Sozialverband VdK - Kreisverband Nordthüringen
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So sind wir

Auf dieser Seite wollen wir Ihnen nicht nur die schon auf der Seite "Ausgezeichnet" unserer Homepage aufgeführten und mit der Vdk-Ehrennadel oder –plakette geehrten Mitglieder unseres Ortsverbandes etwas ausführlicher vorstellen, sondern Sie auch mit Mitgliedern bekannt machen, deren ehrenamtliche Tätigkeit von anderen Vereinen und Institutionen geschätzt wird, die ein Jubiläum feiern können, einem interessanten Hobbys nachgehen oder sie einfach nur bei ihrer Arbeit zeigen.

Sylvia Schmidt ist unser "Hans Dampf in allen Gassen"
Sylvia Schmidt reicht einer am Tisch sitzender Dame einen Teller mit Kuchen zu

Auch zum Frauenforum griff Sylvia Schmidt tüchtig zu und servierte u. a. den Kuchen

Am 20. Mai feierte Sylvia Schmidt ihren
50. Geburtstag und erhielt viele herzliche Glückwünsche von Verwandten, Bekannten und Freunden, allen voran die Mitglieder des VdK-Ortsverbandes. Sie ist seit 2003 Mitglied in unserem Sozialverband. Als Schwerbehinderte nutzte sie die sozialrechtliche Beratung und Hilfe unseres Verbandes. Mit ihrer offenen und lebendigen Art brachte sie sich aber auch schnell in den Ortsverband ein, wurde Frauenvertreterin im Ortsvorstand und ist auch sonst immer zu Stelle, wenn sie gebraucht wird.
Am 18. Mai war Ilfeld Gastgeber des Frauenforums des Bezirksverbandes. Da verstand es sich für Sylvia Schmidt von selbst, dass sie sich in die Vorbereitungen einbrachte und auch beim Forum tüchtig mit zugriff.
Wir sind sicher, dass Sylvia Schmidt gemeinsam mit ihrem Gatten Rolf ihren Platz in unserer VdK-Familie noch viele Jahre ausfüllen wird.

Unser Mitglied Kurt Neuwerth gehört zu den Ersten
Der Jubilar auf einem Stuhl im Freien sitzend, neben ihm stehend die Gratulantin Ingrid Müller

Im Jahr 2010 feierte unser langjähriges Mitglied Kurt Neuwerth seinen 85. Geburtstag. Das war für uns natürlich Anlass, ihn zu besuchen und die herzlichsten Glückwünsche samt eines Präsentes zu überbringen. Das war aber auch Anlass für einen kleinen Blick zurück.
Kurt Neuwerth gehört zu den Mitbegründern unseres Sozialverbandes in Ilfeld. Er ist seit Januar 1991 Mitglied. Er gehört zu den vielen Kriegsbeschädigten, die nach der Wende mit dem Versorgungsgesetz erstmal Anerkennung fanden. Beim VdK suchte er damals Rat und Hilfe bei den erforderlichen Antragstellungen. Er fand hier Kameraden mit gleichen Problemen und Interessen. So ließ er nicht nur sich helfen, sondern fasste selbst mit zu beim Aufbau unseres Sozialverbandes und gehörte so lange es seine Gesundheit zu ließ dem Ortsvorstand unseres Verbandes an.
Kurt Neuwerth freut sich über Besuch vom Sozialverband VdK. Weiß der doch, dass das Leitbild des Verbandes Realität ist und niemand vergessen wird. Er und unsere Vorsitzende Ingrid Müller hatten sich viel zu erzählen über die Arbeit im Verband von damals und heute. Ingrid Müller wünschte ihm und seiner Gattin Gertrud noch viele schöne gemeinsame Jahre.

Willy Hiller`s Herz schlägt für den VdK

Das Ehepaar Hiller in der Ilfelder Friedrich-Ebert-Straße ist fest mit unserem Sozialverband VdK verbunden.

Portrait von Willy Hiller

Willi feierte in diesem Jahr seinen seinem 70. Geburtstag und gehört so zu der älteren Generation unserer Mitglieder. Willy Hiller gehört zu den ersten Mitgliedern unseres Ortsverbandes. Seine Mitgliedkarte trägt das Datum des 1. Februar 1991. In all den Jahren hat sich eine enge Bindung zwischen ihm und unseren Sozialverband gebildet. Viele schöne gemeinsame Erlebnisse hat es in all den Jahren gegeben, die er und seine Gattin nicht missen möchten. Seine Gattin Bärbel ist ebenfalls Mitglied im Verband und beide gehören sie gegenwärtig dem Vorstand an, er als Stellvertreter der Vorsitzenden und sie als Beisitzerin. Sie bringen sich gern ein in den Verband.
Vorsitzende Ingrid Müller kann sich auf Willy und seine Gattin verlassen, sei es bei bestimmten organisatorischen Problemen, der Verteilung der VdK-Zeitung oder von Einladungen. Willy fasst zu, wenn er gebraucht wird und tut es gern, so weit es ihm seine Gesundheit gestattet. Gesundheit ist es vor allem, die wir als Ortsverband unserem Willy herzlich wünschen, damit er als aktives Mitglied mit seinen Erfahrungen und Elan unserer großen VdK-Familie! noch lange erhalten bleibt. (2009)

Frank Witting ist wieder im Gemeinderat
Portrait von Frank Witting

Viele unserer VdK-Mitglieder sind nicht nur in unserem Verband, sondern auch in anderen Bereichen ehrenamtlich tätig, sei es in anderen Verbänden, Gewerkschaften, Parteien oder in kommunalen Volksvertretungen. Besonders letzteres Ehrenamt bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für die Umsetzung der von unserem Sozialverband abgesteckten Ziele und Aufgabenstellungen.
Frank Witting (68) ist unseren Mitgliedern sicherlich vor allem durch sein Engagement für die Gleichstellung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sowie Beseitigung von Barrieren im öffentlichen Bereich bekannt. Am 7. Juni wählten ihn die Ilfelder auf der Liste der SPD wieder in den Gemeinderat. Selbst durch seine Behinderung an den Rollstuhlgebunden, machte er sich einen Namen als Behindertenbeauftragter des Kreises Nordhausen aber auch in seinem Wohnort Ilfeld. Auch in unserem Ortsverband ist das wohl sein Hauptthema. Frank Witting hat sich früher im Allgemeinen Behindertenverband engagiert und gehört seit 2003 unserem Sozialverband VdK an. Er ist bereits die 2. Wahlperiode Mitglied des Kreisvorstandes, qualifizierte sich an der Ehrenamtsakademie des Sozialverbandes VdK in Nidda-Bad Salzhausen zur VdK-Fachkraft Barrierefreiheit. Sicherlich gibt es auf diesem Gebiet auch in Ilfeld noch allerhand zu tun. Wir wünschen ihm als Gemeinderat dabei jedenfalls viel Erfolg!
(2009)

Ingrid Müller vertritt Nordthüringen im Landesverband
Am 24. April 2006 mit der Ehrenplakette in Bronze geehrt

Am 22. und 23. Juni 2007 fand in Neu-Isenburg der erste gemeinsame Landesverbandstag des Landesverbandes Hessen-Thüringen statt. Obwohl Ingrid Müller nicht das Glück hatte, dabei zu sein, wird ihr dieses Datum unvergesslich bleiben. Sie wurde vom Landesverbandstag als Vertreterin Nordthüringens in den Landesvorstand gewählt. Das hätte sie sich nicht gedacht, als sie im Sommer 1997 in unseren Sozialverband VdK Thüringen eintrat.

Portrait von Ingrid Müller

Gesundheitliche Probleme hatten ihr den Weg zu unserem Verband gewiesen und sie bekam Hilfe. Als 2000 dann im Heimatort Ilfeld Not am Mann oder besser Frau war, ließ sie sich auch nicht lange bitten und sprang ein. Sie sagte, nicht leichten Herzens, aber sie sagte "Ja", als darum ging den Vorsitz des Ortsvorstandes zu übernehmen. Heute hat sich der Ortsverband stabilisiert, entstand aus ihm heraus sogar ein weiterer inzwischen erfolgreich arbeitender Ortsverband im benachbarten Ellrich.
Ingrid Müller war am Anfang noch nicht dabei. Von jenen leben in Ilfeld nur noch wenige, wie Walter Kubach als Ehrenvorsitzender. Ingrid Müller gehört bereits zu einer neuen Generation im Verband. Sie war gerade drei Jahre, als der 2. Weltkrieg zu Ende gegangen war. Jene Generation, die damals aus dem Krieg kam oder ihre Männer betrauerte, welche im Krieg gefallen sind, war es die 1990/91 nach der Wende auch im Osten Deutschlands den VdK gründete, um mit über 40jähriger Verspätung ihre Ausgleichsansprüche für das erlittene Elend anzumelden und durchzusetzen.
Die Generation von Ingrid Müller und jünger, welche heute das Profil des Verbandes bestimmen, hat andere Probleme. Da geht es darum mit der hohen Arbeitslosigkeit und Hartz IV fertig zu werden, da sucht man Rat und Hilfe zum Schwerbehindertenrecht oder bei der Antragstellung zur Rente wegen Erwerbsminderung. Da gibt es viele Fragen und Unsicherheiten bei der Umgestaltung des Sozialstaates. Diese Fragen bewegen heute vorwiegend die etwa 80 Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Ilfeld, der inzwischen weniger Wert auf das Kürzel "VdK" als auf den charakteristischen Begriff "Sozialverband" legt.
Ingrid Müller hat inzwischen zusätzlich weitere ehrenamtliche Aufgaben übernommen im Kreis- und Bezirksverband und fühlt sich besonders den Problemen der Frauen zugetan. Zu verschiedenen Lehrgängen an der Ehrenamtsakademie des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen in Bad Salzhausen holte sie sich dazu das Rüstzeug. Sie nutzte aber bei den Schulungen und Beratungen immer die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen zu sammeln und stärkte so auch ihr Selbstbewusstsein. Aus der etwas unsicheren Vorsitzenden des Jahres 2001 ist heute eine selbstbewusst agierende Frau geworden, deren Engagement Anerkennung findet. Zum 15-jährigen Bestehen ihres Ortsverbandes konnte sie dafür aus den Händen des Kreisvorsitzenden Bernd Reiber die Ehrenplakette des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen entgegennehmen.
(2009)

Walter Kubach gehört zu den Gründern
Am 25. November 2005 mit der Ehrenplakette in Silber ausgezeichnet

Am 22. Oktober 1990 wurde der Sozialverband VdK im Kreis Nordhausen mit Hilfe von erfahrenen Verbandsmitgliedern aus Rheinland-Pfalz gegründet. Walter Kubach aus Ilfeld war einer von jenen, die sich von Anfang an mit einbrachten und schließlich am 30. Januar 1991 auch einen eigenständigen Ortsverband in Ilfeld gründeten, dessen erster Vorsitzender er war. Heute ist er Ehrenvorsitzender des Ortsverbandes Ilfeld.

Portrait von Walter Kubach

Wenn Walter Kubach von den ersten Wochen, Monaten und Jahren des VdK in Ilfeld und Kreis Nordhausen berichtet, kommt er sichtlich ins Schwärmen. Am Anfang waren sie sechs Interessenten in Ilfeld, zur Gründungsversammlung am 30. Januar 1991 trugen sich bereits 86 Mitglieder ein.
Die höchste Mitgliederzahl hatte man wohl im August 1992 mit 162 Mitgliedern.
Es waren fast ausschließlich Männer die Schlimmes im zweiten Weltkrieg erlebt und bleibenden Schäden erlitten hatten oder Frauen, deren Männer im Krieg gefallen waren. Mit der Wende hatten auch sie Anspruch auf einen Ausgleich durch eine Rente für Kriegsbeschädigte oder Hinterbliebene oder Leistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz. Darüber galt es aufzuklären, den Betroffenen bei den Antragsstellungen zu helfen. Nicht immer war es nach so vielen Jahren einfach, die erforderlichen Nachweise zu erbringen. Manche Ansprüche mussten letztlich auch vor dem Sozialgericht durchgesetzt werden. Dafür stand der VdK und das bedeutete viel Arbeit in den ersten Jahren für Walter Kubach und seine Mitstreiter.
Da wurden aufklärende Versammlungen und Sprechstunden organisiert sowie bei der Antragstellung mitgeholfen. Walter Kubach spricht von 135 Versorgungsanträgen, die im ersten Jahr mit Hilfe des VdK gestellt wurden.
Walter Kubach hat damit den Grundstein für den VdK-Ortsverband Ilfeld und damit dem Kreisverband Nordhausen gelegt. Letzterer hat sich im Jahr 2000 mit dem Kreisverband Kyffhäuser zum heutigen Kreisverband Nordthüringen zusammen geschlossen.
Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Walter Kubach zur Ehrenamtsgala "15 Jahre VdK Nordthüringen" des VdK-Kreisverbandes 2005 mit der Ehrenplakette des VdK-Landesverbandes Nordthüringen in Silber ausgezeichnet und er steht gern heutigen Vorstand, der heute ganz andere, wenn auch nicht einfachere Probleme wie Schwerbehinderung, Erwerbsminderungsrenten, Hartz IV zu bewältigen hat, mit Rat und Tat zur Seite.
(2009)