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Aus der Zeitung

Neue Aktion des Vdk http://www.weg-mit-den-barrieren.de/

Weihnachtsaktion 2015

Dieses Jahr gingen die 500 Euro an die Rottweiler Tafel.© hg

Wie geht es weiter in Aistaig? Mitglieder sind gefragt.© Wagner

Sulz a. N.
VdK-Ortsverband scheint gerettet
Schwarzwälder-Bote, 11.11.2014 18:25 Uhr

Sulz-Mühlheim (wh). Der VdK-Ortsverband Mühlheim hat eine Zukunft. Der bisherige Ortsverbandsvorsitzende Gottlob Stein hat aus gesundheitlichen Gründen die Amtsgeschäfte niedergelegt. Der Kreisverband Rottweil lud daher die Mitglieder zur Hauptversammlung ein.

Der Kreisverbandsvorsitzende Reinhard Streuber war selbst in den Sulzer Ortsteil gekommen, um den rund 50 Mitgliedern zu garantieren, dass der Sozialverband in Mühlheim bestehen bleibe. Dies gelang auch. Überraschend schnell gab es ein neues Ortsverbandsvorstandsteam.

Nach einer langen Pause stand bei der Hauptversammlung des VdK-Ortsverbands Mühlheim, zu dem auch Mitglieder aus Renfrizhausen gehören, nur ein Punkt auf der Tagesordnung. Dies waren die Wahlen.

Reinhard Streuber war es wichtig, dass der Ortsverband Mühlheim bestehen bleibt. Diskussionen über die Zuordnung nach Sulz oder andere benachbarte Ortsverbände seien nicht im Sinne des Kreisverbands. Streuber wusste aus Erfahrung, dass bei einer Auflösung viele Mitglieder austreten und so dem Sozialverband Mitglieder verloren gehen würden. Wolfgang Heidepriem erklärte sich bereit, die Nachfolge von Gottlob Stein zu übernehmen. Zur Schriftführerin wurde Margot Weik gewählt, um die Finanzen wird sich in Zukunft Waltraud Heidepriem kümmern. Mit Arthur Kopf und Ilse Schneider wurden gleich zwei Beisitzer gefunden. Übrig geblieben aus dem Gremium, das vor fünf Jahren letztmals gewählt wurde, sind die Kassenprüfer Edmund Schneider und Manfred Heidepriem. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Ernst Wössner stellte sich nicht mehr zur Verfügung, so blieb dieses Amt unbesetzt. Nicht mehr kandidiert haben auch die Beisitzer Heinz Krebs und Hildegard Caniglia.

Das neue Vorstandsteam wird versuchen, in den kommenden Wochen den VdK- Ortsverband Mühlheim wieder zu aktivieren. Um Termine und Aktivitäten festzulegen, wird es so schnell wie möglich eine Sitzung des neuen Gremiums geben.

Abschließend bedankte sich Reinhard Streuber bei den Mitgliedern, die sich bereit erklärt haben, Verantwortung zu übernehmen. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, die Mitglieder mit Rat und Tat zu unterstützen. Es gebe aus Sicht des Landes- und Bundesverbands wichtige Aufgaben, beispielsweise die Zertifizierung von Alters- und Pflegeheimen.

Aus der Kreisverbandskonferenz 2014
Kreis Rottweil (hg) Zur turnusmäßigen Kreisverbandskonferenz hatten sich die Delegierten des Kreisverbandes Rottweil im Gasthaus "Schatten" in Weiden versammelt.
Nach der Totenehrung folgte der Tätigkeitsbericht des Kreisvorsitzenden Reinhard Streuber. So hat der Kreisverband aktuell 2757 Mitglieder. An 43 Tagen war das Büro in Rottweil besetzt, findet doch dort die Sprechstunde montags von 14 bis 16 Uhr statt.

Für Unmut sorgte die kurzfristige Mitteilung, dass verschiedene Ortsverbände des Kreisverbandes nicht mehr der Servicestelle in Rottweil sondern der in Freudenstadt zugeordnet werden sollen, weil hier eine Umstrukturierung stattfindet. Dazu führte Sozialrechtsreferentin Melanie Merziger aus, dass der Anfall von Widersprüchen und Klagen zugenommen hat und sie an der Grenze der Kapazität angelangt seien, die zu Wartezeiten führen könne. Dennoch wird auf eine Erfolgsquote von immerhin 41 Prozent der Anliegen verwiesen. Allerdings wurde auch betont, dass die Mitglieder nach wie vor die freie Wahl haben, an welche Sozialrechtsschutzservicestelle sie sich wenden wollen.

Einen Überblick über die Finanzen gab Kreiskassierer Andreas Hörnig, der einen Überschuss ermittelt hatte und dem eine ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigt wurde. Somit wird auch in diesem Jahr eine einmalige Zuweisung an die Ortsverbände erfolgen.

Mit der Goldenen Verdienstnadel des VdK-Landesverbandes wurde Heinz Staiger aus Dornhan vom Bezirksvorsitzenden Georg Wiest ausgezeichnet.© hg

Für langjährige Tätigkeit in der Beratung von Mitgliedern sowie für die Mitarbeit im Kreisverband und als Ortsverbandvorsitzender in Dornhan wurde Heinz Staiger mit der Goldenen Verdienstnadel des VdK-Landesverbandes Baden-Württemberg geehrt.

Es folgte ein sozialpolitisches Statement durch den Bezirksvorsitzenden Georg Wiest, der Ausführungen zum Rentenpaket, zur Prävention und Gesundheitsförderung, zur medizinischen Versorgung in unterversorgten Gebieten und zur Änderung des Beitragssatzes zur Krankenversicherung machte und dabei die Positionen des VdKs hervorhob. So müsse das Prinzip der Solidarität weiter bestehen bleiben. Ganz aus den Augen verloren habe die Große Koalition in Berlin hingegen die Änderung des Spitzensteuersatzes sowie die Besteuerung von Erbschaften und Börsenumsätzen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Vorstellung des Pflegestützpunktes, der beim LRA in Rottweil angesiedelt ist. Sabine Rieger gab einen Einblick in die Tätigkeiten ihrer Dienststelle und betonte, dass ihre Arbeit für die Betroffenen in der neutralen Beratung liege, die kostenlos und unverbindlich sei. Nach telefonischer Absprache seien auch Hausbesuche möglich.

Das Neuste:
VdK begrüßt Einführung des gesetzlichen Mindestlohns
Deutschlands größter Sozialverband mahnt zu weiteren Schritten
"Es ist erfreulich, dass der vom VdK immer wieder geforderte gesetzliche Mindestlohn nun eingeführt wird", kommentiert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, die heute vom Bundeskabinett beschlossene Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns. "Das ist ein wichtiges Instrument, um die Kluft zwischen Arm und Reich zu verringern".
Der VdK begrüßt vor allem auch, dass es keine Ausnahmen für Rentnerinnen und Rentner beim Mindestlohn geben wird, wie sie Anfang des Jahres 2014 von Vertretern der CDU/CSU eingefordert wurden. "Besonders für die Eindämmung der Altersarmut ist dies ein wichtiges Signal. Auch Rentnerinnen und Rentner sind auf einen Mindestlohn angewiesen. Immer mehr haben Probleme, mit ihren Alterseinkünften auszukommen, und müssen sich durch Nebenjobs etwas dazuverdienen", betont Mascher.
Der Sozialverband VdK mahnt jedoch weitere Schritte zur Bekämpfung der Einkommens- und Altersarmut an. Der Mindestlohn allein reiche nicht aus. "Wer Altersarmut für künftige Generationen vermeiden will, muss prekäre Beschäftigungsverhältnisse, wie zum Beispiel Minijobs, die oft zur Armutsfalle für Frauen werden, eindämmen", so Mascher.

verantwortlich: Cornelia Jurrmann
Downloads:
Pressemeldung als PDF herunterladen: VdK begrüßt Einführung des gesetzlichen Mindestlohns

13. Februar 2014
VdK kritisiert Pläne zur Finanzreform der gesetzlichen Krankenversicherung Der Sozialverband VdK lehnt die geplante Finanzierungsreform der gesetzlichen Krankenversicherung als unzureichend ab. ?An der grundsätzlichen Schieflage der Lastenverteilung wird sich damit nichts ändern?, kritisiert VdK-Präsidentin Ulrike Mascher. ?Mit dem Einfrieren des Arbeitgeberanteils werden Kostensteigerungen im Gesundheitsbereich, die schon für 2015 absehbar sind, einseitig den Arbeitnehmern und Rentnern durch Zusatzbeiträge aufgebürdet.? Geplant ist eine Absenkung des Beitragssatzes von 15,5 auf 14,6 Prozent, zunächst paritätisch auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf je 7,3 Prozent verteilt. Der Sozialverband VdK geht davon aus, dass die damit fehlenden 11 Milliarden Euro sofort als prozentualer Zusatzbeitrag bei den Arbeitnehmern und Rentnern anfallen werden.
"Schon heute sind viele Menschen mit Zuzahlungen, Aufzahlungen und Aufwendungen für Leistungen, die aus dem Leistungskatalog der Kassen gefallen sind, überproportional belastet. Auch wenn die Zusatzbeiträge jetzt keine Kopfpauschale sein sollen und damit etwas sozialer verteilt werden, ändert das nichts daran, dass die Belastung der Versicherten schon heute groß genug ist", so Mascher zu den bekannt gewordenen Plänen. Zusatzbeiträge belasten das Budget einkommensschwächerer Menschen, Älterer und chronisch Kranker deshalb in besonderem Maße. Hier erwarten wir wenigstens, dass durch eine Überforderungsklausel der ungehemmte Beitragsanstieg für Arbeitnehmer begrenzt wird.
Grundsätzlich plädiert der Sozialverband VdK für eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung: "Gesundheitsversorgung von Alten, chronisch Kranken und armen Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der sich auch die Arbeitgeber und Gutverdienende beteiligen müssen", betont die VdK-Präsidentin. Zudem seien viele Krankheiten nachweislich verursacht durch schlechte Arbeitsbedingungen, Stress und Überlastung am Arbeitsplatz: "Die Arbeitgeber dürfen nicht aus der Verantwortung genommen. Deshalb dürfen die Arbeitgeber bei der Finanzierung der steigenden Gesundheitskosten auch in Zukunft nicht außen vor bleiben."

verantwortlich: Cornelia Jurrmann
Telefon: 0 30 / 7 26 29 ? 04 02

VdK fordert Nachbesserungen beim Rentenpaket Nach Jahren des Stillstands begrüßen wir die sozial gerechtere Ausrichtung des Rentenpakets der Bundesregierung. Es gibt aber noch etliche Fallstricke für viele Rentnerinnen und Rentner, die ein Leben lang unseren Sozialstaat gesichert haben, so kommentiert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, die vom Bundeskabinett heute beschlossenen Verbesserungen für Rentnerinnen und Rentner.

Der VdK fordert aber trotzdem noch Nachbesserungen und warnt davor, diese als "weitere Geschenke" abzutun: "Rentnerinnen und Rentner haben in den vergangenen Jahren genug zurückstecken müssen. Es geht jetzt um das Einlösen legitimer Ansprüche."

Eine Kernforderung des größten deutschen Sozialverbands haben CDU/CSU und SPD in den Koalitionsvertrag aufgenommen. Die Besserstellung von Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren sind, ist auch ein großer Erfolg des VdK, so Mascher. Dennoch fehlt nach Meinung des VdK der letzte notwendige Schritt, nämlich die vollständige Gleichstellung aller Mütter: "Wir bleiben bei unserer Forderung nach Anerkennung der vollen drei Erziehungsjahre, wie es bisher schon für jüngere Mütter Gesetz ist." Die geplante Finanzierung der höheren Mütterrenten aus der Rentenkasse bezeichnete Mascher als "kurzsichtig und ungerecht gegenüber den Beitragszahlern". Der VdK beharrt auf einer Finanzierung über Steuereinnahmen: "Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, eine Leistung des Familienlastenausgleichs, und keine unseres Rentenversicherungssystems." Da alle Mütter davon profitieren, könne es nicht angehen, dass bei der Finanzierung bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Beamte oder Selbstständige außen vor bleiben.

Grundsätzlich begrüßt der VdK die abschlagsfreie Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren. "Für langjährig Versicherte ist das eine Anerkennung ihrer Lebensleistung", meint Ulrike Mascher. Der VdK sieht aber angesichts der Forderungen nach flexibleren Übergängen für besonders belastete Personengruppen noch erheblichen Regelungsbedarf.

Einen Fortschritt sieht Mascher beim Thema Erwerbsminderungsrente. Die Anhebung der Zurechnungszeiten von 60 auf 62 Lebensjahre werden eine Anhebung der Rentenbezüge mit sich bringen. "Erwerbsminderungsrentner sind besonders oft von Armut bedroht, deshalb war das ein längst überfälliger Schritt", so Mascher. "Seit 2001 sind die Zahlbeträge der Erwerbsminderungsrenten wegen der hohen Abschläge rasant gesunken, die Bestandsrentner sollten deshalb unbedingt auch von der Anhebung der Zurechnungszeiten profitieren." Grundsätzlich bleibt der VdK bei seiner Forderung, die Abschläge für Erwerbsminderung von derzeit 10,8 Prozent komplett abzuschaffen:"Hier wird so verfahren, als würde jemand freiwillig früher in Rente gehen. Wer wegen Krankheit früher aus dem Beruf aussteigen muss, hat aber keine andere Wahl und sollte dafür nicht auch noch mit Abschlägen bestraft werden.

Insgesamt vermisst der Sozialverband VdK im Rentenpaket geeignete Maßnahmen, um das Rentenniveau wenigstens auf dem heutigen Stand zu halten. Kürzungsfaktoren in der Rentenformel wie der Nachhaltigkeitsfaktor müssen ebenfalls abgeschafft werden: "Die Gefahr der Altersarmut ist noch lange nicht gebannt. Die Renten müssen wieder im Gleichschritt mit den Löhnen steigen."

Pressemitteilung als PDF herunterladen:
PM-VdK-fordert-Nachbesserungen-beim-Rentenpaket-29-1-2014.pdf

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Weihnachtsaktion für Tafelladen in Sulz
Kreis Rottweil (hg) Die Tafel in Sulz war der diesjährige Adressat der

500 Euro überbrachte der Kreisverbandskassierer Andreas Hörnig (links) dem Tafelladen in Sulz. Über die Spende freuen sich Mary Baumann, Heidrun Schaz, Sabine Göhring und Jochen Kaiser von Diakonischen Bezirksstelle Sulz.© hg

diesjährigen Weihnachtsaktion des VdK Kreisverbandes Rottweil. Kassierer Andreas Hörnig überbrachte den Spendenscheck über 500 Euro, für die sich Jochen Kaiser von der Diakonischen Bezirksstelle Sulz herzlich bedankte.

Die Tafel in Sulz besteht nun mehr seit dem Jahres 2004. Lebensmittel und Bekleidung wird hier am Bedürftige mit dem Tafelausweis abgegeben, der von der Diakonischen Bezirksstelle ausgegeben wird. Aktuell sind 120 Ausweise ausgegeben, die rund 180 Personen versorgen. Öffnungszeiten sind dienstags von 14 bis 16 Uhr, durchschnittliche hat die Tafel 60 ? 70 Kunden pro Woche. Lebensmittel werden kostenfrei verteilt, für Bekleidung ist ein Obolus zu entrichten. Die Lebensmittel wurden Dienstagvormittags von umliegenden Lebensmittelgeschäften, Supermärkten, Discountern, Bäckern und Metzgern aus der Gesamtstadt Sulz sowie aus Oberndorf und Empfingen durch Fahrer abgeholt. Deshalb möchte sich die Tafel gerne ein Kühlfahrzeug anschaffen, gelten doch für die Tafel die selben lebensmittelrechtlichen Bedingungen wie für den Einzelhandel.

Um den Betrieb am Laufen zu halten wirken 18 Ehrenamtliche bei der Tafel mit, die gut angenommen wird. Es ist zu beobachten, dass der Bedarf steigend ist. So kommen Alleinerziehende aber auch zunehmend Rentnerinnen, die eine nur geringe Altersrente beziehen. Ein weiteres Ziel für 2014 ist die Renovierung des Gebäudes in der Bergstraße 33 und der Umzug des Tafelladens ins Erdgeschoss.

Sozialverband VdK Deutschland e.V.
Da gestern ( 2.11.2013) der Stichtag war, möchten wir euch nochmal auf die Neuregelung bei den Festbeträgen für Hörgeräte hinweisen:

Hörgeräte: Recht auf Behinderungsausgleich | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

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Verbände legen 10 Punkte-Plan für eine große Pflegereform vor
VdK-Präsidentin Mascher: "Neue Bundesregierung muss Pflege zukunftsfähig gestalten"

Gute Pflege ist ein Menschenrecht. Gerade eine immer älter werdende Gesellschaft braucht eine gute und würdevolle Pflege. Deshalb muss die nächste Koalitionsvereinbarung eine große Pflegereform auf den Weg bringen, die sich den demografischen Herausforderungen in diesem Feld umfassend stellt, appelliert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, heute in Berlin an die zukünftigen Koalitionspartner auf der Bundesebene. Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Bundesverband, der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und Dr. h.c. Jürgen Gohde, dem ehemaligen Vorsitzenden des Beirats für einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, hat der Sozialverband VdK einen 10 Punkte-Plan für eine große Pflegereform erarbeitet und heute veröffentlicht.

Die gesamte Pressemitteilung mit dem 10-Punkte-Plan und weiteren Hintergrundinformationen finden Sie online:
http://www.vdk.de/permalink/66493

Dorothee Retzlaff zur Ehrenvorsitzenden ernannt.
Kreis Rottweil (hg) Im Rahmen der Kreisverbandskonferenz wurde Dorothee Retzlaff durch den Bezirksvorsitzenden Georg Wiest zur Ehrenvorsitzenden des VdK Kreisverbandes Rottweil ernannt. Seit 1988 war Dorothee Retzlaff beim VdK ehrenamtlich tätig. Sie war von 1988 - 1992 im Ortsverband Schwenningen sowie im Kreisverband Rottweil als Hinterbliebenen- und Frauenvertreterin tätig. Ab 1992 fungierte siedann als zweite Vorsitzende in Schwenningen, bis sie

Dorothee Retzlaff wurde im Rahmen der Kreisverband-
konferenz in Weiden vom Bezirksvorsitzenden Georg Wiest zur Ehrenvorsitzenden ernannt.© hg

Eugen Müller als Vorsitzenden ablöste. Auf Kreisebene löste sie 1996 Theo Weppler als Kreisvorsitzenden ab. Diese Funktion führte sie bis 2012 aus. Die Nähe zu den Mitgliedern war ein besonderes Markenzeichen von Dorothee Retzlaff, so gehört der Montagnachmittag als Sprechtag für die Mitglieder zur Selbstverständlichkeit. Auch auf Bezirksebene übte Dorothee Retzlaff die Funktion der Hinterbliebenen- und Frauenvertreterin aus. Dies führte dann auch dazu, das sie im Landesverband vertreten war. Daneben war sie von 1992 bis 2012 zudem ehrenamtliche Richterin am Sozialgericht in Reutlingen.

Ihre praktizierte Nächstenliebe lebte aus der Verantwortung für die Mitmenschen und aus ihrem persönlichen Erfahrungen, die Mitglieder profitierten von ihrem Wissen, ihrer Fachkompetenz, ihrem Einfühlungsvermögen sowie ihrem Verständnis für die Sorgen anderer, so Kreisvorsitzender Reinhard Streuber in seiner Laudatio.

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aus der VdK - Zeitung

Auch wenn das der Herr Rössler ganz anders sieht...© hg

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Aus der Kreisverbandskonferenz 2013
Kreis Rottweil (hg) Zur Kreisverbandskonferenz hatte der VdK - Kreisverband Rottweil in den "Schatten" nach Weiden geladen.

Bezirksvorsitzender Georg Wiest bei seiner sozialpolitischen Rede© hg

Nach den Regularien erhielten Anwesenden die Positionen des VdKs zur kommenden Bundestagswahl durch den Bezirksvor-sitzenden Georg Wiest vermittelt, denn immerhin hat der VdK Deutschland rund 1,6 Millionen Mitglieder und somit auch so viele Stimmen. Nach Wiest wurde der Sozialstaat mit der Agenda 2010 ausgehöhlt und die soziale Ungerechtigkeit hat
zugenommen. Die Reichen werden immer reicher, während auf der anderen Seite die Altersarmut immer mehr zunehme.

Ansonsten ist beim VdK-Kreisverband alles im Lot. KreisvorsitzenderReinhard Streuber gab seinen ersten Geschäftsbericht ab. So habe die Mitgliederzahl erneut zugenommen, der Kreisverband Rottweil hat nunmehr über 3.800 Mitglieder. Gut frequentiert ist die Geschäftsstelle des Bezirks in Rottweil. So lagen 242 Verfahren an, 64 wurden erledigt, 26mit Erfolg sowie 27 erfolglos abgeschlossen. Schwierigkeiten gab es mitder Telefonnummer der Geschäftsstelle die noch nicht im Telefonbuch
steht. Alle die sich an die Sozialrechtsreferentin Melanie Merziger wenden wollen, sollen es unter der folgenden Nummer versuchen: 074117526250. Keine Beanstandungen gab es bei der Kassenführung, die diesjährige Jahrespende wird der Tafel in Sulz zukommen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Vortrag von Herrn Schneider-Richter

Barrierefreies Wohnen war das interessante Thema von Herrn Schneider-Richter© hg

von der Wohnberatungsstelle Zollern in Balingen,der das barrierefreie Wohnen in einem Referat anschaulich vorstellt und die Möglichkeiten der Förderung aufzeigte, immerhin wollen 49,5
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Dieses Jahr wurde die Tafel Oberndorf mit einer Spende bedacht.© hg

Mit 500 Euro wurde die Tafel Oberndorf in diesem Jahr vom VdK Kreisverband Rottweil bedacht. Kreiskassierer Andreas Hörnig überbrachte kürzlich den Scheck, hatte doch der Kreisverband beschlossen, statt einem Mitgliederanschreiben zum Jahreswechsel jedes Jahr eine Spende an eine andere Tafel zu leisten. Letztes Jahr wurde die Tafel Schramberg bedacht, dieses Jahr war Oberndorf an der Reihe.  

Die Tafel Oberndorf gibt es nun mehr seit zwei Jahren, Träger sind die Kirchen. Die Tafel hat regen Zulauf von Menschen aus Oberndorf und Umgegend, der Bedarf ist steigend. Die Waren werden aus den Einkaufszentren bezogen, die nach Aussagen der Verantwortlichen sehr zuvorkommend sind. Donnerstag ist von 14 - 17 Uhr Einkaufstag für viele Bedürftige, die in unterschiedlichen Schichten einkaufen, damit jeder einmal das volle Sortiment zu Beginn des Verkaufstages wahrnehmen kann. Rund 40 freiwillige Mitglieder sorgen für einen reibungsfreien Verkaufstag. So werden die Waren Donnerstag morgens angeliefert und eingeräumt. Auch ist es notwendig das Obst zu putzen bevor es dann nachmittags in den Verkauf kommt und ein ansprechendes Angebot darstellt.

Dorothee Retzlaff im Ruhestand
Rottweil (hg) Mit der Neuwahl des Kreisvorstandes des Sozialverbandes VdK Rottweil endete eine langjährige Ära, da sich Dorothee Retzlaff nicht mehr zur Verfügung stellte.
Retzlaff war 1987 dem VdK beigetreten. Schon bald engagierte sie sich so als Kreisfrauenvertreterin von 1988 ? 1996. Diese Position muss beim VdK laut Satzung zwingend in allen Gremien besetzt werden, da der VdK ursprünglich

Dorothee Retzlaff© hg

seine Wurzeln in der Betreuung von Kriegsopfern und deren Hinterbliebenen hatte. Zwischenzeitlich hat sich der VdK zu einem Sozialverband weiterentwickelt, der sich als Vertreter der sozial Schwächeren versteht.
Ab 1990 übernahm Dorothee Retzlaff zudem den Vorsitz des Ortsverbandes Schwenningen, den sie bis 2008 führte. Danach hatte sie die Position der stellvertretenden Vorsitzenden inne.
Von Anfang an war sie bei den wöchentlichen Sprechstunden in Schramberg dabei und lernte dabei die sozialpolitischen Grundlagen von ihrem Mentor Theo Weppler, in Schwenningen schaute sie von Eugen Müller auf die Finger.
Ab 1996 wurde sie zudem in den Bezirksvorstand gewählt, dort ist sie bis heute ebenfalls die Frauenvertreterin.
So konnten auch diverse Ehrungen nicht ausbleiben, stellvertretend sei hier die Verleihung der Landesehrenadel durch den Schwenninger OB Manfred Matusza und die Silberne Ehrennadel durch den Bezirksvorsitzenden Walter Nothelfer 2003 genannt.
Im Rückblick stellte sie fest, dass es ihr wichtig war, von den beiden Großen, Theo Weppler und Eugen Müller zu lernen, die sie beide in ihren Ämtern ablösen durfte. Zunächst erschienen ihr diese Fußstapfen zu groß, doch mit der ihr eigenen Souveränität ist sie in die Verantwortung gegangen und hat die Fußstapfen ihrer Mentoren mehr als ausgefüllt.
Sie habe dem Verband gedient, wie die 80jährige betont, doch nun sei Schluss. So möchte einfach mal mehr Zeit für sich und ihre Familie haben. Einen Wunsch äußerte sich noch zum Schluss: Sie möchte dass die VdK ? Familie weiterhin eine gute Zusammenarbeit und ein ehrliches Miteinander praktiziert.

Weihnachtsaktion 2011 wird wiederholt
Einen Scheck über 500 EUR überreichte der Kassierer des VdK-Kreisverbandes der Vorsitzenden Elisabeth Spöttle von der Schramberger Tafel.

Bei der Kreisverbandskonferenz im Juli 2011 hatte der Sozialverband VdK beschlossen, den Neujahresbrief an die Mitglieder einzustellen und dafür eine soziale Einrichtung mit einer Spende zu bedenken.

So wurde in diesem Jahr die Schramberger Tafel ausgewählt, die seit 1999 besteht und vorallem Lebensmittel an Bedürftige gegen ein geringes Entgelt abgibt. Die Tafel hat sich das Motto gegeben

"Essen wo es hingehört",

damit wird sowohl ein ökologischer wie auch karitativer Zweck verfolgt. Für die Vorsitzende Elisabeth Spöttle sollten Lebensmittel aus ihrer natürlichen Anbaugegend kommen und nicht aus anderen Ländern importiert werden, deren Bevölkerung dann Hunger leidet, weil sie sich die Lebensmittel nicht leisten können.

Zuständig ist die Schramberger Tafel für den Mittelbereich Schramberg, so kommen die Menschen aus Schramberg, Schiltach, Schenkenzell, Lauterbach, Hardt, Dunningen und Rötenberg zu den Öffnungszeiten nach Schramberg. Auffallend sei es, so die Vorsitzende Elisabeth Spöttle, dass sich die Altersstruktur der Bedürftigen ind den letzen Jahren stark verschoben habe, es kämen in letzter Zeit immer mehr Junge, die das Angebot der Tafel wahrnehmen wollen und müssen.

Elisabeth Spöttle dankte dem VdK-Kreisverband Rottweil für die Spende, die für den Unterhalt der Schramberger Tafel verwendet werden soll.

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  1. Scheckübergabe | © hg
  2. Aistaig | © Wagner
  3. Ehrung Staiger | © hg
  4. Weihnachtskaktion | © hg
  5. Ernennung Reztlaff | © hg
  6. Bundestagswahl | © hg
  7. Armut | © hg
  8. Wiest | © hg
  9. Schneider-Richter | © hg
  10. Spende an Tafel Oberndorf | © hg
  11. Dorothee Retzlaff | © hg

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