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Ortsverband Emsdetten

© OV-Emsdetten

Vorsitzende: Eveline Gerdes/ Telefon: 02572-3679

Mitglieder: 1030

Sprechstunden des VdK-Kreisverbandes, Rechtsberater Josef Kerssen,
jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr im Rathaus, Zimmer 415

Achtung seit dem 01.01.2012 fusionieren die Ortsverbände Emsdetten und Saerbeck zum Ortsverband Emsdetten


Veranstaltungen 2016

05. Februar 2016
Karneval, Seniorennachmittag, Westers Scheunencafe, Beginn 14:30 Uhr

18. März 2016
Jubilar-Ehrung - alle Jubilare erhalten eine separate Einladung, Beginn 15:00 Uhr Westers Scheunencafe

30. April 2016
Jahreshauptversammlung, Bürgersaal Stroetmanns Fabrik, Beginn 15:00 Uhr

13. Mai 2016
Seniorennachmittag in Westers Scheunencafe, Beginn 15:00 Uhr

07. Juni 2016
Tagesfahrt

12. August 2016
Sommerfest Grillfest mit Pommes Heinz in Westers-Scheunencafe

27. September 2016
Tagesfahrt

21. Oktober 2016
Seniorennachmittag in Westers Scheunencafe, Beginn 15:00 Uhr

10. Dezember 2016
Jahresabschlussfeier, Bürgersaal Stroetmanns Fabrik, Beginn 15:00 Uhr

Die entsprechenden Räumlichkeiten sind fest geblockt und somit können die Termine als verbindlich eingetragen werden.
Zur besseren Planung erbitten wir immer um Ihre telefonische Anmeldung bei den Eheleuten Adolf und Eveline Gerdes, Emsdetten
Tel: 0 25 72 - 36 79 bis ca. 1 Woche vor dem Termin.

Spenden und gute Laune
Hemker sammelt mit den UHUS kreisweit für Schulkinder in Simbabwe.
Das ist der Auftakt zu einer Reihe ähnlicher Veranstaltungen, in weiteren Ortsverbänden des VdK im Kreis Steinfurt, erklärte Dr. Reinhold Hemker Vorsitzender des VdK-Kreisverbandes. So gebe es unter anderem bereits Einladungen aus Bevergern, Kattenvenne, Ladbergen, Mettingen, Nordwalde, Rheine und Steinfurt-Burgsteinfurt.
Zahlreiche VdK-Mitglieder waren beim vierteljährlich, vom VdK-Ortsverband Emsdetten organisierten Seniorennachmittag in Westers Scheunencafe Zeuge einer besonderen Premiere. Denn Hemker, der mit launischen Worten moderierte, stellte den Emsdettenern erstmals die Gruppe UHuS (die Unter-Hundertjährigen-SängerInnen) vor, die mit ihrem Auftritt kreisweit Geld zur Finanzierung von Schulspeisungen der Martin-Luther-Gemeinde in Harare, der Hauptstadt Simbabwes sammeln wollen.

Dr. Reinhold Hemker sorgt mit den UHUS beim Spendensammeln für Nachdenklichkeit und gute Stimmung.© Rainer Schwarz

Und der langjährige Landtags- und Bundestagsabgeornete versprach gleich zu Beginn Höhepunkte mit Welturaufführungen. So stimmten die UHUS gemeinsam mit den Gästen erstmals das neue VdK-Lied Wir gehen niemals unter an. Außerdem verstärkt seit diesem Nachmittag Alfred Menzel mit seinem gefühlvollen Mundharmonikaspiel das Ensemble bei seinen Einsätzen. Das gesammelte Geld kommt garantiert an. Es wird von einem deutschen Mitglied der Martin-Luther-Gemeinde direkt an die Leiterin der Partnerschule ausgezahlt, betonte Hemker.
Eigens zu dieser Premiere angereist war der Ehren-Kreisvorsitzende Werner Lammers mit seiner Gattin. Die UHUS machen die anwesenden Senioren, so ganz nebenbei, mit dieser sympathischen Art der Spendensammlung durchaus nachdenklich und bringen sie gleich darauf mit altbekannten Liedern in Schwung. Dass das nach den Dettenern demnächst die VdK-Mitglieder anderer Ortsverbände ebenfalls genießen dürfen freut mich sehr, so Lammers, den die Emsdettener Ortsverbandsvorsitzende Eveline Gerdes ganz besonders begrüßte. Text Rainer Schwarz

Reges Interesse und viele Unterschriften VdK warb um Unterstützung für die Aktion Barrierefrei
Die Aktion finde ich gut. Mit meiner Unterschrift unterstütze ich gerne das Engagement des VdK für Barrierefreiheit in Emsdetten, betonte Willi Hesters, der selbst nur bedingt mobil und deshalb auf Hilfsmittel angewiesen ist. In der Stadt nutzt der Dettener einen Travel Scooter, um sich fort zu bewegen. Da bin ich auf Barrierefreiheit angewiesen.
Das ist ein typisches Beispiel, warum der VdK, als größter Sozialverband Deutschlands, die Barrierefreiheit in diesem Jahr bundesweit zu seinem Schwerpunktthema gemacht hat, so der VdK-Kreisvorsitzende Dr. Reinhold Hemker. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, gemeinsam mit Mitgliedern des Dettener Vorstandes am VdK-Stand intensiv um Unterschriften zur Unterstützung für dieses wichtige Anliegen werben.

Per Travel Scooter fuhr Willi Hesters (4.v.r.) zum VdK-Stand, wo Dr. Reinhold Hemker (Mitte) und Mitglieder des Dettener VdK-Vorstandes ihn und viele andere Interessenten informierten.© Rainer Schwarz

130 Namen standen nach drei Stunden auf den Listen, die wir hier am Markttag ausgelegt haben, freute sich die Vorsitzende des Ortsverbands Emsdetten, Eveline Gerdes, die auch vom großen Interesse am VdK selbst und an den vielseitigen Leistungen des Verbandes beeindruckt war. Zudem registrierte sie eine rege Nachfrage nach Beitritts-Erklärungen in die Interessensvertretung, die als Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer gegründet, später den Zusatz plus Behinderte und Rentner erhielt. Heute ist sie als Sozialverband VdK auch die größte deutsche Behindertenorganisation. Und wir mischen uns immer wieder erfolgreich ein, wenn sich die Politik mit Themen befasst, die sozial schwache, behinderte oder benachteiligte Personengruppen betreffen, so Hemker.
Text u. Fotos Rainer Schwarz

Starke Lobby für Benachteiligte
Jahreshauptversammlung des VdK Emsdetten/ Reinhold Hemker neuer Vorsitzender des Kreisverbandes

Diese Zahlen muss man erst mal sacken lassen, betonte Eveline Gerdes, alte und neue Vorsitzende des VdK Ortsverbandes Emsdetten, zu Beginn der Jahreshauptversammlung in ihrem Tätigkeitsbericht für 2015.

Mehr als 100 VdK-Mitglieder kamen zur Jahreshauptversammlung in Stroetmanns-Fabrik.© R. Schwarz

Vor über 100 von derzeit 1030 Mitgliedern des drittgrößten Ortsverbandes im Kreis Steinfurt berichtete Gerdes erneut von imponierenden Leistungen des VdK. So suchten auf Kreisebene 6189 Mitglieder die VdK-Beratungsstellen auf. 7285 erhielten zudem telefonisch Auskünfte und in Antrags-, Widerspruchs oder Klageverfahren konnten wir fast 1,2 Millionen Euro erstreiten, so Gerdes, die unter anderem detailliert auf den Ortsverband, dessen Altersstruktur sowie dessen vielfältige Aktivitäten im Verlauf des Jahres einging.
Besonders freute sich die Ortsverbandsvorsitzende, den Teilnehmern Dr. Reinhold Hemker als neuen Vorsitzenden des VdK-Kreisverbandes Steinfurt vorstellen zu können.

Werner Lammers übergab das Staffelholz an seinen Nachfolger Dr. Reinhold Hemker.© R. Schwarz

Der nutzte die Gelegenheit, aus den Händen seines Vorgängers und neuen Ehren-Kreisvorsitzenden, Werner Lammers, der das Amt 20 Jahre mit viel Herzblut und sehr erfolgreich geführte hatte, mit launigen Worten den Staffelstab entgegen zu nehmen.

Die Kasse ist absolut einwandfrei geführt, bescheinigten später die beiden Kassenprüfer Kurt Sobian und Joachim Maschke Ortsverbands-Kassierer Adolf Gerdes, der zuvor die Finanzen erläutert hatte. Dessen einstimmige Entlastung erfolgte danach ebenso wie die des gesamten Vorstandes. Einstimmig auch das Votum der Teilnehmer, unter der Leitung von Lammers die anstehenden Vorstandswahlen

Der Vorstand des VdK Ortsverbandes Emsdetten. v.l. Eveline Gerdes, Hermann-Josef Feld, Marita Maschke, Adolf Gerdes, Olga Sobian, Franz Helmer und Bärbel Thoms, Ehren-Kreisvorsitzender Werner Lammers leitete die Wahlen© R. Schwarz

nicht geheim per Stimmzettel, sondern offen durchzuführen. So bestätigte das Auditorium jeweils einstimmig per Handzeichen die Vorsitzende Eveline Gerdes, deren Vertreterin Marita Maschke, Kassierer Adolf Gerdes und dessen Stellvertreter Franz Helmer, Schriftführerin Bärbel Thoms und die Vertreterin der Frauen, Olga Sobian, sowie die beiden Kassenprüfer. Neu in den Vorstand
wählten die Anwesenden als Beisitzer Hermann-Josef Feld.

Eine Überraschung hatte Eveline Gerdes schließlich noch für zwei ihrer Vorstandskolleginnen parat. So übergab sie Marita Maschke und Olga Sobian für 15 Jahre ehrenamtliche Dienste in Deutschlands größtem und am stärksten wachsenden Sozialverband neben Blumen jeweils eine von der VdK Präsidentin Ulrike Mascher unterzeichnete Ehrenurkunde und die silberne Ehrennadel, als Zeichen unserer dankbaren Anerkennung für hervorragende Leistungen für Menschen mit Behinderungen,
Rentnerinnen und Rentner.
Text und Fotos, Rainer Schwarz, Emsdettener Volkszeitung vom 03.05.2016

Letztes Gründungsmitglied verstorben
Am 23. August ist unser Mitglied Josef Kötter im Alter von 92 Jahren verstorben. Mit ihm verliert der Ortsverband Emsdetten sein letztes Gründungsmitglied. Herr Kötter ist im Dezember 1948 in den VdK eingetreten und war 67 Jahre aktives Mitglied im Ortsverband. Er wird allen, die ihn kannten, in guter Erinnerung bleiben. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und all denen, die ihm nahe standen.

Gemeinsam mit seinen beiden Töchtern verbrachte er seinen letzten Urlaub mit dem VdK Ortsverband Emsdetten in Bad Zwischenahn.© OV Emsdetten

Eveline Gerdes
OV Vorsitzende

Gute Stimmung, ernste Themen
VdK begrüßte beim ersten Grillfest 1000 Mitglied des Ortsverbandes

Das gute Wetter haben wir vom VdK Kreisverband Steinfurt mitgebracht, flachste der mit seiner Frau aus Ibbenbüren angereiste Kreisverbandsvorsitzende Werner Lammers in seinem Grußwort zum ersten Grillfest des Ortsverbandes Emsdetten.

Doch Lammers hatte den 90 Teilnehmern in Westers Scheunencafe noch andere Informationen zu bieten. So betonte er unter anderem die Rolle, die der VdK bei der Neuordnung der Pflegestufen gespielt habe.

Werner Lammers, KV-Vorsitzender© R. Schwarz

Außerdem freute sich der Kreisvorsitzende mit Roland Börner das 1000 Mitglied in Emsdetten begrüßen zu dürfen. Inzwischen seien sogar noch weitere hinzugekommen. Emsdetten festigt damit seinen Platz als drittgrößter von insgesamt 29 Ortsverbänden im Kreis ? nach Ibbenbüren und Rheine.

Eveline Gerdes begrüßte die Anwesenden zum Grillfest.© R. Schwarz

Viel Grund zur Freude hatte auch Ortsverbands-Vorsitzende, Eveline Gerdes. War doch der engagierte Einsatz des gesamten Vorstandsteams durch eine gute Resonanz seitens der Mitglieder auf diese Premiere sowie durch eine tolle Stimmung belohnt worden. Bei gutem Wetter und leckerem Essen nutzten Teilnehmer drinnen wie draußen die Gelegenheit zu anregenden Gesprächen, immer wieder unterbrochen von gemeinsamen Liedern. Schön, dass wir zudem erneut den Vorsitzendes des VdK Ortsverbandes Nordwalde, Helmut Harlemann sowie dessen Kassiererin Margret Rutemöller-Jürgens mit Ehemann Albert bei uns begrüßen dürfen, sagte Gerdes, die dann zu dem lokalen Thema überleitete, das gerade VdK Mitglieder in besonderem Maß betrifft. Wir haben Vertreter der Bürgerinitiative Krankenhaus Emsdetten eingeladen, heute hier auf Ihre Fragen einzugehen.

Susanne Schöpper und Helmi Dünow warben für die Unterstützung der Krankenhaus-Bl.© R. Schwarz

Wir kämpfen nicht gegen irgendwen, sondern für unser Krankenhaus, erklärten Helmi Dünow, seit 42 Jahren Mitarbeiterin im Marienhospital und Susanne Schöpper. Je mehr mitmachen, desto größer sind die Erfolgschancen, war bei die beiden eindringlich um Unterstützung für diesen Kampf und speziell für die Teilnahme an der Demo am kommenden Samstag, 22. August 2015. So etwas wie diese Schließung hat es in ganz Deutschland noch nicht gegeben, sind die beiden überzeugt.

Schlechte Erfahrungen
Spontan berichtete daraufhin Willi Kröger, sichtlich erregt, über sehr problematische und höchst unbefriedigende Erfahrungen, die er und seine Frau kürzlich durch die Schließung machen mussten. In einem Fall waren von drei zuständigen Emsdettener Ärzten zwei im Urlaub und beim dritten stand an der Tür, wegen Fortbildung geschlossen. Schließlich mussten wir eines der beiden verbliebenen CKT-Häuser aufsuchen und waren dort überhaupt nicht zufrieden. Diese Situation darf so nicht bleiben, ist auch Kröger überzeugt.

Alleine wäre ich wohl chancenlos
Sozialverband VdK unterstützt Roland Börner im Kampf um seine Rente

Seit meinem 14. Lebensjahr, mit Beginn der Lehre, habe ich schwere Arbeit gemacht, berichtete Roland Börner. Vor drei Jahren war es dann soweit. Nichts ging mehr. Ich wurde arbeitslos. Nachdem der Antrag des 49 jährigen auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt wurde, trat der gebürtige Leipziger, der seit 25 Jahren in Emsdetten lebt, als 1000. Mitglied dem hiesigen VdK Ortsverband bei. Jetzt unterstützt der größte Sozialverband Deutschlands den gelernten Landschaftsgärtner, wie schon viele erfolgreich vor ihm, im Kampf gegen die Rentenversicherung.

Anfang des Jahres forderte mich die Agentur für Arbeit auf, einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen. Die Rentenversicherung lehnte jedoch ab. Ich sei arbeitsfähig. Dabei hat sie zuvor eine Reha wegen Aussichtslosigkeit auf Erfolg ebenfalls abgelehnt, so Börners leidvolle Erfahren. Ich erwarte ja keine Reichtümer. Nur mein Recht auf eine finanzielle Absicherung, die mir von der Rentenkasse zusteht. Allein wäre ich hier wohl chancenlos. Dank dem VdK habe ich nun die Hoffnung, künftig nicht von Sozialhilfe leben zu müssen.

Gemeinsam mit Werner Lammers (4 v.l.) hießen Eveline Gerdes (2 .v.l.) und ihre Vorstandskollegen Roland Börner (3 v.l.) als 1000. Emsdettener VdK Mitglied willkommen.© R. Schwarz

Reise Wälldürn im Odenwald
32 Mitglieder des VdK Ortsverbandes Emsdetten sind von der diesjährigen 6-Tage-Tour überwältigt von vielen neuen eindrücken aus dem Odenwald zurück.
Vom 13. bis 18. Juli 2015 war die Gruppe zu Gast im ****Akzent Hotel Frankenbrunnen in Walldürn Reinhardsachsen im schönen Odenwald.
Walldürn, eine Stadt im Neckar-Odenwald-Kreis in Baden Württemberg und bekannt als zweit größter Wallfahrtsort in Deutschland, des Blutwunders von Walldürn. Sonnenschein pur und eine wunderbare Weitsicht hatten alle bei einer fachkundigen Reiseleitung durch den Odenwald.

Es waren wieder wunderschöne Tage.© OV Emsdetten

Besucht wurde die Minor-Basilika, Zum heiligen Blut, in Walldürn, das Deutsche Elfenbein-Museum in Erbach, dem weltweit einzigen Spezialmuseum für Elfenbein. Es werden Streiflichter der Elfenbeinkunst vom Mittelalter bis in die heutige Zeit präsentiert, wie exotische Schnitzereien aus Asien und Afrika.
Viel Interessantes bot aber auch das Römer Museum in Osterburken am UNESCO-Welterbe dem Limes. Ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseum Baden Württemberg. Das Römermuseum präsentiert Funde aus Osterburken und der Regien und informiert über die Römer am Limes.
Ein Erlebnis der besonderen Klasse, Shopping heißt das Zauberwort!, hatten alle im Wertheimer Outlet Village aber auch in der Weihnachtswelt von Käthe Wohlfahrt in Rothenburg ob der Tauber.
Zwischendurch haben wir uns gestärkt am reichhaltigen Nudelbuffet der Nudelfabrik Berres in Gerolzahn oder im Kloster Engelberg in Miltenberg, die Perle am Main, wo die Franziskaner-Mönche auch heute noch ein dunkles Schwarzbier für ihre Gäste brauen. Unvergesslich bleibt aber auch die Braumeister-Pfanne beim Tennen-Abend mit Musik und Tanz.

Kaum einer weiß, wer der VdK ist
Mensch im Portrait: Eveline Gerdes
Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Emsdetten.
FOTO und Text SPÄTLESE

Was heißt VdK? Der Name war zunächst eine Abkürzung aus Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer. Unter diesem Namen wurde er 1948 gegründet und 1994 in Sozialverband VdK e.V. umbenannt. Wichtig ist die politische und konfessionelle Unabhängigkeit des Verbandes.

Welche Aufgaben des VdK sehen Sie als vorrangig an? Die Schwerpunkte liegen in der Rechtsberatung im Sozialrecht,
insbesondere im Renten- und Schwerbehindertenrecht. Aber auch im sozialen Entschädigungsrecht oder im Bereich der Grundsicherung und Pflege. Sehr wichtig ist aber auch die kompetente Vertretung unserer Mitglieder vor den zuständigen Behörden. Kriegs- und Wehrdienstopfer?

Hat sich das nicht inzwischen überholt? Oh nein, ganz im Gegenteil! Zum einen gibt es immer noch viele Menschen, die unter direkten oder indirekten Kriegsschäden leiden. In den letzten Jahren gibt es durch die Auslandseinsätze der Bundeswehr immer mehr traumatisierte und verletzte Frauen und Männer, die ebenfalls gern die Hilfe des VdK annehmen.

Also sind nicht nur alte Menschen im VdK? Sie werden sich wundern: Im Emsdettener Ortsverband ist die Mehrzahl der Mitglieder, nämlich über 60 Prozent, zwischen 46 und 65 Jahren. Hier in Emsdetten und Saerbeck sind 610 der 982 Mitglieder in dieser Altersgruppe. Mit einem Altersdurchschnitt bei 61 Jahren ist der Ortsverband jünger, als man landläufig vermutet. Wichtig ist aber auch zu erwähnen, dass der Sozialverband VdK inzwischen immer mehr Behinderte und Rentner vertritt.

Eveline Gerdes, Vorsitzende des Ortsverbandes Emsdetten© Spätlese

Sie haben Saerbeck gemeinsam mit Emsdetten erwähnt. Wie hängt das zusammen? Manchmal kommt es vor, dass ein Ortsverband nicht genügend Mitglieder hat, um einen eigenen Vorstand gründen oder aufrecht erhalten zu können. So auch in Saerbeck und so kam die Fusion zustande.
Die Saerbecker Mitglieder wurden dem Emsdettener Ortsverband überschrieben und Mitglieder des alten Vorstands wurden als Ansprechpartner der Saerbecker Mitglieder in den bestehenden Vorstand des Ortsverbands Emsdetten integriert.

Was leistet der VdK für seine Mitglieder vor Ort? Wir beraten unsere Mitglieder in allen Fragen des Sozialrechts und vertreten sie notfalls vor den Sozialgerichten, damit sie zu ihrem Recht kommen. Dazu haben wir in unserem Verband kompetente Fachleute, vom Sozialarbeiter bis zum Juristen. In diesem Zusammenhang möchte ich nochmals auf die Beratungs-Sprechstunden im Rathaus hinweisen, die jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 9 bis 12 Uhr, Zimmer 415, stattfinden.

Gab es da auch schon mal besondere Fälle? Gerade erst vor ein paar Monaten hat uns jemand gebeten, einen Mann zu besuchen, der durch einen Motorradunfall sehr schwer verletzt worden war. Bei dem Besuch kam auf die Frage, was er bisher schon in Richtung Pflegestufe und Reha veranlasst habe, kam nur ein Nichts!. Mein Mann und ich haben dann sofort eine Pflegestufe für diesen Mann beantragt, die auch innerhalb von drei Monaten genehmigt wurde. Danach schloss sich direkt eine Reha an.

Sind Sie als VdK auch von Beitragskürzungen der Kommunen und Länder betroffen? Nein, wir bekommen keine öffentlichen Zuschüsse, sondern finanzieren uns nur über die Mitgliedsbeiträge, die bei uns in Emsdetten derzeit 5 Euro pro Monat betragen. Und durch einzelne Sponsoren.

Wie kamen Sie zum VdK? Nachdem ich mein Geschäft aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben hatte, befürchtete ich jetzt kommt die große Langeweile. Zu dieser Zeit war mein Mann schon einige Jahre durch den damaligen Vorsitzenden für den VdK tätig. So habe ich schnell gelernt, meinen Mann und den Vorstand zu unterstützen und gewann schnell Anschluss und Freude an der Arbeit im VdK.

Und seit wann sind Sie im Vorstand tätig? Seit 2004 arbeite ich im Vorstand, wurde dann im Jahr 2006 stellvertretende Vorsitzende und im Jahr 2012, nachdem der bisherige Vorsitzende verstorben war, zur Vorsitzenden gewählt.

Der siebenköpfige Vorstand im Ortsverband ist überwiegend weiblich besetzt, nur als Kassierer wurden Herren gewählt. Geht es immer nur um Paragrafen und Gesetze?
Nein, für unsere Mitglieder haben wir ein umfangreiches Programm mit geselligen Veranstaltungen, Reisen und Tagesausflügen erstellt. Aber auch Mehrtagestouren sind im Angebot. Außerdem findet jedes Vierteljahr ein Seniorennachmittag statt. Dabei versuchen wir immer, etwas Interessantes mit einzuflechten.
Als Gast war schon mal der Lohn- und Einkommensteuerhilfe-Ring aus Ibbenbüren eingeladen, der zusätzlich auch sonst eng mit dem VdK zusammen arbeitet. Wir versuchen immer, Experten zu besonders aktuellen sozialpolitischen Themen zu bekommen. Die Referenten berichten dann bei den Mitglieds- und Jahresversammlungen z.B. über gesetzliche Veränderungen bei der häuslichen Pflege, zur Versorgungsvollmacht, Schmerztherapie und anderen aktuellen Themen.

Wer organisiert denn die Fahrten und Veranstaltungen? Da wir nicht als Reiseveranstalter auftreten dürfen, überlassen wir dieses gern einem örtlichen Busunternehmen und erstellen eigens nur das Programm dafür. Alle anderen Veranstaltungen werden nach Vorstandsbeschluss von uns organisiert.

Klaus den Ouden
Günther Sievers

Die Frage, was der VdK ist, hat sich auch das Redaktionsteam des Seniorenbeirats gestellt. Beantwortet hat sie Eveline Gerdes, Vorsitzende des OrtsverbandesEmsdetten.


Beistand als oberstes Ziel

Vdk Ortsverband Emsdetten dankt 45 Jubilaren für ihre Treue
Der Sozialverband VdK setzt sich seit mehr als 60 Jahren für die Interessen seiner Mitglieder ein. Ein konkretes Beispiel für den Beistand wurde jetzt bei der Versammlung des VdK Ortsverbandes Emsdetten deutlich: 1974 wurde ich nach mehreren Krankheiten arbeitsunfähig. Meine Arbeit als Näherin bei der Firma Ganz konnte ich also nicht mehr ausführen. Aber mit damals 40 Jahren hatte ich Probleme meine Rente durchzusetzen, erzählt die heute 80-jährige Margarete Grewe anlässlich der diesjährigen Jubilar-Feier des Ortsverbandes Emsdetten. Mein Vater riet mir dem VdK beizutreten. Die haben mich dann unterstützt und mein Rentenantrag wurde bewilligt.

Eveline Gerdes, Vorsitzende des Ortsverbandes Emsdetten, freute sich ganz besonders, Margarete Grewe als langjähriges Mitglied für 40 Jahre Mitgliedschaft anlässlich der Jubilarfeier zu danken.

Von den vier Jubilaren mit jeweils 25 Jahren Mitgliedschaft waren leider nur Frau Doris Wilpsbäumer und Johannes Liemann gekommen.

Zahlreiche VdK-Jubilare des Jahres 2014 konnte Eveline Gerdes (li.) persönlich begrüßen.
Vorne Margarete Grewe (re.) und Doris Wilpsbäumer, stehend rechts, Johannes Liemann© Rainer Schwarz

Jeder Jubilar erhielt als kleines Dankeschön sowie als Erinnerung an diesen Tag einen Glasteller.

Die Sache mit den Löffeln
Fünf Erlebnistage für VdK-Mitglieder im Ammerland

Ick sei di, dat freit mi, so beginnt traditionell die Ammerländer Löffeltrunk-Zeremonie.
Das lernten mit viel Spaß die 50 Teilnehmer der Erlebnistour des Emsdettener Sozialverbandes VdK in ihrem Bad Zwischenahner Hotel.
Um Suppenlöffel ging es dagegen vorm Abendessen, als der Kellner mit seiner Bitte: Geben Sie den Löffel ab, reichlich Gelächter erntete und er dann die Zweideutigkeit seines Appells erkannte.
Bestens vorbereitet und betreut von der Ortsverbandsvorsitzenden , Eveline Gerdes und ihrem Mann Adolf folgten fünf Tage lang tolle Erlebnisse am laufenden Band.
Wir streiften durch den Park der Gärten in Bad Zwischenahn sowie durch Ostfriesland und durch das Ammerland mit seinen faszinierenden Baumschul-Kulturen.

Gut gelaunt genossen die VdK-Mitglieder die von Eveline Gerdes (r.) und ihrem Mann Adolf (3.v.r) organisierten Erlebnistage im Ammerland© Rainer Schwarz

Außerdem besichtigten wir eine Fischräucherei und besuchten Oldenburg, berichteten im Anschluss gut gelaunt VdK Mitglieder aus Emsdetten, Saerbeck und Nordwalde.
Imposant waren auch die riesigen Schiffsbauten und Hallen der Papenburger Meyer Werft, waren sich alle Teilnehmer der Tour 2014 einig. Nachdem die Gruppe Seeluft auf dem Bad Zwischenahner Meer geschnuppert hatte, hörte sie während der Rundfahrt im Bähnchen, Emma, die Geschichte vom Wels, der einen Dackel fraß. Diese frei erfundene Story, die lange durch deutsche Gazetten geisterte, amüsierte auch den 91-jäjhrigen Josef Kötter, Gründungsmitglied des VdK Ortsverbandes,

Entspannt wartet Josef Kötter mit seinen Töchtern Ruth (li.) und Maria auf das Schiff für die Rundfahrt über das Bad Zwischenahner Meer© Rainer Schwarz

der die Tour in Begleitung seiner Töchter Ruth und Maria bravourös absolvierte und am letzten Abend mit den anderen Teilnehmern das Sonderkonzert des örtlichen Shanty-Chores genoss.

Bericht und Fotos Rainer Schwarz
Emsdettener Volkszeitung


Ortsverband Emsdetten besucht VdK Hotel in Bad Fredeburg
41 Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Emsdetten sind von der diesjährigen 6-Tages Tour überwältigt von vielen neuen Eindrücken zurück.

Vom 15.06. bis 20.06.2013 war die Gruppe zu Gast im VdK Kur- und Erholungshotel zum Hallenberg in Bad Fredeburg im schönen Sauerland.
Sonnenschein pur und eine wunderbare Weitsicht hatten alle bei einer fachkundigen Führung durch das Hochsauerland von Willingen bis Winterberg und zurück nach Bad Fredeburg.
Genauso erlebnisreich war die Erkundung der Atta-Höhle in Attendorn. Deutschlands unterirdische Wunderwelt, ein Labyrinth aus bizarrsten Tropfsteingebilden.

Erlebnis, Spaß und Genuss bei Kaffee und Kuchen hatten aber auch alle bei einer zweistündigen Schifffahrt auf dem Biggesee.

Beindruckt hatte auch das Wittgensteiner Land, eine Wunderwelt am Rothaarsteig, im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands und in einer Stadt, die einen ungewöhnlichen Zauber auf ihre Gäste ausübt, Bad Berleburg.
Besucht wurde das Schloss der Fürsten zu Sayn Wittgenstein-Berleburg, eines der wenigen noch von der Eigentümerfamilie bewohnten Schloss in Westfalen. In Berleburg seit über 750 Jahren kontinuierlich von derselben Familie.
Eine Besonderheit war ebenso der Besuch der Drehkoite in der Heimatstube der alten Handwerkskunst der Girkhäuser Schlüsseldreher. In der Drehkoite will man zeigen, wie schwer es für Menschen in den vergangenen Zeiten war, während des langen Winters den Lebensunterhalt zu verdienen. Eine Herstellungsmethode war und ist es auch heute noch, dass mit Spezialdreheisen aus einem einzigen Holzrohling bis zu 5 Holzschüsseln in verschiedenen Größen auf der Drehbank hergestellt wurden.

Besichtigt wurde auch die Firma Falke in Schmallenberg. FALKE Strümpfe, Socken und mehr, eine Kollektion für Damen, Herren und Kinder. Falke bietet außerdem eine exklusive Auswahl an hochwertiger Sportunterwäsche, die der eine oder andere gerne aus dem Werksverkauf mitnahm.

Das letzte Highlight in dem Reiseprogramm war der Besuch des Besteckmuseums Hesse in Fleckenberg. Hier konnten wir die Vorführung vom Blech bis zum fertigen Besteck ansehen. Einige Marmeladen- und Eislöffel wurden gerne als Erinnerungsstück mitgenommen.
All diese vielen Eindrücke bleiben bei allen unvergessen.

Mitglieder des Ortsverbandes Emsdetten vor dem VdK-Hotel Zum Hallenberg in Bad Fredeburg.© OV-Emsdetten

Reise nach Hitzacker
44 Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Emsdetten sind von der diesjährigen 6 Tages Tour, überwältigt von vielen neuen Eindrücken, zurück.
Vom 16.09. bis 21.09.2012 war die Gruppe zu Gast in Hitzacker im Landskreis Lüchow Dannenberg, in der nördlichen Lüneburger Heide.
Erlebnis, Spaß und Genuss hatten alle bei einer fachkundigen Führung in einer Baumkuchenbäckerei in Salzwedel mit anschließender Verkostung.
Das Grenzland wie das Wendland mit seinen romantischen Rundlingsdörfern, die Großstein- und Königsgräber in der Oldendorfer Totenstatt, sowie die Geestinsel Höhbeck mit seiner Schwedenschanze, eine ehemalige slawische Wallanlage sowie den Hexentanzplatz haben alle sehr beeindruckt.
Zweimal hinschauen lohnte sich in Uelzen. Ein magischer Anziehungspunkt war und ist der märchenhafte anmutende Hundertwasser-Bahnhof. Der schönste Bahnhof der Welt, so ein Ausspruch der zahlreichen Besucher.
Die Residenzstadt Celle, das Herzogsschloss, sicher das bedeutendste Bauwerk der Stadt, sowie die Hansestadt Lüneburg mit seiner romantischen Altstadt, aber auch das Schiffshebewerk in Scharnbeck bleiben bei allen unvergessen.

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