann Löderbusch als Vertreter der Sozialversicherten. Peter Wynen und Gudrun Eich werden die Kasse prüfen.

Zuvor hatte die Vorsitzende Agnes Nagelschmidt in ihrem Geschäftsbericht ins Vereinsleben des letzten Jahres zurück geschaut. Alle Veranstaltungen vom Besuch bei den Heeresfliegern über Sommerfest und Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Moers wurden von den 261 Mitgliedern ?alle gut besucht?. Sehr zufriedenstellend war danach der Kassenbericht von Hannelore Grabowski, die einen kleinen Jahresüberschuss erwirtschaftete und der die Kassenprüfer Gudrun Eich und Heinz Sievers eine tadellose Arbeit bescheinigten.

Friedrich Fastenrath stellte sich zu Beginn seines Referates kurz ?als Mann für die schweren Fälle? vor. Er machte dabei deutlich, dass in schwierigen, oft langwierigen Auseinandersetzungen mit Sozialbehörden und Versicherungen der Einzelne die komplizierten Rechte und Sozialgesetze nicht mehr überblicken kann, so dass der normale Mensch damit überfordert ist. Deshalb biete der VdK seinen Mitgliedern umfassende Beratung, Rechtsbeistand und Gerichtshilfe an. Der Verband verzeichne darum in den letzten Jahren einen steigenden Mitgliederzuwachs. Fastenrath machte allerdings auch deutlich, dass man ein Sozialverband sei und keine Rentnergewerkschaft. Wenngleich sich der Referent nicht ausführlich auf politische Tagesfragen einlassen wollte, so kritisierte er jedoch unüberhörbar, dass es heute in der Politik leichter sei, für die Rettung von Banken und Griechenland Milliardensummen bewilligt zu bekommen als Geld für mehr und bessere Sozialhilfeleistungen an Berechtigte.

Lang war die Liste der Jubilare, die Agnes Nagelschmidt, Heidemarie Helming und Friedrich Fastenrath gemeinsam mit Urkunde und Anstecknadel ehrten: für 40 Jahre Guenter Brueske, für 25 Jahre Karl Rothenstein und für zehn Jahre Dieter Schmitz, Helga Middendorf, Andreas Tschirbs, Bärbel Klaer, Marco, Claus-Peter und Klaus Wynen, Jörg und Veronie Hellemeister, Valentina Naumann, Josef Cantauw, Georg Margner, Anna Gude, Marianne Röwemeier, Hartmut Bornowski, Wilfried Nagelschmidt, Rainer Florack, Ludger Bröker und Heidemarie Schürhaus.

Abschließend stellte Dieter Schmitz das Jahresprogramm für 2012 vor: 19. Mai Besichtigung einer Brennerei in Haselünne, 9. Juni Halbtagsfahrt nach Hanekenfähr mit Tour auf dem Ems bis Salzbergen, 14. Juli Sommerfest, 31. August Tagesfahrt zum Rhein, im September Besichtigung des FMO, 5. Bis 7. Oktober Drei-Tage-Fahrt nach Speyer, 4. Dezember Weihnachtsfeier, im Dezember Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Oberhausen.

Vorsitzende Agnes Nagelschmidt© OV-Mesum

Friedrich Fastenrath© OV-Mesum

Agnest Nagelschmidt, Friedrich Fastenrath, Heidemarie Helming ehrten die Jubiliare© OV-Mesum

Der alte ist auch der neue Vorstand im VdK-Ortsverband Mesum/Hauenhorst mit dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Friedrich Fastenrath© OV-Mesum

Bilder: Greiwe


Heidemarie Helming neue Zweitvorsitzende beim VdK
Zügig wickelte der VdK-Ortsverband Mesum/Hauenhorst seine Jahreshauptversammlung ab. Die Tagesordnung begann mit der einstimmigen Genehmigung des Versammlungsprotokolles, verlesen durch Schriftführerin Bärbel Wilkens. Dann erstattete Vorsitzende Agnes Nagelschmidt einen kurz zusammengefassten Geschäftsbericht. Danach zählt der Ortsverband 250 Mitglieder, für die 2010 verschiedene "gut besuchte Veranstaltungen" wie eine Fahrt nach Clemenswerth oder zum Weihnachtsmarkt angeboten wurden.
Hannelore Grabowski legte "einen hervorragenden Kassenbericht" vor, wie ihr die Kassenprüfer Heinz Sievers und Hubert Becker bescheinigten. "Mit einem kleinen Überschuss stehen wir im Großen und Ganzen gut dar," schloss Grabowski ihre Zahlenreihen. Vor den Vorstandswahlen wurde Zweitvorsitzende Gerlinde Helming, die nicht wieder kandidierte, mit einem Blumenstrauße verabschiedet. Agnes Nagelschmidt bedankte sich damit für die im Vorstand und Verband geleistete Arbeit. Einstimmig wurde dann Heidemarie Helming zur neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. Neuer Kassenprüferin wurde Gudrun Eich.
12 Jubilare konnte Agnes Nagelschmidt dann für ihre Treue auszeichnen: Heike Barnes, Doris Spandau, Brigitte Lüttmann, Anne Schräder, Ursula König, Helmut Kipp, Anneliese Kleinberns, Josef Bergers, Heinz-Dieter Zanger und Thomas Königschulte, die alle zehn Jahre dem Verband angehören. Margarethe Rothe und Klaus Ließem wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Das Hauptreferat hielt Elke Kellmann von der Deutschen Rentenversicherung zum Thema "Für die Rente ist es nie zu früh!". Dazu gab es immer wieder Fragen und Zurufe aus dem Zuhörerkreis wie "Wann gibt's die nächste Erhöhung?" Dass die Antwort "Erst im nächsten Jahr und dann nur minimal!" nicht auf viel Zustimmung und Beifall stieß, verstand sich von selbst.
Der Referentin ging es darum, anschaulich die Notwendigkeit zu verdeutlichen, schon in jungen Jahren an die Alterssicherung durch eine möglichst ausreichende Rente zu denken. Sie nannte eine Reihe von Möglichkeiten und Chancen wie Anrechnung von Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten, Pflegezeiten und Aufstockung durch freiwillige Zuzahlungen bei geringfügigen Beschäftigungen, um die Beitrags- und Anrechnungszeiten zu erhöhen: "Das ist die preiswerteste Möglichkeit zum Einkauf in die Rentenversicherung."
Ein weiterer wichtiger Tipp von ihr war, im Laufe des Erwerbslebens immer wieder die Anrechnungszeiten zu überprüfen und sich beraten zu lassen, damit keine Ansprüche verloren gehen: "Rechtzeitig Rat suchen ist eine gute Art der Vorsorge!" Dazu ständen die Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung, zum Beispiel bei mobilen Beratungen in Rheine, immer zur Verfügung.
Bilder: Greiwe

Agnes Nagelschmidt

Blumen für die ausscheidende Zweitvorsitzende Gerlinde Helming von Agnes Nagelschmidt

Heidemarie Helming

Jubilarehrung mit v.l. Agnes Nagelschmidt, Brigitte Lüttmann, Anneliese Kleinberns, Heike Barnes, Margarethe Rothe, Klaus Ließem und Gerlinde Helming

Elke Kellmann bei ihrem Referat


Patientenverfügung: "Vorsorge für ein würdevolles Lebensende"
Zügig arbeitete Vorsitzende Agnes Nagelschmidt die Tagesordnung
der Jahreshauptversammlung beim VdK-Ortsverband Mesum/Hauenhorst ab.
Damit gewann man genügend Zeit, sich über grundsätzliche Ausführungen
zum Thema "Patientenverfügung" durch Dorothea Stauvermann informieren zu
lassen, die als stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende referierte und
auch die Jubilare ehrte.

Einstimmig gebilligt wurden von der Versammlung das
Versammlungsprotokoll, verlesen von Bärbel Wilkens, der Geschäftsbericht
der Vorsitzenden und der Kassenbericht der Kassiererin Hannelore
Grabowski. Sie konzentriert ihre Zusammenfassung "wie immer auf ein paar
nüchterne Zahlen", die am Ende ein Guthaben auswiesen. Kassenprüfer
Dieter Schmitz lobte ihre Arbeit und bat um Entlastung, die einstimmig
erfolgte. Neuer Kassenprüfer wurde Heinz Sievers.

"Vorsorglich" stimmte die Versammlung zu, dass eine Ehrenamtsvergütung
für nebenberufliche Vorstands- und Vereinstätigkeit bis zu 500 Euro als
Aufwandsentschädigung gezahlt werden kann, wenn es einmal notwendig sein
sollte. Zur Zeit bestehe dazu keine Veranlassung, so Agnes Nagelschmidt.
Da Schriftführer Hardy Ernsting ausschied, rückte laut
Versammlungsbeschluss Bärbel Wilkens zur ersten Schriftführerin auf und
Dieter Schmitz wurde ihr Stellvertreter.

Bei den Jubilarehrungen konnten Hubert Feismann (60 Jahre) und Heinz
Elixmann (25 Jahre) nicht an der Versammlung teilnehmen. Somit konnten
Vorsitzender Agnes Nagelschmidt und Dorothea Stauvermann nur die
10-Jährigen ehren: Heinz-Hermann Bernsen, Helmut Krühler, Margret
Michel, Alfred Terbeck, Monika Sloot, Franz-Josef Brüggemann, Hardy
Schilke, Gerlinde Helming, Franz-Josef Sievers und Hans Düvel.

Dieter Schmitz stellte das Jahresprogramm des Ortsverbandes vor: 12.
Juni Fahrt nach Sögel und Spargelessen, 26. Juni Sommerfest, 10. Juli
Ausflug nach Bückeburg, 28. August bis 2. September Fahrt nach Dresden,
21. September Besuch im Bergbaumuseum Bochum, 30. November
Jahresabschlussfeier und 11. Dezember Fahrt nach Hameln zum Weihnachtsmarkt.

"Viele Menschen machen sich zum Thema Patientenverfügung erst Gedanken,
wenn man im familiären Umfeld mit schweren Erkrankungen konfrontiert
wird, wenn sich ein geliebter Mensch in der Sterbephase befindet und
sich sein Leidenszustand trotz aller medizinischer Betreuung nicht
verbessert. Solche Menschen liegen oft im Koma und haben keine
Möglichkeit, uns ihren Willen mitzuteilen," begann Dorothea Stauvermann
ihr Referat.

Alle Überlegungen führten dann meist zur Frage: "Was kann ich tun, um
nach meinen Vorstellungen ein würdevolles Lebensende durchzusetzen?"
Seit dem 1. September 2009 seien dazu in einem neuen Gesetz die
Patientenrechte gestärkt worden. Eine Verfügung beuge Konflikten
zwischen Ärzten und Angehörigen vor. Deutlich machte die Referentin,
dass "es beim Thema Patientenverfügung nicht um aktive Sterbehilfe geht,
sondern darum, was geschehen soll, wenn Ärzte den Eintritt des Todes
nicht verhindern können."

Zur Abfassen der Patientenverfügung selbst hatte sie viele Anregungen:
So genau und persönlich wie möglich formulieren, immer alles schriftlich
fixieren, sich von Arzt oder Anwalt beraten lassen, eine
Vertrauensperson suchen, unter Umständen mit einer Vorsorge- und
Betreuungsvollmacht kombinieren, eventuell auch bei Gericht hinterlegen,
damit es immer auffindbar ist. Ihr guter Tipp zum Schluss zum Thema:
Eine Broschüre des Justizministeriums NRW besorgen, worin alles
Wissenswerte enthalten sei. Davon hatte sie vorsorglich Exemplare
mitgebracht.

Bilder: Greiwe

1 (04) Agnes Nagelschmidt

2 (10) Dorothea Stauvermann

3 (13) Bei der Jubilarehrung v.l. Dorothea Stauvermann, Agnes
Nagelschmidt, Franz-Josef Brüggemann, Gerlinde Helming, Hans Düvel,
Monika Sloot und Alfred Terbeck


"Unser großes Anliegen ist die Gesundheitspolitik"
Mesum Nahezu im Rekordtempo wickelte der VdK-Ortsverband
Mesum/Hauenhorst seine Jahreshauptversammlung ab. Das lag zum einen
daran, dass diesmal keine Wahlen auf der Tagesordnung standen. Zum
anderen aber sicherlich auch an der allgemeinen Zufriedenheit der gut
besuchten Versammlung mit der Vorstandsarbeit in der Hazienda. Das
spiegelte sich auch in den Berichten aus dem Vorstand wider, die
allesamt ohne Fragen gebilligt wurden.

Vorsitzende Agnes Nagelschmidt erwähnte in ihrem Geschäftsbericht die
wichtigsten Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres, in dem der OV durch
20 Neuaufnahmen auf 250 Mitglieder anwuchs. Es gab mehrere Fahrten, u
.a. ins Alte Land und zum Weihnachtsmarkt nach Bremen und das
Sommerfest. Ihr erfreuliches Lob: Alle Angebote wurden rege angenommen.

Für Kassierer ungewöhnlich begann Hannelore Grabowski ihren
Kassenbericht: "Trotz der trockenen Zahlen habe ich etwas Erfreuliches
zu berichten". Der Ortsverband erwirtschaftete einen kleinen Überschuss,
der aber "an die Mitglieder weitergegeben werden soll". Bernhard Helming
und Dieter Schmitz bescheinigten ihr eine einwandfreie Arbeit, so dass
einer Entlastung nichts im Wege stand. Im nächsten Jahr werden Dieter
Schmitz und Hubert Becker die Kasse prüfen.

Zum ersten Mal weilte die stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende Dorothea
Stauvermann aus Steinfurt in Mesum. Sie ging in ihrem Referat auf das
"große Thema, das in der heutigen Zeit uns alle bewegt", ein: "Unser
großes Anliegen ist die Gesundheitspolitik." Eindringlich warnte sie aus
Verbandssicht vor einer Zwei-Klassen-Medizin, vor möglichem
Datenmissbrauch bei der elektronischen Gesundheitskarte und vor der
Einführung von Grund- und Wahlleistungen in der gesetzlichen
Krankenversicherung: "Der Gesetzgeber muss das medizinisch Notwendige
gewährleisten."

In den Blickpunkt rückte sie ferner das Thema "Ärzte": "Es wird immer
mehr Geld in das Gesundheitssystem gepumpt, aber bei unseren Ärzten
kommt immer weniger an." Darum plädierte sie für "eine vernünftige
Bezahlung, denn sonst sehen sie sich gezwungen, aus wirtschaftlichen
Gründen im schlimmsten Fall ihre Praxen vor Ort zu schließen. Dann ist
es vorbei mit der freien Arztwahl Ihres Vertrauens." Um sich zu
solidarisieren, sei der VdK-OV Burgsteinfurt auch Fördermitglied bei der
Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V. geworden.

Zur Kranken- und Pflegeversicherung nannte die Referentin letztere "eine
bedeutende rechtliche und soziale Errungenschaft", bei der es allerdings
gelte, Kriterien für eine Pflegequalität festzuschreiben und diese
kontrollieren, die notwendige Aus- und Fortbildung des Pflegepersonals
zu sichern und die Versorgungssituation insbesondere der an Demenz
erkrankten Menschen in häuslicher und stationärer Umgebung zu verbessern.

Anschließend ehrte sie gemeinsam mit Agnes Nagelschmidt die Jubilare für
zehnjährige Verbandstreue , von denen allerdings nur Ingetraud Czekalla
anwesend sein konnte. Peter Schulte-Austum, Franz Adick und Hermann
Sanders erhalten ihre Urkunden und Ehrennadeln nachgereicht. Ein kurzes
Gedenken galt Maria Thien, die kürzlich verstarb und dem Verband 60
Jahre angehört hatte.

Schriftführer Hardy Ernsting stellte abschließend das Jahresprogramm für
2009 vor. Man beschränke sich auf allgemeinem Wunsch auf Tagesfahrten,
von denen er vier anbieten konnte: 16. Mai nach Leer in Ostfriesland mit
einem Abstecher zu einem holländischen Käsehof und einer Bootsfahrt auf
Ems und Leda; 6. Juni die obligatorische Halbtagsfahrt zum Spargelessen;
am 29. August in die Lüneburger Heide und -- auf besonderen Wunsch der
Versammlung -- weiterhin eine Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt. Als
möglicher Zielort wurden Oldenburg, Hameln, Celle und Bückeburg
vorgeschlagen. Zum Jahresangebot gehört am 4. Juli außerdem das Sommerfest.

Bilder: Greiwe

Die Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst
in der Hazienda war gut besucht

Dorothea Stauvermann gratulierte Jubilarin Ingetraud Czekalla;
links OV-Vorsitzende Agnes Nagelschmidt

Referentin Dorothea Stauvermann aus Steinfurt



Ehrung für Alfons Ahrens: 60 Jahre im VdK
Mesum "In dankbarer Anerkennung ehrt der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen Alfons Ahrens für 60-jährige Mitgliedschaft und überreicht ihm als Zeichen der Anerkennung eine Urkunde und die Verdienstmedaille", gratulierte VdK-Kreisvorsitzender Werner Lammers am Samstagmorgen dem 88-jährigen Mesumer. Zur Ehrung mitgekommen waren die Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Mesum/ Hauenhorst, Agnes Nagelschmidt, und Klaus Ließem vom Vorstand. Beide hatten als Geschenk einen Präsentkorb mitgebracht.

Werner Lammers hob in seiner Laudatio nicht nur die langjährige Treue zum Verband, sondern vor allem die "tatkräftige und uneigennützige und jahrelange aktive Mitarbeit des Jubilars" hervor. Jener sei schon 1948 eingetreten, nachdem erst ein Jahr zuvor der Ortsverband in Mesum gegründet worden sei. Das seien damals nicht einfache Zeiten gewesen. Fast immer habe der Geehrte vor Ort Verantwortung mitgetragen und vier Jahrzehnte lang verschiedene Vorstandsämter wie Kassierer und Schriftführer ausgeübt.

In dieser Zeit habe er die Geschichte und das Bild des Sozialverbandes mitgeprägt und unzähligen Ratsuchenden geholfen. "Du warst dabei die rechte Hand des Vorsitzenden," erinnerte Lammers an August Gude, der genau 50 Jahre lang den VdK-Ortsverband leitete. Darum sei er als Kreisvorsitzender auch jetzt gern nach Mesum gekommen, um diese Ehrung vorzunehmen, weil der Jubilar aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Mitgliederversammlung teilnehmen konnte.

Bild: Greiwe
1 (Ahrens 60JVdK) Ehrung für Alfons Ahrens (sitzend) v.l. Klaus Ließem, Werner Lammers und Agnes Nagelschmidt


Viele Jubilare beim VdK-Ortsverband Mesum/ Hauenhorst
Mesum Nimmt man Dauer und Ablauf einer kompletten Vorstandswahl als Maßstab und Qualitätsmesser, dann müssen die Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Mesum/ Hauenhorst mit der Arbeit ihres Vorstandes sehr zufrieden gewesen sein. Denn auf der Jahreshauptversammlung trat satzungsgemäß der gesamte Vorstand zurück und musste unter der souveränen Wahlleitung des Kreisvorsitzenden Werner Lammers neu gewählt werden.

Dabei gab es in Rekordtempo nur einstimmige Wiederwahlen, was Werner Lammers zugleich auch als Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit wertete. Danach setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Vorsitzende Agnes Nagelschmidt, Stellvertreterin Gerlinde Bungardt, Kassiererin Hannelore Grabowski, Zweitkassierer Klaus Ließem, Schriftführer Hardy Ernsting, Zweitschriftführerin Bärbel Wilkens, Frauenbeauftragte Leni Schnorrenberg, Vertreter der Kriegs- und Wehrdienstopfer Hans Tschirbs, Vertreterin der Behinderten Ursula Loose, Hinterbliebenenbeauftrager Karl-Ernst Bernhardt, Vertreter der jüngeren Mitglieder Klaus Ließem und Vertreter der Sozialversicherten Hermann Löderbusch. Die Kasse werden Dieter Schmitz und Bernhard Helming prüfen.

Zufrieden nahmen die Mitglieder auch die Vorstandsberichte entgegen. Kurz und knapp berichtete Agnes Nagelschmidt über das abgelaufene Jahr in der Geschäftsführung des Ortsverbandes, der nunmehr 235 Mitglieder zählt und der sich über 27 Neuaufnahmen freuen konnte. Gut gewirtschaftet hatte auch Kassiererin Hannelore Grabowski, wie ihr Kassenprüfer Dieter Schmitz bescheinigte.

Lang war die Liste der Jubilare, die Agnes Nagelschmidt und Werner Lammers gemeinsam für langjährige treue Mitgliedschaft mit Urkunden und Ehrennadeln ehren konnten. Da aus Krankheitsgründen nicht alle Jubilare an der Versammlung teilnehmen konnten, werden diese demnächst zu Hause besucht und geehrt: Alfons Ahrens für 60 Jahre im VdK, Hildegard Trauerstein und Alfred Gaide 50 Jahre und Josef Schepers 25 Jahre. Zehn Jahre Mitglied sind Maria und Ewald Reinke, Hermann Löderbusch, Werner Scheffer, Adolf Jakobs, Klaus Fischer, Günter Borowski und Ingrid Herbst.

Mit harscher Kritik griff Werner Lammers nach seiner und des Verbandes Meinung Missstände und Ungerechtigkeiten in der aktuellen Sozialpolitik auf. Vor allem prangerte er "Lug und Betrug" in der Rentenfrage an. Versprochen hätten die Politiker eine Rentenanpassung "in Höhe von 1,5 Prozent und mehr". Heraus käme jetzt ein "Höchstmaß von, wenn überhaupt, 0,5 Prozent". Zudem würden neue Nachholfaktoren in den nächsten Jahren dazu führen, "dass es zu gravierenden Rentenkürzungen kommt". Scharf verurteilte er dazu im Gegensatz die kräftigen Diätenerhöhungen und hohen Altersbezüge der Abgeordneten, "ohne dass die je einen Cent dazu eingezahlt haben". Hier werde für die Rentner Wasser gepredigt und für sich selbst Wein getrunken.

"Keinen Anlass zum Meckern" gebe es dagegen nach der Neuordnung im Bereich der Versorgungsämter. In Steinfurt zeichne sich in der Kreisverwaltung nach der Umstrukturierung eine positive Entwicklung ab. Hier registriere sein Sozialverband bei der Bearbeitung von Anträgen jetzt kürzere Bearbeitungswege und damit Erleichterungen in Sozialangelegenheiten für die Mitglieder, anerkannte der Kreisvorsitzende Lammers.

Ins Programm nahm der Ortsverband Mesum/ Hauenhorst in Zusammenarbeit mit einem Busunternehmen wieder einige Fahrten: vom 1. bis 4. Mai ins Alte Land, am 14. Juni zum Moormuseum nach Groß-Hesepe, vom 19. bis 21. September nach Lübeck und am 6. Dezember zu einem Weihnachtsmarkt.

Bilder: Greiwe
1 (Vorstand) Der neue Vorstand des VdK-Ortsverbandes Mesum/ Hauenhorst mit Vorsitzender Agnes Nagelschmidt (l.) und Kreisvorsitzender Werner Lammers (r.)

2 (Jubilare) Agnes Nagelschmidt (l.) und Werner Lammers (r.) ehrten v.l. Adolf Jakobs, Ewald Reinke, Alfred Gaide und Hermann Löderbusch


Rückblick in Geschichte und Jubilarehrung beim
VdK – Orsverband Mesum

In einer kleinen Feierstunde ehrte der VdK-Ortsverband Mesum/ Hauenhorst vier seiner Mitglieder für 60-jährige Zugehörigkeit zum Verband. Vorsitzende Agnes Nagelschmidt be-grüßte dazu den Kreisvorsitzenden Werner Lammers aus Ibbenbüren. Gemeinsam überreichten sie an Änne Pietas, Agnes Bruning, Ewald Kunert und Josef Wienkamp die Urkunden, die Ver-bandsmedaille, Blumen und ein Präsent und zeichnete sie damit "für treue Mitgliedschaft aus".

Was die vier Jubilare auszeichne, so Agnes Nagelschmidt, sei neben ihrer Treue zum Verband, dass sie zu den Mitbegründern des Ortsverbandes Mesum zählten. "Im Mai 1947 waren auf An-regung des damaligen Kameraden Stratmann aus Rheine einige Kriegsbeschädigte und Hinter-bliebene aus unserer Gemeinde zusammengekommen, um sich zu einer Ortsgruppe in einer Kriegsopferbewegung zusammenzuschließen." So kann man in "Akten aus den Anfängen der VdK-Ortsgruppe nachlesen.

Die erste Zusammenkunft war allerdings nur spärlich besucht und wenig erfolgreich. Darum lu-den die Initiatoren zum 3. Juni 1947 zu einer neuen Versammlung ins Gasthaus Mense ein. Dabei kam es dann zur Gründung des Ortsverbandes Mesum, dem sich unter der Führung und dem Vor-sitz von August Gude gleich 39 Mitglieder anschlossen. An diese Gründungsversammlung und die ersten schwierigen Jahren im "Ortsbund", wie man damals in Mesum allgemein sagte, konn-ten sich die vier Jubilare noch gut erinnern.

Auch Kreisvorsitzender Werner Lammers blickte in seiner Laudatio weit zurück auf Kriegsende und Nachkriegszeit: "Alle Familien waren damals von Not und Leid betroffen, es gab Hunger und Wohnungsnot, die Witwen mussten sich und ihre Kinder jahrelang ohne jegliche Unterstüt-zung durchbringen, ehe sie eine geringfügige Rente bekamen. Sie, die Jubilare, haben diese Zeit hautnah miterlebt." Umso höher seien daher die Leistung und Aufbauarbeit der Gründungsmit-glieder, besonders der "Trümmerfrauen", zu bewerten.

Dank sagte er ihnen auch für ihren Einsatz und ihre Vorstandsarbeit im jungen Ortsverband. Es sei nicht einfach gewesen, in dieser Notzeit die notwendigsten Dinge zum Leben zu beschaffen. Daneben galt es noch, mit geselligen Veranstaltungen und Weihnachtsfeiern Abwechslung ins sorgenvolle Dasein zu bringen, Vertriebene und Flüchtlinge zu integrieren und den Ortsverein aufzubauen. Denn erst aus den vielen Ortsverbänden hätten sich später die übergeordneten Strukturen in Kreis , Land und Bund zum großen Sozialverband VdK entwickeln können.

Bild: Greiwe
1 (VdK Mesum07) Der VdK-Ortsverband Mesum/Hauenhorst ehrte seine Jubilare; sitzend v.l. Agnes Bruning, Ewald Kunert, Änne Pietas und Josef Wienkamp; stehend v.l. Agnes Nagel-schmidt, Werner Lammers und Gerlinde Bungardt


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