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Sozialverband VdK - Kreisverband Nordthüringen

Barrierefreiheit II
Selbstbestimmte Teilhabe und Barrierefreiheit sichern

Die Erfolge auf unserer Seite "Barrierefreiheit" sind Ergebnisse vieler Jahre fleißiger und zielgerichteter ehrenamtlicher Arbeit. Jeder kleiner Erfolg ist ein Mosaikstein dafür, dass unsere Gesellschaft für alle, ob jung oder alt, behindert oder nicht behindert angenehmer wird. Aktuelle Informationen zu diesem langen und beschwerlichen Weg, kleine Wegweiser, Initiativen und auch kleine Teilerfolge dazu lesen Sie auf dieser Seite. Wenn Sie Hinweise haben sollten, dann schreiben Sie uns unter: kv-nordthueringen@vdk.de . Hier finden Sie auch unsere Behindertenvertreter Menschen mit Behinderung sollen GEZ-Gebühren zahlen Es galt 60 Jahre: Die Befreiung von der Rundfunkgebühr ist ein Nachteilsausgleich für Menschen mit Behinderung. Damit wollen die Bundesländer jetzt brechen. Mit der Neuregelung der Rundfunkgebühren sollen auch Menschen mit Behinderung zur Kasse gebeten werden. Der Sozialverband VdK sieht darin eine Benachteiligung und hat sein Veto gegen die Pläne eingelegt. Lesen Sie mehr dazu mit einem Klick auf nebenstehendes VdK-Logo |  | 


 | VdK-Forderungen werden auf dem Kyffhäuser umgesetzt Natürlich ist der alte ehrwürdige Kyffhäuser mit seinem Denkmal das Wahrzeichen unseres Kyffhäuserkreises und darüber hinaus Ausflugsziel für Touristen aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Dass man unter diesen Umständen auch Menschen mit Behinderungen den Zugang ermöglichen, und nicht nur das, sondern den Besuch zu einem Erlebnis werden lassen muss, fordern wir als Sozialverband VdK bereits seit Jahren. Da gab es eine Reihe Veranstaltungen und Brief mit Forderungen. Wir schrieben Brief an die Landesregierung nach Erfurt, an Bundestagsabgeordnete, suchten Unterstützung beim Landesvorstand unseres Sozialverbandes und sogar bei der Europäischen Union. Wir "nervten" den Landrat Peter Hengstermann und wussten ihn zugleich als unseren besten Verbündeten.
 | | Bernd Reiber (1. von rechts) und Klaus Everhard (3. von rechts) als Vertreter unseres VdK-Kreisverbandes freuen sich darüber, dass es auf dem Kyffhäuser in punkto Behindertenfreundlichkeit vorwärts geht. Foto: kn | Am 20. März 2007 wurde die Rampe eingeweiht, die den Besuchern des Kyffhäusers im Rollstuhl Zugang zur Hochterrasse des Kyffhäuser-Denkmals ermöglichen.  | | Unser Kreisvorstandsmitglied Frank Witting (unser Foto rechts), seit Jahren an den Rollstuhl gefesselt probierte sie aus und freute sich, diesen Bereich nach vielen Jahren wieder zu erreichen. Am 2. Mai 2007 führten wir im Rahmen der "Aktion Grundgesetz" auf dem Kyffhäuser ein weiteres Forum zur Problematik Abbau von Barrieren mit Verantwortungsträgern durch. Wir erneuerten, die Forderung, den Wirtschaftsweg als Straße für Gehbehinderte auszubauen, ein Geländer an der großen Freitreppe zum Denkmal anzubringen, ein Behindertentoilette zu schaffen, um nur einiges zu nennen. Seit dieser Zeit hatte der Landrat am 20. Mai 2010 Fachleute aus dem Touristikbereich der Region, Vertreter des VdK und auch die Presse auf den Kyffhäuser eingeladen und präsentierte stolz das bauliche Geschehen. Damit, werden weitgehend die Forderungen unseres Sozialverbandes VdK in die Tat umgesetzt, konnten Kreisvorsitzender Bernd Reiber sowie Klaus Everhard, Mitglied des Ortsvorstandes Sondershausen I und des Behindertenbeirates der Kreisstadt, feststellen. Das ist erfreulich. Geduld zahlt sich also aus – aber nur, wenn man auch am Thema dran bleibt – und das bleiben wir auch künftig. Lesen Sie die Presseberichte der "Kyffhäuser Allgemeine" und der "Kyffhäuser Nachrichten" in nachfolgenden PDF-Dateien. Kritik an Politik für Behinderte Thüringen muss nach Auffassung der Linken mehr für die Gleichstellung behinderter Menschen tun. Neuesten Zahlen zufolge ist jeder 12. Thüringer schwerbehindert. Die behindertenpolitische Sprecherin der Linken, Karola Stange, sagte gestern (3. Mai 2010), die Landesregierung habe bei der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen versagt. Die Konvention sehe etwa Barrierefreiheit, gemeinsamen Schulunterricht und Maßnahmen für den ungehinderten Zugang zum Arbeitsmarkt vor. Die Linke fordert die Überarbeitung des Thüringer Behindertengleichstellungsgesetzes, das bis Anfang 2011 befristet sei. Nach Meinung von Stange müssen etwa die Kompetenzen des Behindertenbeauftragten erhöht werden und die kommunalen Behindertenbeauftragten in Zukunft hauptamtlich beschäftigt werden. (TA 04.10.2010) Mehr Schwerbehinderte in Thüringen Das Statistische Landesamt ha die Anzahl der Schwerbehinderten in Thüringen unter die Lupe genommen. Ende 2009 waren 182.652 Thüringer im Besitz eines Schwerbehindertenausweises. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 672 Personen bzw. 0,4 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor. Der Anteil der Männer überwog leicht mit 50,5 Prozent. Damit war fast jeder 12. Thüringer (8,1 Prozent) von Schwerbehinderung betroffen, davon 8,2 Prozent männlichen und 7,9 Prozent weiblichen Geschlechts.  | | Ende 2007 war mehr als jeder 13. Thüringer (7,9 Prozent) betroffen, davon 8,1 Prozent männlich und 7,8 Prozent weiblich. Fast die Hälfte (47,8 Prozent) der schwerbehinderten Menschen Thüringens waren älter als 65 Jahre, weitere 37,9 Prozent waren im Alter zwischen 45 und 65 Jahren, 12,3 Prozent zwischen 18 und 45 Jahren und 1,9 Prozent der von Schwerbehinderung Betroffenen waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Ursache der Behinderung war in mehr als drei Viertel der Fälle (76,9 Prozent) eine Krankheit. Bei 6,1 Prozent der schwerbehinderten Menschen war die Behinderung angeboren. Bei 1,2 Prozent war ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit der Grund und jeweils bei 0,7 Prozent wurde die Schwerbehinderung entweder durch Kriegs-, Wehrdienst- oder Zivildienstbeschädigungen verursacht bzw. war durch Unfälle begründet. Bei weiteren 13,9 Prozent beruhte die Behinderung auf sonstigen, mehreren oder ungenügend bezeichneten Ursachen. In 49.552 Fällen wurde als Art der schwersten Behinderung eine Beeinträchtigung der Funktion von inneren Organen bzw. Organsystemen festgestellt. Das waren weit mehr als ein Viertel (27,1 Prozent) aller Betroffenen. An zweiter Stelle standen Querschnittlähmung, zerebrale Störungen, geistig-seelische Behinderungen und Suchtkrankheiten (38.406 Personen bzw. 21,0 Prozent), gefolgt von Funktionseinschränkungen von Gliedmaßen (30.131 Personen bzw. 16,5 Prozent), Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule und des Rumpfes, Deformierung des Brustkorbes (17.399 Personen bzw. 9,5 Prozent). Weitere 11.261 Personen (6,2 Prozent) waren blind oder sehbehindert und 9.647 (5,3 Prozent) sprach- oder hörgeschädigt. Außerdem litten 5.592 schwerbehinderte Menschen (3,1 Prozent) an Entstellungen bzw. dem Verlust einer oder beider Brüste und weitere 2.148 (1,2 Prozent) unter dem ganzen oder teilweisen Verlust von Gliedmaßen. Sonstige und ungenügend bezeichnete Behinderungen traten in 18.516 Fällen (10,1 Prozent) auf.  | | Camping ohne Barrieren In Friedrichshafen, direkt am Bodensee, betreibt die CAP-Integrations-gGmbH einen barrierefreien Campingplatz. Die Ferienanlage, zu der auch eine Pension mit 14 Ferienzimmern und eine Gaststätte gehören, ist auf die Bedürfnisse aller Gäste eingestellt - mit und ohne Behinderung. Der Campingplatz erfüllt hohe Umwelt- und Qualitätsstandards. Außerdem finden dort schwerbehinderte und langzeitarbeitslose Menschen Arbeitsplätze. Mehr Informationen zum Projekt mit einem Klick auf nebenstehendes Logo der Aktion Mensch. |  | 


 | Neue Internetplattform zum Persönlichen Budget Das Kompetenzzentrum Persönliches Budget des Paritätischen Gesamtverbandes hat mit BudgetAktiv eine neue Internet-Plattform geschaffen, die Antragstellenden, Budgetnehmenden, Angehörigen, Beratenden, Leistungsträgern und Leistungserbringern kostenlos als Kommunikationsangebot zur Verfügung steht. Mehr dazu mit dem Klick auf das nebenstehende Logo |  | 


 | Buchtipp: "Die Krüppelzeitung – Brisanz der Behindertenbewegung" Die erste "Krüppelzeitung" erschien vor 30 Jahren. Von 1979 bis 1985 wurden genau 14 Nummern veröffentlicht. Die Ausgaben der "Krüppelzeitung" bilden eine einzigartige Quelle und eine vielfältige Fundgrube. Sie dokumentieren die Brisanz der Behindertenbewegung. Sie kennzeichnen deren Geschichte genauso wie die Bedeutsamkeit für die Gegenwart. Mehr dazu erfahren Sie mit einem Klick rechts auf das Faksimile des Titelblattes einer Krüppelzeitung. |  | 


 | Neue Internetportale zur Barrierefreiheit Zwei neue Projekte im Internet sollen einen wesentlichen Beitrag zu mehr Barrierefreiheit leisten. Beim ersten Projekt handelt es sich um das neue Internetportal www.einfach-teilhaben.de , das zweite Projekt ist das neu eröffnete | Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e.V. (BKB), das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird. Mehr über beide Projekte erfahren Sie mit einem Klick auf nebenstehendes VdK-Logo |  | 


 | Ratgeber für Menschen mit Behinderung erschienen Der Ratgeber zum Thema Behinderung, der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales herausgegeben wurde, gibt umfassend Auskunft über alle Leistungen und Hilfestellungen, auf die Menschen mit Behinderung Anspruch haben. Themen wie Vorsorge und Früherkennung, Schul- und Berufsausbildung und Berufsförderung sowie steuerliche Erleichterungen werden dort behandelt. Ergänzt wird der Ratgeber durch Auszüge der entsprechenden Gesetzestexte. Der Ratgeber kann unter nachfolgender Adresse bestellt oder herunter geladen werden: www.bmas.de/portal/10386/ratgeber_fuer_behinderte_menschen.html Handbuch Barrierefreie Verkehrsraumgestaltung Aktuell ist das "Handbuch Barrierefreie Verkehrsraumgestaltung" erschienen. Herausgeber ist der Sozialverband VdK Deutschland; die fachliche Bearbeitung erfolgte durch das Institut für Mobilität & Verkehr an der TU Kaiserslautern sowie das Institut für barrierefreie Gestaltung und Mobilität (IbGM) in Mainz. Das Handbuch informiert auf 173 Seiten umfassend über die Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Straßen- und Verkehrsraumgestaltung in Bezug auf Barrierefreiheit. Es legt anschaulich dar, welche Planungsvorgaben die verschiedenen technischen Regelwerke für die barrierefreie Verkehrsraumgestaltung enthalten. Zu mehr Informationen und Bestellmöglichkeit bzw. Download im PDF-Format kommen Sie mit einem Klick auf das nebenstehende Bild der Broschüre. |  | 


 | Ein interessanter Ratgeber Bereits in der 4. Auflage erschien dieser Ratgeber "Mobil trotz Behinderung" des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen mit Informationen u. a. über Nachteilsausgleiche für Schwerbehinderte (Bedeutung der Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis), zur Hilfsmittelversorgung, zur Benutzung von Bahnen und Bussen. Er informiert darüber hinaus über wichtige Fragen behinderter Menschen im Zusammenhang mit einem eigenen Auto, bei der Benutzung von Flugzeugen und enthält ein Verzeichnis wichtiger Adressen von Ansprechpartnern für behinderte Menschen. Interessenten sollten bei ihrem Ortsvorstand oder direkt beim Service-Center der VdK-Landesgeschäftsstelle, Elsheimer Straße 10, 60322 Frankfurt/Main, E-Mail service.ht@vdk.de nachfragen.

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