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So sind wir

Auf dieser Seite wollen wir Ihnen nicht nur die schon auf der Seite "Ausgezeichnet" unserer Homepage aufgeführten und mit der Vdk-Ehrennadel oder –plakette geehrten Mitglieder unseres Ortsverbandes etwas ausführlicher vorstellen, sondern Sie auch mit Mitgliedern bekannt machen, deren ehrenamtliche Tätigkeit von anderen Vereinen und Institutionen geschätzt wird, die ein Jubiläum feiern können, einem interessanten Hobbys nachgehen oder sie einfach nur bei ihrer Arbeit zeigen.

Behinderten- und Seniorenvertreter

Die Sondersitzung des Stadtrats Sondershausens am 28. August 2014 wurde genutzt um die neuen Behinderten- und Seniorenvertreter zu benennen...
Benannt wurde als Behindertenvertreter Frau Kathrin Schlegel und als Stellvertreter Herr Lothar Windolf.
In den Behindertenbeirat wurden berufen:

  • Frau Elke Tettenborn (Verband der Behinderten Kyffhäuserkreis)
  • Frau Isolde Grabe (BRSG Kyffhäuser)
  • Frau Kathrin Schlegel (VdK)
  • Herr Hartwig Schreivogel (VdK)
  • Herr Gerhard Prüfer (Blinden und Sehbehindertenverband)
  • Herr Lothar Windolf (Regionalverband hörgeschädigter und tinitusbetroffener Menschen)

Benannt wurde als Seniorenvertreter Frau Petra Schmid und als Stellvertreter Frau Heide Meister.
In den Seniorenbeirat wurden berufen:

  • Frau Petra Schmid (Volkssolidarität)
  • Frau Heidi Meister (Behindertenverband)
  • Herr Eberhard Bauer (Bergmannsverein)
  • Frau Rowena Springsguth (K+S Seniorenresidenz)
  • Herr Hartwig Schreivogel (VdK)
  • Frau Christa Groß (Volkssolidarität)
  • Frau Gudrun Thorwarth (AWO-Senirenresidenz)
  • Herr Hans-Dieter Dünkel (VdK)
  • Fraue Isolde Grabe (BRSG Kyffhäuser)
  • Frau Heidi Conhoff (Selbsthilfegruppe Herz-Kreislauf)

Die neuen Behinderten- und Seniorenvertreter und deren Stellvertreter wurden einstimmig von den Stadträten bestätigt.

Klaus Everhardt hat sich der Barrierefreiheit verschrieben

Am 3. Februar 2011 feierte Klaus Everhardt, Stellvertreter der Vorsitzenden unseres Ortsverbandes I Sondershausen, bereits seinen 75. Geburtstag.

Portrait von Klaus Everhardt

Klaus Everhardt kann seine Berliner Herkunft schon mit seinem Dialekt nicht verleugnen. Dort wurde er Mitglied unseres Verbandes und war auch in einem Vorstand tätig. Als er dann nach Sondershausen zog, führte ihn sein Weg bald in die Kreisgeschäftsstelle nach Artern. Seit 1996 ist er in Thüringen gemeldet. Kreisvorsitzender Bernd Reiber freute sich über das Angebot, zumal seine Berliner Erfahrungen ja nur von Nutzen sein konnten. 1998 wurde der dann bereits als stv. Vorsitzender in den Kreisvorstand Kyffhäuserkreis gewählt.
Klaus Everhardt ist selbst schwerstbeschädigt und stark gehbehindert. Er kennt also die Probleme dieser Personengruppe aus eigener, oftmals trauriger Erfahrung. Besonders die Frage der Mobilität hatte es ihm von Angang an angetan. So war er der Motor im Kreisverband zur Initiative für eine Sonderparkerlaubnis für Menschen mit Behinderung, die nicht im Besitz der eng begrenzten Genehmigung für die Nutzung von Behindertenparkplätzen sind. In einigen Bundesländern gab es diese bereits. So sorgte er für eine Petition des Kreisverbandes an den Thüringer Landtag, blieb am Problem dran und hielt Kontakt zu Landtagsabgeordneten, die das Vorhaben unterstützten. Es war kein leichter Weg. Hartnäckigkeit zahle sich jedoch aus. Als der Tag kam, an dem diese Sondergenehmigung auch in Thüringen Gültigkeit bekam, dachte er bereits weiter und engagierte sich dafür, dass die Kleinstaaterei überwunden und die Verordnung über die Grenzen der Bundesländer hinaus Gültigkeit erhalte bzw. angepasst werde.
Dass in unserem Kreisverband die Probleme der Barrierefreiheit so groß geschireben werden, da hat Klaus Everhardt ein gerüttelt Maß Anteil. Bei seinen Gängen auf zwei Krücken durch die Stadt Sondershausen und deren öffentlichen Einrichtungen wurde er immer wieder mit Barrieren konfrontiert, nahm das aber nicht nur zur Kenntnis, sondern machte die zuständigen Behörden und Einrichtungen darauf aufmerksam und forderte Veränderungen. So gehörte er zu jenen, die dafür sorgten, dass Sondershausen einen Behindertenbeirat bekam, dem er inzwischen vorsteht. Darüber hinaus ist er inzwischen Behindertenbeauftragter der Stadt und auch berufener Bürger im Bauausschuss. Sicherlich in beiden Funktionen kein bequemer Partner.
Behinderte Menschen sind meist mehr, als jeder andere auf den Öffentlichen Personennahverkehr angewiesen. Doch der ist, gerade auf dem Lande, nicht auf diese Personengruppe eingestellt, ob bei Bahn oder Bus. Klaus Everhardt ist hartnäckig und hat den Daumen drauf. Sicherlich ist das auch erforderlich, wenn man etwas erreichen will. So geht es Schritt für Schritt voran. Sein jüngster Erfolg war wohl, dass das Jugendzentrum "Just", das zugleich Treffpunkt des VdK-Ortsverbandes ist, mit Spendenmitteln eine Behindertentoilette bekam.
2011

(Ex-) Landrat Peter Hengstermann ist einer von uns

In diesem Jahr (2010) feierte der Landrat des Kyffhäuserkreises und unser Mitglied Peter Hengstermann seinen 60. Geburtstag. Da gibt es sicherlich Glückwünsche über Glückwünsche. Immerhin bestimmt er bereits viele Jahre die Geschicke unseres Kreises an der Spitze der Kreisverwaltung wesentlich mit. Dass auch wir etwas stolz sind, ist klar:

Portrait von Peter Hengstermann

Schließlich hat nicht jeder Ortsverband einen Landrat unter seinen Mitgliedern.
Der gelernte Maschinenbauingenieur wurde am 2. Januar 1990 Mitglied des damaligen Rates des Kreises Sondershausen. Seit dem 1. Juni des gleichen Jahres war er dann als Landrat des Kreises Sondershausen tätig und mit dem Zusammenschluss der einstigen Kreise Sondershausen undArtern wurde er am 1. Juli 1990 Landrat des Kyffhäuserkreises.
Unserem Sozialverband VdK gehört er seit 1. September 1992 an. Für ihn ist die Mitgliedschaft im Sozialverband wohl mehr, als seinen jährlichen Mitgliedsbeitrag zu überweisen. Er bewies in all den Jahren, dass die sozialen Zielstellungen des Verbandes für ihn wichtig sind und hat stets ein offenes Ohr für die Probleme des VdK-Kreisverbandes, auch wenn er die Wünsche nicht immer erfüllen kann, vielleicht auch hin und wieder die Anschauungen auseinander gehen. Durch seine Unterstützung ist unser Kreisverband im Kyffhäuserkreis besonders im Kampf um die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und Schaffung von Barrierefreiheit ein ganzes Stück voran gekommen. Insbesondere im Rahmen der Aktion Grundgesetz, jetzt Gesellschafterprojekt organisierten wir eine Reihe Veranstaltungen, an denen er es sich nicht nehmen ließ persönlich teilzunehmen, die Probleme anzuhören und schließlich nach Möglichkeit zur Lösung beizutragen. Wichtige Etappen dabei war, dass sich der Kyffhäuserkreis zur Berufung einer Behindertenbeauftragten bekannte. Bei der Sanierung des Kyffhäusers bemühte man sich den Problemen der Barrierefreiheit weitgehend Rechnung zu tragen, um nur zwei Beispiele zu nennen, die das belegen.
Zu den Landratswahlen 2012 kam Peter Hengstermann in die Stichwahl gegen seine Wettbewerberin von der SPD, Antje Hochwind und verlor diese am 6. Mai 2012 knapp. Damit ging nach 22 Jahren sein Wunsch nicht in Erfüllung noch eine letzte Wahlperiode an der Spitze des Kreises zu stehen. Er wünschte seiner Nachfolgerin sicherlich schweren Herzens, aber ehrlich viel Erfolg. Wir wünschen das auch für seine weiteren persönlichen Pläne, schön wäre es, wenn unser Sozialverband VdK in diesen auch weiterhin vorkommt.
Nach der Abwahl Peter Hengstermanns als Landrat des Kyffhäuserkreises war die Rede davon, dass er Chef des Landesverwaltungsamtes in Weimar werden sollte. Nachdem sich eineinhalb Jahre nichts tat, nahm er das Angebot als: Vorstand der Kommunalen Energie Beteiligungsgesellschaft Thüringen in Erfurt an. Er vertritt seitdem die Interessen von insgesamt 395 Gemeinden und Städten bei der "Thüringer Energie". Die KEBT hält 36 Prozent an dem Energieanbieter.
Der Sondershäuser ist außerdem "zuständig für öffentliche Angelegenheiten" beim privaten Bahnanbieter Abellio - was eine charmante Umschreibung für Lobbyist ist. Derzeit kümmert sich Hengstermann nach eigener Aussage für Abellio um den geplanten Bau einer Wasch- und Reparaturhalle für Lokomotiven in Sangerhausen.
(2013)

Sie war die Dritte im Bunde

Anfang des Jahres 2010 feierte Marina Badorrek ihren 50. Geburtstag, zu dem ihr die Mitglieder ihres Ortsverbandes, aber auch der Kreisvorstand herzliche Glückwünsche

Portrait von Marina Badorrek

übermittelten und natürlich für die Fortführung ihres Ehrenamtes viel Erfolg wünschten.
Marina Badorrek gehört damit zu den Jüngeren im Team der Ortsvorsitzenden unseres Kreisverbandes und sie ist die Dritte an der Spitze ihres Ortsverbandes. Erster Vorsitzender des Ortsverbandes und Mitbegründer unseres Verbandes im einstigen Kreis Sondershausen war der leider bereits verstorbene Karl Liebetrau. Ihm folgte Heinz Wernicke, der aus gesundheitlichen Gründen Ende 2006 das Handtuch warf. Marina Badorrek, gerade erst Mitglied in unserem Verband geworden, sprang in die Bresche. Sie wurde am 25. April 2007 als Vorsitzende gewählt und bemüht sich mit der Hilfe und den Erfahrungen der älteren Vorstandsmitglieder an die Erfolge ihrer Vorgänger anzuknüpfen. Das war nicht immer leicht für sie, nicht zuletzt auch auf Grund persönlicher, insbesondere beruflicher Probleme. 2011 kam der Tag, an dem sie aus persönlichen Gründe scheiden musste, Sondershausen verließ. Vielleicht denkt sie hin und wieder an ihrer sondershäuser Freunde vom VdK zurück. Wri sagen ihr jedenfalls herzlichen Dank für ihr ehrenamtliches Engagement.
(2011)

Sie übernahmen Verantwortung als Kreis- bzw. Stadträte

Viele unserer VdK-Mitglieder sind nicht nur in unserem Verband, sondern auch in anderen Bereichen ehrenamtlich tätig, sei es in anderen Verbänden, Gewerkschaften, Parteien oder in kommunalen Volksvertretungen.

Portraits der im Text genannten Personen nebeneinander angeordnet

Besonders letzteres Ehrenamt bietet vielfältige Anknüpfungs-punkte für die Umsetzung der von unserem Sozialverband abgesteckten Ziele und Aufgaben-stellungen. Aus unserem Ortsverband erhielten drei Mitglieder Peter Hengstermann (CDU), Joachim Kreyer (CDU) und Andreas Links (VIBT) (Fotos von links nach rechts) zur Kommunalwahl am 7. Juni das Mandat, im Kreistag und/oder im Sondershäuser Stadtrat Verantwortung zu übernehmen – und doch ist die Sache etwas komplizierter.
Peter Hengstermann (58) trat als Landrat zur Kreistagswahl an, um Stimmen für seine Partei zu sammeln. Natürlich stand für ihn und seine Parteifreunde fest, dass er Landrat bleiben und das Mandat nicht annehmen würde. Eine in allen Parteien gängige, aber auch umstrittene Praxis. Fakt bleibt, dass Peter Hengstermann weiter als Landrat im Kyffhäuserkreis fungieren wird. Für uns als Kreis- und natürlich auch seinen Ortsverband Sondershausen I bleibt damit die Hoffnung auf eine weitere gute Zusammenarbeit. Immerhin ist Peter Hengstermann seit 1992 bereits Mitglied unseres Verbandes, man kann ihn also fast schon zu den Gründungsmitgliedern zählen. Aber auch sonst hat er ein offenes Ohr für unsere Probleme, wenn er sie vielleicht auch nicht immer lösen kann. Er macht es weitgehend möglich, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen und sich konstruktiv einzubringen.
Joachim Kreyer (53) Bürgermeister von Sondershausen trat sowohl für den Kreistag als auch den Stadtrat an. Hier war es mit dem Stadtrat genauso. Natürlich wollte Joachim Kreyer Bürgermeister bleiben und konnte somit das Mandat als Stadtrat nicht annehmen. Aber dafür zog er wieder in den Kreistag ein. Er wurde von der CDU-Kreistagsfraktion als Mitglied des Kreisausschusses benannt. Joachim Kreyer gehört seit 1992, also fast vom Anfang an, unserem Sozialverband an. Die Stadt Sondershausen war bereits oft Gastgeber von Höhepunkten unseres Kreisverbandes, seien es Kreisverbandstage oder zentrale Veranstaltungen zur Aktion Grundgesetz. Joachim Kreyer fehlte dabei nur selten und brachte sich mit seinen Ideen ein. Wir wünschen uns, dass das so bleibt und ihm für seine Ämter viel Erfolg vor allem bei der Umsetzung der sozialpolitischen Aufgaben.
Andreas Links (50) kämpft im Volksinteressenbund Thüringens (VIBT) für soziale Gerechtigkeit und ihm gelang am 7. Juni 2009 der Sprung in den Stadtrat Sondershausen und aber auch in den Kreistag. Es war fast zu seinem 50. Geburtstag, ein besseres Geschenk, wenn man es denn so bezeichnen darf, hätte es wohl nicht geben können. Dank seines sozialen Engagements fand er Mitte vergangenen Jahres zu unserem Sozialverband, wurde Mitglied. Er kam nicht ohne persönlicher sozialrechtlicher Probleme, derer sich unser Verband annahm. Aber er wollte auch weiterhin selbst helfen, soziale Ungerechtigkeiten abzubauen. Dafür wird er wohl seine neuen Möglichkeiten als Stadt- und Kreisrat nutzen.
Zur Kommunalwahl 2014 trat er aus persönlichen Gründen nicht wieder als Kandidat für den Kreistag und Stadtrat an und beendete damit seine Abgeordnetentätigkeit.
(2009/2014)

Volker Wenkel hat Teil an den Erfolgen Am 25. November 2005 mit der Ehrenplakette in Bronze ausgezeichnet

1994 erfolgte nach der Bildung des VdK-Kreisverbandes Kyffhäuserkreis aus den zuvor selbständigen Kreisverbänden Artern und Sondershausen die Gründung von Ortsverbänden, um die Arbeit mit den Mitgliedern übersichtlicher und effektiver

Portrait von Volker Wenkel

zu gestalten. In Sondershausen wurden gleich zwei Ortsverbände gegründet. Einer davon ist der Ortsverband Sondershausen-Promenade. Der Name ist dem langjährigen Treffpunkt des Ortsverbandes entlehnt, welcher die Begegnungsstätte der Volkssolidarität in der Alexander-Puschkin-Promenade ist. Der heute über 70-jährige Volker Wenkel, im Dezember 1993 Mitglied des Sozialverbandes geworden, gehört diesem von Anfang an. Er fühlt sich wohl im Verband, weil er hier nicht nur sozialrechtliche Beratung erfuhr, sondern die Gemeinschaft als VdK-Familie empfindet. Darum fiel ihm auch die Entscheidung nicht schwer, als der damalige Ortsverbandsvorsitzende Heinz Wernicke in Ende des Jahres 2000 fragte, ob er nicht Verantwortung im Ortsvorstand übernehmen würde. Der Ortsverband Sondershausen-Promenade legt großen Wert auf die Arbeit mit den Mitgliedern und ein kontinuierliches Verbandsleben. So führte man bisher monatlich einen Verbandsnachmittag durch. Dabei sitzt man gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen und kann sich über die persönlichen Probleme austauschen. Voran geht in der Regel ein Vortrag zu Problemen der gesunden Lebensweise im Alter, kommunalen und heimatgeschichtlichen Themen oder auch Ordnung und Sicherheit, um nur einiges zu nennen.
Volker Wenkel war bei der Vorbereitung dieser Veranstaltungen eine wichtige Stütze für den Vorsitzenden. Da waren Einladungen auszutragen, mit dem Pkw Besorgungen zu machen oder Mitglieder aufzusuchen bei Krankheit oder Jubiläen. Im Ortsverband weiß man Volker Wenkels Ruhe und Hilfsbereitschaft besonders zu schätzen.
Mit der Auszeichnung mit der Ehrenplakette des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen in Bronze wollte man ihm zur Ehrenamtsgala des Kreisverbandes am 25. November 2005 ein herzliches Dankeschön für dieses ehrenamtliche Engagement sagen.
(2009)

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  4. Portraits der im Text genannten Personen nebeneinander angeordnet
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