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Auf dieser Seite wollen wir Ihnen nicht nur die schon auf der Seite "Ausgezeichnet" unserer Homepage aufgeführten und mit der Vdk-Ehrennadel oder –plakette geehrten Mitglieder unseres Ortsverbandes etwas ausführlicher vorstellen, sondern Sie auch mit Mitgliedern bekannt machen, deren ehrenamtliche Tätigkeit von anderen Vereinen und Institutionen geschätzt wird, die ein Jubiläum feiern können, einem interessanten Hobbys nachgehen oder sie einfach nur bei ihrer Arbeit zeigen.
Glückwünsche zur Goldenen Hochzeit
Bereits am 8. Juli 2011 feierten unsere langjährigen Mitglieder Hans und Hiltraut Dittmann aus Wiehe das Fest der Goldenen Hochzeit. Er gehört unserem Verband seit 1991 an und sie seit 1999. Sie gehören zum aktiven Kern unseres Ortsverbandes. Sie nehmen nicht nur an fast allen Veranstaltungen unseres Ortsverbandes teil, sondern sind auch Motor. Hans Dittmann ist seit Jahren 1. Stellvertreter des Ortsvorsitzenden und seine Frau Hiltraut Revisorin im Ortsverband.

Margot Schüchner (links) überbrachte die Glückwünsche, Blumen und Präsent für das Jubelpaar. Foto: Schüchner.
Natürlich übermittelten die Mitglieder des Vorstandes
herzliche Glückwünsche zu dem goldenen Jubiläum,
wünschten Ihnen noch viele schöne gemeinsame Jahre.
Möge ihre Gesundheit es zulassen, dass sie auch noch viele
Jahre sich für unseren Sozialverband VdK engagieren.
Das Goldene Paar ließ es sich nicht nehmen, die Mitglieder
des Vorstandes einzuladen und mit ihnen das Ereignis gemeinsam zu
feiern, schließlich verbindet die freundschaftliche
Zusammenarbeit über viele Jahre im Vorstand.
Viele liebe Gäste konnte Hedda Espenhahn zu ihrem 70. Geburtstag empfangen. So ließen es sich Vorsitzender Bernd Reiber und Kreiskassenführer Richard Funke nicht nehmen, im Namen des Kreisvorstandes der Jubilarin die herzlichsten Glückwünsche und den Dank für ihr Engagement persönlich zu überbringen. Für den Ortsvorstand überbrachten Vorsitzender Hans Ulrich Ruppe und Kassenführerin Margot Schüchner herzliche Geburtstagswünsche. Natürlich gab es bei dieser Begegnung viel zu erzählen.

Der Besuch wurde dann im Bild festgehalten, Bildmitte das Geburtstagskind Hedda Espenhahn, links von ihr Gatte Werner, Bernd Reiber und Margot Schüchner und rechts von ihr Hans-Ulrich Ruppe und Richard Funke.
Herzliche Glückwünsche
zum 70. Geburtstag
für Hedda Espenhahn

Hedda Espenhahn aus Bottendorf feierte am 29. Juni 2011 ihren
70. Geburtstag mit ihrer Familie, Freunden und Kindern. Darunter
sind ganz bestimmt auch Mitglieder des VdK-Ortsvorstandes
Donndorf-Wiehe-Bottendorf (siehe oben). Herzliche
Glückwünsche übermitteln ihr aber auch der
Kreisvorstand Nordthüringen und die Revisoren des
Kreisverbandes.
Hedda Espenhahn gehört seit Mai 2000 unserem Sozialverband an.
Sie trat damals gemeinsam mit ihrem Gatten Werner in den Verband
ein. Sie sind beide Freunde von Geselligkkeit und interessieren
sich für soziale Fragen. Da sind sie in unserem Verband
richtig, stellten sie bald fest und so gehörte Hedda bald zu
jenen, die sich im Vorstand ihres Ortsverbandes engagierten. Dabei
war und ist ihr Werner meist an ihrer Seite. Aber auch im
Kreisverband blieb ihr Interesse und Engagement nicht lange
verborgen. Angesprochen, ob sie nicht als Kreisrevisorin im
Ehrenamt tätig sein möchte, zögerte sie nicht lange.
Sie übt diese Funktion nun bereits fast so lange aus wie sie
Mitglied im Verband ist. Im Ortsverbandsvorstand ist sie
gegenwärtig als Frauenvertreterin tätig.
Ein Erlebnis besonderer Art hatten wir am 12. September dieses Jahres, als ich mit meinen Töchtern Regina und Ute zu Besuch bei Verwandten in London war. Da die Queen Elisabeth zu dieser Zeit in Schottland weilte, war der Buckingham-Palast für Besucher geöffnet. Also meldete uns unsere Verwandte dort an.

Ausnahme: Eigentlich öffnet sich das schwere Tor nur für die königliche Familie und deren Gäste. Aber auch unser Mitglied Erika Kirschmann durfte passieren
Da sie wie ich gehbehindert ist, wurde sie gefragt, wie wir in den Palast kommen. Als Sie entgegnete, dass das noch unklar sei, weil wir nicht wüssten, ob beide Rollatoren in den Kofferraum passen, wurde ihr angeboten, auf die Rollatoren zu verzichten. Wir dürften mit dem Auto bis vor das Tor fahren, dort bekämen wir Rollstühle.

Alltag: Normaler Weise versperrt das streng bewachte Tor mit den goldenen Wappen die Zufahrt zum Buckingham-Palast. Foto: Imago/TA
Das Linksfahren war für Regina ja schon Routine, denn wir
waren ja schon ein paar Mal mit dem Auto in London. Also fuhren wir
am 12. September zur vereinbarten Zeit erst mal bis vors Tor, dort
wurden wir von zwei Wachsoldaten empfangen, das Tor wurde
geöffnet und wir durften reinfahren.
Regina stellte das Auto ab und musste die Schlüssel abgeben.
Wir wurden kontrolliert und stiegen dann in eine Kleinbahn mit acht
Sitzplätzen. Damit wurden wir bis zum Eingangsportal des
Palastes gefahren. Dort bekamen wir Rollstühle und
Kopfhörer und konnten nun viele Räume des Palastes
besichtigen.
Leserbrief in der TA / 06.10.2010
Die wahrscheinlich standhaftesten Schneemänner des Kyffhäuserkreises stehen in einem kleinen Donndorfer Gärtchen. Deren Schöpferin, unser VdK-Mitglied Gertraud Bauschke ist eigentlich Malerin. Durch die frühlingshaften Temperaturen Ende Februar haben die Schneemänner nicht nur im Kyffhäuserkreis langsam ihr diesmal doch recht langes Leben ausgehaucht. In Donndorf hingegen kann man immer noch einen von Gertraud Bauschke. kreierten riesigen Schneemann und drei kleine bunte Gesellen bewundern.

Zum Hobby unseres Mitglieds Gertraud Bauschke gehören Schneemänner aus Pappmache. Text und Foto: Heinz Högy in der KA vom 11.03.2010
Ihre kreative Ader entdeckte Gertraud Bauschke schon vor Jahren,
als sie sich der Aquarellmalerei widmete. Inzwischen verwendet die
Hobbymalerin aber auch ÖI-, Acryl-, Pastell-oder
Ölkreidefarben, um ihre Ideen auf Leinwand, Malkarton oder
anderen geeigneten Maluntergründen zu verwirklichen. Seit
geraumer Zeit "beackert" das kreative Multitalent noch ein weiteres
künstlerisches Betätigungsfeld, nämlich das
Modellieren von Pappmache-Figuren. Bevor jedoch mit der
eigentlichen künstlerischen Tätigkeit begonnen werden
kann, ist zunächst Ehemann Peter, ebenfalls VdK-Mitglied,
gefragt, denn er muss erst aus Holzleisten und Drahtgeflecht ein
entsprechendes Untergerüst erstellen. Erst nach
endgültiger Formgebung durch die Künstlerin, kann der
Pappmache-Brei lagenweise aufgetragen und der Figur das
gewünschte Aussehen gegeben werden Mittlerweile entstanden so
jede Menge Märchenfiguren wie der gestiefelte Kater, aber auch
Pittiplatsch, Schnatterinchen, das Sandmännchen sowie die vier
lustigen Schneemänner. Diese wurden von Gertraud Bauschke in
liebevoller Kleinarbeit zum Leben erweckt. Bis zum Osterfest soll
eine komplette Pappmachè-Osterhasenfamilie in der ehemaligen
Waschküche des Anwesens in der das Licht der Welt
erblicken.
Wie von der Hobbykünstlerin zu erfahren war, hat sie für
den in einer Woche fertiggestellten großen Schneemann jede
Menge große Eierkartons (30x30 cm) verarbeitet. Während
lediglich der Schal und der Besen nicht aus Pappmache bestehen,
sind die drei kleinen Wichte vollkommen aus diesem Material.
Üblicherweise wird Pappmache aus Tapetenkleister,
Zeitungspapier und Wasser selbst hergestellt oder im Handel auch
fertig erworben. Die Donndorfer Künstlerin verwendet fast
ausschließlich Eierkartons aus Pappe jeglicher
Größe, die zuerst in kleine Schnipsel zerrissen werden
müssen. Da dies aber äußerst zeitaufwendig ist,
besorgt sie sich noch zusätzlich fertige Pappmachemasse in
Bastelgeschäften. Als Formgeber werden Blumentöpfe,
Flaschen, aufgeblasene Luftballons und vieles mehr verwendet.
Als freundlicher Eierkartonlieferant betätigt sich die
Bäckerei Hans Geißler aus Bottendorf, aber auch Freunde
und Bekannte bringen meist die Eierkartons in kleineren
Ausführungen vorbei und freuen sich dann über die
wirklich sehenswerten Gebilde, die Gertraud Bauschke jetzt daraus
geschaffen hat.
Unser langjähriges Mitglied, Frau Else Gänsler, befindet sich seit Sommer des Jahres in Altenheim in Hohlstedt, da an ihrer Wohnung in Bottendorf aufwändige Umbauarbeiten erfolgen. Natürlich freut man sich da, wenn man hin und wieder etwas aus der

Heimat hört und somit war auch die Freude groß, als sich Mitglieder unseres Ortsvorstandes bei ihr zu Besuch anmeldeten. Vorsitzender Hans Ulrich Ruppe, Kassenführerin Margot Schüchner und Frauenvertreterin Hedda Espenhahn machten nach der Teilnahme an einer Schulung in Nordhausen einen Abstecher nach Hohlstedt. Sie überbrachten die Grüße der anderen Mitglieder unseres Ortsverbandes, wussten Neues aus der Heimat zu berichten. Darüber hat sich Frau Gänsler natürlich sehr gefreut. Sie fühlt sich im Heim wohl und erzählte, dass sie hier gut versorgt wird. Aber natürlich freut sich die 81-Jährige darauf, dass sie nach Abschluss der Arbeiten im nächsten Jahr wieder nach Hause kann, wie sie versicherte Sie hat sich übrigens sehr gefreut, als wir sie besuchten und sie denkt, dass sie vielleicht im nächsten Jahr wieder nach Hause nach Bottendorf in ihre Wohnung zurück kann, wo z. Z. Umbauarbeiten durchgeführt werden. Wir vergessen Frau Gänsler nicht. Wie heist es so schön in unserem Leitbild: "Wir lassen keinen allein! Für uns ist jeder wichtig!" Deshalb machen wir auch solche Hausbesuche.

Viele unserer VdK-Mitglieder sind nicht nur in unserem Verband,
sondern auch in anderen Bereichen ehrenamtlich tätig, sei es
in anderen Verbänden, Gewerkschaften, Parteien oder in
kommunalen Volksvertretungen. Besonders letzteres Ehrenamt bietet
vielfältige Anknüpfungspunkte für die Umsetzung der
von unserem Sozialverband abgesteckten Ziele und
Aufgabenstellungen.
Aus unserem Ortsverband erhielten zwei Mitglieder zur Kommunalwahl
am 7. Juni das Mandat, im Wieheschen Stadtparlament weiterhin
Verantwortung zu tragen Rudolf Eube (linkes Foto) und Delev Braasch
(rechtes Foto), beide CDU.
Detlev Braasch (70) hat langjährige Erfahrung
in der Kommunalpolitik, im Stadtrat Wiehe, im Kreistag des
Kyffhäuserkreises, aber auch als Abgeordneter des Landtages
Thüringens. Als Landtagsabgeordneter war er auch ein wichtiger
Ansprechpartner für den VdK-Kreisverband. So gehörte
Detlev Braasch zu jenen Landtagsabgeordneten, die sich damals
besonders für die Einführung der Sonderparkgenehmigung
für Menschen mit Behinderungen, die nicht das Merkzeichen
"Außergewöhnlich Gehbehindert" (aG) besitzen, in
Thüringen einsetzten. So kam er vielen Einladungen des
VdK-Kreisverbandes nach und legte offen seinen Standpunkt dar, auch
wenn er nicht immer mit den Erwartungen im Verband
übereinstimmte. Im Mai 1999 nahm der dann selbst die
Mitgliedskarte unseres Verbandes entgegen. So hat er auch heute
noch ein gutes Verhältnis zu den Mitgliedern seines
Ortsverbandes.
Der ebenfalls langjährige ehemalige ehrenamtliche Beigeordnete
lehnte bei der Konstituierung des neu gewählten Stadtrates die
Wiederwahl in diese Funktion aus Altersgründen ab und schlug
seinen Fraktionskollegen Rudolf Eube vor. Er wird jedoch die
Fraktion der CDU weiter führen.
Rudolf Eube (57), ist auch kein Neuling in Wiehes
Stadtrat und hat sich besonders als Behindertenbeauftragter einen
guten Namen gemacht. Selbst gehbehindert kennt er die Barrieren im
täglichen Leben. Seit 2001 gehört der dem Sozialverband
VdK und inzwischen auch dem Vorstand des Ortsverbandes
Donndorf-Wiehe-Bottendorf an. Außerdem ist er Vorsitzender
des Schützenvereins in Langenroda, seinem Heimatort. Er ist
also bereits stark gesellschaftliche engagiert und erhielt von den
Stadträten das Vertrauen als ehrenamtlicher Beigeordneter zu
fungieren. Sein Vorgänger Detlev Braasch überreichte ihm
dann sogleich den Rathausschlüssel.
Der Ortsverband des VdK hat somit weiter zwei starke Vertreter im
Stadtrat, die die sozialen Belange sowie Probleme der
Barrierefreiheit bestimmt nicht aus den Augen verlieren werden.
(2009)
"Margot Schüchner ist die gute Seele des Ortsverbandes" ist dieses Porträt mit Recht überschrieben und kann man mit ruhigem Gewissen feststellen. Und das bestätigte sich erneut ganz besonders seit der Vorsitzende Hans Ulrich Ruppe durch eine schlimme Krankheit für längere Zeit ausfiel. Sie erwies sich bereits zuvor, aber nun ganz besonders, nicht nur als Schatzmeisterin, sondern zugleich auch die

rechte Hand und würdige Vertretung des Vorsitzenden. Die
inzwischen fast 60-Jährige ist zwar "erst" seit Juni 1998
Mitglied im Sozialverband VdK und zählt somit in jeder
Hinsicht zur jüngeren Generation, bestimmt mit ihrem
Engagement jedoch ganz wesentlich das Geschehen im Ortsverband und
seit 2004 auch als Schriftführerin im Kreisverband mit. Sie
erfüllt diese Aufgabe nicht nur gewissenhaft, sondern hat mit
ihrem umsichtigen Einsatz auch guten Anteil an der erfolgreichen
Arbeit des Kreisvorstandes.
Doch zurück zum Ortsverband mit dem langen Namen
Donndorf-Wiehe-Bottendorf", der zugleich Ausdruck dafür ist,
dass seine Mitglieder aus verschiedenen Orten der Region kommen. Es
ist gar nicht so einfach, sie zu erreichen, mit ihnen Kontakt zu
halten und zu gewährleisten, dass sie an den
Verbandsnachmittagen und anderen Veranstaltungen auch teilnehmen
können. Da ist Frau Schüchners Umsicht gefragt, ob bei
der Vorbereitung der Verbandsnachmittage oder Fahrten. Da gilt es
für Referenten zu sorgen oder die günstigste Route
für den Ausflug des Ortsverbandes zu ermitteln. Es ist die
jährliche Listensammlung des VdK vorzubereiten. Das und vieles
andere behält sie im Auge, da arbeitet sie dem Vorsitzenden
zu. An der Stelle höre ich sie regelrecht protestieren: Da
packen aber auch die anderen Vorstandsmitglieder tüchtig zu.
Natürlich stimmt das, doch gerade während der
Vorbereitung des 15-jährigen Jubiläums des Ortsverbandes,
der am 6. Mai 2008 (etwas verspätet) sein 15-jähriges
Bestehen feierte, liefen bei ihr die Fäden zusammen. Da gab es
aber auch Absprachen mit der Stadtverwaltung, den
Bürgermeistern der dazugehörigen Orte, Sponsoren,
Helfern, Kreisvorstand und, und, und… Verbunden mit den
Jubiläumsfeierlichkeiten war auch die Antragstellung, Begehung
und alles Drumherum zur Auszeichnung der Kupferhütte und der
Festhalle mit der Plakette "barrierefrei erbaut" durch den
Landesverband Hessen Thüringen des VdK, eine hohe Anerkennung
für die Kommune, für die sie sich ebenfalls engagiert
eingesetzt hat. Zum Jubiläum wurde auch ein Rückblick auf
die 15jährige Geschichte des Ortsverbandes vorbereitet und
dabei wohl die ganze Familie eingespannt. Für ihren Mann,
selbst gesellschaftlich aktiv, waren das wohl angespannte Tage.
Dazu muss man wissen, dass sie mit Leib und Seele Oma ist und sich
über jede Stunde freut, die sie mit den Kindern und Enkeln
zusammen ist und natürlich sich auch um die Enkel
kümmert, wenn Not an Mann bzw. Frau ist.
Zur Jubiläumsfeier des Ortsverbandes am 6. Mai 2008 wurde sie
für dieses Engagement durch den stellvertretenden Vorsitzenden
des Landesverbandes Hessen-Thüringen, Dr. Claus Dieter Junker,
mit der Ehrenplakette des Landesverbandes in Bronze
ausgezeichnet.
(2009)
Hans Dittmann aus Wiehe gehört zu den Mitgliedern des Sozialverbandes VdK, welche den Grundstock im einstigen Kreis Artern bildeten. Er gehört dem Verband seit Januar 1991 an. Als sein Ortsverband am 17. März 1993 im Bürgerhaus in Donndorf gegründet wurde, war er also schon dabei. Im Ortsvorstand gehört er wohl zu den "Dienstältesten" Immerhin hat er bereits mit dem ersten Vorsitzenden des Ortsverbandes, dem leider bereits 1997 verstorbenen

Hermann Kirschmann zusammen gearbeitet und den Ortsverband
aufgebaut. Inzwischen ist er die dritte Wahlperiode Stellvertreter
des Ortsverbandvorsitzenden.
In seinem Wirkungsfeld, dem die Orte Wiehe, Donndorf und Bottendorf
sowie die Ortsteile Kleinroda, Langenroda und Hechendorf
umfassenden Ortsverband, mit um die 70 Mitgliedern fühlt er
sich natürlich besonders für die Stadt Wiehe
verantwortlich. Die Mitglieder des Vorstandes wissen sein
Engagement zu schätzen. Er setzt sich besonders für die
Belange und Sorgen der Mitglieder der Stadt Wiehe ein, wo er auch
regelmäßig die kranken und bettlägerigen Mitglieder
aufsucht. Darüber hinaus beteiligt sich Hans Dittmann auch bei
der Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und anderer
Verbandshöhepunkte. Der Vorstand kann sich jederzeit auf ihn
verlassen und das ist wichtig, bei der Struktur des Ortsverbandes.
Der "Stadtpark" Wiehe war im Jahr 2009 Veransaltungsort für
das Forum im Rahmen der Gesellschafterinitiative und Hans Dittmann
freute sich, dass untere Etage mit Saal und Gastraum der neu
gestalteten Einrichtung behindertengerecht ist, also die Forderung
des Verbandes nach Abbau von Barrieren auch in seinem
Verantwortungsbereich Wiehe mehr und mehr Gehör findet.
Die Mitglieder schätzen an ihm besonders seine Ruhe und
Sachlichkeit in den Gesprächen und bei der Lösung der
Probleme. Unterstützung hat Hans Dittmann bei seiner Ehefrau
Hiltraut. Sie gehört dem Verband seit 1999 an und ist als
Revisorin tätig. So besuchen sie nicht nur gemeinsam die
Veranstaltungen, sondern bereden zu Hause auch anstehende Probleme.
Dabei hat Hans keine Angst, dass seine Hiltraut bei der Revision
auf Ungereimtheiten stößt, schließlich herrscht im
Ortsverband eine offene und ehrliche Atmosphäre. Das ist ihm
wichtig.
Für dieses ehrenamtliche Engagement wurde Hans Dittmann
anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Ortsverbandes am
6. Mai 2008 mit der Ehrenplakette des VdK-Landesverbandes
Hessen-Thüringen in Silber geehrt. Herzlichen
Glückwunsch!
(2009)
Mit einem Paukenschlag beging der Ortsverband Donndorf-Wiehe-Bottendorf des Sozialverbandes VdK am 6. Mai in der Kupferhütte Bottendorf sein 15-jähriges Bestehen. Es war zwar ein bisschen verspätet, denn der Chronist hatte den 17. März 1993 im Bürgerhaus in Donndorf mit 28 Mitgliedern als den Gründungstermin festgehalten. Doch was macht das, wenn man dann

zur Jubelfeier mit solchen Höhepunkten aufwarten kann, wie
der Auszeichnung von zwei öffentlichen Einrichtungen mit der
begehrten Plakette "barrierefrei erbaut" des VdK-Landesverbandes
Hessen-Thüringen oder der Übergabe eines Laptops und
Beamers durch die Landtagsabgeordnete Gudrun Holbe an den
Kreisverband. Das spricht doch für eine gute Arbeit und
ausgezeichnetes Ansehen des Ortsverbandes.
Hans-Ulrich Ruppe, 73 Jahre, mit Leib und Seele Kleinrodaer, war
bei der Gründung noch nicht dabei. Er wurde "erst" im November
1994 Mitglied. Er war zuvor Jahrzehnte Traktorist in der LPG
Donndorf und bewirtschaftete nebenbei noch einen kleinen
landwirtschaftlichen Hof. Man kannte ihn als einen kräftigen
gesunden Mann, der zufassen konnte. Und doch hatte wohl seine
Arbeit ihm mehr zugesetzt als er wahrhaben wollte. Auf Grund eines
Hüftgelenkleidens wurde er 1991 "Invalidenrentner", wie man so
sagte. Sein Verdacht, dass sein Leiden mit seinem Beruf zu tun
hatte, war wohl nicht von der Hand zu weisen. Darum wurde er im
November 1994 Mitglied des Sozialverbandes VdK und suchte hier
sozialrechtliche Unterstützung. Der Sozialverband VdK, damals
vor allem die Beraterin in der Arterner Geschäftsstelle Ruth
Schmidt, setzte sich für ihn ein. Weil er das wusste,
ließ er sich auch nicht lange bitten, als es darum ging 1998
die Nachfolge des verstorbenen Vorsitzenden Herrmann Kirschmann
anzutreten. Seine Lebenspartnerin Brigitte Münzenberg
unterstützte ihn dabei. Sie ist selbst aktiv im Ortsverband
tätig.
Der Ortsverband Donndorf-Wiehe-Bottendorf erstreckt sich ja
über einen recht großen Einzugsraum. Doch das
ändert nichts am Zusammengehörigkeitsgefühl. Die
Veranstaltungen sind in der Regel gut besucht, finden mal in Wiehe,
Bottendorf, Donndorf oder auch Langenroda statt. Die An- und
Heimfahrt wird immer gesichert. Darüber hinaus hat man
gemeinsam viele schöne Fahrten unternommen.
Hans-Ulrich Ruppe musste sich bereits durch sein Hüftleiden
mehreren Operationen unterziehen. Schließlich kämpfte er
auch noch mutig gegen ein Krebsleiden an. Es ist nicht einfach.
Doch er verliert seine Zuversicht nicht. Er weiß seine
Lebenspartnerin und auch seine Freunde vom Ortsverband an seiner
Seite. Er ist nicht allein und wird es schaffen.
Zur Festveranstaltung anlässlich des 15-jährigen
Bestehens des Ortsverbandes zeichnete ihn am 6. Mai 2008 der
stellvertretende Landesvorsitzende unseres Verbandes, Dr. Claus
Dieter Junker, für sein Engagement im Sozialverband des VdK
die Ehrenplakette des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen in
Gold aus.
(2009)