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Das Jahr 2012 ist das "Europäische Jahr für aktives
Altern und Solidarität zwischen den Generationen". Koordiniert
wird es in Deutschland vom Bundesfamilienministerium. Nicht in
dessen Ressort fällt jedoch ein wesentliches Ziel des
Europäischen Jahres: die Schaffung von
Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere
Menschen. Hier sind das Bundesarbeitsministerium, die Bundesagentur
für Arbeit und die Arbeitgeber gefordert.
Lesen Sie den gesamten Kommentar von VdK-Präsidentin
Ulrike Mascher mit einem Klick [hier].
Schon heute ist der Alltag vieler älterer Menschen in
Hessen und Thüringen von Armut geprägt. Knapp 12 Prozent
der über 65-Jährigen gelten in Hessen als
armutsgefährdet. Wenn nicht umgesteuert wird, werden die
Zahlen in Zukunft noch deutlich steigen. Denn immer mehr
Arbeitnehmer sind in Hessen und Thüringen im Niedriglohnsektor
tätig - und können daher später auch nur mit
Armutsrenten rechnen.
Seit 1999 wuchs der Niedriglohnbereich nach Angaben des Institutes
für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) um rund 26 Prozent.
Ende 2010 waren damit 311.500 Menschen in Hessen betroffen. In
Thüringen bekommen sogar 42 Prozent der Beschäftigten
weniger als 10 Euro Stundenlohn. Der überwiegende Teil dieser
Menschen hat in Zukunft eine Rente in Höhe des
Grundsicherungsniveaus zu erwarten.
Die vollständige Information lesen Sie
[hier].
"Auch wenn bei den Leistungen für Demenzkranke jetzt
offenbar nachgebessert werden soll - das reicht noch lange nicht
aus". Das erklärte die Präsidentin des Sozialverbands VdK
Deutschland, Ulrike Mascher, anlässlich von Medienberichten,
nach denen Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr die Leistungen der
Pflegeversicherung für eine halbe Million Demenzkranke anheben
will. "An der grundsätzlichen Benachteiligung von Menschen mit
Demenz und ihren Angehörigen im System der Pflegeversicherung
ändert dieser Vorstoß nichts."
Die vollständige Meldung lesen Sie [hier].
Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), hat am 17. Januar 2011 in Erfurt nach der Kabinettsitzung über den Entwurf der Landesregierung zu einem Thüringer Seniorenmitwirkungsgesetz informiert. Die Ministerin sagte: "Die Zahl älterer und

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VdK
insbesondere hochaltriger Menschen wird aufgrund des
demografischen Wandels auch in Thüringen weiter wachsen. Zudem
wird der Anteil der Seniorinnen und Senioren an der
Gesamtbevölkerung erheblich zunehmen. Mit dieser Entwicklung
sind auch Chancen verbunden. Ältere Menschen verfügen
über umfassende Kenntnisse und Erfahrungen, die es gilt,
individuell und gesamtgesellschaftlich zu nutzen. Betroffen davon
sind ganz unterschiedliche Lebensbereiche - Gesellschaft,
Wirtschaft, Soziales und Kultur. Darum wollen wir gesetzliche
Rahmenbedingungen schaffen, die eine aktive und nachhaltige
Teilhabe von Seniorinnen und Senioren ermöglichen."
Dazu sollen die Mitwirkungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten
der älteren Generation gestärkt werden, damit Seniorinnen
und Senioren ihre speziellen Interessen und Bedürfnisse
einbringen können. "Der Gesetzentwurf sieht vor, dass in den
Landkreisen, kreisfreien Städten und Gemeinden
Seniorenbeiräte gebildet werden können. Von den Kommunen
kann zudem jeweils ein ehrenamtlicher Seniorenbeauftragter
gewählt werden. Das Land fördert die Tätigkeit sowie
Projekte der Seniorenbeauftragten nach Maßgabe der
verfügbaren Haushaltsmittel. Der aktuell noch bestehende
Landesseniorenbeirat wird vom Landesseniorenrat abgelöst. In
ihm sind künftig die Seniorenbeauftragten der Landkreise und
kreisfreien Städte vertreten. Dadurch wird insgesamt die
kommunale Ebene gestärkt" sagte Heike Taubert.
Hintergrund: Der Entwurf des Thüringer
Seniorenmitwirkungsgesetzes setzt eine Verabredung im
Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD vom Oktober 2009 um. Danach
soll die Seniorenmitbestimmung durch eine weitergehende gesetzliche
Regelung gestärkt werden. Der nun vorgelegte Gesetzentwurf
soll noch im Januar im Thüringer Landtag beraten werden. In
Thüringen leben derzeit rund 516.000 Menschen, die über
65 Jahre alt sind. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung des
Freistaats beträgt rund 37 Prozent.
Medieninformation des TMSFG (gekürzt)
Die Zeit der Neujahrsempfänge hat wieder begonnen. So erhielt unser Kreisverband auch eine Einladung von Kersten Steinke, Mitglied des Bundestages (Linke) zum Empfang am 12. Januar nach Bad Frankenhausen. Der Einladung kamen Kreisvorsitzender Bernd Reiber sowie als Vertreterinnen des Ortsverbandes Bad Frankenhausen Goldi Morcinek und Susi Sack gern nach.

Bernd Reiber und Susi Sack beim Empfang der
Bundestagsabgeordneten Kersten Steinke© Goldi Morcinek
Der Kreisverband und viele Ortsverbände haben gute Kontakte zu der Bundestagsabgeordneten. Insbesondere bei den sozialen Forderungen unseres Verbandes gibt es eine große Übereinstimmung mit der Bundestagsabgeordneten. Das wurde auch bei diesem Empfang wieder deutlich.
Studie: Armut in Deutschland verharrt auf hohem Niveau - Jeder
siebte Deutsche ist nach wie vor von Armut bedroht. Zu diesem
Ergebnis kommt der neueste Armutsbericht, den der Paritätische
Gesamtverband, in dem auch der Sozialverband VdK Mitglied ist, kurz
vor Weihnachten am 21. Dezember Berlin vorgestellt hat. Danach hat
sich die Armut in Deutschland auf hohem Niveau verfestigt: Seit dem
Jahr 2005 verharrt die Armutsquote zwischen 14 und 15 Prozent -
unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung in diesem
Zeitraum.
Mehr dazu finden sie mit einem Klick [hier].
Der Sozialverband VdK Deutschland fordert die Bundesregierung
auf, mit der stufenweisen Einführung der "Rente mit 67" nicht
bereits im Jahr 2012 zu beginnen.
"Der allgemeine Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt geht an den meisten
älteren Arbeitnehmern vorbei. Wenn nur 9,3 Prozent der
64-Jährigen einer Vollzeitbeschäftigung nachkommen,
Frauen in dieser Altersgruppe sogar nur zu
5,5 Prozent, dann sind die Voraussetzungen für eine Anhebung
der Regelaltersgrenze noch nicht gegeben", betonte Ulrike Mascher,
die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland.
Die vollständige Meldung finden Sie [hier].
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