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Ortsverband Burgsteinfurt

Vorsitzende Ortsverband Burgsteinfurt

© OV Burgsteinfurt

Dorothea Stauvermann,
stv. Kreisverbandsvorsitzende KV Steinfurt,
stv. Regionalleiterin Parkinson Regionalgruppe
Kreis Steinfurt, Eichendorffstraße 24 a,
48565 Steinfurt - Tel: 0 25 51 - 80 10 4


Weitere Ansprechpartner im Ortsverband

Reiner Krauße stv. Vorsitzender OV Burgsteinfurt Regionalleiter Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt Kantstraße 25, 48565 Steinfurt Tel: 0 25 51 - 83 41 73© OV Burgsteinfurt

Reiner Krauße, stv. Vorsitzender OV Burgsteinfurt,
Regionalleiter Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt,
Kantstraße 25, 48565 Steinfurt
Tel: 0 25 51 - 83 41 73

Rolf Wurring
Ortsverbandskassierer
Friedrich-Ebert-Straße 8, 48565 Steinfurt
Tel: 0 25 51 - 33 47

Mitglieder: 378


Veranstaltungen 2016

05. März 2016
15:00 Uhr - Jahreshauptversammlung, Landgasthof Teepe
Refertentin, Martina Erwig-Kaul, Leiterin Caritas Pflegebüro Altenberge
Thema: Pflegeversicherung

30. April 2016
Halbtagsfahrt zur Schleuse Vennhaus, Spelle
Spargelbuffet

21. - 25. Mai 2016
Gruppenreise Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt
Ziel: Altmühltal, Programm wird noch erstellt. Für die Teilnahme ist ein Fördermitgliedschaft in der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt (Jahresbeitrag 55,00€) erforderlich.
Weitere Informationen zu der Fahrt erhalten Sie bei Reiner Krauße,
Tel: 0 25 51 - 83 41 73

09. Juni 2016
Tagesfahrt, VdK Ortsverband Burgsteinfurt und Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt
Landtag Düsseldorf, Einladung von Elisabeth Veldhues und Besuch des WDR
Abfahrt 7:30 Uhr Bahnhof Burgsteinfurt

01. September 2016
Halbtagsfahrt, Ziel steht noch nicht fest

14. September 2016
Informationsveranstaltung, Staatssektretär Karl-Josef Laumann referiert zum Thema Pflege
Beginn 15:00 Uhr, Landgaststätte Meis-Gratz, Horstmar
VdK Ortsverband Burgsteinfurt und Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt

15. Oktober 2016
17:00 Uhr, Oktoberfest, Gaststätte Meis-Gratz, Altstadt, Horstmar-Leer

09. November 2016
Informationsveranstaltung zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Referent Norbert Klapper, Vorsitzender DPWV, Kreisgruppe Steinfurt
Beginn: 15:00 Uhr, Landgasthof Teepe
VdK Ortsverband Burgsteinfurt und Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt

13. November 2016
Volkstrauertag, Gedenkveranstaltung am Ehrenmal, Bagno
Beginn: 11:30 Uhr

26. November 2016
15:00 Uhr Jahresabschlussfeier, Landgasthaus Teepe

Änderungen bleiben vorbehalten, bitte beachten Sie die Tagespresse.
Anmeldungen sind zu allen Veranstaltungen erforderlich bei:
Dorothea Stauvermann - Tel: 0 25 51 - 80 10 4
Rolf Wurring - Tel: 0 25 51 - 33 47

Außerdem weisen wir auf monatlichen Gruppentreffen der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt im Landgasthof Teepe hin. Die Termine, Vorträge und Referenten werden über die Presse auf der Kreisseite bekannt gegeben.
Mitglieder des VdK Ortsverbandes Burgsteinfurt sind zu den Fachvorträgen herzlichst eingeladen. Weitere Informationen über die
Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt finden Sie unter:
www.parkinson-kreissteinfurt.de
Termine des VdK Ortsverbandes Borghorst zu denen Mitglieder aus dem Ortsverband Burgsteinfurt zur Teilnahme eingeladen sind
30. Januar 2016 Backschinkenessen, Cafe Mauritius
Beginn: 11:00 Uhr

20. August 2016 Schnitzelbuffet, Cafe Mauritius
Beginn: 16:30 Uhr

22. Oktober 2016 Informationsnachmittag, Cafe Mauritius
Beginn: 15:00 Uhr


Auch der Nikolaus kann krank werden
Am Samstagmittag meldete sich der Nikolaus bei Dorothea Stauvermann, der Vorsitzenden des Sozialverbandes VdK Ortsverband Burgsteinfurt, dass er krank sei und deshalb nicht kommen kann.
Trotzdem freuten sich die ältesten Mitglieder des VdK Ortsverbandes Burgsteinfurt Frau Gertrud Güldenhöven mit 99 Jahren, Frau Elisabeth Eidhoff und Herr August Hölscher, beide mit 98 Jahren über die adventliche Jahresabschluss Feier im festlich geschmückten Saal des Landgasthof Teepe.

Der adventliche Jahresabschluss war gut besucht.© OV Burgsteinfurt

Die Tische waren festlich gedeckt.© OV Burgsteinfurt

Beim gemütlichen Kaffeetrinken mit Schnittchen und leckerer Torte wurden die verschiedenen Neuigkeiten untereinander ausgetauscht.
Die Musiker Martina und Peter Furchert aus Burgsteinfurt und Alfred Menzel aus Emsdetten spielten zum ersten Mal bei einer Veranstaltung zusammen. Sie freuten sich, dass sie sich die Gitarren und die Mundharmonika so gut bei den Weihnachtsliedern ergänzten.

Auch Mundharmonika wurde gespielt© OV Burgsteinfurt

Martina und Peter Furchert sowie Alfred Menzel sorgten für Stimmung© OV Burgsteinfurt

Neben den von den Vorstandsmitgliedern vorgetragenen Geschichten, wie zum Beispiel Nikolaus und Jonas mit der Taube von Willi Fährmann und Der rote Pinguin von Barbara Böckmann, berichtete die Vorsitzende Dorothea Stauvermann über das umfangreiche Jahresprogramm 2017. Sie lud alle Anwesenden ein, von den Angeboten im nächsten Jahr regen Gebrauch zu machen.

© OV Burgsteinfurt

Der Nikolaus hatte trotz seiner Erkrankung aber mit der himmlischen Post eine Geschichte zum Thema wahre Nächstenliebe geschickt, die von Volkmar Heinen-Breimhorst stellvertretend vorgetragen wurde.
Bevor es nach Hause ging, bekam jeder Teilnehmer im Auftrag des Nikolaus von den Vorstandsmitgliedern eine gute Tafel Schokolade überreicht, und die Musiker bedankten sich für das Mitsingen der Lieder und bekamen viel Applaus. Alle waren sich einig, einen wunderbaren Nachmittag beim VdK erlebt zu haben.

Weihnachtsimpressionen© OV Burgsteinfurt

Ärztenachrichtendienst, 18.11.2016 Studie
Bessere Demenz-Versorgung durch speziell geschulte Fachkräfte

In Deutschland leben 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Die meisten von ihnen werden zu Hause durch Angehörige betreut. Spezielle Pflegekräfte können helfen, die Lebensqualität wieder zu steigern und die Situation zu entspannen, wie eine Studie ergab.

Mit einem neuen häuslichen Versorgungskonzept kann einer Studie zufolge Demenz-Erkrankten und ihren Angehörigen das Leben erleichtert werden. Kern des Konzeptes sind speziell geschulte Pflegekräfte (Dementia Care Manager), die die Betroffenen und Angehörigen beraten, die Bedarfe erfassen und zusammen mit dem Hausarzt einen Behandlungsplan erarbeiten, wie die Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen in Greifswald zeigte.
So konnte die Lebensqualität der Betroffenen gesteigert, deren Versorgung mit Medikamenten verbessert und die Symptome der Erkrankung - ein wesentlicher Grund für die Heimeinweisung - tendenziell gemindert werden, wie Projektleiter und Gesundheitsforscher Wolfgang Hoffmann sagte.
Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) sprach sich dafür aus, das Modell in die Regelversorgung zu übernehmen. Wir müssen jetzt gemeinsam daran arbeiten, dass Betroffene und deren Familien außerhalb von Studien davon profitieren können, sagte sie. Zudem warb sie für das neue Pflegeberufsgesetz, das eine generalisierte Ausbildung zu einer Pflegekraft vorsieht. Die strenge Trennung der Ausbildung in Altenpfleger, Krankenpfleger und Kinderkrankenpfleger verhindere oft, dass der Betroffene die Behandlung aus einer Hand erhalte. Zudem werde mit dem Gesetz der Beruf attraktiver.
An der im Jahr 2012 gestarteten Demenz-Studie hatten sich 136 Hausarztpraxen in Mecklenburg-Vorpommern mit mehr als 600 Demenz-Patienten beteiligt. Dabei haben die Dementia Care Manager bei ihren Besuchen 96 verschiedene Komplexe zur psychischen, körperlichen und häuslichen Situation abgefragt, auf deren Grundlage der Arzt dann einen individualisierten Behandlungsplan erstellte. So sei in der Gruppe, die die Beratung durch die Dementia Care Manager erhielt, das Voranschreiten der Gedächtniseinschränkungen im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich verlangsamt worden, weil die Medikamentengabe optimiert wurde.

Während in der Kontrollgruppe zudem Symptome wie Schlaflosigkeit, Depression oder auch Angststörungen anstiegen, konnten in der Gruppe der von den Schwestern betreuten Patienten die Symptome vermindert oder auf dem bestehenden Niveau gehalten werden. Unter dem sogenannte herausfordernden Verhalten, das einher geht mit Aggressionen oder Weglauftendenzen leiden vor allem die Angehörigen, sagte Hoffmann. Durch die Beratung empfanden Angehörige die Situation mit dem Erkrankten als weniger belastend.
Aktuell leben in Deutschland rund 1,6 Millionen Menschen mit einer Demenz. Schätzungen gehen davon aus, dass in zehn Jahren die Zahl der Erkrankten auf 2,5 Millionen ansteigen wird. Die Studie soll jetzt in einen Modellversuch überführt werden, wie Hoffmann sagte. Dafür gebe es bereits die Zusage des Spitzenverbandes der Krankenkassen. Allerdings habe sich bislang keine Krankenkasse gefunden, die das Projekt umsetzen wolle.

Die Begeisterung der Ministerin für das neue Pflegeberufe-Gesetz teilt das Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt nicht. Da sich Bund und Länder bislang bezüglich der Finanzierung der gemeinsamen Ausbildung nicht einigen können, ist auch noch völlig unklar, ob die gemeinsame Ausbildung kommt und ggf. wann.

Volles Haus beim Oktoberfest des VdK Burgsteinfurt
Fast 100 Gäste waren der Einladung zum traditionellen Oktoberfest des Sozialverbandes VdK Burgsteinfurt in die Gaststätte Meis-Gratz gefolgt, um die spannende Schätzfrage für das neue Weinkönigspaar zu lösen.

Die Vorsitzende Dorothea Stauvermann begrüßte neben den Mitgliedern der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt eine große Abordnung des VdK Borghorst. Erstmalig nahm auch der Vorsitzende des VdK Nordwalde mit 2 Vorstandsmitgliedern an der Veranstaltung teil.
Ein ganz herzliches Dankeschön ging an die Familienmitglieder der ältesten Teilnehmer, Frau Gertrud Güldenhöven und Herrn August Hölscher. Sie ermöglichen immer wieder, dass eine Teilnahme auch mit 98 Jahren bei unseren Veranstaltungen möglich ist.

Mit ihrem Grußwort bedankte sich die Bürgermeisterin Frau Claudia Bögel-Hoyer für ehrenamtliche Arbeit, die in den Vorständen des VdK Burgsteinfurt und VdK Borghorst, sowie in der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt geleistet wird. Zum Zeichen ihrer Anerkennung und Verbundenheit wurde sie das 381. Mitglied im VdK Ortsverband Burgsteinfurt.

Das Oktoberfest war gut besucht© OV Burgsteinfurt

Nach der Abdankung des alten Weinkönig Werner Piegeler und der leider verhinderten Weinkönigin Inge Schrapp stellte die Vorsitzende Dorothea Stauvermann die Schätzfrage zur Wahl des neuen Weinkönigspaares. Es sollte geraten werden, wie viele Füße im Jahr 2015 beim Oktoberfest des VdK mitgefeiert haben.

Man verbrachte einen schönen Nachmittag© OV Burgsteinfurt

Bevor die Frage aufgelöst wurde, bekamen wir noch Besuch von Emma, alias Brigitte Perick. Sie berichtete auf Plattdeutsch unter anderem von Ihren Erlebnissen bei einer Flugreise nach Amerika, wo sie Donald Trump besuchte. Sie wollte unbedingt von Ihm erfahren, wie man zu so viel Geld kommen kann. Sie wurde für ihren Vortrag mit viel Applaus bedacht und bekam als Dankeschön ein Weinpräsent überreicht.

Emma alias Brigitte Perick in Aktion© OV Burgsteinfurt

Als nächsten Programmpunkt führten die Bürgermeisterin Frau Claudia Bögel-Hoyer zusammen mit der stellvertretenden Vorsitzenden des Sozialverband VdK Kreis Steinfurt Dorothea Stauvermann die Ehrung der langjährigen Mitglieder durch:
Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Ralf Albrecht, Paul Bongartz, Hildegard Gremme, Helmut Lühring, Christine und Hans-Jürgen Müller, Gabriele Schaa, Susanne Schmitz, und Manfred Witte.
Für 25 Jahre wurde geehrt: Willi Kammann
Für 60 Jahre wurde geehrt: Alois-Alban Gallus
Leider nahm nur Gabriele Scha an der Veranstaltung teil. Sie bekam eine Urkunde nebst Anstecknadel und ein Weinpräsent überreicht.

Inzwischen waren die Stimmzettel für die Wahl des neuen Weinkönigspaares ausgezählt worden. Das Ergebnis von 144 Füssen war bei den Herren eindeutig, aber bei den Damen musste eine Stichfrage gestellt werden. Die beiden Kandidatinnen sollten erraten, wie alt das jüngste Mitglied im Ortsverband Burgsteinfurt ist. Der Zahl 15 Jahre kam am nächsten Irene Borgs und sie bildet zusammen mit Andreas Merschkötter unser neues Weinkönigspaar. Beide bekamen von der Vorsitzenden Dorothea Stauvermann ein Weinpräsent überreicht und freuen sich auf ein schöne Zeit als Weinkönigspaar.

von links: Dorothea Stauvermann, Gabriele Schaa (10Jahre Mitgl.), Reiner Krauße, Weinkönigspaar Irene Borgs und Andreas Merschkötter, Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer© OV Burgsteinfurt

Mit einem lecken rustikalen Abendessen und der Einladung zu den nächsten Veranstaltungen ging eine tolle Veranstaltung zu Ende.

Wichtiger Besuch bei der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt und dem Sozialverband VdK Ortsverband Burgsteinfurt
Der Besuch von Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege, bei der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt tat gut. Da waren sich die über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auch vom Sozialverband VdK Ortsverband Burgsteinfurt,

Teilnehmer der Veranstaltung© OV Burgsteinfurt

die sich trotz zum Teil gesundheitlicher Einschränkung bei der Hitze auf den Weg zum Gasthaus Meis-Gratz gemacht hatten, einig. Zu Beginn sprach Steinfurts erster stellvertretender Bürgermeister Hans Günter Hahn (CDU).

Das Leitungsteam der Regionalgruppe mit seinen Gästen (v. l.): Volkmar Heinen-Breimhorst, Dorothea Stauvermann, Margret Hartwig, Norbert Klapper, Reiner Krauße, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Margret Krauße, Hagen Libeau, Bürgermeiststellvertreter Hans Günter Hahn.© OV Burgsteinfurt

In seinem Grußwort dankte er namens der Stadt allen, die sich in der Regionalgruppe ehrenamtlich engagieren und auch weit über die Grenzen der Stadt hinaus wichtige Impulse auf diesem Gebiet setzen.
Karl-Josef Laumann ging zunächst auf die aktuellen Neuregelungen im Bereich Pflege ein, die zum Teil schon gelten, zum anderen Teil erst ab 1. Januar 2017.

Podium von links: Norbert Klapper, Hans Günter Hahn, Karl-Josef Laumann, Reiner Krauße, Dorothea Stauvermann, Volkmar Heinen-Breimhorst© OV Burgsteinfurt

Wichtig bei der ersten Reform des Pflegegesetzes seit seinem Inkrafttreten 1995 sei gewesen, dass Pflegebedürftigkeit nun nicht mehr nur im Falle körperlicher Beeinträchtigungen gegeben sein kann, sondern zum Beispiel auch in Fällen von Demenz. Ein ihm auch persönlich wichtiges Anliegen sei erreicht, indem künftig die finanzielle Belastung der Angehörigen pflegebedürftiger Menschen im Falle einer höheren Pflegestufe, künftig Pflegegrade, nicht mehr steige. Der Staatsekretär im Bundesgesundheitsministerium ging auch auf die Lebenssituation pflegebedürftiger Menschen und deren Angehöriger, soweit noch vorhanden, ein. Das tat er mit großer Empathie. Ambulant vor stationär, da sei er hier und da ganz anderer Meinung. Es gebe Fälle, in denen sind pflegebedürftige Menschen stationär besser versorgt und betreut, als das zu Hause leistbar ist. Das habe dann mit Abschieben nichts zu tun. Ein Problem zeichne sich bei der Gewinnung von weiteren Pflegekräften ab. Jährlich werden von ihnen drei Prozent mehr benötigt. Leider gibt es Arbeitgeber, die von einer professionellen Arbeitsplatzgestaltung noch weit entfernt sind. Denen kehren die Pflegekräfte, soweit sich ihnen Alternativen bieten, den Rücken, manche verlassen frustriert die Pflege gänzlich. Solche Einrichtungen verschwinden schließlich von der Bildfläche. Ausgiebig Gebrauch machten die Anwesenden von der Möglichkeit, Karl-Josef Laumann Probleme aus ihrer Sicht zu schildern. Nicht immer gab es erschöpfende Antworten, aber die Zusage, der Sache werde nachgegangen. Und wer ihn kennt, weiß, dass Karl-Josef Laumann so etwas nicht mal eben so sagt.

VdK Burgsteinfurt zu Gast in Elte
Nach einer kurzen Busfahrt erkundeten die Mitglieder des Sozialverbandes VdK Ortsverband Burgsteinfurt und der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt die St. Ludgerus Kirche in Elte. Nach der Begrüßung durch Dr. Reinhold Hemker, dem neuen Kreisvorsitzenden des Sozialverbandes VdK Kreis Steinfurt, wurde unter fachkundiger Führung die zum Teil aus dem 12. Jahrhundert stammende Kirche vorgestellt und über die wechselvolle Geschichte des Gotteshauses berichtet.

Dr. Reinhold Hemker führte die Mitglieder des OV Burgsteinfurt durch Elte© OV Burgsteinfurt

© OV Burgsteinfurt

Innenaufnahme Kirche aus dem 12. Jahrhundert© OV Burgsteinfurt

Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken im benachbarten Gemeindezentrum stellte der in Elte wohnende, aber aus Burgsteinfurt stammende, Dr. Reinhold Hemker den Teilnehmern vor. Er begrüßte dabei auch den Ehrenvorsitzenden des VdK Kreisverbandes, Herrn Werner Lammers.
Nachdem der leckere Kuchen, selbstgebacken vom UHU Mitglied Erika Altenschulte verspeist war, brachten die UHUs verschiedene Volkslieder und Schlager zu Gehör. Reinhold Hemker stellte dabei in seiner Moderation heraus, dass einige Lieder Bedeutung in der Friedensbewegung haben und zum Teil in vom Nazi-Regime verboten waren.
Die SängerInnen der UHUs , Hildegard Strodt-Sievers, ErikaAltenschulte, Alfred Menzel (Mundharmonika) und Reinhold Hemker (Gitarre und Gesang) erhielten Unterstützung von Peter Junk mit seinem Akkordeon, Gastsängerin Dorothea Stauvermann und Jodler Dieter Wiefhoff.

Die UHU`S© OV Burgsteinfurt

© OV Burgsteinfurt

Die Vorbereitungszeit zum Abendessen nutzten die Mitglieder, um die in der Nachbarschaft befindliche Bauernscheune zu besichtigen. Dort wurden auf engstem Raum allerlei verschiedene Alltagsgegenstände aus vergangener Zeit zusammen getragen. Beabsichtigt ist, in Zukunft diese Gegenstände in einem Heimatmuseum zu präsentieren.
Nach dem gemeinsamen Abendimbiss berichtete Reinhold Hemker von der Kooperation des Kirchenkreises mit einem Bistum in Namibia und bat um Unterstützung für die Arbeit vor Ort. Dort werden unter anderem mit den Spenden Krankenhäuser und Schulen gebaut, so dass die Gelder dort gute Verwendung finden.
Frau Kerstin Hemker besuchte uns mit einem Gast aus Namibia. Beide berichteten über das Leben Menschen in Namibia. Mit einem monatlichem Einkommen von 150.-€ muss der Gast seine Familie mit 6 Personen ernähren.
Frau Hemker nahm zusammen mit ihrem Gast die an diesem Nachmittag gesammelten Spendengelder entgegen und wird diese auf dem entsprechenden Konto beim Kreiskirchenamt in Steinfurt einzahlen.
Alle Teilnehmer waren sich einig, einen unterhaltsamen Nachmittag verbracht zu haben.

Patientinnen und Patienten sind gefragt:

Welche Vor- und Nachteile hat eine bestimmte Behandlungsform?
Sie suchen aufgrund eigener Erfahrungen oder Beobachtungen nach Antworten auf solche Fragen und finden keine? Dann schlagen Sie beim ThemenCheck Medizin Ihr Thema vor, das wissenschaftlich untersucht werden sollte, um Ihre Fragen zu beantworten. Beim ThemenCheck Medizin kann jeder Fragen an die Wissenschaft stellen und Vorschläge für Bewertungen von Untersuchungs- und Behandlungsverfahren einreichen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen sammelt diese Vorschläge und ermittelt in einem Auswahlverfahren pro Jahr bis zu fünf Themen zur Bearbeitung. Bei der Themenauswahl wird sowohl die Bürger- und Patientensicht als auch die wissenschaftliche Perspektive mit einbezogen. Das Ergebnis ist dann jeweils eine wissenschaftliche Bewertung von medizinischen Verfahren und Technologien und wird als Bericht veröffentlicht. Das Versicherten und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt, Wilmeresch 6 a, 48565 Steinfurt, unterstützt beim Ausfüllen der entsprechenden Vordrucke. www.versicherten-und-patientennetzwerk.de

Lob in eigener Sache, aber aus fremdem Munde Zu unserem Beitrag vom 28.07.2016 erreichte uns am 01. August ein Anruf von Frau Susanne Breuer, Pressestelle des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Sie habe unseren Aufruf in den Westfälischen Nachrichten (nicht in Steinfurt) gelesen und sich dann auch gleich unsere Homepage angesehen. Resümee wörtlich: Respekt für ihren Service.
Danke, Frau Breuer, freut uns!

Versicherte und Patienten brauchen stärkere Stimme
Kreis Steinfurter Netzwerk zur Diskussion bei den Grünen in Berlin

Als die gesetzliche Krankenversicherung zum ersten Dezember 1884 eingeführt wurde, galt es, die Arbeiterschaft für den Staat zu gewinnen. Wirkliche Mitwirkung der damaligen Beitragszahler war damals nicht gefragt, und auch heute sind wir noch weit davon entfernt. Das beklagt unter anderem das Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt, ungehört bislang. Es ist das Verdienst der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen sich des Themas Patientenrechte ernsthaft anzunehmen und schon während der gesamten aktuellen Legislaturperiode eine Reihe von Diskussionsforen zu organisieren. Die Patientenstiftung, ein Modell für eine starke Patientenstimme, lautete das Thema, zu dem die Bündnis-Grünen jetzt nach Berlin eingeladen hatten. In der Veranstaltung, an der Dorothea Stauvermann, Reiner Krauße und Norbert Klapper vom Versicherten- und Patientennetzwerk teilnahmen, wurde wieder einmal klar: Unser Gesundheitssystem ist nicht auf Patienteninteressen und Patientenmitwirkung ausgerichtet, sondern als Verwaltungssystem für die Verteilung der Mittel konstruiert, die zwar etwa zur Hälfte von den Versicherten aufgebracht werden, ohne sie allerdings auch nur ansatzweise am Verteilungsprozess zu beteiligen. Schnell wurden Missstände aufgezeigt, zum Beispiel Vergeudung von Mitgliedsbeiträgen, an denen deutlich wurde, wie dringend nötig eine qualifizierte Patientenbeteiligung ist.

(v. l.) Dr. Ute Sonntag (Patientenvertreterin), Dr. Martin Danner (Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe), Günther Hölling (Verbund unabhängiger Patientenberatung e. V.), Dr. Stefan Etgeton (Bertelsmann Stiftung), MdB Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90 / Die Grünen), Dirk Meyer (Beauftragter der Landesregierung NRW für Patientinnen und Patienten), Dorothea Stauvermann, Reiner Krauße und Norbert Klapper (Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt).© OV Burgsteinfurt

Über die Möglichkeiten der Beteiligung, ob durch ehrenamtlich tätige Versicherte oder bezahlte Funktionäre, wurde engagiert diskutiert, ebenso über mögliche Rechtsformen einer entsprechenden Vertretungsorganisation, eine Stiftung etwa oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder ein gemeinnütziger Verein. MdB Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90 / Die Grünen) fasste am Ende der Veranstaltung zusammen: Patienten sollen stärker an allen ihre Versorgung betreffenden Entscheidungen beteiligt werden. Dazu braucht es starke Beteiligungsrechte für die Patientenorganisationen und eine verlässliche unabhängige Finanzierung.

Informationen aus erster Hand erhalten
Elisabeth Veldhues hatte nach Düsseldorf eingeladen

Elisabeth Veldhues hatte geladen und mehr als erwartet kamen. 60 Personen, Angehörige der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt beziehungsweise des Vdk Ortsverbandes Burgsteinfurt, folgten der Einladung der Behindertenbeauftragten der Landesregierung zu einem Besuch des Landtags. Zuvor fand eine Informationsveranstaltung beim WDR in Düsseldorf statt. Ein interessanter Blick hinter die Kulissen wurde gewährt. Weil der WDR nur Besuchergruppen bis 50 Personen verkraften kann, hatten einige Teilnehmer flugs ein Alternativprogramm organisiert. Man fuhr auf den Rheinturm, wo man unvorhergesehen Teil eines Alarms wurde. Wegen einer technischen Störung erging die Aufforderung, die Ruhe zu bewahren und das Lokal in 168 m Höhe zu verlassen und sich auf die Rettungsplattform zu begeben. Keinesfalls sollten die Aufzüge benutzt werden. Erleichterung bei denen, die die etwa 20 Minuten vorher ergangene Ankündigung einer Übung nicht mitbekommen hatten, als schließlich der Hinweis erfolgte, die Übung sei beendet. Im Landtag erfolgte zunächst eine kurze Einweisung in die Arbeitsweise des Landesparlaments. Anschließend konnte die wieder komplette Gruppe der Debatte des Plenums folgen. Höhepunkt des Besuchs war jedoch ein einstündiges Gespräch mit Elisabeth Veldhues, die in der ihr eigenen lockeren und humorvollen Art über ihre Arbeit als Behindertenbeauftragte der Landesregierung berichtete. Deutlich wurde dabei, dass Inklusion von behinderten Menschen nicht nur den Abbau baulicher Barrieren bedeutet, sondern mit der Beseitigung von Barrieren in den Köpfen der Menschen beginnen muss, die die Entscheidungen in den verschiedensten Lebensbereichen treffen. Hier ist noch sehr viel zu tun. Sicher waren die Besucher, dass Elisabeth Veldhues die ihr übertragene Aufgabe mit großem Engagement betreibt und so manchem noch ziemlich auf die Nerven gehen wird.

Bevor die Besuchergruppe die Heimreise antrat, traf man sich zum Erinnerungsfoto.© OV Burgsteinfurt

Reise in das zauberhafte Altmühltal
Die - inzwischen vierzehnte - Reise von Mitgliedern der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt und Mitgliedern des VdK Ortsverband Burgsteinfurt führte in diesem Jahr ins Altmühltal. Im idyllischen Beilngries wurde Quartier genommen, und von der Anreise erholte man sich in einem Biergarten. Am zweiten Tag ging’s nach Kelheim, wo bereits das Schiff für die Donau- und Altmühlfahrt wartete. Bei bestem Wetter ließ man die zauberhafte Landschaft auf sich wirken. Von Riedenburg ging’s per Bus zurück nach Beilngries, wo noch ein Stadtrundgang durch die reizvollen Gassen führte.
Das untere Altmühltal war das Ziel des dritten Tages. Die Burg Prunn, auf einem steil abfallenden Kalkfelsen thronend, die auf dem Michelsberg oberhalb der Stadt Kelheim an der Einmündung der Altmühl bzw. des Main-Donau-Kanals in die Donau gelegene Befreiungshalle und das Kloster Weltenburg mit seiner barocken Klosterkirche waren weitere Höhepunkte.

Eine wunderschöne und informative Reise erlebten die Mitglieder der Parkinson Regionalgruppe sowie des VdK Ortsverbands Burgsteinfurt.© Reiner Krauße

Gruppenmitglied Walter Winter, immer für musikalische Unterhaltung gut, nutze die Atmosphäre in der Klosterkirche, in dem er mit dem Solo „Die Himmel rühmen“ für Gänsehautfeeling sorgte. Natürlich wurde in der Klosterschänke von einigen das berühmte Weltenburger Bier probiert, während andere Kaffee und Kuchen bevorzugten. Weitere Überraschung beim Abendessen: Im Namen der Gruppe bedankten sich Veronika Trötschler und Irene Borgs bei Margret und Reiner Krauße für die Vorbereitung der Reise mit einem Präsent.
Die Barock- und Bischofsstadt Eichstätt war das Ziel des nächsten Tages. Der Dom mit seinem Kreuzgang und die Altstadt wurden besichtigt, während der Nachmittag zur freien Verfügung stand, um Beilngries individuell zu erkunden.
Auflockerung der Heimreise durch einen Stopp in der Barockstadt Fulda. Eine Führung im Hohen Dom mit seiner Bonifatius-Gruft und ein Spaziergang im Domgarten, wo zu Ostern 150 Nachwuchssänger des Jugend-Kathedralchores gleich nachdem sie den feierlichen Gottesdienst im Fuldaer Dom musikalisch untermalt haben, auf Osternestsuche gehen, bereicherten das Programm.
Kurz vor zu Hause noch ein Höhepunkt: Mit dem von Veronika Trötschler eigens für ihn gedichteten und von allen mit Begeisterung gesungenem Lied „Ronny, start‘ den Bus, wir wollen fahr’n in die Ferne“ bedankte sich die Reisegruppe bei ihrem Fahrer Ronny Foede für seinen umsichtigen Fahrstil und seine Hilfsbereitschaft.
Fazit: Eine wunderschöne Reise, ein tolles Miteinander mit gegenseitiger Akzeptanz und Hilfestellung und viel Spaß in geselliger Runde.

Weitere Informationen zur Parkinsongruppe Regionalgruppe Kreis Steinfurt erhalten Interessenten von Regionalleiter Reiner Krauße, Tel.: 02551 - 834173 www.parkinson-kreissteinfurt.de

Auf den neusten Stand gebracht
Regionalgruppe Kreis Steinfurt bei 8. Dülmener Parkinson-Tag

Chefarzt Dr. Pérez-González berichtete den mehr als 100 Besuchern, die der Einladung gefolgt waren, über Entwicklungen der Neurologischen Klinik, die seit dem letzten Besuch der teilnehmenden Selbsthilfegruppen Kreis Steinfurt, Ibbenbüren, Greven, Gronau sowie des VdK Ortsverbandes Burgsteinfurt in den Christophorus-Kliniken vorangebracht wurden. So ist z.B. die Neurologie in das Kompetenznetz Parkinson aufgenommen und eine Ermächtigungsambulanz für Bewegungsstörungen eingerichtet worden. Im Anschluss erläuterte Oberärztin Dr. Erdélyi-Canavese, die diese Ambulanz leitet, dass dort sowohl Kassen- als auch Privatpatienten behandelt werden können. Voraussetzungen sind eine fortgeschrittene Erkrankung und/oder eine komplexe Fragestellung (etwa Einsatz von Apomorphin-Pen, Duodopapumpe oder THS). Tanja Strotmann, leitende Logopädin, erklärte die Möglichkeiten der fiberendoskopischen Schluckuntersuchung (FEES). Durch die Parkinson-Erkrankung kommt es häufig zu einem unvollständigen Schluckakt, so dass Reste des Essens in die Luftröhre gelangen können. Es besteht dann die Gefahr, eine Lungenentzündung zu entwickeln. Angepasste Nahrungskonsistenz sowie Verhaltensänderungen (z.B. kleine Bissen, Nachschlucken) helfen, dies zu vermeiden.

Foto: Tanja Strotmann, Marlies Hackenesch RG Münster, Nadine Kleen, Thomas Kneese, Dr. Erdélyi-Canavese, Klaus Thalmann-Holtkötter, RG Ibbenbüren, Dr. Pérez-González , Jeannette Overbeck, Reinhard Kamp, RG Gronau, Reiner Krauße, RG Kreis Steinfurt, Leo Moldrickx, RG Greven© OV Burgsteinfurt

Parkinson-Nurse Nadine Kleen, klärte die Teilnehmer über neurogene Darmstörungen auf, von denen viele Erkrankte betroffen sind. Im Vordergrund steht dabei die Verstopfung. Ballaststoffe, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Bewegung, Medikamente, spezielle Massagetechniken sowie die anale Irrigation (Einläufe) können für Abhilfe sorgen. Anschließend berichtete Jeannette Overbeck, Klinische Neuropsychologin, über Inhalte einer Psychologenfachtagung zum Thema Parkinson, die im April stattfand. Frau Overbeck wurde Anfang des Jahres in den psychologischen Beirat der Deutschen Parkinson Vereinigung gewählt und gewährleistet damit, dass die Klinik im Bereich Parkinson fachlich immer auf dem neusten Stand ist. Zur Auflockerung wurden die Besucher zwischendurch von Thomas Kneese, Physiotherapeut, mit Bewegungsübungen zu Musik schwungvoll unterhalten. Bei Kaffee und Kuchen kam es nach den Vorträgen zu regen Diskussionen. Im Anschluss beantworteten die Referenten individuellen Fragen der Veranstaltungsteilnehmer.

Netzwerk stellte sich dem Landrat vor
Finanziell sind die Versicherten etwa zur Hälfte am Gesundheitssystem beteiligt, gefragt sind sie aber nur, so lange sie noch potenzielle Versicherte sind. Danach sind sie Antragsteller, und nicht selten kommen sie sich als Bittsteller vor. Das war der Anlass für die Gründung des Versicherten- und Patientennetzwerks im Kreis Steinfurt, das, auf Kreisebene - erste in der Bundesrepublik. Hervorgegangen ist es aus dem Sozialverband VdK Kreis Steinfurt, der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt und dem Paritätischen im Kreis Steinfurt. Jetzt stellten sich die Akteure beim Steinfurter Landrat Dr. Klaus Effing vor. Die besondere Problemstellung hinsichtlich der ärztlichen Versorgung in einem Landkreis bedurfte keiner langen Diskussion. Die Netzwerker berichteten sodann aus ihrer Arbeit, die einerseits dadurch gekennzeichnet ist, dass man sich aus personellen Gründen grundsätzlich nicht um einzelne Fälle kümmern kann. Gefordert fühle man sich aber, wenn der Einzelfall ein System erkennen lasse, mit dem man nicht zufrieden sein kann. Und das ist gar nicht selten.

Sie sind sicher, gut zusammen zu arbeiten (v. l.): Dorothea Stauvermann, Reiner Krauße, Landrat Dr. Klaus Effing, Norbert Klapper.© OV Burgsteinfurt

So befasse man sich aktuell mit einem Fall, der ganz nach Verschwendung von Versicherungsbeiträgen aussieht. Man mache dabei die Erfahrung, dass die Beteiligten alles andere als auskunftsfreudig sind, mauern beziehungsweise Halbwahrheiten von sich geben. Zu gegebener Zeit werde darüber berichtet. Angesprochen wurde auch die Verfügbarkeit von Kurzzeitpflegeplätzen. Die Netzwerker berichteten, was sie dazu inzwischen angestoßen haben. Landrat Dr. Effing kann sich insoweit eine gewisse Unterstützung seitens der Kreisverwaltung vorstellen. Generell, so Dr. Effing abschließend, werde er der Sozial- und der Gesundheitspolitik sein besonderes Augenmerk widmen. Wir müssen aufpassen, dass niemand zurückbleibt, betonte er. Dass das Sozialamt des Kreises in Amt für Soziales und Pflege umbenannt wurde, habe keinesfalls nur Symbolcharakter.

Pflegestufe oder Pflegegrade, was ändert sich?
Ganz besonders begrüßte Vorsitzende Dorothea Stauvermann die beiden ältesten Mitglieder des VdK Ortsverbandes Burgsteinfurt, Gertrud Güldenhöven und August Hölscher (beide 98) zur Jahreshauptversammlung.
Der Rückblick auf das vergangene Jahr begann mit der Ehrung der Verstorbenen. Schriftführer Hans-Gerd Bomers berichtete aus der Vorstandsarbeit und rief im Rahmen eines Quiz die Ereignisse des letzten Jahres in Erinnerung. Rolf Wurring informierte über eine solide finanzielle Entwicklung des Ortsverbandes, so dass die Versammlung dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilte.
Martina Erwig-Kaul, Leiterin des Caritas Pflegebüro Altenberge, referierte über die aktuellen Änderungen in der Pflegeversicherung und die zum 1.1.2017 eintretenden Veränderungen,
vor allem die Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade, was sich für die Betroffenen positiv auswirkt. Bestandsschutz gibt es hinsichtlich der bereits eingestuften Fälle. Künftig wird nicht mehr geschaut, was jemand nicht mehr kann, sondern was man noch selbst zu leisten vermag. Das ist zum Beispiel nicht bei allen Rollstuhlfahrern gleich und auch nicht bei allen an Demenz erkrankten
Personen. Aktuelle beantragte Einstufungen werden noch nach dem alten System durchgeführt, da die Mitarbeiter des MDK und auch die Mitarbeiter in den Pflegebüros für das neue System geschult und die EDV umgestellt werden muss.
Kritik wurde aus der Versammlung daran geäußert, dass die Beratungen des Verbandes nicht mehr in Steinfurt stattfinden. Dazu, so Dorothea Stauvermann, habe sich der Kreisverband - schweren Herzens - aus technischen Gründen entschieden und weil die meisten Ratsuchenden ohnehin zur Kreisgeschäftsstelle in Ibbenbüren gefahren sind.
Den feierlichen Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete die Ehrung verdienter Mitglieder.

v.li. Eva-Maria Arning, Karl-Heinz Benölken, Ulla Zekas, Dorothea Stauvermann© OV Burgsteinfurt

Eva-Maria Arning, Ursula Zekas und Karl-Heinz Benölken wurden mit der Verdienstnadel des Sozialverbandes VdK Landesverband NRW für ihre Tätigkeit ausgezeichnet. Dorothea Stauvermann überreichte in ihrer Eigenschaft als stellvertretende Kreisvorsitzende Urkunde, Anstecknadel und einen guten Tropfen. Die Ehrung für die verhinderte Claudia Berkouwer wird zeitnah nachgeholt.

Sozialticket mit Verspätung
Mit 4-jähriger Verspätung führt der Kreis Steinfurt nun in 2016 günstige Mobiltickets für finanziell schwache Personengruppen ein. Das begrüßt das Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt. Dass den Betroffenen im Kreis Steinfurt die Leistung, die das Land Nordrhein-Westfalen seit 2012 fördert, über die Jahre vorenthalten wurde, ruft es gleichzeitig in Erinnerung. Es dürfe daran erinnert werden, dass eine Mehrheit des Kreistags Steinfurt die von der SPD-Fraktion bereits seit 2011 geforderte Einführung des Tickets verhindert hat. Zu den Betroffenen gehören auch Personen, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, um zum Beispiel einen Facharzt in Münster aufzusuchen, was in der Regel von den Krankenkassen nicht bezahlt wird.

Jahresabschluss beim VdK Burgsteinfurt
Am Samstagnachmittag kamen die Mitglieder des Sozialverbandes VdK Ortsverband Burgsteinfurt im Landgasthof Teepe zusammen, um sich auf die kommenden Weihnachtstage einstimmen zu lassen. Neben den Gästen der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt begrüßte die Vorsitzende Dorothea Stauvermann ganz besonders das älteste männliche Mitglied im VdK Ortsverband Burgsteinfurt. August Hölscher hat es sich nicht nehmen lassen, auch mit 97 Jahren an der Feier teilzunehmen.

Dorothea Stauvermann überbrachte die Grüße des VdK Landesverbandes NRW. In der Weihnachtsansprache dankte sie dem Ortsverbandsvorstand sowie den Mitgliedern des VdK für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle aller Hilfesuchenden.

Ein schöner Nachmittag!© OV Burgsteinfurt

Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken mit leckerem Kuchen und Schnittchen kam der 1.Auftritt der Musikklasse 6a der Kardinal-Von-Galen Gesamtschule aus Nordwalde mit ihrem Musiklehrer Herrn Hingler. Die Kinder spielen erst seit 9 Monaten auf den ihnen zur Verfügung gestellten Instrumenten und freuten sich, ihr neu erworbenes Können unter Beweis zu stellen. Mit ihrem Musizieren motivierten sie alle Anwesenden zum Mitsingen und Klatschen.

Die Musikklasse 6 a der Kardinal-von-Galen Gesamtschule Nordwalde.© OV Burgsteinfurt

Da der Nikolaus aus terminlichen Gründen leider verhindert war, unterhielt in der musikalischen Pause die Erzählerin Frau Helga Maria Kemper aus Münster die Gäste mit mimisch dargestellten Geschichten aus dem Bereich der Märchen. Natürlich durfte auch eine von Ihr spannend vorgetragene Weihnachtsgeschichte nicht fehlen.

Im 2. Teil des musikalischen Auftritts brachten die Kinder internationale Weihnachtslieder zu Gehör und forderten alle zum Mitsingen auf. Alle Festteilnehmer waren sich einig, dass die Kinder in der kurzen Zeit sehr viel auf ihren Instrumenten gelernt hatten und spendeten lang anhaltenden Applaus. Zur Belohnung gab es für jedes Kind eine gute Tafel Schokolade und Gummibärchen, zur Verfügung gestellt vom Reha Team Perick und einen Obolus für die Klassenkasse.

Die Vorsitzende Dorothea Stauvermann brachte noch eine kurze Geschichte von den Erlebnissen eines Waisenknaben zu Gehör.

Alle Teilnehmer waren sich einig, mit der Feier einen schönen Abschluss des Jahresprogramms des VdK Ortsverband Burgsteinfurt erlebt zu haben. Mit einem gemeinsam gesungenen Lied und allen guten Wünschen für die kommenden Festtage ging ein schöner Nachmittag zu Ende.

Besuch beim reha team Perick
Jürgen und Brigitte Perick, Inhaber des reha team Perick, hatten die Mitglieder des Versicherten- und Patientennetzwerk zu einer Besichtigung des kurz vor der Fertigstellung stehenden neuen Firmensitzes in Steinfurt-Burgsteinfurt eingeladen.

v.li. Dorothea Stauvermann, Bärbel Siepmann, Dirk Baldlauf, Norbert Klapper, Brigitte und Jürgen Perick, Werner Stauvermann, Margret und Reiner Krauße© OV Burgsteinfurt

Jürgen Perick, seit langem Mitglied im Sozialverband VdK Ortsverband Burgsteinfurt, führte die Teilnehmer durch die neuen Geschäftsräume. Für die technischen Erklärungen war der ausführende Architekt Dirk Baldauf von der db Planungsgruppe verantwortlich.
Über die Planung der Baumaßnahme wurden frühzeitig alle Mitarbeiter informiert. Dadurch konnten verschiedene gute Vorschläge der Mitarbeiter zur Verbesserung der Arbeitsabläufe in die Planung mit einbezogen und umgesetzt werden. Die Eheleute Perick freuen sich darauf, noch in diesem Jahr die neuen hellen Geschäfts - und Lagerräume mit einer großen Ausstellungsfläche beziehen zu können.

Oktoberfest beim VdK
Am Samstag, den 17.10.2015 trafen sich die Mitglieder des Sozialverbandes VdK Ortsverband Burgsteinfurt zusammen mit den Mitgliedern der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt und einer großen Abordnung des VdK Borghorst zum traditionellen Oktoberfest in der Landgaststätte Meis - Gratz, Alst 13, Horstmar-Leer. Als Ehrengast hatte die Vorsitzende Dorothea Stauvermann die zukünftige Bürgermeisterin der Stadt Steinfurt Frau Claudia Bögel Hoyer eingeladen. In Ihrem Grußwort dankte Sie den anwesenden Vorstandsmitgliedern der einzelnen Verbände für ihre ehrenamtlichen Einsatz.

Nach dem Rücktritt des alten Weihkönigspaares Ilse Dreyer und Rudolf Grüter wurde die Schätzfrage für die Wahl des neuen Weinkönigspaares gestellt.

Weinkönigspaar 2014: Ilse Dreyer und Rudolf Grüter© OV Burgsteinfurt

Es sollte geraten werden, wie hoch der Betrag ist, der in Form von 2 € Münzen in ein kleines Sparschwein passt.
Dem Gesamtbetrag von 264,00 € kamen am nächsten: Inge Schrapp und Werner Piegeler und wurden zum neuen Weinkönigspaar gekürt.

Weinkönigspaar 2015 Inge Schrapp und Werner Piegeler© OV Burgsteinfurt

Im 1. Auftritt der Sängerin Judith Zimmermann Kabisch aus Bottrop wurden viele alte Volkslieder und Schlager gesungen. Anschließend nahm die Vorsitzende Dorothea Stauvermann mit Frau Claudia Bögel Hoyer die Ehrung der langjährigen Mitglieder vor:

Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Eva-Maria Arning, Claudia u. Melina Berkouwer, Wolfgang Greive,
Brigitte Künzel, Ida Niehues, Ingrid Bahr, Elisabeth Rehbein, Monika Hoge, Barbara Krikke, Angela Große-Kleimann, Wolfgang Melchers, Herrmann Lünnemann, Jürgen Scheibel, Hubert Hölscher, Renate Preuss, Heinrich Stuhrbaum und Norbert Klapper.

v.li. Hubert Hölscher, Dorothea Stauvermann, Renate Preuss, Wolfgang Greive, Claudia Bögel-Hoyer, Norbert Klapper, Claudia und Melina Berkouwer© OV Burgsteinfurt

Für 25 Jahre Mitgliedschaft:
Karl-Heinz Laukötter und Hedwig Wickenbrock

Als ältester Teilnehmer und für 67,5 Jahre Mitgliedschaft bekam August Hölscher einen guten Tropfen überreicht.

Nach der Ehrung berichtete Frau Käthe Büscher in einem Vortrag, was Noah alles erleben würde, wenn er von Gott in der heutigen Zeit den Auftrag bekommen wurde, in Burgsteinfurt die Arche zu bauen.

Sängerin Judith Zimmermann-Kabisch in Aktion© OV Burgsteinfurt

Im 2.Teil des Auftritts brachte Judith Zimmermann Kabisch Schlager und Hits zu Gehör und lud alle zum Mitsingen ein.

Nach dem rustikalen Abendessen lud die Vorsitzende Dorothea Stauvermann zu einer Veranstaltung des VdK Borghorst am 15.10.2015 um 15:00 Uhr im Cafe Mauritius ein und bat um rege Teilnahme.

Zum Schluss waren sich alle Teilnehmer einig, einen schönen Nachmittag in geselliger Runde verbracht zu haben.

Gemeinsame Fahrt nach Dortmund zur Polizei-Ausstellung 1-1-0 und zum Westfalenpark
Die „Ausstellung 1-1-0“ im Polizeipräsidium Dortmund war das erste Ziel im Rahmen des Sommerausflugs, zu dem die Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt und der VdK Ortsverband Burgsteinfurt ihre Mitglieder eingeladen hatten. Zwischen drei Themenfeldern galt es sich zu entscheiden: Polizeihistorie, Schutzpolizei und Kriminalpolizei. Die Gruppe wählte Schutzpolizei.

Die Teilnehmer erhielten einen kleinen Einblick in die Polizeitarbeit.© OV Burgsteinfurt

Diskutiert wurde unter anderem über die Kosten polizeilicher Einsätze, zum Beispiel anlässlich von sportlichen Großereignissen oder Demonstrationen. Richtig spannend wurde es, als das Vorgehen von Taschendieben an Hand kurzer Filme demonstriert wurde. Unumwunden räumte man ein, selbst schnell Opfer eines solchen Vorgehens werden zu können, erkannte aber auch, dass man sich schützen kann, wenn man ein paar Grundregeln zu Routine werden lässt. Bei sommerlichem Wetter ließ man es sich anschließend im Westfalenpark gut gehen.

Die Teilnehmer hatten bei schönem Sommerwetter einen interessanten Tag in Dortmund.© OV Burgsteinfurt

Viele nutzten die Gelegenheit, sich zunächst einen Gesamtüberblick per Bimmelbahnfahrt oder aus luftiger Höhe vom Florianturm aus zu verschaffen. Dann war Erholung bei Eis und erfrischenden Getränken angesagt. Die Heimfahrt wurde auch dazu genutzt, über mögliche Themen beziehungsweise Ziele für 2016 zu diskutieren.

Mitglieder gestalten buntes Sommerfestprogramm Parkinson Regionalgruppe besteht 15 Jahre
99 Personen hatten sich zum Sommerfest der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt angemeldet, und trotz der hochsommerlichen Temperaturen waren alle an Bord, als Regionalgruppenleiter Reiner Krauße die Veranstaltung eröffnete und zunächst die neuen Mitglieder vorstellte.
Gern war auch Bürgermeister der Stadt Steinfurt, Andreas Hoge, der Einladung gefolgt und überbrachte die Glückwünsche der Stadt zum 15-jährigen Bestehen der Regionalgruppe. Zugleich nutzte er die

© OV Burgsteinfurt

Gelegenheit, auf die Bedeutung von Selbsthilfegruppen hinzuweisen. Gerade im gesundheitlichen Bereich habe sich gezeigt, wie wichtig der Austausch sowohl Betroffener als auch Angehöriger ist. Danke sagte der Bürgermeister den Ehrenamtlichen und den Förderern der Gruppe.

© OV Burgsteinfurt

Nach Kaffee und Kuchen nahmen dann, ganz im Sinne der Gruppenleitung, die Mitglieder das Heft in die Hand und sorgten mit kleinen Auftritten für Unterhaltung. Margret Krauße hatte es übernommen, die vielen einzelnen Vorträge musikalischer und literarischer Art zu einem bunten Programm zusammenzustellen und moderierte die Beiträge an.
Den Anfang machte Willi Jürgens mit der von ihm selbst in Text und Melodie verfassten Ballade Wir sagen Danke. Hiermit würdigte er den Einsatz von Reiner und Margret Krauße für die Parkinsongruppe in den vergangenen 15 Jahren. Begleitet wurde er von Walter Winter. Beim Refrain stimmten alle gerne mit ein. Akzente setzte Angelika Jolles, die mit lebhafter Gestik und Mimik als Zauberlehrling von J.-W. von Goethe vor das Publikum trat. Mit dem Sketch Deutsche Sprache, schwere Sprache, hatten Irene Borgs und Annette Meyer die Lacher auf ihrer Seite.
Auch die plattdeutsche Sprache kam nicht zu kurz. Lisa Wesbuer gab Dönekes aus der Schulzeit zum Besten. Die 5 Gebote für Senioren, vorgetragen von Margret Surmund, zeigten auf, dass das Leben auch im Alter noch eine Wonne sein kann. Eigens für dieses Sommerfest hatte Willi Jürgens in Reimen den Sketch - Der menschliche Körper geschrieben und trug ihn zur Freude aller gestenreich vor.
Weiter im Programm ging es mit dem von Lisa Wesbuer vorgetragenen Schulaufsatz Der Mensch. Bevor man zum gemeinsamen Abendessen überging, erfreute Gesangssolist Walter Winter mit Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein und La Paloma das Publikum.
Alle Darbietungen wurden mit viel Applaus bedacht und es war eine schöne Atmosphäre für ein Sommerfest mit Spaß und lockerem Plausch entstanden. Gemeinsam bedankten sich Reiner und Margret Krauße bei den Akteuren für ihren kreativen Einsatz und überreichten allen ein Präsent. Mit dem Lied, Kein schöner Land?, fand ein gelungenes Sommerfest seinen Abschluss.

Sozialverband VdK Ortsverband Burgsteinfurt trauert um langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Werner Krikke
Nach langer schwerer Krankheit ist Werner Krikke am Montag, den 29.06.2015, von uns gegangen.
Er trat im November 1997 dem VdK Ortsverband Burgsteinfurt bei und engagierte sich sofort in der Vorstandsarbeit. Von März 2001 bis März 2013 war er stellvertretender Vorsitzender, bis März 2008 außerdem Schriftführer. Danach gehörte er trotz seiner Erkrankung als Beisitzer dem Vorstand des VdK Ortsverbandes Burgsteinfurt an.

Ganz besonders lag Ihm die Betreuung der Mitglieder am Herzen, ebenso die Organisation der Fahrten, des Frikadellentages und die Gestaltung der Mitteilungskästen in Burgsteinfurt und in Leer.
In den Jahren von 2004 bis 2012 war er außerdem als Kassenprüfer für den VdK Kreisverband Steinfurt tätig.

In der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt stellte er als stellvertretender Regionalleiter im Jahre 2003 bis 2004 die Kontakte der Mitglieder beider Organisationen untereinander her.

Für seine Verdienste für den Sozialverband VdK Ortsverband Burgsteinfurt wurde er mit der Landesverbandsverdienstnadel des VdK Landesverbandes NRW ausgezeichnet und bekam bei seinem Rücktritt als stellvertretender Vorsitzender die VdK Medaille In Dankbarkeit überreicht.

Außerdem wurde Ihm im letzten Jahr durch Norbert Klapper, dem Kreisvorsitzenden des PARITÄTischen in Nordrhein-Westfalen, die silberne Ehrennadel für besondere Verdienste um die soziale Arbeit im VdK Ortsverband Burgsteinfurt verliehen.

Der Vorstand verliert mit Werner Krikke einen sehr guten Freund und Mitstreiter für die Belange der Mitglieder des VdK.
In dieser schweren Zeit sind unsere Gedanken bei seiner Ehefrau Barbara und der ganzen Familie.

Wort gehalten
Elisabeth Veldhues löste Versprechen ein

Beeindruckt waren die Mitglieder der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt und des VdK Ortsverbandes Burgsteinfurt, die an einer Fahrt zum LWL-Naturkunde-Museum und zum Planetarium Münster teilnahmen. Eingeladen zu einer außergewöhnlichen Fahrt in den Mai hatte Elisabeth Veldhues, Mitglied der Landschaftsverbandsversammlung Westfalen-Lippe, als sie sich 2011 der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt als Fördermitglied anschloss.

Teilnehmer des VdK Ortsverbandes und der Parkinson Gruppe vor dem LWL Naturkundemuseum© OV Burgsteinfurt

Vor dem Rundgang einen Kaffee und Kuchen zur Stärkung© OV Burgsteinfurt

Zunächst stärkten sich die Teilnehmer im Café Landois mit Kaffee und Kuchen, bevor sie sich auf den Rundgang begaben. In dem 1892 auf Anregung von Prof. Dr. Hermann Landois gegründeten Naturkundemuseum sah man auf einer Fläche von rund 4200 Quadratmetern einzigartige Objekte. Highlights unter anderem der mit 1,80 Meter Durchmesser weltweit größte Ammonit, frei zugänglich im Museumsfoyer stehend und das einmalige Porträt der Milchstraße, ein hinterleuchtetes, 12 Quadratmeter großes Bild, geschaffen von Jon Lomberg. Mit Staunen wurde die neue Ausstellung Dinosaurier Die Urzeit lebt von den Besuchern betrachtet. Auf 850 Quadratmetern weisen über 400 Exponate auf das Leben und die Evolution von Dinosauriern und anderen Tieren der Urzeit hin. Unter anderem sind sieben lebensgroße Raub-Dinosaurier zu sehen. Die nach jüngsten Forschungsergebnissen rekonstruierten Modelle zeigen die Tiere nicht mit nackter Reptilienhaut sondern in prächtigem Federkleid. Auch die historischen Dioramen mit den Tierpräparaten, perfekt gemalten Hintergründen und moderner Licht- und Vitrinentechnik, gehören dazu. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des 1981 gegründeten schärfsten Planetariums Europas. Bei einem Kuppeldurchmesser von 20 Metern und der schärfsten digitalen Bildauflösung weltweit wurden aus bequemen, drehbaren Armlehnsesseln fremde Planeten, Sterne und astronomische Ereignisse erforscht,

Interessiert schaute man sich die Sternbilder an.© OV Burgsteinfurt

Reisen durch das Universum unternommen, Sternbilder identifiziert, ein Spaziergang auf dem Mars unternommen, und manchen der Teilnehmer gelang es gar, einen Augenblick lang die unglaublichen Weiten des Weltalls ansatzweise zu erahnen und dabei so etwas wie Demut zu verspüren. Im Namen der Reiseteilnehmer bedankten sich Reiner Krauße und Dorothea Stauvermann bei Elisabeth Veldhues zugleich dafür, dass sie sich die Zeit genommen hatte, während der gesamten Veranstaltung nicht nur dabei zu sein, sondern ihre Gäste höchst kompetent geführt zu haben. Die Fülle der Eindrücke sorgte auf der Heimfahrt für lebhafte Gespräche und Diskussionen.

VdK erstattet Jahresbericht
Am Samstag fand im Landgasthof Teepe die Jahreshauptversammlung des Sozialverbandes VdK Ortsverband Burgsteinfurt statt. Nach der Begrüßung der Mitglieder durch die Vorsitzende Dorothea Stauvermann lobte der Ehrengast Frau Doris Gremplinski, Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Burgsteinfurt und Mitglied des Kreistages, die ehrenamtliche Arbeit des Vorstandes und dankte den anwesenden Mitgliedern für die Bereitschaft, die Arbeit vor Ort durch ihre Mitgliedschaft zu unterstützen.

Doris Gremplinski, Vorsitzende des CDU Ortsverbandes, Burgsteinfurt© OV Bursteinfurt

Die Tagesordnung wurde ordnungsgemäß abgearbeitet, der Kassenbericht vorgetragen und dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt.
Als Referent berichtete Markus Dartmann über die verschiedenen Möglichkeiten der Bestattungsvorsorge.

Referent Markus Dartmann© OV Burgsteinfurt

Er ermunterte die Anwesenden, sich über das Thema schon bei Zeiten Gedanken zu machen und es im Familienkreis zu besprechen, damit die Angehörigen über die eigenen Wünsche informiert sind. Er berichtete auch über die Möglichkeit, neben der bekannten Sterbegeldversicherung Gelder für die eigene Beerdigung Mündelsicher in einem Treuhandfonds anzulegen. In diesem Fall hat dann das Kreissozialamt keine Möglichkeit, im Pflegefall den Treuhandfonds aufzulösen.
In einem 2. Referat berichtete Norbert Klapper über die Entstehung des Versicherten und Patientennetzwerkes. Ganz aktuell gibt es Probleme bei den Umwelt Erkrankten. Zur Information: es gibt Mitmenschen, die allergisch auf Deo, Shampoo, Parfum, Waschmittel, Weichspüler, Putzmittel usw. reagieren, bis hin zu Ohnmachtsanfällen bei Kontakt mit den entsprechenden Stoffen. Für diesen Personenkreis gibt fast keine Medikamente. Als Erleichterung ihrer Lebenssituation müssen sie hoch dosiert Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, bekommen diese aber nicht von den Krankenkassen erstattet. Diese Problematik wird nun mit den Betroffenen und den entsprechenden Gesundheitspolitikern im kleinen Kreis besprochen und nach Lösungen gesucht.
Im Punkt Wahlen musste das Amt des Schriftführers und des stv. Schriftführers neu besetzt werden. Jeweils einstimmig wurden Hans-Gerd Bomers als Schriftführer und Volkmar Heinen-Breimhorst als Stellvertreter von der Versammlung gewählt.

Die Jahreshauptversammlung war gut besucht.© OV Burgsteinfurt

Unter Punkt Verschiedenes berichtete Dorothea Stauvermann über die geplanten Fahrten nach Münster und Dortmund, die in diesem Jahr nur für Mitglieder des VdK Ortsverbandes Burgsteinfurt und der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt durchgeführt werden.

Vorstand und Referenten bzw. Gäste© OV Burgsteinfurt

Zum Schluss teilte sie den Anwesenden mit, das der Infonachmittag am 18.03.2015 wegen der Grippewelle abgesagt worden ist.

Jahresabschlussfeier beim VdK
Am Samstag Nachmittag fand im Landgasthof Teepe die adventliche Jahresabschlussveranstaltung des VdK Ortsverbandes Burgsteinfurt statt. Nach der Begrüßung der fast 80 Teilnehmer durch die Vorsitzende Dorothea Stauvermann berichtete Frau Martina Erwig-Kaul von der Caritas Pflegeberatung, über die verschiedenen Möglichkeiten zur Unterstützung der Pflegenden Angehörigen, sei es in Gesprächskreisen oder den verschiedenen Pflegekursen. Nach dem Kaffeetrinken wurden verschiedene Gedichte und Geschichten vorgetragen. Beim singen der Weihnachtslieder wurden wir musikalisch unterstützt von Werner Stapper mit seinem Akkordeon.
Der Nikolaus absolvierte seinen 1. Besuch in diesem Jahr beim VdK. In seiner Ansprache hielt er eine Rückschau auf die Aktivitäten des VdK und lobte besonders die Teilnahme der ältesten Verbandsmitglieder. Er bedankte sich bei den Vorstandsmitgliedern für die vielfältige Ehrenamtliche Arbeit zum Wohle aller Mitglieder.

Der Nikolaus verteilt Schokolade© OV Burgsteinfurt

Als kleines Dankeschön überreichte er jedem Teilnehmer eine gute Tafel Schokolade.
Norbert Klapper, Mitglied im VdK Ortsverband Burgsteinfurt und Vorsitzender des PARITÄTISCHEN Kreisverband Steinfurt, führte eine schon seit längerem geplante Ehrung durch.
Werner Krikke war viele Jahre als stv. Vorsitzender beim VdK Burgsteinfurt aktiv. Für seine über 10jährige Ehrenamtliche Tätigkeit im VdK erhielt er aus den Händen von Norbert Klapper die silberne Ehrennadel des PARITÄTISCHEN Landesverbandes NRW. Die Vorsitzende Dorothea Stauvermann gratulierte ganz herzlich zu der Auszeichnung.

v.l. Dorothea Stauvermann, Werner Krikke, Norbert Klapper© OV Burgsteinfurt

Mit einem Hinweis auf die nächsten Veranstaltungen und allen guten Wünschen für die kommende festliche Zeit und das neue Jahr 2015 beendete die Vorsitzende Dorothea Stauvermann die Veranstaltung.


Der VdK Burgsteinfurt kürt ein neues Weinkönigspaar
Am Samstag Abend fand beim Sozialverband VdK Ortsverband Burgsteinfurt das traditionelle Oktoberfest im Landgasthof Teepe, Veltrup 5, in Steinfurt statt. Als Gäste hatte der Vorstand den stv. Bürgermeister Klaus Meiers, das alte Weinkönigspaar Margret Surmund und Heinrich Knöker, die Mitglieder der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt sowie die Mitglieder des VdK Ortsverbandes Borghorst eingeladen.
Ganz besonders begrüßte die Vorsitzende Dorothea Stauvermann Frau Gertrud Güldenhöven, Elisabeth Eidhoff und August Hölscher als die 3 ältsten Mitglieder auf das herzlichste.

Einen herzlichen Dank sprach die Vorsitzende Dorothea Stauvermann der hiesigen Brauerei Rolink aus, die es sich nicht nehmen lies, wieder ein Fass Freibier zur Verfügung zu stellen.

Nach der Abdankung des alten Weinkönigspaares

Das alte Weinkönigspaar.© OV Burgsteinfurt

stellte die Vorsitzende Dorothea Stauvermann die neue Frage zur Wahl des Weinkönigspaares 2014 vor. Sie erinnerte die Mitglieder an die Jahre, in denen das Frikadellenbraten durchgeführt worden ist und die Frage dazu lautete: Wie hoch ist der Betrag, der in 8Jahren als Reinerlös zu Gunsten der Burgsteinfurter Kindergärten zusammen gekommen ist.
Für die Beantwortung der spannenden Frage blieb Zeit bis nach dem Auftritt der Münsterländer Kiepenkerle aus Nottuln, die uns mit Liedern und Dönekes plattdeutscher Sprache unterhielten.

Die Münsterländer Kiepenkerle© OV Burgsteinfurt

Anschließend wurde die Königsfrage aufgelöst: Der Reinerlös von 8Jahren Frikadellenbraten beträgt: 4176,83 €. Der Zahl am nächsten kamen Frau Ilse Dreyer und Herr Rudolf Grüter, VdK Borghorst.

Das neue Weinkönigspaar.
v.l. Rudolf Grüter, Dorothea Stauvermann, Ilse Dreyer© OV Burgsteinfurt

Anschließend wurden traditionell die langjährigen Mitglieder im VdK Ortsverband Burgsteinfurt geehrt:

10 Jahre Mitgliedschaft: Theresia Blömer, Dirk BöhmeHorst Flögemann, Karl-Heinz Geise,
Doris Hermeling, Hildegard Immink, Caroline Kerkhoff, Hedwig Kerkhoff Thomas Kerkhoff, Bärbel Kösters, Helmut Kuhl, Rainer Müller-Ihlbrook,
Diter Ransmann, Hans-Jürgen Rieboldt, Hannelore Sauer, Heinrich Stauvermann, Doris Stockhausen und Rudi Wilmer.

25 Jahre Mitgliedschaft:
Gerda Lammering und Theo Pankok

66 Jahre Mitgliedschaft: August Hölscher
67 Jahre Mitgliedschaft: Elisabeth Eidhoff

Jubilare im Ortsverband Burgsteinfurt© OV Burgsteinfurt

Leider konnten nicht alle zu Ehrenden an der Veranstaltung teilnehmen, sei es aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen.

Unser Festwirt Hermann Teepe hatte ein zum Oktoberfest passendes Abendessen mit Backschinken und den dazugehörenden Beilagen vorbereitet, was den Teilnehmern sehr gut gemundet hat.
Alle Teilnehmer waren sich einig, in gemütlicher Runde einen schönen Nachmittag und Abend verbracht zu haben und freuen sich auf die nächste gemeinsame Veranstaltung, die Jahresabschlussveranstaltung am 29.11.2014 ab 15.00 Uhr im Landgasthof Teepe.

Text: Dorothea Stauvermann Fotos: Privat

Die Mitglieder des VdK besichtigten Pralinen-Manufaktur
Am Freitagnachmittag besuchten die Mitglieder des Sozialverbandes VdK Ortsverband Burgsteinfurt und der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt die Pralinen-Manufaktur Große Bölting in Rhede.
Nach der Ankunft wartete die Kaffeetafel mit hausgemachter Torte und frischen Pralinen auf die Fahrtteilnehmer.
Der Chef des Hauses, Herr Josef Große-Bölting,erklärte uns die Herstellung der Pralinen und der Schokoladenfiguren an vielen Beispielen. So werden dort über 60 verschiedene Trüffel- und Pralinenkreationen hergestellt. Ein besonderes Augenmerk legte Herr Große Bölting auf die Herstellung der über 300 verschiedenen Schokoladen Hohlfiguren, die dort zu den verschiedenen Anlässen hergestellt werden. Es gibt z. B. Bierflaschen mit Original Etiketten der namhaften Brauereien. Ein großer Renner sind auch Damenpumps in verschiedenen Ausschmückungen. Ebenso können spezielle Wünsche zu den verschiedensten Anlässen produziert werden, wie z. B. die Nachbildung eines Bauernhofes nach Bildvorlage aus Schokolade, oder die Herstellung einer Pizza.
In der 1986 gegründeten Manufaktur werden zur Zeit 60 Mitarbeiter beschäftigt, wie Konditoren, Bäcker, Malerinnen und verschieden Kräfte für den Verkauf und den Versand der frischen Produkte.

Auf der Heimfahrt wurde in einer der ältesten Gaststätten in Burgsteinfurt, in Berger`s Flammerie eingekehrt. Die ehemalige Schankwirtschaft Lindhof erhielt ihre Konzession bereits im Jahre 1854. Nach einigen Umbauarbeiten besteht die urige Gaststätte in ihrer heutigen Form.

Im Hintergrund Bergers Flammerie© OV Burgsteinfurt

Seit März 2014 wird hier von der Familie Limberger Original Elsässer Flammkuchen angeboten, der traditionell mit den Fingern gegessen wird. Auf Wunsch gibt es natürlich auch Besteck dazu. Der Flammkuchen wird hier in verschiedensten herzhaften und auch süßen Variationen angeboten, was für einige Teilnehmer eine neue Erfahrung war.

Auf dem Weg nach Hause war man sich einig, einen schönen Nachmittag in der Gemeinschaft erlebt zu haben und freut sich auf weitere gemeinsame Fahrten.

Pavillon-Übergabe an das Jugendrotkreuz Borghorst

Am 04.07.2014 wurde von einigen Vorstandsmitgliedern der nicht mehr benötigte Pavillon des VdK Ortsverbandes Burgsteinfurt an die Jugendgruppe des Roten Kreuz in Borghorst überreicht.

Der Pavillon war seinerzeit angeschafft worden, um den Gästen beim Frikadellentag des VdK zu Gunsten der Kindergärten in Burgsteinfurt Regen- bzw. Sonnenschutz zu bieten.
Da mittlerweile alle Kindergärten mit einer Spende bedacht worden sind, wurde der Frikadellentag eingestellt.

© OV Burgsteinfurt

Unser Vorstandsmitglied Claudia Berkouwer ist stv. Gruppenleiterin des Jugendrotkreuz in Steinfurt-Borghorst, die für die verschiedenen Freizeitaktivitäten, wie z. B. Das Pfingstzeltlager der Jugendlichen, den Pavillon gut einsetzen kann. Beim Probeaufbau unter Mithilfe von unserem Vorstandsmitglied Manfred Stauvermann bedankte sich die Mitglieder des Jugendrotkreuz mit leckeren Würstchen und Steaks vom Grill.


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Dorothea Stauvermann bleibt Vorsitzende des VdK Ortsverbandes Burgsteinfurt
Am Samstag, den 08.03.2014 führte der Sozialverband VdK seine diesjährige Jahreshauptversammlung im Landgasthof Teepe durch. Nach dem Grußwort des stv. Bürgermeisters Heinz Hille berichteten die verschiedenen Vorstandsmitglieder im Rahmen der Regularien über die erfolgreiche Vorstandsarbeit mit insgesamt 40 Neuaufnahmen im Jahre 2013. Die Neuaufnahmen sind ein Zeichen für die gute und erfolgreiche Rechtsberatung, die der VdK Kreisverband im Rathaus in Borghorst durchführt.
Die Schriftführerin Heidemarie Thihatmer ließ das Jahr 2013 mit den verschiedenen Aktivitäten Revue passieren. Der Kassierer Rolf Wurring trug den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer empfahlen der Versammlung die Entlastung des gesamten Vorstandes. Diese erfolgte einstimmig.
Der stv. Kreisvorsitzende des Sozialverbandes VdK Heinz Unland berichtete in seinem Referat über die Neuerungen in der Sozialpolitik. Nach einem kurzen Überblick über die Beratungsvielfalt der Kreisverbandes ging er ganz besonders auf die Änderung bei den Mütter-Renten und die Rente mit 63 Jahren ohne Abschlag für Arbeitnehmer ein, die 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben. Außerdem stellte er den Mindeslohn von 8,50€ ab 2015 den Diätenerhöhungen der Abgeordneten gegenüber.
Nach dem Rücktritt des gesamten Vorstandes erklärte sich Heinz Unland bereit, als Wahlleiter die Neuwahl des Vorstandes zu leiten.

Gesamter Vorstand mit Kassenprüfern© HJP

Wiedergewählt wurde als Vorsitzende: Dorothea Stauvermann, als Stellvertreter neugewählt: Reiner Krauße und Heidemarie Thihatmer,
Als Kassierer wurde wiedergewählt: Rolf Wurring, als Stellvetreterin neu: Ulrike Hölscher. Manfred Stauvermann wurde zum Vertreter der Jüngeren Mitglieder bestimmt. Hans-Gerd Bomers wurde zum Vertreter für die Menschen mit Behinderung gewählt. Susanne Boensch und Konrad Göcken verstärken den Vorstand als neue Beisitzer.
In den alten Positionen wurden folgende Mitglieder bestätigt: Heidemarie Thihatmer, Theresa Rawert, Lucia Rawert, Ursula Zekas, Karl-Heinz Benölken, Eva-Maria Arning, Claudia Berkouwer und Werner Krikke und Volkmar Heinen-Breimhorst.
Die Kassenprüfer Walter Untiedt und Frank Müller erhalten Verstärkung durch Johannes Fischer.

Da Burkhard Breimhorst und Heinz-Gerhard Hüweler nach langjähriger Vorstandsarbeit auf eigenen Wunsch ausgeschieden sind, wurden sie vom stv. Kreisvorsitzenden des Sozialverbandes VdK mit der Medaille in Dankbarkeit des VdK Landesverbandes geehrt und bekamen von der Vorsitzenden Dorothea Stauvermann einen guten Tropfen überreicht.

Ausgeschiedene, langjährige Vorstandsmitglieder von li. nach re. Dorothea Stauvermann, Heinz-Gerhard Hüweler, Burkhard Breimhorst© HJP

Außerdem wurden folgende Personen durch den Kreisvorsitzenden des Paritätischen Wohlfahrtverbandes, Herrn Norbert Klapper für ihre besonderen Verdienste um die soziale Arbeit im VdK Ortsverband Burgsteinfurt mit der silbernen Ehrennadel des Paritätischen Landesverbandes NRW geehrt:

Ehrung durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband
von li. nach re. Heinz Hille, stv. Bürgermeister; Norbert Klapper, Dorothea Stauvermann, Lucia Rawert, Walter Untiedt, Rolf Wurring, Burkhard Breimhorst© HJP

Unter Punkt Verschiedenes berichtete die Vorsitzende Dorothea Stauvermann über die Tagesfahrten in diesem Jahr. Am 30.04.14 geht es nach Dortmund zum Kriminalmuseum und zum Westfalenpark und am 05.09.14 fahren wir zur Schokoladenmanufaktur Große Bölting nach Rhede. Anmeldungen hierzu sind ab sofort bei den bekannten Personen möglich.

In ihrem Schlusswort berichtete die Vorsitzende Dorothea Stauvermann, das jetzt der VdK Ortsverband Burgsteinfurt und die Parkinson RG Kreis Steinfurt die gleiche Führungsspitze haben, was für beide Organisationen ein großer Vorteil im Bereich der Zusammenarbeit ist.

Jeder Patient hat seinen eigenen Parkinson!

Auf diesen einfachen aber wichtigen Nenner brachte Dr. med. Michael Mandrysch, Chefarzt der Abt. Neurologie, LWL-Klinik Lengerich, in seinen Ausführungen die größten Herausforderungen bei der Behandlung eines Morbus Parkinson.

Der erfahrene Parkinsonspezialist informierte 85 Mitglieder unserer Regionalgruppe und Mitglieder des Sozialverbandes VdK Ortsverband Burgsteinfurt über die heute zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden und vor allem auch über wesentliche pharmakologische Eigenschaften der zur Verfügung stehenden Arzneimittel.
Dr. Mandrysch machte deutlich, was für den Neurologen besonders wichtig ist, wenn er ein adäquater Partner seines Parkinsonpatienten sein möchte:
Grundvoraussetzung ist natürlich das umfassende Wissen in den Bereichen Diagnostik und Therapie. Elementar wichtig ist es, bei der Behandlungsplanung die Ziele und Wünsche des Patienten zu kennen, um gemeinsame Behandlungziele zu definieren, die auch erreichbar sind. Auch die Einbeziehung von Angehörigen kann bei wichtigen Weichenstellungen in der Behandlung absolut notwendig sein. Hierfür wird in der Regel viel Zeit benötigt, die in unserem Gesundheitssystem nur begrenzt zur Verfügung steht. Gerade dies ist aber notwendig, um sich ein umfassendes Bild über den Patienten zu machen, sein Vertrauen zu gewinnen und ihn zu motivieren, die ärztlichen Therapieempfehlungen konsequent und umfassend zu befolgen. Nicht selten bewirken Parkinsonmedikamente ein besonderes Verhaltensmuster, das dem Patienten und seinen Angehörigen peinlich sein kann. Allein um hierfür Hilfe und Lösungen zu finden, braucht der Parkinsonpatient einen Neurologen, der offen, empathisch und zuhörend ist. Es ist nicht überraschend, dass bei diesen Ausführungen, verbunden mit allen wichtigen medizinischen Informationen, die Gruppenmitglieder über 90 Minuten gebannt den Ausführungen von D

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