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So sind wir

Auf dieser Seite wollen wir Ihnen nicht nur die schon auf der Seite "Ausgezeichnet" unserer Homepage aufgeführten und mit der VdK-Ehrennadel oder –plakette geehrten Mitglieder unseres Ortsverbandes etwas ausführlicher vorstellen, sondern Sie auch mit Mitgliedern bekannt machen, deren ehrenamtliche Tätigkeit von anderen Vereinen und Institutionen geschätzt wird, die ein Jubiläum feiern können, einem interessanten Hobbys nachgehen oder sie einfach nur bei ihrer Arbeit zeigen.

Herzliche Glückwünsche zum 80. Geburtstag- Inge Hartwig

Jung sind alle die noch lachen, leben, lieben, weitermachen. "Alter" fängt mit Hundert an!
-Unbekannt-

© B.Reiber

Bernd Reiber überbrachte die Glückwünsche des VdK Nordthüringens.

© privat

Herzliche Glückwünsche!

Diese liebevolle Anzeige widmeten die Kinder und Enkelkinder Evelyn Getschmann zu ihrem 80. Geburtstag am 14. Februar 2014. Sie charakterisierten damit zugleich ihre Mutter und Oma richtig!
Wir können das als VdK-Familie auch nicht besser und hoffen, dass sie es uns nicht übel nehmen, dass wir uns als VdK-Familie ihrer Idee bedienen.
Wir sagen so "unserer Evelyn" ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz, für ihre Lebensfreude. Sie gehört über 15 Jahre unserem Verband und einen Großteil der Zeit unserem Ortsvorstand an. Sie hat damit einen guten Anteil an dem Wachsen und Gedeihen des VdK in und um Reinsdorf. Wir drücken die Daumen, dass das noch viele Jahre so bleibt und wünschen ihr alles Gute, vor allem Gesundheit!
Dein VdK-Ortsverband Reinsdorf

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Oma Lore bäckt liebend gern Plätzchen -
Das Regional-Journal über Hobbies unseres Mitglieds Lore Kützing

Oma Lore in ihrem Element.© Rj/ap

Wenn Oma Lore, wie sie lebevoll genannt wird, Plätzchen bäckt, ist sie in ihrem Element. Nebenbei lauscht sie der Musik aus dem Radio, da kann sie so richtig entspannen und sich voll und ganz ihrer Backkunst widmen. "14 Plätzchensorgen backe ich immer. Ich probiere aber jedes Jahr noch was anderes aus", gesteht Lore Kützing. "Am liebsten backe ich nach alten Rezepten meiner Mutter. Sie hat nämlich auch schon gern gebacken?, ergänzt die 76-jährige Reinsdorferin während sie den Teig knetet. "Besonders beliebt sind Sand- und Butterplätzchen, Kokosmakronen, Deckelplätzchen, Vanillekipferl, Mandelstangen und Hefetaschen mit Marmelade gefüllt. Die essen alle am liebsten", verriet Oma Lore. Auch die Verwandten in Bayern wissen ihre Plätzchen zu schätzen. "Wir fahren immer zu Weihnachten hin und bringen Plätzchen mit, da freuen sie sich", gab die Thüringerin zu verstehen.
Ihre Leidenschaft zum Backen, die sie bereits als Jugendliche entdeckt hat, vererbte sie weiter, denn ihre Tochter bäckt gern und auch ihr Sohn fragt immer mal wieder nach einem Rezept.
Ich backe zu vielen Anlässen, sei es zum Geburtstag, Jugendweihe, Hochzeit, auch für Verwandte, Freunde und Bekannte. Es sind nicht nur Plätzchen, sondern auch Kuchen, Torten und Stollen", gesteht die Seniorin, die sich zudem noch um ihren Garten kümmert und im Winter gern Handarbeiten macht. Dass sie mittlerweile ein bischen kürzer treten muss, liegt auf der Hand, den sie ist ja keine "18" mehr. Trotzdem geht sie noch immer jede Woche zum Sport, damit sie nicht steif wird. Auch der Frauennachmittag, den sie von der Kirche aus besucht und ihr Mitwirken im VdK, dem auch ihr Mann angehört, möchte sie nicht missen. "Wenn wir unsere Weihnachtsfeier machen, kommt immer die Frage, ob ich Plätzchen mitbringe. Das mache ich gern," so unsere Lore Kützing.
RJ/ap

Herzliche Glückwünsche für Ruth Schmidt

© VdK-Archiv

Am 22. Oktober 2013 war bereits am frühen Morgen in der Reinsdorfer Hauptstraße Betrieb und klingelte das Telefon ununterbrochen. Viele Freunde und Bekannte, vor allem Mitglieder unseres Sozialverbandes kamen, um Ruth Schmidt herzliche Glückwünsche zu ihrem 65. Geburtstag zu überbringen.
Ruth Schmidt gehört dem Verband seit 1991 an und war viele Jahre als Kreisgeschäftsführerin am Aufbau unseres Kreisverbandes wesentlich beteiligt. Heute ist sie Kassenführerin im Ortsverband Reinsdorf tätig und engagiert sich darüber hinaus organisatorisch. Viele Mitglieder unseres Kreisverbandes, ob in Sondershausen, Nordhausen, Roßleben und vielen anderen Ortsverbänden kennt sie persönlich und alles sprechen voller Achtung von ihrem Engagement.
Wir wünschen ihr weiterhin viel Gesundheit und dass sie sich noch lange in unserer VdK-Familie wohl fühlt.Sparen uns weitere Worte, sind diese doch nicht ihr Fall und darüber hinaus kann man das alles bereits auf dieser Seite unter "Ruth Schmidts Herz schlägt für den VdK" nachlesen.

Der Verband erhält sie jung

Unsere Vorsitzende Inge Hartwig konnte in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag begehen und dabei natürlich viele herzliche Glückwünsche entgegen nehmen.
Sie gehört damit neben Käte Preuße (Bendeleben) und Hans-Ulrich Ruppe (Donndorf-Wiehe-Bottendorf) zu den ältesten Ortsverbandsvorsitzenden in unserem Kreisverband.

Portrait von Inge Hartwig

Der Ortsverband Reinsdorf ist wiederum einer der ältesten Ortsverbände, geht sein Gründungsdatum doch auf den 24. Oktober 1991 zurück. Dem Ortsverband gehört der Gründer des Sozialverbandes VdK im einstigen Kreis Artern, Martin Begrich an. Allein das verpflichtet. Dieser Verpflichtung ist man bei allen Höhen und Tiefen wohl auch immer nachgekommen. Der Ortsverband Reinsdorf ist seit Jahren als eine verschworene Gemeinschaft bekannt.
Inge Hartwig gehört dem Verband seit März 1998 als Mitglied an. Als ihre Vorgängerin als Vorsitzende 2003 wegen Wohnungswechsel ihr Amt aufgeben musste, ließ sich Inge Hartwig nicht lange bitten und übernahm das Ehrenamt. Inzwischen ist sie zum dritten Mal in ihrem Amt bestätigt. Die Reinsdorfer lieben Geselligkeit und da liegen sie Mit Inge Hartwig richtig. Auch wenn sich mit höherem Alter hin und wieder gesundheitliche Schwächen bemerkbar machen, hat sie nichts von ihrer Lebenslust verloren. Bei den Verbandsnachmittagen geht es meist recht lebendig und lustig zu, wird gesungen und gelacht und Inge Hartwig hat stets ein paar Späße parat. Gern werden Fahrten unternommen und wird gefeiert. Das kann man auch dem Arbeitsplan ablesen. Aber gern wird auch gebastelt, so ist Viola Härtel zweimal im Jahr mit ihren Tipps für die Gestaltung von Raumschmuck im Ortsverband zu Gast.
Natürlich funktioniert das nur, weil sie sich auf ihren Vorstand verlassen kann, alles erfahrene und lebenslustige Ehrenamtler wie Evelin Getschmann, Ruth Schmidt, Ingelore Friedlich, Arno Göhring und Erich Rautenberg.

Inge Hartwig und Bernd Reiber bei der Überreichung eines Blumenstraußes nebeneinander stehend

Bereits in den frühen Morgenstunden ihres Ehrentages gratulierte der Kreisvorsitzende Bernd Reiber der Jubilarin zum 75. Geburtstag und sagte ihr herzlichen Dank für ihre ehrenamtliche Arbeit.

Die im Bildtext genannten Personen nebeneinander stehend, Frau Hartwig mit einem Blumenstrauß in Händen

Natürlich ließen es sich Inge Hartwigs engsten Mitstreiter vom VdK-Vorstand auch nicht nehmen, gleich am Vormittag zu gratulieren und Dank zu sagen. Im Bild von links: Ruth Schmidt, die Jubilarin Inge Hartwig, Ingelore Friedrich und Evelin Getschmann. (2010) Fotos (2) Bernd Reiber

Steffen Küttner mit vielseitigem Engagement

Seit 1. Januar 2010 gehören Steffen Küttner und seine Gattin Dörthe unserem Ortsverband Reinsdorf an. Sie wechselten aus persönlichen Gründen den Ortsverband. Damit stärken zwei erfahrene Verbandsmitglieder unseren Ortsverband.

Portrait von Steffen Küttner

Steffen Küttner gehört nicht nur zu den Gründern des Ortsverbandes Artern am 14. Dezember 1991, sondern war dessen erster Vorsitzender. Mit damals 29 Jahren gehörte er wohl auch nicht nur zu den recht jungen Ortsvorsitzenden, sondern Verbandsfunktionären in Thüringen überhaupt. Auch sein Vorstand hatte ein für damalige Zeit wohl recht junges Durchschnittsalter. Das lag vor allem daran, dass in Artern vor allem Menschen mit Behinderungen und nicht wie sonst üblich, Kriegsbeschädigte das Ruder bei der Gründung des Verbandes übernahmen, ohne dass dabei die Interessen der Kriegsopfer ins Hintertreffen gerieten. Das war sicherlich ein Vorteil, der sich bis in die heutigen Tage auszahlt.
Der Arterner Ortsverband erfüllte aber auch die damit verbundenen Erwartungen und ging bei vielen Aktionen im Kreisverband voran. Steffen Küttner wurde kurz nach seiner Wahl zum Ortsvorsitzenden in den Kreisvorstand kooptiert und gehört ihm seit dem ununterbrochen an. Neben dem Kreisvorsitzenden ist er wohl heute "dienstältestes" Kreisvorstandsmitglied. Im Jahr 2000 wurde dann Ina Römer als Vorsitzende des Ortsverbandes gewählt und Steffen trat in die zweite Reihe als Stellvertreter.
Steffen Küttners Hobby ist, sich als Diskjockey zu betätigen. So war der Umgang mit der Technik bald nicht nur im Orts- sondern auch Kreisverband eine Aufgabe, die man ihm bereits stillschweigend zuordnete, ob Lautsprechertechnik für größere Versammlungen oder gar die Beschallung der Sommerfeste. Steffen Küttner war dabei, als sich die Interessengemeinschaft "Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte" in Artern bildete, er war unzählige Male an den Infoständen des Orts- und Kreisverbandes anzutreffen. Oftmals sieht man ihn zu Veranstaltungen mit Fotoapparat oder jetzt auch Videokamera. So unterstützt er die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes mit Bildern für Presse, Internet und Chronik. Sicherlich wird das künftig auch unserem Ortsverband zugute kommen. Im Auftrage des Kreisverbandes unterstützt er gerade dabei umliegende Ortsverbände und gehört im Ortsverband Oldisleben schon fast dazu.
Steffen Küttner war dabei als der Bezirksverband Thüringen Nord gegründet wurde und gehört dessen Vorstand ebenfalls seit der Gründung an. Seit dem Bezirksverbandstag 2008 ist er Juniorenvertreter des Bezirksverbandes.
Steffen und seine Frau Dörthe sind beide seit Jahren Erwerbsunfähigkeitsrentner. Zu ihrer kleinen Rente verdienen sie sich mit dem Austragen der Thüringer Allgemeine ein paar Euro dazu. Das heißt täglich früh aus den Betten. Zuverlässigkeit ist hier wie im Ehrenamt gefragt.
Aus dem Vorstand des Ortsverbandes schied er mit Ablauf der Wahlperiode am 15. März 2008 aus. Man sagte ihm ein herzliches Dankeschön mit der Ehrenplakette des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen in Bronze.
(2010)

Ruth Schmidts Herz schlägt für den VdK

Es gibt wohl kaum jemand in unserem Kreisverband, der so viele Mitglieder persönlich mit Namen und vor allem mit ihren Problemen kennt wie Ruth Schmidt. Das ist wohl auch nicht verwunderlich. Sie hat noch bevor es die Kreisgeschäftsstelle in Artern gab bei unserem Sozialverband hauptberuflich die Arbeit aufgenommen, erst über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und dann fest angestellt als Kreisgeschäftsführerin.

Portrait von Ruth Schmidt

Sie hatte ganz wesentlichen Anteil am Aufbau des Kreisverbandes Artern, dessen Fusion mit dem Kreisverband Sondershausen, dem Aufbau der eigenständigen im nunmehrigen Kyffhäuserkreis, dem Zusammenschluss mit dem Kreisverband Nordhausen und der Belebung der Ortsverbände in diesem Bereich. Sie beschäftigte sich bereits Anfang der 90er Jahre mit Fragen der Barrierefreiheit und legte damit den Grundstein für den guten Ruf des Kreisverbandes auf diesem Gebiet. Ihr wichtigstes Engagement galt aber den sozialrechtlichen Problemen der Mitglieder und vieler anderer Bürger, die sich vertrauensvoll an unseren Sozialverband wandten. Da waren zu Beginn vor allem die Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen, welche Hilfe brauchten, ihre nunmehr nach dem Bundesversorgungsgesetz ihnen zustehende Rente bzw. Ausgleichszahlungen durchzusetzen. Da war es nicht immer einfach nach den vielen Jahren seit Kriegsende die erforderlichen Dokumente zu beschaffen. Da ging es um Prothesen, Kuren und vieles andere. Aber auch viele Sachen im Bereich der Behindertenhilfe waren neu geregelt. Von der Antragsstellung über Widersprüche bis zu Klagen gingen viele ganz persönliche Probleme Betroffener über ihren Tisch. Oftmals ging es aber auch um Rat in Dingen, die eigentlich nicht in ihrem Aufgabenbereich lagen. Von aufgeschwatzten Abos über unnötige Versicherungen bis zum Ärger mit der GEZ. Sie schickte niemand weg und wusste meist einen Rat. Niemand redet davon, dass sie über Jahre auch in Sömmerda und Nordhausen ausgeholfen, die Sprechstunden übernommen und den Ehrenamtlern Hilfe gegeben hat.
"Ganz nebenbei" galt es aber auch im eigenen stetig wachsenden Kreisverband verbandsinterne Probleme zu lösen, denn die Ehrenamtler, die voran gingen im Kreisvorstand oder den Ortsverbänden hatten ja auch noch keine Erfahrung und eine Ehrenamtsakademie wie heute im verbandseigenen Ferienheim in Nidda-Bad Salzhausen hatte der VdK Thüringen ja noch nicht. Da war schon die nächste Fusion, die die Kreisgeschäftsführer und damit auch Ruth Schmidt forderte, die Bildung des Landesverband Hessen-Thüringen.
Das alles könnte Seiten füllen. Als der Kreisvorsitzende am 10. Oktober 2006 zum 15-jährigen Betriebsjubiläum gratulierte, geschah das in einer kleinen Pause am Sprechtag in der Geschäftsstelle bei einer Tasse Kaffee.
Waren es Anfangs etwa 250 Mitglieder, wuchs die Zahl nach der Fusion mit Nordhausen auf über 1000 Mitglieder, die ihren Rat und ihre Hilfe suchten.
Zum Sommerfest 2007 wurde Ruth Schmidt offiziell herzlich aus dem Hauptamt durch die Geschäftsführerin Thüringen Dorothea Reuß, den Kreisvorstand und alle Ortsverbände verabschiedet. Aus gesundheitlichen Gründen hatte sie der ihr so lieb gewordenen Aufgabe leben wohl gesagt. Aber längst hatte sie im Ehrenamt die Aufgabe des Kassenführers in ihrem Ortsverband Reinsdorf übernommen. Dass sie die gewissenhaft im Interesse der Mitglieder ausführt, versteht sich von selbst und genauso, dass sie sich darüber hinaus im Ortsverband an der Seite der Vorsitzenden noch um viele andere Dinge kümmert. Ihre Erfahrungen aus der Beratung der Mitglieder im Sozialrecht bringt sie heute als ehrenamtliche Richterin am Sozialgericht in Gotha ein.
(2010)

Marianne Schmidt ist von Anfang an dabei

Im Oktober dieses Jahres feierte Marianne Schmidt aus Reinsdorf ihren 90. Geburtstag natürlich gab es da viele herzliche Glückwünsche.

Portrait von Marianne Schmidt

Marianne Schmidt gehört seit dem 1. Januar 1992 unserem Sozialverband VdK an und fühlt sich in unserem Verband wohl. Sie fehlte wohl in all den Jahren kaum zu einem Verbandsnachtmittag in Reinsdorf, nahm gern an den vielen Ausflügen des Ortsverbandes, den Sommerfesten und anderen Veranstaltungen des Kreisverbandes teil. Sie übte über Jahre die Funktion der Kassenführerin und der Schriftführerin aus. Sie schrieb Berichte über die Arbeit des Ortsverbandes für die Zeitungen und auch für das Internet. Aber sie half auch tüchtig mit, das Verbandsleben zu organisieren. Gern machte sie mit anderen Vorstandsmitgliedern Hausbesuche bei Mitgliedern, die Geburtstag hatten oder auch Krankenbesuche. Sie liebt selbst die Geselligkeit und trug dazu im Ortsverband auch gern bei.
Marianne Schmidt gehört zu jenen Mitgliedern, von denen man sagen kann, dass sie die Geschichte unseres Verbandes in Nordthüringen mitgeschrieben haben. Möge sie noch viele schöne Erlebnisse in unserer VdK-Familie aberauch mit ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln haben. (2009)

Evelin Getschmann – eine von uns!

Am Valentinstag - das ist doch bezeichnend, feierte Evelin Getschmann in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag.

Portrait von Evelin Gretschmann

Evelin Getschmann ist seit Juli 1998 Mitglied unseres Sozialverbandes VdK. Sie fühlt sich wohl in Gesellschaft, braucht Menschen um sich, ist gern gesellig und macht viele Späße. Da ist sie in unserer VdK-Familie in guter Gesellschaft. Kaum ein geselliger Verbandsnachmittag, in den sie sich nicht mit ihren Ideen und Späßen einbringt. Sicherlich hat das mit den Ausschlag gegeben, dass sie vor Jahren für den stv. Vorsitz ihres Ortsverbandes vorgeschlagen und gewählt wurde. Also engagiert sie sich mit den anderen Mitgliedern des Ortsvorstandes. "Einer muss es doch machen", meinte sie kürzlich. Und "Es wäre doch schade, wenn es die interessanten und schönen Nachmittag im VdK nicht mehr gäbe, die für manche unserer Mitglieder die einzige Abwechslung sind."
Sicherlich, Evelin Getschmann wäre auf diese Nachmittage nicht angewiesen. Sie gehört zu den sprichwörtlichen Rentnern, die niemals Zeit haben. Sie ist viel unterwegs, beteiligt sich an Ausflügen und Fahrten, fährt zu Konzerten und vielem anderen. "Man muss die Zeit nutzen, so lange man kann" und dazu gehört für sie auch das Leben im Sozialverband VdK, hier auch für andere da zu sein.
(2009)

Martin Begrich legte den Grundstein
Am 19. Juni 2006 mit Ehrenplakette in Silber ausgezeichnet

Der Sozialverband VdK hat sich in den über 15 Jahren seines Bestehens im Kyffhäuserkreis und darüber hinaus einen festen Platz erkämpft. Er ist zu einem wichtigen Interessenvertreter behinderter und älterer Menschen geworden. Derjenige, welcher ganz am Anfang dieser Erfolgsgeschichte stand, den Grundstein legte und die Weichen stellte im einstigen Kreis Artern, war Martin Begrich aus Reinsdorf. Für seine Verdienste beim Aufbau des VdK im Altkreis Artern wurde Martin Begrich zu seinem 60. Geburtstag, am 19. Juni 2006, mit der Ehrenplakette des Sozialverbandes VdK "Hessen-Thüringen" in Silber ausgezeichnet.

Portrait von Martin Begrich

Martin Begrich hatte in der Kyffhäuserhütte gelernt. Doch sein Traum war von Kindheit an Radrennfahrer zu werden. Sein Wunsch schien sich zu erfüllen und er gehörte zu den Hochleistungssportlern von Turbine Erfurt, machte sich einen Namen bis mit 21 Jahren der verhängnisvolle Tag kam, der sein Leben grundlegend veränderte. Ein Unfall zwang ihn für das weitere Leben in den Rollstuhl - Querschnittslähmung. Martin Begrich ließ sich nicht unterbekommen, sicherlich half ihm dabei sein durch den Sport anerzogener eiserne Wille.
Vielleicht war es das, was Mitarbeiter des Sozialamtes im August 1990 dazu bewegte, ihn VdK-Funktionären von Traunstein als Ansprechpartner für die Gründung des VdK im Kreis Artern zu empfehlen.
Martin Begrich bekennt noch heute, dass er nicht mit fliegenden Fahnen ja gesagt hat und seine Bedenken hatte. Doch am 1. Oktober 1990 organisierte er bereits mit den Leuten aus Traunstein eine Zusammenkunft für interessierte Menschen, vor allem behinderte Menschen und dabei wohl vorwiegend Kriegsbeschädigte. Dann ging wohl alles recht schnell. Jedenfalls wurde am 15. Februar 1991 bereits der Kreisverband Artern des VdK gegründet.
Wohl mehr als der Aufbau der Organisationsstrukturen beschäftigten Martin Begrich und seine Mitstreiter damals Probleme Kriegsbeschädigter und Hinterbliebener, aber auch Schwerbeschädigter, welche jetzt mit neuen Gesetzen konfrontiert wurden und sich vom VdK Aufklärung erhofften über Versorgungsleistungen und Renten, manche sogar die Auszahlung von Renten. Oftmals saß er damals bis in die tiefen Nachtstunden über Gesetzen und Anträgen. Vorerst spielte sich alles bei ihm zu Hause ab. Da war es dann bereits eine Erleichterung, als 1992 die Beratungsstelle im Haus der Hilfe Artern - mit einer ABM besetzt - eröffnet werden konnte.
Als 1994 der Zusammenschluss mit dem Kreisverband Sondershausen erfolgte, musste er passen. Er, damals noch berufstätig, war an den Grenzen seiner gesundheitlichen Möglichkeiten angekommen. Er gab den Vorsitz weiter. Doch die Weichen hatte er gestellt.
(2009)

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  1. Frau | © B.Reiber
  2. Glückwünsche zum Geburtstag | © privat
  3. Frau beim Backen | © Rj/ap
  4. Porträt Ruth Schmidt | © VdK-Archiv
  5. Portrait von Inge Hartwig
  6. Inge Hartwig und Bernd Reiber bei der Überreichung eines Blumenstraußes nebeneinander stehend
  7. Die im Bildtext genannten Personen nebeneinander stehend, Frau Hartwig mit einem Blumenstrauß in Händen
  8. Portrait von Steffen Küttner
  9. Portrait von Ruth Schmidt
  10. Portrait von Marianne Schmidt
  11. Portrait von Evelin Gretschmann
  12. Portrait von Martin Begrich

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