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Auf dieser Seite wollen wir Ihnen nicht nur die schon auf der Seite "Ausgezeichnet" unserer Homepage aufgeführten und mit der Vdk-Ehrennadel oder –plakette geehrten Mitglieder unseres Ortsverbandes etwas ausführlicher vorstellen, sondern Sie auch mit Mitgliedern bekannt machen, deren ehrenamtliche Tätigkeit von anderen Vereinen und Institutionen geschätzt wird, die ein Jubiläum feiern können, einem interessanten Hobbys nachgehen oder sie einfach nur bei ihrer Arbeit zeigen.
Das seltene Fest der Eisernen Hochzeit feiern am 8. Februar 2012 Otto und Margot Börold vom Ortsverband Sondershausen-Jecha. Otto Börold gehörte zu den Gründern des VdK im Kreis Sondershausen und war bis zum Zusammenschluss mit dem Kreisverband Artern zum Kyffhäuserkreisverband dessen Vorsitzender. Viele Jahre war er Vorsitzender des Ortsverbandes Jecha, dessen Ehrenvorsitzender er heute ist. Er hat sich als Revisor des Kreisverbandes engagiert und war über die Grenzen des Kreisverbandes hinaus bis auf Landesverbandsebene ehrenamtlich tätig. Seine Gattin Margot stand ihm immer mit viel Verständnis zur Seite. Auch heute nehmen sie gern noch, soweit es ihre Gesundheit erlaubt an den Veranstaltungen des Ortsverbandes teil.

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privat
Der Orts- und Kreisverband möchten den Jubilaren recht herzlich zu dem Fest gratulieren und ihnen weiterhin Gesundheit und schöne gemeinsame Jahre wünschen. Zugleich gilt beiden ein herzliches Dankeschön für über 20 Jahre Engagement für unseren Sozialverband VdK.

Viele unserer VdK-Mitglieder sind nicht nur in unserem Verband,
sondern auch in anderen Bereichen ehrenamtlich tätig, sei es
in anderen Verbänden, Gewerkschaften, Parteien oder in
kommunalen Volksvertretungen. Besonders letzteres Ehrenamt bietet
vielfältige Anknüpfungspunkte für die Umsetzung der
von unserem Sozialverband abgesteckten Ziele und
Aufgabenstellungen.
Cornelia Kraffzick (48) ist ja unseren Mitgliedern
nun bereits einige Zeit als 1. Beigeordnete, sprich
Vize-Bürgermeisterin, bekannt. So war zu erwarten, dass sie in
dieser Funktion auch bei erfolgreicher Stadtratswahl weiter
tätig sein wird und das Stadtratsmandat nicht annimmt.
Gewählt wurde sie am 7. Juni 2009 jedoch erneut auch in den
Kreistag. Hier ist sie zugleich Stellvertretende
Fraktionsvorsitzende SPD/Grüne sowie Mitglied des
Kreisausschusses. Darüber hinaus ist sie ja auch Vorsitzende
des SPD-Kreisverbandes.
Cornelia Kraffzick gehört seit 1998 unserem Sozialverband und
somit unserem Ortsverband an. Gern kommt sie den Einladungen
unseres Kreis-, aber auch unseres Ortsverbandes nach, wenn es ihre
Zeit erlaubt. Sie hat ein offenes Ohr für die Probleme unserer
Mitglieder und hilft gern, wenn es ihr möglich ist. Das
soziale Engagement unseres Verbandes entspricht auch ihrer
Grundhaltung.
(2009)
Heinz Schmidt gehört als Kriegsbeschädigter zu den Gründungsmitgliedern des VdK in Sondershausen. Immerhin ist er bereits seit November 1990 Mitglied im Verband.

Natürlich war er dabei als unter der Leitung von Otto
Börold im November 1994 der Ortsverband Jecha gegründet
wurde und ist als langjähriges Vorstandsmitglied noch immer
dabei. Heinz Schmidt hat einen großen Anteil an der
langjährigen kontinuierlichen und erfolgreichen Arbeit des
Ortsverbandes. So war er immer zur Stelle, wenn es galt, Mitglieder
zu Jubiläen aufzusuchen und die Glückwünsche des
Ortsverbandes zu überbringen. Er besuchte aber auch
regelmäßig Mitglieder, die aus gesundheitlichen
Gründen nicht mehr aktiv am Verbandsleben teilnehmen
können. Natürlich muss der über 80-Jährige
jetzt auch kürzer treten und freut sich, dass Jüngere das
Begonnene fortsetzen.
Für seine Verdienste um den Aufbau des VdK in Sondershausen,
insbesondere des Ortsverbandes Jecha wurde er am 09. November 2006
mit der Ehrenplakette des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen
in Bronze ausgezeichnet.
(2009)
Erika Missner aus Sondershausen hat früher mit Kindern gearbeitet, bis sie wie viele andere ihren Arbeitsplatz verlor. Sicherlich war es dann glücklicher Zufall, dass ihr eine ABM beim Sozialverband VdK in Sondershausen angeboten wurde. Aus ursprünglich einem Jahr wurden drei Jahre. Erika Missner hatte schnell Spaß an der Arbeit gefunden. Sie wurde Ansprechpartnerin für die Mitglieder aus dem Raum

Sondershausen, insbesondere die beiden Sonderhäuser
Ortsverbände und den Ortsverband in Bendeleben. Da ging es um
die Vorbereitung von Verbandsnachmittagen, Betreuung der
Mitglieder, Probleme der Barrierefreiheit in Sondershausen,
organisatorische Tätigkeiten und vieles andere. Sie war dabei
bei den sozialrechtlichen Beratungen der Mitglieder durch Ruth
Schmidt und konnte bald auch in vielen Dingen Auskunft geben und
beraten. Erika Missner wurde natürlich Mitglied des Verbandes
und engagierte sich über die Aufgaben ihrer Arbeitsbeschaffung
hinaus.
Im Juni 1998 wählten sie die Mitglieder des Ortsverbandes
Sondershausen-Jecha in den Vorstand und übertrugen ihr die
Aufgabe der Schatzmeisterin. Natürlich ging es dabei nicht nur
um die Führung des Kassenbuches. Die heute 67jährige
wurde bald zur rechten Hand von Ortsverbandsvorsitzenden Otto
Börold und inzwischen seines Nachfolgers Hans-Dieter
Dünkel.
Aber auch wenn in der Sondershäuser Beratungsstelle Not an
Mann bzw. Frau ist, ist Erika Missner zur Stelle und übernimmt
die Vertretung zur Sprechstunde der
Kreisgeschäftsführerin. Mit der Ehrenplakette des
VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen in Bronze sagte man ihr
dafür zur Ehrenamtsgala des VdK Kreisverbandes am 25. November
2005 herzlichen Dank.
(2009)
Otto Börold aus Sondershausen-Jecha gehört zu den Gründern des Sozialverbandes VdK im einstigen Kreis Sondershausen. Auf seiner Mitgliedskarte steht als Eintrittsdatum November 1990. Am 20. November 1990 wurde der Kreisverband Sondershausen mit Hilfe von Verbandsfunktionären aus Fritzlar-Homberg in Hessen gegründet. Otto Börold wurde erster Kreisvorsitzender.

Selbst Kriegsbeschädigter, wusste er um den Beratungsbedarf
seiner Leidensgefährden in dieser Zeit. Wurde den
Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen zu DDR-Zeiten kaum
Aufmerksamkeit zu teil, so galt es sich jetzt mit der
bundesdeutschen Gesetzlichkeit vertraut zu machen, Anträge zu
stellen und Nachweise zu erbringen. Nach über 45 Jahren
nachweisen, dass die Gesundheitsschäden ursächlich auf
den Krieg zurück zu führen sind, das war nicht
einfach.
Da hatte Otto Börold mit seinen Mitstreitern alle Hände
voll zu tun, viele kamen und brauchten Hilfe. Mit seiner ihm
eigenen Gründlichkeit vertiefte sich Otto Börold in die
Gesetze und hat manchem geholfen. "Nebenbei" galt es den
Kreisverband aufzubauen, eine Anlauf-, sprich Beratungsstelle zu
schaffen, dann diese mit Hilfe von ABM zu besetzen, die damals auf
Grund des Anwachsens der Arbeitslosigkeit erfunden wurde. Viele,
viele ungezählte Stunden wandte Otto Börold in dieser
Zeit auf, um anderen zu helfen.
Es folgte dann 1994 der Zusammenschluss der beiden
Kreisverbände Sondershausen und Artern zum
Kyffhäuserkreisverband. Bernd Reiber wurde Kreisvorsitzender.
Otto Börold stürzte sich in die nächste Aufgabe, die
einfach durch die gewachsene Mitgliederzahl erforderlich wurde, die
Bildung von Ortsverbänden und übernahm den Vorsitz des
Ortsverbandes Sondershausen-Jecha.
Verlagerte sich die Beratungstätigkeit inzwischen in erster
Linie in die Beratungsstelle, die erst in Jecha, später in der
Johann-Karl-Wezel-Straße 66 ihren Sitz hat, so organisierte
Otto Börold nun mit seinem Vorstand ein interessantes
Verbandsleben im Ortsverband. Kranke und gehbehinderter Mitglieder
wurden und werden auch heute noch zu bestimmten Anlässen oder
wenn sie Hilfe brauchen zu Hause aufgesucht. In Jecha hat sich eine
VdK-Familie entwickelt, in der man sich wohl fühlt. Im
November 2006 gab er 80jährig auch den Staffelstab als
Ortsverbandvorsitzender weiter, an Hans Dieter Dünkel. Otto
Börold wurde die Würde des Ehrenvorsitzenden
verliehen.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Otto
Börold stets aber auch über die Grenzen seines
Ortsverbandes hinaus blickte und blickt, Jahre lang als
Kreisrevisor tätig war, im Kreisvorstand stets ein wichtiges
Wort mitredete und zeitweilig auch dem Thüringer
Landesvorstand angehörte. Die Ehrenplakette des
Landesverbandes Hessen-Thüringen in Silber, die ihm zur
Ehrenamtsgala 2005 der stellvertretende Landesvorsitzende Dr.
Claus-Dieter Junker überreichte, hat er sich redlich
verdient.
(2009)
Phillip Steinmetz gehörte seit Juli 1991 dem Sozialverband VdK an. Als Kriegsbeschädigter fand er hier Rat und Hilfe sowie Gleichgesinnte. Schließlich

hatte sich für diese Personengruppe mit der Wende einiges
geändert. Immerhin erfuhren sie nun etwas Entschädigung
dafür, dass sie in diesem sinnlosen und furchtbaren 2.
Weltkrieg ihre Gesundheit und besten Jahre eingebüßt
hatten.
Im November 1994 erfolgte in Sondershausen die Bildung von zwei
Ortsverbänden, um die Arbeit effektiver zu gestalten. Phillip
Steinmetz gehörte vom ersten Tag an dem Vorstand des
Ortsverbandes Sondershausen-Jecha an. Er stand nicht abseits, wenn
jemand Rat und Hilfe brauchte, bringt sich mit seinen ganzen
Erfahrungen ein. So war er bis 2006, also über seinen 80.
Geburtstag hinaus noch als Stellvertreter des Vorsitzenden des
Ortsverbandes tätig.
Für sein Engagement wurde er zur Ehrenamtsgala des
Kreisverbandes am 25. November 2005 mit der Ehrenplakette des
VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen in Bronze ausgezeichnet,
worüber er sich sehr freute.
Leider weilt er heute nicht mehr unter uns, er verstarb am 15.
April 2009 und wird uns unvergessen bleiben.
(2009)