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Ortsverband Laggenbeck

Vorsitzender: Peter Kempker, Dompfaffweg 21, 49479 Ibbenbüren
Tel: 05451 - 88913

Mitglieder: 332

Vorstand des Ortsverbandes Laggenbeck (v.l.) stellv. Vors. Wolfgang Bock, Schriftführerin Reinhild Lammers, Kassiererin Heidi Herdickerhoff© OV Laggenbeck


Jahresprogramm 2017

08.03.2017
Fahrt nach Meppen in ein Landhaus zum Spanferkelessen und anschließen Besuch Emsflower, Emsbüren mit Führung, Abfahrt 10:30 Uhr Dorfplatz, Rückkehr gegen 18:00 Uhr, Anmeldungen direkt bei Strier Reisen, Tel: 0 54 51 - 9 10 20

31.03.2017
Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes mit Neuwahl des Vorstandes. Beginn 16:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus

11.06. - 14.06.2017
Mehrtagesfahrt des VdK Ortsverbandes in die Fränkische Schweiz, Frankenwald mit Besuch der Stadt Bamberg, Schloss Seehof u.a.

02.09.2017
Grillfest des VdK Ortsverbandes im Sportlerheim, Beginn 18:00 Uhr

19.11.2017
Teilnahme an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag, Ehrenmal des Dorfplatzes, Beginn ca. 10:15 Uhr

01.12.2017
Nikolausfeier des VdK Ortsverbandes im Dorfgemeinschaftshaus, Beginn 15:30 Uhr

Dezember 2017
Der VdK Ortsverband richtet eine Adventsfeier für die Heimbewohner des Haus Magdalena, Rapunzelweg 4, aus. Beginn ca. 15:00 Uhr

Vortragsnachmittag beim VdK Ortsverband Laggenbeck
Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung & Co

Der VdK Ortsverband Laggenbeck hatte zu einem Vortrag zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung eingeladen. Der Vorsitzende, Peter Kempker, begrüßte die Gäste und den über das Tecklenburger Land hinaus anerkannten Fachmann des Amtsgerichts Ibbenbüren, Herrn Hartmut Richter.
Mit einem Beispielfall führte Herr Richter in das Thema der rechtlichen Betreuung ein. Eine rechtliche Betreuung wird vom Amtsgericht angeordnet, wenn der Betroffene nicht mehr für sich selbst handeln kann und keine Vorsorgevollmacht geschrieben hat. Das Amtsgericht führt diese Betreuung, unterstützt und kontrolliert den Betreuer. Für Familienangehörige wirken die Aufgaben des Gerichts häufig wie eine Schikane des Gesetzgebers. Aber Herr Richter stellte heraus, dass der Schutz des Betroffenen an erster Stelle stehe und nicht die zusätzlichen Aufgaben, die den Angehörigen zugemutet werden.

Hartmut Richter© OV Laggenbeck

Mit einer handgeschriebenen Vorsorgevollmacht kann sich Jedermann von den gesetzlichen Regelungen einer Betreuung befreien. In dieser Vorsorgevollmacht kann ein Familienangehöriger oder ein guter Freund zum Bevollmächtigten benannt werden. Dieser kann dann im Falle eines Falles für den Betroffenen handeln, ohne dass das Amtsgericht eingeschaltet werden muss. Wichtig sei, so Richter, dass zwischen dem Vollmachtgeber und dem Bevollmächtigten ein absolutes Vertrauensverhältnis besteht. Ist dieses nicht vorhanden rät der Fachmann vom Schreiben einer Vorsorgevollmacht ab.
Als Ergänzung zur Vorsorgevollmacht, rät Herr Richter den Zuhörern, zum Schreiben einer Patientenverfügung. Diese ist eine Anweisung an die Ärzte. Die Mediziner werden in die Lage versetzt, medizinische Behandlungen nach den Wünschen des Betroffenen zu organisieren. Die Wünsche des Betroffenen werden auch dann von den Ärzten beherzigt, wenn der Betroffene bereits im Koma liegt oder seinen Willen nicht mehr äußern kann.
Herr Richter stellte die Vorzüge einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung den interessierten Zuhörern vor und übersetzte die juristischen Formulierungen allgemeinverständlich. Im Anschluss an den Vortrag waren alle Teilnehmer in der Lage eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zu schreiben.

Die Vorsitzenden des VdK-Ortsverbandes Laggenbeck Peter Kempker und Wolfgang Bock bedanken sich beim Referenten, Herr Hartmut Richter, für den interessanten Vortag.© OV Laggenbeck

Das rege Interesse und die große Resonanz der Teilnehmer habe gezeigt, wie wichtig das Thema Vorsorgevollmacht u. Patientenverfügung genommen wird, so der Vors. Peter Kempker. Den Zuhörern eine so schwere Rechtsmaterie so allgemeinverständlich zu vermitteln, zeuge von einer hohen fachlichen und rhetorischen Kompetenz. Sein Stellv. Wolfgang Bock unterstützte die Einschätzung und sehe den Ortsverband in seinen Bemühungen bestätigt, auch andere aktuelle Themen aufzuarbeiten und mit den Mitgliedern zu erörtern. Erfreut war der Vorstand natürlich an der aus dem Teilnehmerkreis mehrfach erklärten Mitgliedschaft im VdK.

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