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Aktivitäten Roßleben 2016 I

Veranstaltungen zum Aktionstag 5.Mai, initiiert und gefördert von der Aktion Mensch, unter dem diesjährigen Motto "Einfach für alle-Gemeinsam für eine barrierefreie Stadt" in unserem Ortsverband.

Veranstaltungen zum Aktionstag 5.Mai, initiiert und gefördert von der Aktion Mensch, unter dem diesjährigen Motto "Einfach für alle-Gemeinsam für eine barrierefreie Stadt" in unserem Ortsverband.

In Vorbereitung der Veranstaltungen wurden im öffentlichen Raum die themen-bezogenen Aktionsmittel platziert, die Mitglieder und Gäste mit aktions-bezogenen Einladungen um die Teilnahme an dem Forum am 03.05.2016 in der Begegnungsstätte der VS gebeten.
1.Forum im Rahmen einer Mitgliederzusammenkunft
Die zahlreich anwesenden Mitglieder und Gäste wurden vom Vorsitzenden des OV herzlich begrüßt und mit einer kurzen Einführung auf die Diskussion zum o.g. Motte eingestimmt.
Der Bürgermeister unserer Stadt, Herr Steffen Sauerbier, informierte die Anwesenden über Aktivitäten, mit der die Barrieresituation in der Wohnsituation einiger, speziell älterer Bürgen, verbessert werden soll. Die Errichtung barrierefreier Wohneinheiten auf dem Grundstück des ehemaligen GST-Objektes auf dem Weinberg durch die Volkssolidarität Sachsen-Anhalt wird zeitnah erfolgen. Die Erneuerung des Gehweges in der Thomas-Müntzer-Straße, zwischen Armutsbrücke und Schillerstraße, wird die Barrierefreiheit des Gehwegenetzes der Stadt verbessern helfen. Die Schaffung einer barrierefreien Begegnungsstätte für die zukünftig nicht mehr nutzbare Einrichtung der Volkssolidarität mit integrierter Bücherei, dem Glückskaufhauses und dem MGH in dem leer stehendem Gebäudekomplex Bottendorferstr./Einmündung Thomas-Müntzer-Str. ist in Vorbereitung, aber in der vollständigen Nutzung terminlich nicht konkret definierbar. Zur Barrieresituation, speziell im Wohngebiet DIchterviertel, der Gehwegnutzung und des Wohnumfeldes konnte der Bürgermeister auf Grund der angespannten Finanzsituation der Stadt ( bestätigter Haushalt ?) keine positive Prognose stellen. Wie schon seit Jahren gibt es in der Finanzplanung der Kommune keinen konkreten Posten für die Verbesserung der Barrieresituation.
Die Teilnehmer hatten ihre Einschätzung zum Stand einer barrierefreien Stadt Roßleben auf dem Smiley-Band vorwiegend bei dem "traurigen" mit den grauen Klebepunkten zum Ausdruck gebracht.
Aus dem Teilnehmerkreis wurde der Stand der Neufassung des Thür.GIG, wie bereits in den letzten Jahren, sehr kritisch angesprochen, dass nach dem Entwurf der jetzigen Landesregierung wieder die Finanzierungsvorbehalte für eine wirkungsvolle Verbesserung der selbst-bestimmten Teilhabemöglichkeit für Menschen mit Behinderungen festgeschrieben werden sollen. Wird diesel Regelung Gesetz, dann ist das ein grober Verstoß gegen die Vorgabe der Thür. Verfassung, in deren Präambel heißt es:"... das Gemeinschaftsleben in sozialer Gerechtigkeit zu ordnen...", den lt. Thüringer Ministergesetz werden konkrete "Ruhegelder" sofort nach dem Ausscheiden aus dem Amt, ohne Bedarftigkeitsprüfung, auch schon bei einem Lebensalter von Anfang 50 Jahren, gezahlt. Ein anderes Beispiel: Zur Sicherung möglicher Artefakte beim Aufschluss einer Fläche zur Ansiedlung von Unternehmen in Artern sind bis zu 10 Fazit aus dieser geschilderten Situation: Außer für Belange der Meschen mit Behinderungen gibt es in Thüringer Gesetzen konkrete Finanzrahmen. So ist gelebte Inklusion eine Jahrhundertaufgabe und viele Generationen werden sich nach einer selbstbestimmten Teilhabe vergeblich sehnen müssen.

2. Zwei Unterrichtsstunden mit den Schüler/Innen der 4. Klassen Grundschule Bottendorf zum diesjährigen
Motto.
Eine weiter Veranstaltung zum diesjährigen Motto war von unserem Ortsverband für den 04.05.2016 mit den Schüler/Innen der zwei 4.Klassen der Grundschule Bottendorf geplant. In den ersten zwei Unterrichtsstunden brachte der Vorsitzende, immer mit Bezug auf die von der Aktion Mensch kostefrei bereitgestellten Aktionsmittel, die Bedeutung eines ungezwungenen Umganges mit Menschen, die mit einem körperlichen Handycap leben müssen, nahe. Die Kinder beteiligten sich mit selbst Erlebten aus dem Familien- bzw. dem Nachbarschaftumfeld bezüglich Menschen mit Behinderungen an dem Informationsaustausch. Auch der völlig ungezwungene Umgang mit einem Schüler aus dem Klassenverband, der an einer Hörbehinderung leidet und als medizinisches Hilfsmittel ein Hörgerät trägt, war sehr erfreulich zu erfahren.
Mit der Teilnahme des Herr Prüfer, selbst von Geburt an stark sehbehindert und seit mehr als 10 Jahren einen Blinden-Führhund nutzend, hatten die Kinder im direkten Kontakt die Möglichkeit, die gegenseitige Ergänzung zwischen Mensch mit einer starken Sehbehinderung und dem "medizinischen Hilfsmittel", einem Blinden-Führhund, zu erleben. Viele Fragen wurden gestellt und die Antworten zur erlebten Situation mit großem Interesse aufgenommen. Höhepunkt war, dass die Kinder erleben konnten, wie der Blinden-Führhund Herrn Prüfer sicher durch einen, eigens zur Vorführung aufgebauten Parkour von Hindernissen, führte.
Die Disziplin und Aufgeschlossenheit der Kinder für diese Thematik war für die Akteure unseres Ortsverbandes erneut ein Beleg, dass eine Aktionsveranstaltung im Rahmen des vorgegebenen Mottos der Aktion Mensch zum alljährlichen Aktionstag "5. Mai" für die Belange der Menschen mit Behinderungen für 4.Klässler sehr sinnvoll ist.

3. Auch in der Gruppe der Vorschulkinder im Kindergarten der Stadt Roßleben gab es interessierte Gesprächspartner zum diesjährigen Motto.
Die diesjährige Aktionsmittel ( Plakate, Postkarten) mit ihrer farbenfrohen Darstellung der Alltagssituationen von Menschen mit Behinderungen hat die Akteure unseres Ortsverbandes am 12.05.2016 veranlasst, Kinder im Vorschulalter mit ihren Erzieherinnen der integrativen Kindertagesstätte "Gänseblümchen" der Stadt Roßleben in die Gespräche dazu einzubeziehen. Mit viel Aufgeschlossenheit waren die Kinder dabei, die verschiedenen Arten der Behinderung auf dem Plakat und den Postkarten zu erkennen und Erlebtes aus ihren Familien- und Wohnumfeld dazu mitzuteilen.

Erlebnisvoller Nachmittag im Zeichen des Internationalen Frauentages

In diesem Jahr fiel der "Internationale Frauentag" mit unserem Mitgliedertreffen zusammen. So war es in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität in der Roßlebener Karl-Marx-Straße die vorletzte Veranstaltung, zu der sich unser Ortsverband in diesen Räumen, die mit soviel historischen Sozialarrangement von der Volkssolidarität über viele Jahrzehnte betrieben wurden und vielen Bürger Roßlebens eine gern aufgesuchte Stätte der Begegnung war, versammeln konnte. 

Der Vorsitzende unseres VdK-Ortsverbandes, Wolf-Jürgen-Träger, begrüßte die zahlreich anwesenden Mitglieder und Gäste herzlich und bedachte den durch Krankheit Verhinderten mit guten Wünschen für eine baldige Genesung.
Neben einigen Erläuterungen zu der Mitgliederverwaltungsstruktur-Änderung im Verband des VdK wurden die Anwesenden in den besonderen Tag zu Ehren der Frauen eingestimmt und die Kaffee-Runde eröffnet.
Zur Einstimmung in den bevorstehenden Frühling war dann die Vorführung des Videos "An der Unstrut sonnigen Ufern" über die neue Stativleinwand und den Beamer vorbereitet. Nach anfänglicher Unruhe durch individuelle Gespräche bewirkte die Vorführung bald ein aufmerksames Zuhören und Zusehen, sich an den Episoden und landschaftlichen Schönheiten längs der Unstrut zu erfreuen. Besonderes Interesse kam auf, als mit Bild und Text auf die Roßlebener Badeanstalt am Unstrutarm unterhalb der Klosterschule Bezug genommen wurde.

Durch die Kurzweil der Handlung war es "unbemerkt" 15:30 Uhr geworden und Sebastian Helmboldt aus der Instrumentalgruppe Frau Dr. Schwarzenbergers war dabei sein Instrument mit Zubehör aufzubauen, um zu Ehren der Frauen das Treffen  musikalischen zu ergänzen. Jedes Stück wurde mit viel Beifall bedacht. Die Intonierung des Bergmannslieder weckte bei der Mehrzahl der Anwesenden schöne Erinnerungen an die berufliche Tätigkeit im ehemaligen Kaliwerk "Heinrich Rau" Roßleben. Über den lang anhaltenden Beifall und ein kleines Präsent  war Sebastian sehr erfreut und begann seine Technik wieder zusammen zuräumen.
Für unsere weiblichen Mitglieder und Gäste war vom Vorstand ein kleines Präsent mit Blümchen vorbeireitet, das mit passenden Worten übergeben wurden. Die Männer bekamen ein kleines  "Trostpflaster"!
llig überrascht waren Monika und Wolf-Jürgen Träger als eine "Beauftragte"  sich aus dem Kreis der Anwesenden löste und in deren Namen unserer Frauenbeauftragten einen schönen Blumenstrauß und beiden ein Präsent mit dem Wunsch überreichte noch lange für die Mitglieder des OV aktiv zu sein! Beide konnten ihre Überraschung nicht verbergen und bedankten sich herzlich!
Das gemeinsame Spargelessen im Ochsenstall Mönchpfiffel wurde für den 10.05.2016 eingeplant und die finanziellen Konditionen für eine Teilnahme erläutert. Interessenten bis Mitte April telefonisch erfasst.
Mit guten Wünschen, besonders für Gesundheit, verabschiedeten sich die Anwesenden untereinander und traten den Heimweg an!

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