
Am 20. Februar gründeten Alois Straubinger und Gotthard Funk
den VdK- Ortsverband Passau-Stadt.
Am 3. Mai waren es 148 und am 12. Juni konnten 248 Mitglieder
gezählt werden.
Auch im Landkreis Passau wurden 1947 die ersten Ortsverbände
gegründet.
Die Militärregierung stellte Benzin zur Verfügung, und
Alois Straubinger und Gotthard Fink hoben in Tiefenbach,
Neukirchen, Ruderting und Tittling weitere Ortsverbände aus
der Taufe.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren im Bereich der Stadt und im
Landkreis Passau 16 Ortsverbände mit rund 700 Mitgliedern
gegründet. Als Kreisvorsitzender wurde Alois Straubinger
gewählt, sein Stellvertreter hieß Gotthard Fink. Zum
kommissarischen Geschäftsführer wurde Ferdinand Eichler
bestellt. Die erste Geschäftsstelle befand sich am
Ludwigsplatz 8 in Passau.
Nach dem Ausscheiden von Ferdinand Eichler übernahm Franz
Linding im Jahr 1948 vorübergehend die
Geschäftsführung.
Ein Jahr später wurde Oskar Unglaub zum Kreisvorsitzenden
gewählt, und Hanns Stephani übernahm die hauptamtliche
Geschäftsführung.
1950 wurde der Ortsverband Passau (mit rund 1000 Mitgliedern) wegen
einer besseren Betreuung der Mitglieder in insgesamt sechs
Ortsverbände (Passau- Altstadt, Passau- Auerbach, Passau-
Grünau, Passau- Innstadt, Passau- lIzstadt und Passau- Mitte)
aufgeteilt. Die Kreisgeschäftsstelle befand sich nunmehr in
den Räumen der AOK Passau am Ludwigsplatz 6.
Ein Glückshafenunternehmen gründete der Ortsverband
Passau Altstadt im Jahr 1951.
Der Erlös der Losausspielung kam dem Ortsverband zugute. Die
Gründungsväter waren Theo Lengfellner, Martin Linhard und
Alfred Rogner, die mit privaten Geldmitteln den "Einstieg"
wagten.

1964 übernahm der Kreisverband den Glückshafen, der
seither bis heute zweimal jährlich zur Passauer Mai- und zur
Herbstdult aufgebaut wird. Die Erträge kommen allen
Ortsverbänden und auch dem Kreisverband zugute. Eine sehr
wichtige Persönlichkeit war hier Martin Biegler, der zusammen
mit seiner Ehefrau Margarethe über 30 Jahre als
Ausspielungsleiter tätig war. Geschäftsführer des
Glückshafens war Theo Lengfellner, einer der
Gründungsväter.
1967 erfolgte der Umzug der Kreisgeschäftsstelle vom
Ludwigsplatz 6 in die Nibelungenhalle in Passau. Zum damaligen
Zeitpunkt zählte der Kreisverband 31 Ortsverbände, in
denen 3125 Mitglieder organisiert waren.
Am 1. Januar 1974 wurden im Rahmen der Gebietsreform die
Ortsverbände des ehemaligen Kreisverbandes Wegscheid dem
Kreisverband Passau zugeordnet.
Aus elf Ortsverbänden wurden sechs Ortsverbände mit
insgesamt 653 Mitgliedern. Der Kreisverband Passau umfasste nunmehr
35 Ortsverbände mit rund 3700 Mitgliedern.
Ein weiterer Umzug der Kreisgeschäftsstelle von der Passauer
Nibelungenhalle in die Spitalhofstraße 21 stand im Jahr 1979
an.
Hausherr war wie schon bei der Nibelungenhalle die Stadt Passau. Am
31 Dezember 1981 wurde Hans Stephani als
Kreisgeschäftsführer in den Ruhestand verabschiedet.
Sein Nachfolger hieß Karl Nigl.
Aus dem ehemaligen Landkreis Griesbach und dem ehemaligen
VdK-Kreisverband Griesbach lösten sich 18 Ortsverbände
vom VdK-Kreisverband Vilshofen- Griesbach und schlossen sich 1992
mit rund 1300 Mitgliedern dem VdK-Kreisverband Passau an, der nun
53 Ortsverbände mit rund 5160 Mitgliedern um fasste.
Einen Vorstandswechsel gab es 1983: Für den nicht mehr
kandidierenden Oskar Unglaub wurde Theo Lengfellner zum
Kreisvorsitzenden gewählt.
Aus dem Bereich Vilshofen schloss sich 1983 ein weiterer
Ortsverband dem Kreisverband Passau an, der damit 54
Ortsverbände mit 5220 Mitgliedern zählte.
Am 1. November 1984 trat Klaus Ortner die Nachfolge von Karl Nigl
als Kreisgeschäftsführer an.
Nachdem die Stadt Passau 1994 in dem Gebäude
Spitalhofstraße 21 Eigenbedarf anmeldete, kauften der VdK-
Landesverband Bayern eine eigene Geschäftsstelle. Die
behindertengerechte Geschäftsstelle konnte am 1. April 1994
bezogen werden. Die Einweihung in der Innstraße 82 a fand im
Juni 1994 statt.
Nachdem diese Geschäftsstelle den Ansturm der
Hilfesuchenden nicht mehr gerecht wurde, konnte sich die
Kreisgeschäftsstelle im Juli 2007 im Beratungszentrum am
Stadtturm am Nibelungenplatz 02, direkt in der Stadtmitte einen
repräsentativen Platz sichern der ebenfalls behindertengerecht
und zentral aus allen Richtungen zu erreichen war. Dies war auch
für die damals 8.742 Mitglieder dringend nötig!
Heute, nach Stand 31.12. 2010, hat der Kreisverband Passau eine
Mitgliederzahl von 9.380 und die Tendenz ist dank unserer
unausgewogenen Sozialpolitik stets steigend!!
Einweihung am 22. September 2007 und die Feier zu 60 Jahre VdK Passau
Zu den Höhepunkten zählten in der 50jährigen
Geschichte des VdK-Kreisverbandes Passau mehrere
Hilfsaktionen für hochwassergeschädigte Bürger, die
Ausrichtung des Niederbayerischen Kriegsopfertreffens 1953 sowie
eine Protestkundgebung gegen die Reformpläne zur
Kriegsopferversorgung, die 1959 insgesamt 12000 Besucher
anlockten.




VdK- erst Zeitung dann Internet
Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der damaligen Militärregierung bekam der VdK Bayern im Februar 1948 die Lizenz zur einmaligen Herausgabe des Vereinsorgans "Wille und Weg". Die Zeitschrift - ursprünglich mit nur 8 Seiten, entwickelte sich immer mehr zum umfassenden Bindeglied zwischen Verbansführung und Mitgliedschaft.
Seit September 1969 begab sich dann der VdK- Bayern auf die
weltweite Datenautobahn. Hier war auch der Kreisverband Passau
wieder ein Vorreiter im weltweiten Netz. Mit allen seinen 45
Ortsverbänden (2010) war er mit eigenen Internetrauftritten,
die von Anton Vojta (Vorsitzender Ortsverband Grubweg) initiiert
und betreut werden, im Weltweiten Netz vertreten.
Mehr
dazu unter: Wir sind Vorreiter im weltweitem Netz
Der inzwischen auf 9.380 Mitglieder (Stand 31.12.2010) angewachsene VdK- Kreisverband Passau sowie die einstmals selbständigen Kreisverbände Wegscheid und Griesbach wurden von den nachfolgend aufgeführten Personen geführt:
Alois Straubinger (1947 bis 1949),
Oskar Unglaub (1949 bis 1983),
Theo Lengfellner (seit 1983) in Passau,
Josef Unfried (1949 bis 1954),
Alfons Anetsberger (1954 bis 1960),
Alfred Heidenreich (1960 bis 1971),
Georg Sobozza (1971 bis 1974) in Wegscheid,
Georg Winklhofer (1947 bis 1948),
Ferdinand Höchtl (1948 bis 1953),
Georg Deisböck (1953 bis 1955),
Josef Bray (1955 bis 1970),
Alois Schmid (1970 bis 1982) in Griesbach.
Frank Reisinger ab 17.April 1999 bis heute
Ferdinand Eichler (1947 bis 1948),
Franz Lindig (1948 bis 1949),
Hanns Stephani (1949 bis 1981),
Karl Nigl (1982 bis 1984),
Klaus Ortner (seit 1984) in Passau;
Josef Unfried (1949 bis 1952),
Herbert Lachmann (1952 bis 1973) in Wegscheid;
Albert Rutzinger (1947 bis 1948),
Erwin pfeffer (1948 bis 1955),
Erwin Friedrich (1955 bis 1960),
Ludwig Gebers (1960 bis 1963),
Thomas Koller (1963 bis 1972),
Josef Winklhofer (1972 bis 1973),
Alois Seidl (1973 bis 1979),
Karl Nigl (1979 bis 1982) in Griesbach