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Ortsverband Mesum-Hauenhorst

Vorsitzende: Agnes Nagelschmidt/ Telefon: 05975-3136

Mitglieder: 278


Jahresprogramm 2017

18.03.2017 Mitgliederversammlung

20.05.2017 Spargelessen

15.07.2017 Sommerfest

10.08.2017 Halbtagesfahrt Garten Picker, Borken Weseke, Fahrradtour

16.11.2017 Kerzen selber gestalten

28.11.2017 Jahresabschlussfeier

03.12.2017 Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Billerbeck

Änderungen vorbehalten. Bitte achten Sie auf die Tagespresse

30 neue Mitglieder im VdK-Ortsverband Mesum/Hauenhorst
Das war eine besonders erfreuliche Zahl im Geschäftsbericht, den turnusgemäß Vorsitzende Agnes Nagelschmidt auf der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst vorstellte: Im vergangenen Jahr traten 30 neue Mitglieder in den Verband ein, so dass sich die Gesamtzahl trotz der sieben Sterbefälle, einiger Austritte und Ummeldungen auf 284 erhöhte. Der Altersschnitt aller lag bei genau 63 Jahren. Ihnen allen bot der Ortsverband, der sich in der Hauptsache der Beratung und dem Rechtsbeistand widmet, zusätzlich mit Spargelessen, Sommerfest, Fahrt zum Weihnachtsmarkt und Jahresabschlussfest wie immer ein unterhaltsames und geselliges Programm.

Nach der Protokollverlesung durch Schriftführerin Bärbel Wilkens erstattete Kassiererin Hannelore Grabowski wie gewohnt ihren knackig-kurzen Kassenbericht, für dessen Schlusssatz sie spontanen Beifall bekam: Es ist uns gelungen, einen kleinen Überschuss zu erwirtschaften. Dass der Applaus verdient war, bescheinigte ihr auch Kassenprüferin Ursula Appel: Es gab nichts zu beanstanden. An Wahlen gab es diesmal nur wenige. Zum einen waren mit Ursula Appel und Elisabeth Feldmann neue Kassenprüfer zu bestellen, zum anderen galt es, mit Klaus Ließem zunächst einen verdienten Zweitkassierer zu verabschieden.

Agnes Nagelschmidt verabschiedete Klaus Ließem mit einem Präsent.© Franz Greiwe

Er schied auf eigenem Wunsch vorzeitig nach 12 Vorstandsjahren aus, wofür ihm Agnes Nagelschmidt herzlich mit einem Präsentkorb dankte. Neu als stellvertretende Kassiererin wurde danach Hannelore Giffhorn gewählt.

Von den 13 Vereinsjubilaren konnten nicht alle anwesend sein. Geehrt von den beiden Vorsitzenden Agnes Nagelschmidt und Heidemarie Helming mit Nadel und Urkunde wurden Werner Gremme, Anna Elisabeth Koerner und Reinhard Voss für 25 Jahre, Hannelore Giffhorn, Ute Koopmann, Wolfgang Kösters, Christel Kruse, Franz-Josef Lütkemeier, Marianne Rapien, Doris Sachs, Ursula Schulte, Doris Teupen und Helga Wübbelmann für zehn Jahre Mitgliedschaft.

Die Jubiliare des Ortsverbandes mit den Vorsitzenden Agnes Nagelschmidt und Heidemarie Helming© Franz Greiwe

Wie in den Vorjahren legte der Vorstand ein neues Jahresprogramm für 2017 vor, dass einmütig Zustimmung fand: Spargelfahrt am 10. Mai, Sommerfest am 15. Juli, Halbtagesfahrt zur Gartenbesichtigung nach Borken-Weseke, Kerzengestaltung am 16. November, Jahresabschlussfeier am 28. November und Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Billerbeck am 3. Dezember.

Martina Erwig-Kaul, Pflegeberaterin vom Caritas-Verband Steinfurt, sprach dann als Referentin über Neue Leistungen aus der Pflegeversicherung für den häuslichen Bereich und stellte dabei die neuen gesetzlichen Bestimmungen vor, die sie kurz so titelte: Statt drei Pflegestufen gelten fortan fünf Pflegegrade.

Referentin Martina Erwig-Kaul© Franz Greiwe

Dazu hatte sie zunächst viele Informationen zu den Verfahren und Modulen, wonach neuerdings die Eingradung von pflegebedürftigen Person überprüft und vorgenommen wird. Dazu sei nicht mehr wie zuvor der Minutentakt beim Pflegeaufwand wichtig, sondern vielmehr ermittle der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) den Pflegegrad aus Faktoren wie Selbständigkeit, Fähigkeiten, Verhaltensweise, Selbstversorgung, Beeinträchtigungen und Gestaltung des Alltagslebens und Möglichkeiten zu sozialen Kontakte.

Neben Ausführungen zu Leistungen aus der Pflegeversicherung wie Sachleistungen, Pflegegeld, Entlastungsbeiträge und Hilfsmittel sowie Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes hatte die Referentin auch verschiedene Ratschläge und Anregungen, die in der Diskussion vertieft wurden. Eines war der Versammlung wichtig: Der Sozialverband VdK berät und unterstützt auch in Pflegefragen. Text u. Foto Franz Greiwe

VdK-Vorstand Mesum/Hauenhorst bleibt im Amt
Das war schon ein deutliches Signal der einmütigen und großen Zufriedenheit mit der erfolgreichen Arbeit des Vorstandes, das die gut besuchte Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst am Samstagnachmittag im Lokal Hazienda aussandte. Denn da wurden nicht nur alle Tätigkeitsberichte mit viel anerkennendem Beifall aufgenommen, sondern bei den Wahlen wurde der komplette Vorstand einstimmig und komplett wieder gewählt.

Damit zog der Ortsverband sichtlich zufrieden einen Schlussstrich unter ein vielseitiges und ereignisreiches Jahr, wie die Vorsitzende Agnes Nagelschmidt zuvor ihren Geschäftsbericht zusammenfasste. Ihr Ortsverband erlebte mit zurzeit 281 Mitglieder im vergangenen Jahr eine spürbare Fluktuation: Es gab erfreuliche 19 Neuaufnahmen, aber auch neun verstorbene Mitglieder, 15 Austritte und drei Ummeldungen. Der Altersschnitt liegt bei 63 Jahren.

Bärbel Wilkens erinnerte als Schriftführerin in ihrem Protokoll- und Jahresbericht noch einmal an all die Ereignisse des vergangenen Jahres, ehe Kassiererin Hannelore Grabowski ihren gewohnt kurzen Rechenschaftsbericht gab. Kurz und knapp referierte sie die wichtigsten Kassenzahlen, um am Ende einen kleinen Jahresüberschuss zu verkünden. Dafür gab es Dank und Anerkennung auch von den Kassenprüfern Ursula Appel und Heinz Euler: Besser kann eine Kassenführung nicht sein.

Der stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende Friedrich Fastenrath wickelte dann als Wahlleitung routiniert die Vorstandswahlen ab. Alle Vorstandsmitglieder hatten zuvor erklärt, für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. Davon machten dann die Mitglieder gern und reichlich Gebrauch, so dass der neue auch der alte Vorstand ist: Vorsitzende Agnes Nagelschmidt und ihre Stellvertreterin Heidi Helming, Kassiererin Hannelore Grabowski und ihr Stellvertreter Klaus Ließem, Schriftführerin Bärbel Wilkens und ihr Vertreter Dieter Schmitz, Frauenbeauftragte Leni Schnorrenberg, Vertreterin der behinderten Mitglieder Ursula Loose und Vertreter der Kriegs- und Wehrdienstopfer Hans Tschirbs. Neu hinzu gewählt als Vertreterin der jüngeren Mitglieder wurde Hannelore Giffhorn, die Kasse werden Elisabeth Feldmann und Ursula Appel prüfen.

Der neue/alte Vorstand des VdK Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst© Franz Greiwe

Lang war die Reihe der zu ehrenden Mitglieder, denen Agnes Nagelschmidt und Heidi Helming Urkunden und Ehrennadeln überreichten: Für 25 Jahre Mitgliedschaft Engelbert Fischer, Bernhard Osterbrink und Ewald Schmitz, für zehn Jahre Heinz und Ingrid Defayay, Ingrid Dittrich-Müller, Marlies Frohwein, Irmgard Jülich, Klaus Klümper, Jutta Krüler, Karin Schulte Mesum, Günter Syga, Gerda Vorndran, Ludger Wilbers, Claus Wagenfeld und Irmgard Wingenfeld.

Dieter Schmitz stellte dann mit wichtigen Eckpunkten das Veranstaltungsprogramm für 2016 vor: Fahrt zum Spargelessen am 21. Mai, Sommerfest am 25. Juni, Halbtagsausflug zur Haarmühle am 6. August, kombinierte Bus- und Schifffahrt nach Hanekenfähr bei Lingen am 17. September, Jahresabschlussfeier am 29. November und Besuch eines Weihnachtsmarktes am 8. Dezember.

Im Erzählton referierte abschließend Friedrich Fastenrath als stellvertretender Kreisvorsitzender aus dem großen Tätigkeitsfeld seines Sozialvorbandes: Wir sind hier im Kreis Steinfurt mit unserer Geschäftsstelle in Ibbenbüren gut aufgestellt und tun, was wir können. Damit sprach er konkret zwei Aufgabengebiete an, von denen nicht alle Hilfesuchenden wüssten. So gebe es immer noch viele Kriegsdienst- und Wehrdienstopfer, für die man Beratung und Rechtshilfe, Informationen und Rechtshilfe anbieten könne.

stv. Kreisverbandsvorsitzender Friedrich Fastenrath© Franz Greiwe

Weit lehne sich sein Sozialverband zum Thema Barrierefreiheit aus dem Fenster, die im Bund gesetzlich geregelt sei. Vorgaben fehlten jedoch im Land, in den Kommunen und bei Privatbauvorhaben. Hier müsse man verstärkt Anreize geben. Barrierefreiheit meine nicht nur den Wegfall von störenden Stufen für Rollstuhlfahrer, sondern auch Untertitel für Schwerhörige im Fernsehen. Es könne nicht sein, so eine Zuhörerin, dass es leichter möglich sei, auf dem Mond zu landen als mit einem Rollstuhl in einen Linienbus. Fastenrath riet dazu, alle Verstöße und Probleme dazu zu melden, die dann vom VdK zu einem Weißbuch an die Politik zusammengefasst würden.
Text u. Foto Franz Greiwe

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