Sozialverband VdK - Kreisverband Nordthüringen
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Verbandsinfo

Kreiskonferenz wurde für den 5. März einberufen

Zwischen den Kreisverbandstagen findet jährlich eine Kreiskonferenz als höchstes Organ im Kreisverband statt. Der Kreisvorstand hat die diesjährige Kreiskonferenz für den 5. März 2012, 13.00 Uhr in das Wilhelmstift Bad Frankenhausen einberufen und die Einladung ist inzwischen durch den Kreisvorsitzenden erfolgt. Teilnehmer an der Kreiskonferenz sind die Mitglieder des Kreisvorstandes, zwei Delegierte je Ortsverband sowie die Revisoren des Kreisverbandes.
Schwerpunkte der Kreiskonferenz sind die Entgegennahme und Bestätigung des Kassen- und Revisionsberichtes für das vergangene Jahr, die Genehmigung des Jahresabschlusses für das vergangene Jahr und Entlastung des Kreisvorstandes. Auf der Tagesordnung steht weiterhin der Beschluss eines Maßnahmeplanes für das Jahr 2012 und in diesem Zusammenhang einige organisatorische Maßnahmen.
Die Konferenz wird außerdem einen Bericht der VdK-Fachfrau für Barrierefreiheit Goldi Morcinek, zugleich Behindertenbeauftragte des Kyffhäuserkreises zu Fragen der Umsetzung der UN-Konvention über die Recht von Menschen mit Behinderungen entgegen nehmen.
Besondere Bedeutung hat die diesjährige Kreiskonferenz, da sie zugleich der Vorbereitung des Kreisverbandstages im November dieses Jahres dient.

Vom Neujahrsempfang des VdK in Thüringen:
Kampf gegen Altersarmut und für soziale Gerechtigkeit geht weiter

Der Landesverband Hessen-Thüringen unseres Sozialverbandes VdK hatte auch in diesem Jahr wieder zum Neujahrsempfang am 18. Januar 2012 nach Erfurt eingeladen. Unser Kreisverband wurde hier durch Bernd Reiber, Artern; Ingrid und Manfred Müller, Ilfeld; Birgit Zörkler, Bad Frankenhausen; Doreen Berner Ose, Nordhausen und Katja Strohmeyer Nordhausen vertreten.

Montage, auf zwei Fotos die im Bildtext genannten Personen am Rednerpult zeigend

Thüringens Sozialministerin Heike Taubert sowie der Stv. Landesvorsitzende Hessen-Thüringen unseres Verbandes Dr. Claus-Dieter Junker waren die Hauptredner des Empfangs© VdK

Hauptredner waren der Vize-Vorsitzende unseres Landesverbandes Dr. Claus-Dieter Junker sowie die Sozialministerin Thüringens Heike Taubert (SPD).
Dr. Claus-Dieter Junker zog eine gute Bilanz der Entwicklung des VdK, der weiterhin großen Zuspruch nicht zuletzt auf Grund der wachsenden sozialen Probleme habe. Er unterstrich, dass der Sozialverband VdK weiterhin großes Augenmerk dem Kampf gegen Altersarmut widme. Die Presse hob übereinstimmend aus der Rede Junkers die wachsenden Probleme an den Sozialgerichten hervor, so dass der VdK einen weiteren Anstieg der Klagewelle vor Thüringens Sozialgerichten befürchte. Durch die beschlossene Einführung der Rente mit 67 sei künftig mit weiteren neuen Klagen an den Sozialgerichten zu rechnen.

Die im Bildtext genannten Personen um einen runden Tisch stehend im Gespräch

Den Juristen unseres Verbandes, welche mit ihren Mitarbeiterinnen eine fleißige Arbeit leisten, sprach Dr. Junker aus den Herzen. Auf unserem Foto von rechts: Bezirksgeschäftsführerin Birgit Zörkler (Nordthüringen) mit ihrem Kollegen Michael Schmidt (Südthüringen), Manfred Müller (Kassenführer OV Ilfeld), Doreen Berner-Ose (Assistentin Nordthüringen) und Katja Strohmeyer (Kreisgeschäftsführerin Nordthüringen).© VdK

"Nach 30.000 unerledigten Hartz-IV-Einsprüchen werden durch die umstrittenen Übergangsreglungen des Gesetzes zur Erhöhung des Renteneintrittsalters weitere Rechtsklagen auf die Sozialgerichte und Sozialverbände zukommen", zitierte die Thüringer Allgemeine den Stellvertretenden Landesvorsitzenden.
Die von Arbeitgeberseite aktuell geforderte Kürzung der Witwenrente lehne der Sozialverband VdK ab, weil sie das Problem der Altersarmut bei den betroffenen Frauen, die im Schnitt im Arbeitsleben ein Viertel weniger Lohn bekämen als Männer noch verstärke.

Die im Bildtext genannten Personen an einem Tisch stehend und sich stärkend

Bei einem kleinen Imbiss hatte man ausreichend Gesprächsstoff, hier von links: Landesvorstandsmitglied sowie Bezirksvorsitzender Nordthüringen Bernd Reiber; Stv. Kreisvorsitzende Nordthüringen sowie Ortsversitzende Ilfeld Ingrid Müller; Kreisvorsitzender Sömmerda Hans-Peter Lippert und Geschäftsführer Thüringen Mathias Mollenhauer.© VdK

Doch das war nur ein Teil der umfangreichen sozialpolitischen Probleme, die Dr. Junker in seinen Ausführungen kritisch ansprach. Sie reichten von der Rentenproblematik, über Fragen des Behindertenrechtes und Barrierefreiheit und unterstrich immer wieder die Frage der sozialen Gerechtigkeit.
Da der Umfang der Rede den Rahmen des Berichtes sprengen würde, empfehlen wir ihn in der nachfolgenden PDF-Datei selbst nachzulesen.

Erste Beratung des geschäftsführenden Kreisvorstandes 2012

Zur ersten Sitzung im neuen Jahr 2012 kam der geschäftsführende Kreisvorstand am 16. Januar 2012 in Bad Frankenhausen zusammen. Im Mittelpunkt der Beratung standen der Jahresabschluss 2011, aktuelle Fragen der Verbandsarbeit und dabei besonders die Vorbereitung der Kreiskonferenz und des Kreisverbandstages 2012.
Kreisvorsitzender Bernd Reiber informierte zu Beginn der Beratung dass stellvertretend für den Kreisverband die Vorsitzende des Ortsverbandes Ellrich, Gisela Fischer, zum Empfang verdienter Ehrenamtler des Kreises Nordhausen durch den Landrat eingeladen war.
Die nach dem Landesverbandstag neu gegründeten Ausschüsse und Arbeitsgruppen haben inzwischen ihre Arbeit aufgenommen, wie die in diese aus unserem Kreisverband gewählten und berufenen Mitglieder berichteten.
Nächste Höhepunkt der Verbandsarbeit in unserem Kreisverband sind die 20-Jahrfeier des Ortsverbandes Artern am 28. Januar, zu der der Stv. Landesvorsitzende Claus-Dieter Junker erwartet wird. Die Kreiskonferenz ist für den 5. März vorgesehen und der Kreisverbandstag wird im Herbst dieses Jahres (voraussichtlich am 20. Oktober) stattfinden.

Internetpräsentation verändert ihr Gesicht

Aufmerksame Besucher unserer Internetseiten werden bemerkt haben, dass wir seit dem 1. Dezember mit einem neuen Layout erscheinen. Unter anderem soll eine neue größere Schriftart die Lesbarkeit für Sehschwache verbessern. Auch einige neue Standards sollen die Seiten übersichtlicher und ansprechender gestalten. Alles in allem: Sie sollen besucherfreundlicher werden und vor allem auch den Erfordernissen von Menschen mit Behinderungen besser Rechnung tragen.
Seit einigen Wochen arbeitet unser Team der Internetpräsentation des Kreisverbandes Nordthüringen daran wie auch hunderte Arbeitsgruppen des VdK in ganz Deutschland. Seit 1. Dezember sind die ersten Ergebnisse auf unserer Homepage zu sehen. Aber noch bleiben unsere Seiten eine Baustelle und wir bitten unsere Besucher um Verständnis, wenn sie hier und dort noch diese oder jene Unkorrektheit entdecken, noch nicht jedes Bild da sitzt, wo es sein sollte oder auch mal ein Text etwas verschoben ist. Neben dieser technischen Umstellung steht die für uns Ehrenamtler, die alle nicht aus der IT-Branche kommen, ja auch jetzt die aktuelle Berichterstattung aus dem Verbandsleben im Vordergrund.

Die im Bildtext genannten Personen vor einem Monitor sitzend

Bernd Reiber (rechts) ließ sich von Peter Schwerdt gründlich über den Aufwand bei der Umstellung der Internetversion informieren© VdK KV-Nth

Einen Tag vor Weihnachten soll die Umstellung des gesamten bundesweiten Internetsystems des VdK auf das neue System erfolgen. Wir hoffen, dass wir darauf als Kreisverband gut vorbereitet sind. Das ist auch die Überzeugung des Kreisvorstandes, wo der Leiter unseres Teams Dietmar Buchardt am 15. November über den aktuellen Stand informierte. Dabei würdigte er besonders die Leistungen und den unermüdlichen Einsatz von Peter Schwerdt, welcher neben der Einstellung der aktuellen Berichte aus unserem Verbandsleben auch viele Stunden seiner Freizeit am Computer saß und sitzet, damit auch nach dem 23. Dezember sich unsere Seiten sehen lassen können.
Am 13. Dezember suchte ihn unser Kreisvorsitzender Bernd Reiber zu Hause auf, um ihm Dank für diesen Einsatz mit einem kleinen Präsent zu sagen. Dabei nutzte er die Gelegenheit, um sich über den Aufwand der Umstellung und alles, was damit zusammen hängt vor Ort informieren zu lassen. Peter Schwerdt freute sich über das Interesse, weiß die Unterstützung durch den Kreisvorsitzenden zu schätzen, verschwieg aber auch nicht, dass sich das Team vor so einer Umstellung mehr Informationen von der "Zentrale" über die neuen Anforderungen gewünscht hätte.. Doch man werde sein Bestes tun, geht es doch darum, die Mitglieder unseres Verbandes und alle Interessenten über den VdK und sein Engagement gut zu informieren

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VdK-Richter bilden sich weiter
Schulung von Ehrenamtlichen am Thüringer Landessozialgericht

Der Antragstau an Thüringens Sozialgerichten wird immer größer. Von
29.968 unerledigten Fällen sprach der Präsident des Landessozialgerichts Dr. Martin Stoll bei einer Schulung von 42 ehrenamtlichen VdK-Richtern am 30. November im Landessozialgericht in Erfurt. Wurden 1995 dort 6.162 Klagen und Anträge auf einstweiligen Rechtsschutz eingelegt, so war deren Zahl 2010 auf das Viereinhalbfache angewachsen, genau auf 27.268. Dr. Stoll brachte deshalb seine hohe Wertschätzung für die Arbeit der an den Sozialgerichten tätigen ehrenamtlichen VdK-Kräfte zum Ausdruck, die dazu beitragen, die Wartezeit der Kläger nicht noch weiter zu vergrößern. Auch eine Reihe bewährter Mitglieder unseres Kreisverbandes betätigen sich als ehrenamtliche Richter an den verschiedenen Sozialgerichten Thüringens. An dieser Weiterbildungsveranstaltung nahmen aus unserem Kreisverband Bernd Reiber, Ina Römer, Goldi Morcinek, Ingrid Müller und Heidrun Tschee teil.

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Der Präsident des Thüringer Landesozialgerichts, Dr. Martin Stoll, begrüßt die ehrenamtlichen VdK-Richter© J. Thiele

Für diese Weiterbildungsmöglichkeit am Landessozialgericht sprach der stellvertretende VdK-Landesvorsitzende von Hessen und Thüringen, Dr. Claus Dieter Junker, seinen Dank aus. Gleichzeitig versicherte er, dass der Landesverband Hessen-Thüringen sich für die weitere Eigenständigkeit der Thüringer Sozialgerichtsbarkeit einsetzen werde. Angesichts der hohen Zahl der bei den Gerichten Recht suchenden Hartz-IV-Empfänger schlug Dr. Junker vor, zu beraten, wie bereits im Vorfeld von Gerichtsverfahren den Betroffenen durch den Sozialverband VdK geholfen werden kann.

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Blick in den sehr gut besuchten Schulungssaal im Thüringer Landessozialgericht in Erfurt. In der zweiten Reihe rechts Ingrid Müller vom Ortsverband Ilfeld© J. Thiele

Mathias Mollenhauer wird Geschäftsführer Thüringen
Portrait von Mathias Mollenhauer

Mathias Mollenhauer© C. Fliegner

Am 29.November 2011 fand die letzte Sitzung des Landesbeirates Thüringen für dieses Jahr in Jena statt. Unser Kreisverband ist dort mit Bernd Reiber und Goldi Morcinek vertreten.
Der Vorsitzende des Landesbeirates und stellv. Landesvorsitzende Dr. Claus Dieter Junker konnte eine insgesamt positive Bilanz des zu Ende gehenden Jahres ziehen. In diesem Jahr konnte das 18.000 VdK Mitglied in Thüringen begrüßt werde. Mit großer Freude empfingen die Mitglieder des Landesbeirates zu dieser Beratung Mathias Mollenhauer (unser Foto), welcher ab 1.Januar 2012 die Funktion des Geschäftsführers Thüringen übernehmen wird. Damit gehen 365 Tage ohne Geschäftsführer in Thüringen endlich zu Ende. Der Landesbeirat dankte Dr. Junker, Birgit Seidler und ihren Kolleginnen für das Engagement unter diesen erschwerten Bedingungen.

Lesen Sie eine Zusammenfassung der in der Rubrik "Verbandsinfo" in den letzten 12 Monaten veröffentlichten Beiträge in nachfolgenden PDF-Dateien.