Sozialverband VdK - Kreisverband Rhön-Grabfeld
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GROSSVERANSTALTUNG MIT FRAU MASCHER
Frau Ulrike Mascher Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland und Landesvorsitzende des Sozialverbandes VdK Bayern

Frau Ulrike Mascher Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland© VdK KV NES

Podiumsdiskusion am 14.01.2012 in Strahlungen
Eine Podiumsdiskusion findet am 14.01.2012 in Strahlungen mit der Frau Ulrike Mascher Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland und Landesvorsitzende des Sozialverbandes VdK Bayern statt.

Auszug aus dem Impulsreferat: Von 2013 an soll der Beitragssatz zur Pflegeversicherung um 0,1 Prozentpunkte steigen. 1,1 Milliarden Euro soll das den Pflegekassen mehr einbringen. Und die, beeilte sich Gesundheitsminister Daniel Bahr zu versichern, würden dann für ?den besonderen Betreuungsaufwand für Demenzkranke" verwendet werden. Wie das konkret geschehen soll, verrät er uns allerdings nicht. 1,1 Milliarden Euro würden den tatsächlichen Bedarf aber ohnehin nicht decken, der beträgt nach seriösen Schätzungen mindestens 3 Milliarden Euro. Manche halten sogar einen Mehrbedarf von 5 Milliarden Euro für realistisch.

Bezirksgeschäftsführer des VdK Unterfranken Carsten Vetter

Bezirksgeschäftsführer des VdK Unterfranken Carsten Vetter© VdK KV NES

"Zukunft braucht Menschlichkeit". An diesen Leitsatz des VdK erinnerte Bezirksgeschäftsführer Carsten Vetter bei der unterfrankenweiten Tagung in Strahlungen ebenso wie an den aktuellen Slogan "Pflege geht Jeden an". Diese Kampagne startete der VdK, weil die Menschen einerseits immer älter werden und damit auch die Anzahl der hilfebedürftigen Menschen zunehmend steigt.

Vetter freute sich über den großen Andrang von Interessenten aus ganz Unterfranken, die Mehrzweckhalle in Strahlungen war proppenvoll. Gekommen waren neben führenden Mitgliedern des VdK auch Politiker der Region. Der Bezirksgeschäftsführer erinnert an rund vier Millionen Menschen, die in der Bundesrepublik Deutschland im häuslichen Umfeld von Angehörigen gepflegt und versorgt werden, oft rund um die Uhr, unbezahlt und ohne Urlaub.
Rund 1,5 Millionen Menschen werden von Angehörigen gepflegt. Das sind aber nur die, die von der Pflegeversicherung als pflegebedürftig anerkannt und in eine Pflegestufe eingestuft worden sind. Hinzu kommen rund 2,5 Millionen Hilfebedürftige, die regelmäßig häusliche Betreuung und Unterstützung benötigen, aber keine Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Hierzu zählen viele an Demenz erkrankte Menschen, Insgesamt also rund vier Millionen Menschen.
Ohne diese aufopferungsvolle Pflege würden in Deutschland rund 3,2 Millionen mehr Vollzeit-Pflegekräfte benötigt werden. Wer aber soll die bezahlen. Ohne pflegende Angehörige müsste der Beitrag für die gesetzliche Pflegeversicherung von 1,95 Prozent des Bruttolohnes bis 2030 auf 4,5 Prozent steigen, erinnerte Vetter eindringlich.
Denn in vielen Familien wird gering oder gar nicht bezahlte Pflegearbeit geleistet und damit eine kostenintensive professionelle Pflege eingespart. Diese Menschen entlasten damit Beitrags- und Steuerzahler um Milliardenbeträge. Der VdK-Sozialverband appelliert an die Bundesregierung, pflegende Angehörige bei der Reform der Pflegeversicherung angemessen zu berücksichtigen und damit eine wichtige Stütze des Sozialsystems zu stärken, beteuerte der Bezirksgeschäftsführer.

Das Impulsreferat zum Thema Pflege von der Frau Mascher, Berichte, Zeitungsauschnitte und Fotos .....

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Pflege geht jeden an!

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