Url dieser Seite: http://vdk.de/kv-nordthueringen/ID157933
Sie befinden sich hier:

Die bunte Seite - Vielfältige Informationen für Sie

Sonnenschein, Sommer und....... Sommerfest des VdK Nordthüringen 2017

Kyffhäuser© G.Schilling

Der Spätsommer zeigte sich am 16.September 2017 nochmal von seiner besten Seite. Der Kreisverband des VdK Nordthüringen lud zu seinem Sommerfest, auf den Kyffhäuser, ein . Alle Ortsverbände des Kreisverbandes waren eingeladen, ein paar gemütliche Stunden bei Kaffee und Kuchen, Kulturprogramm und Tanzmusik, zu verbringen.Ca. 125 Mitglieder waren gekommen. Punkt 14.00 Uhr fing es an, natürlich mit der VdK - Hymne. VdK - Kreisvorsitzender Bernd Reiber, sprach ein paar Begrüßungsworte und los ging der gesellige Nachmittag.

Käthe Preuß - eine der ältesten Mitglieder© G.Schilling

Schwungvoll unterhielt, Matthias Keller, mit seiner Musik die Mitglieder. Pünktlich 15.00 Uhr gab es den obligatorischen Kaffee und Kuchen. Nach der Stärkung, unterhielt der Berkaer Frauenchor, die Mitglieder, mit seinem kleinen Programm .

Berkaer Frauenchor Sommerfest 2017© G.Schilling

Mit bekannten und auch unbekannteren Lieder erfreute der Chor die Anwesenden. Danach konnte, bei flotter Musik, getanzt werden. Mit geselligen und netten Unterhaltungen ging die Veranstaltung gegen 17.30 Uhr zu Ende.

Matthias Keller - Unterhalter Sommerfest 2017© G.Schilling

Unser Traumpaar Sommerfest 2017.© G.Schilling


Bedanken möchten wir uns bei allen Helfern, beim Personal des Burghof-Kyffhäuser, den Berkaer Frauenchor und Matthias Keller für die Nachmittagsunterhaltung.

VdK befragt Bundestagskandidaten zu sozial-
politischen Kernthemen-
Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente parteiübergreifend beabsichtigt

Was sagen die Bundestagskandidaten in Hessen und Thüringen zu den sozialpolitischen Kernthemen wie Armut, Rente, Gesundheit, Pflege und Behinderung? Was muss getan werden, um langzeitarbeitslose Menschen wieder in den Arbeitsmarkt zu bringen? Mit welchen Maßnahmen kann der Niedriglohnsektor eingedämmt werden? Halten Sie die Absenkung des Rentenniveaus von heute rund 48 auf 43 Prozent bis 2030 für richtig oder sehen Sie Alternativen? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich der VdK Hessen-Thüringen an die für den Bundestag zur Wahl stehenden Direktkandidatinnen und -kandidaten von CDU, FDP, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke gewandt. Bisher haben mehr als 80 der insgesamt 150 Befragten geantwortet.
"Wir freuen uns, dass viele Politiker aus Hessen und Thüringen Stellung bezogen haben, und gehen davon aus, dass der ein oder andere noch antworten wird", sagt der VdK- Landesvorsitzende Paul Weimann. "Wir werden nach der Wahl genau hinschauen und erwarten, dass die zunehmende Spaltung der Gesellschaft durch die künftige Bundesregierung bekämpft wird."
Besonders erfreulich sei der parteiübergreifend mehrheitlich geäußerte Wille, weitere Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente umzusetzen. "Wenn Menschen wegen einer schweren Krankheit oder Behinderung vorzeitig in Rente gehen müssen, bedeutet das für fast 20 Prozent von ihnen, dass sie langfristig in Armut geraten und ergänzende Sozialleistungen brauchen. Das muss sich ändern", so der VdK-Landesvorsitzende.
Den Fragenkatalog des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen und die Antworten der Direktkandidaten können alle Bürgerinnen und Bürger unter vdk.de/hessen-thueringen abrufen ("Der VdK fragt - Die Bundestagskandidaten in Hessen und Thüringen antworten".

verantwortlich: Philipp Stielow, Pressesprecher, Tel.: 069 714002-29

Podiumsgespräch mit Direktkandidaten der SPD,CDU, FDP und Linken

Am 17.August 2017 stellten sich in Niederorschel, die Direktkandidaten der SPD - Steffen Claudio Lemme, CDU - Herr Grund, Linke - Kersten Steinke und FDP - Ronald Krügel, den Fragen der anwesenden Mitglieder des VdK Nordthüringens.

v.l. Kersten Steinke - Linke, Herr Grund - CDU, Steffen Claudius Lemme - SPD, Ronald Krügel - FDP, Dietmar Buchardt - VdK© G.Schilling

Das Thema war: "Wie kann die soziale Spaltung gestoppt werden".Von den anwesenden Mitglieder des VdK wurden Fragen zur Rente, Armut, speziell zu Kinderarmut und Pflege gestellt.

VdK- Mitglieder Podiumsgespräch© G.Schilling

Dazu legten die Vertreter der einzelnen Parteien ihre Vorstellungen dar.Eine der Hauptforderungen ist - Gesundheit muß bezahlbar bleiben, Bildung muß für alle gleich sein und bei der Rente sollte die Angleichung kommen.

Der VdK auf dem Thüringentag in Apolda http://vdk.de/permalink/73448

Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen hat einen
neuen Landesvorsitzenden

Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen hat einen neuen Landesvorsitzenden. Auf Karl- Winfried Seif, der seit 2013 ehrenamtlich an der Spitze des Verbands stand, folgt der bisherige Landesjuniorenvertreter Paul Weimann aus

Bublitz, Elke© VdK Hessen

Oestrich-Winkel (Rheingau-Taunus- Kreis). Der 60-jährige Jurist wurde am 31. Mai vom VdK-Landesvorstand berufen und lenkt als Kommissarischer Landesvorsitzender fortan die Geschicke des mit rund 265.000 Mitgliedern größten Sozialverbands in Hessen und Thüringen. Die nächsten Vorstandswahlen finden im September 2019 statt, wenn der 22. Ordentliche Landesverbandstag des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen zusammentritt.
Neue Landesjuniorenvertreterin ist Elke Bublitz aus Niestetal (Landkreis Kassel). Für die 53- Jährige rückt der Vorsitzende des Kreisverbands Gießen, Horst Weitze, als Beisitzer in den Landesvorstand auf.

verantwortlich: Philipp Stielow, Pressesprecher

Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen hat einen
neuen Landesvorsitzenden
Paul Weimann folgt auf Karl-Winfried Seif

Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen hat einen neuen Landesvorsitzenden. Auf Karl- Winfried Seif, der seit 2013 ehrenamtlich an der Spitze des Verbands stand, folgt der bisherige Landesjuniorenvertreter Paul Weimann. Der 60-jährige Jurist wurde am 31. Mai vom VdK-Landesvorstand berufen und lenkt als Kommissarischer Landesvorsitzender fortan die Geschicke des mit rund 265.000 Mitgliedern größten Sozialverbands in Hessen und Thüringen. Die nächsten Vorstandswahlen finden im September 2019 statt, wenn der 22. Ordentliche Landesverbandstag des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen zusammentritt.
Paul Weimann wurde am 6. Juli 1956 in Bitburg geboren. Er war unter anderem von 1995 bis 2013 Hauptamtlicher Bürgermeister in Oestrich-Winkel (Rheingau-Taunus-Kreis) und von 2010 bis 2013 Präsident des Hessischen Städte- und Gemeindebundes.

Weimann, Paul© VdK Hessen

Karl-Winfried Seif ist als Landesvorsitzender des VdK Hessen-Thüringen zurückgetreten. Als Nachfolger des überraschend verstorbenen Udo Schlitt wurde der heute 73-Jährige im November 2013 vom VdK-Landesausschuss zum Landesvorsitzenden berufen. Im September 2015 auf dem 21. Ordentlichen Landesverbandstag des VdK Hessen-Thüringen wählten die Delegierten Seif einstimmig zum Landesvorsitzenden. "Mein Rücktritt ist eine wohlüberlegte Entscheidung", sagt Seif. "Wir möchten uns verjüngen, und jetzt ist ein guter Augenblick dafür. Außerdem bleibe ich dem VdK erhalten, mein Amt als Vizepräsident des Sozialverbands VdK Deutschland werde ich weiterhin ausüben."
"Die Nähe zu den Menschen ist eine der großen Stärken des VdK", sagt sein Nachfolger Paul Weimann. "Maßgeblich dafür verantwortlich sind unsere vielen Tausend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Orts- und Kreisverbänden. Ich werde alles dafür tun, um ihnen in ihrer täglichen Arbeit den Rücken zu stärken." Außerdem gehe es jetzt vordringlich darum, junge Menschen für die ehrenamtliche Arbeit zu begeistern und das sozialpolitische Engagement des VdK in den Kommunen weiter zu verstärken.

verantwortlich: Philipp Stielow, Pressesprecher

VdK fordert bessere Bezahlung von Pflegekräften und mehr Personal im Nachtdienst
Zum Internationalen Tag der Pflege äußert sich Landesvorsitzender Seif kritisch zur Personalsituation in der stationären Altenpflege


Anlässlich des Internationalen Tages der Pflege äußerte sich der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen, Karl-Winfried Seif, kritisch zur Personalsituation in Einrichtungen der stationären Altenpflege. "Pflegekräfte müssen endlich alle nach Tarif bezahlt werden, und die personelle Ausstattung in den Nachtdiensten muss deutlich verbessert werden", forderte Seif.
Nach Einschätzung des VdK ist in hessischen und thüringischen Pflegeheimen nachts eine angemessene Betreuung nicht gewährleistet. "Derzeit ist während der Nachtstunden eine Pflegekraft für bis zu 60 Heimbewohner zuständig", erklärte der VdK-Landesvorsitzende. "Um die Pflegebedürftigen gut versorgen zu können, brauchen wir aber einen Nachtdienstschlüssel von 1:30 und für Einrichtungen mit Demenzkranken einen noch besseren." Die Landesregierung in Wiesbaden müsse die Verordnung zur Durchführung des Hessischen Gesetzes über Betreuungs- und Pflegeleistungen mit dem so verbesserten Personalschlüssel zügig erlassen.
Ende 2015 lebten in Hessen rund 225.000, in Thüringen rund 95.000 Pflegebedürftige, jeweils etwa ein Viertel davon wurde vollstationär in Heimen versorgt. Damit die steigende Zahl der Pflegebedürftigen jetzt, aber auch in Zukunft gut versorgt wird, fordert der VdK seit Jahren eine bessere Bezahlung von Pflegekräften. "Seit 1. Januar haben auch nicht- tarifgebundene Pflegeeinrichtungen das Recht, in den Pflegesatzverhandlungen die Refinanzierung von Tariflöhnen zu veranschlagen", sagte Karl-Winfried Seif.
Der VdK verweist außerdem auf die starke Zunahme von Teilzeitjobs im Pflegebereich. Während zwischen 1999 und 2015 in der stationären und ambulanten Pflege der Anteil der Vollzeitstellen von 43 auf 28 Prozent zurückgegangen ist, stieg er laut einer Studie des "Instituts Arbeit und Qualifikation" der Universität Duisburg-Essen bei den Teilzeitstellen von 37 auf 53 Prozent. "Menschen in Pflegeheimen brauchen die besondere Aufmerksamkeit von Politik und Öffentlichkeit, denn viele sind selbst nicht in der Lage, auf Defizite in der Versorgung hinzuweisen", sagte Seif.

verantwortlich: Philipp Stielow, Pressesprecher

Berlin ist eine Reise wert

48 politisch Interessierte fuhren vom 10.04.-12.04.2017 auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Kersten Steinke (Die Linke) nach Berlin. Darunter Mitglieder der Turmfalken Bad Frankenhausen, Mitglieder des VdK OV Artern, Mitglieder des Chor Oldisleben sowie andere aus der Umgebung.
Nach der 3 1/2 stündigen Busfahrt empfing uns unser Stadtführer für die nächsten 3 Tage - Harald Friedrich Steinhausen.
Wir besichtigten als erstes das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors.
Dies konnte jeder in eigener Regie tun.

Gruppenfoto Berlin 2017© Römer

Der nächste Tag begann mit einer 2 1/2 stündigen Stadtrundfahrt, welche an politischen Punkten orientiert war. Wir erfuhren viele Hintergrund Informationen, sahen die verschiedene Botschaften, das Kulturforum usw. Da es die ganze Zeit regnete, machten wir an der Marheinecke Markthalle in Berlin Kreuzberg kurz halt, um die Füße ein wenig zu vertreten. Hier gab es vielfältige internationale Angebote.
Danach besichtigten wir den Plenarsaal des Deutschen Bundestages und hörten einen Vortrag über die Arbeit und die Aufgaben des Parlaments und den Umbau des Reichstages.
Anschließend trafen wir die Bundestagsabgeordnete Kersten Steinke (Die Linke) zum Gespräch. Sie war extra wegen uns nach Berlin gekommen, die Woche war Sitzungsfrei und berichtete von ihrer Arbeit als Vorsitzende des Petitionsausschusses. Es war ein sehr interessantes Gespräch und Kersten beantwortete alle Fragen der Anwesenden. Hinterher bestand die Möglichkeit sich die Kuppel anzuschauen und von dort einen Blick auf Berlin zu werfen.
Danach besuchten wir das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und da wir etwas Freizeit hatten, gingen manche auch zum Brandenburger Tor, da dies um die Ecke war.
Der 3. Tag begann mit dem Besuch des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Der junge Mann vom Besucherdienst informierte uns über die Arbeit und Bereiche des Ministeriums. Er machte das in einer sehr lockeren Art und bezog auch die Anwesenden mit ein, so dass man nicht merkte wie die Zeit verging.
Es gab auch die Möglichkeit abends Berlin auf eigene Faust zu entdecken.
Vielen Dank an Kersten Steinke, Torsten Blümel und das weitere Team für die tolle Organisation der Reise.
Ein ganz großes Dankeschön an unseren Busfahrer Steffen Pohl, vom Busunternehmen Stottmeier. Er hat uns gut nach, durch Berlin und wieder zurückgebracht und hatte nach kurzer Zeit auch unsere 2 Rollis im Griff.
Es war eine schöne Reise mit vielen Eindrücken.

Ina Römer
Teilnehmerin der Reise

VdK steht Versandhandel mit rezeptpflichtiger Arznei skeptisch gegenüber - Qualifizierte Beratung und 24-Stunden-Notdienste unverzichtbar
Aus Sicht des VdK Hessen-Thüringen stellt der Bezug von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln über niedergelassene Apotheken eine wichtige Dienstleistung dar. "Wir stehen dem Versandhandel mit rezeptpflichtiger Arznei skeptisch gegenüber", sagt der VdK- Landesvorsitzende Karl-Winfried Seif. "Ein Großteil der Patienten mit Mehrfachmedikation hat eine Stammapotheke. Dies kann, insbesondere für chronisch kranke Menschen, sehr wichtig sein." Das Fachpersonal der Apotheken kenne oft die gesundheitliche Situation des Stammkunden und könne daher, etwa bei Neuverordnungen durch verschiedene Ärzte, auf Wechselwirkungen hinweisen. Individuelle Fragen zur Anwendung und Einnahme oder auch zu unverständlichen Formulierungen auf dem Beipackzettel könnten durch die qualifizierte Beratung beantwortet werden. "Wir haben zu diesem Sachverhalt Gespräche geführt, unter anderem auch mit dem Hessischen Apothekerverband, und verstehen die Forderung nach einem Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln", so Seif.
Der VdK-Landesvorsitzende betont, dass eine möglichst hohe Dichte von Apotheken außerdem die Versorgung durch 24-Stunden-Notdienste garantiere. Sollten aufgrund steigender Marktanteile des Internetversandhandels, insbesondere in ländlichen Bereichen, Apotheken wegfallen, wäre dies für die Versorgung der Menschen vor Ort dramatisch. "Wir wissen, dass es auch Gründe gibt, die für den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneien sprechen", sagt Karl-Winfried Seif. "aber beim Abwägen aller Aspekte sind wir zum jetzigen Zeitpunkt sehr skeptisch." Besonders wichtig ist aus Sicht des VdK, dass die Apotheken strikt an die Grundlagen des Apothekengesetzes in Deutschland gebunden sind. Laut Gesetzgeber ist der Zentralauftrag der Apotheken, die ordnungsgemäße Versorgung von Arzneimitteln in Deutschland sicherzustellen.
In diesem Zusammenhang fordert der VdK, die Kosten für nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel bei älteren und chronisch kranken Menschen wieder in den Leistungskatalog der Krankenversicherungen aufzunehmen. Auch bei Hilfsmitteln wie Einlagen oder Stomaartikel sieht der Sozialverband Reformbedarf. "Die Kassen müssen den Rechtsanspruch auf vollen Behinderungsausgleich gewährleisten und die Kosten übernehmen", so Karl-Winfried Seif. Dass Versicherte oft vor der Wahl stünden, entweder hohe Eigenanteile oder schlechte Qualität zu akzeptieren, sei nicht hinnehmbar.

verantwortlich: Philipp Stielow, Pressesprecher

Mitgliederrekord beim VdK Hessen-Thüringen Sozialverband hat mehr als 265.000 Mitglieder
Der VdK Hessen-Thüringen hat so viele Mitglieder wie noch nie. Ende 2016, dem Jahr seines 70-jährigen Bestehens, gehörten dem Sozialverband genau 265.736 Menschen an.
?Die Menschen kommen in erster Linie aus drei Gründen zu uns?, sagt der VdK- Landesvorsitzende Karl-Winfried Seif. ?Wir kämpfen erfolgreich für den Erhalt und Ausbau des Sozialstaats. Wir festigen durch solidarisches Handeln den Zusammenhalt in den Kommunen. Wir bieten umfassende Hilfe und Beratung in allen Fragen rund um Behinderung, Rente, Pflege und Gesundheit.?
In den letzten zehn Jahren verzeichnete der Sozialverband einen Zuwachs um mehr als 65.000 Mitglieder. 2016 stieg die Mitgliederzahl um mehr als neuntausend. Mittlerweile ist jeder 25ste Einwohner Hessens Mitglied im VdK, in Thüringen jeder 100ste. Bundesweit hat der größte Sozialverband Deutschlands rund 1,75 Millionen Mitglieder.

verantwortlich: Philipp Stielow, Pressesprecher

VdK fordert: Soziale Spaltung stoppen!

Beim Neujahrsempfang steht die zunehmende Armut im Fokus
Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen fordert entschlossenes politisches Handeln gegen die zunehmende Armut. "Trotz der guten Wirtschaftslage wächst der Anteil der
Bevölkerung, der von Armut bedroht ist", sagte der stellvertretende VdK-Landesvorsitzende Gottfried Schugens auf dem Neujahrsempfang des Sozialverbands in Erfurt. "Mittlerweile leben circa 410.000 armutsbedrohte Menschen in Thüringen." Gleichzeitig besäßen die oberen zehn Prozent der Bevölkerung mehr als die Hälfte des Vermögens. "Es ist nicht hinnehmbar, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet", betonte Schugens.
Um die soziale Spaltung zu stoppen, fordert der VdK wirksame Maßnahmen gegen die Altersarmut. Bei den 65-Jährigen und Älteren ist die Armutsgefährdungsquote zwischen 2006 und 2015 in Thüringen um nahezu zwei Drittel von 7,9 auf 13,1 Prozent gestiegen. "Das Problem wird sich noch verschärfen, wenn Arbeitnehmer, die heute zwischen 40 und 60 Jahre alt sind, in Rente gehen", sagte Schugens. Den besonders gefährdeten Gruppen dieser Generation - Arbeitnehmern im Niedriglohnbereich, Teilzeitbeschäftigten, Minijobbern und Alleinerziehenden - werde es nicht gelingen, über eine private kapitalgedeckte Versicherung die Kürzungen in der gesetzlichen Rente auszugleichen. Der VdK fordert deshalb eine Stabilisierung des Rentenniveaus auf mindestens 50 Prozent vor Steuern und eine zügige Anpassung der Ostrenten an das Westniveau. Nach Ansicht des stellvertretenden VdK-Landesvorsitzenden sollten auch verstärkte Maßnahmen zur
Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsprozess sowie für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie unternommen werden.
Die zweite Hauptrednerin des Neujahrsempfang, die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner, sagte: "Mit seinem dringenden Appell nach Maßnahmen der Politik gegen die zunehmende Altersarmut weiß mich der VdK an seiner Seite, ebenso bei seiner Forderung, den Mindestlohn endlich auf ein existenzsicherndes Niveau anzuheben."

verantwortlich: Philipp Stielow, Pressesprecher

Hessischer Ministerpräsident gratuliert dem VdK zum 70-jährigen Bestehen
Hessischer Ministerpräsident gratuliert dem VdK zum 70-jährigen Bestehen Volker Bouffier: "Der VdK ist eine starke Stimme für die, die eigentlich nur eine leise Stimme haben".
Wiesbaden. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat dem Sozialverband VdK Hessen-Thüringen zu seinem 70-jährigen Bestehen gratuliert und seine Verdienste für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gewürdigt. "Der VdK Hessen-Thüringen ist mit seinen rund 260.000 Mitgliedern eine tragende Säule des Sozialwesens in unserer Gesellschaft. Er ist ein wichtiger Partner, eine starke Interessenvertretung für die soziale Gerechtigkeit und Ratgeber in allen Fragen rund um Gesundheit, Behinderung, Rente und Pflege. Dank des Engagements von Haupt- und Ehrenamtlichen ist der Sozialverband seit stolzen 70 Jahren eine erfolgreiche und starke Stimme für die, die eigentlich nur eine leise Stimme haben", sagte der Ministerpräsident.
"Zum Geburtstag wünsche ich dem VdK, dass er es schafft, auch zukünftig vor Ort tief verwurzelt zu sein und sich gleichzeitig auf übergeordneter Ebene für Menschen in schwierigen Lebenslagen einzusetzen. Der VdK lebt die soziale Verantwortung und deshalb bin ich sicher, dass er auch in den nächsten 70 Jahren weiterhin erfolgreich sein wird. Dafür wünsche ich dem Verband und seinen zahlreichen Mitgliedern alles Gute und zum Jubiläum herzlichen Glückwunsch",
gratulierte Ministerpräsident Volker Bouffier.

Der VdK Hessen-Thüringen feiert am 13. Dezember seinen 70. Geburtstag
Der VdK Hessen-Thüringen feiert am 13. Dezember seinen 70. Geburtstag. Aus der Not der Kriegsopfer heraus geboren, hat sich der VdK im Laufe der Jahrzehnte zu einem modernen Sozialverband für alle Generationen entwickelt.
Am 13. Dezember 1946 erhielten der Gründungsvorsitzende Abraham Sauer und seine Mitstreiter vom Großhessischen Staatsministerium, Minister für Arbeit und Wohlfahrt, die Lizenz zur Gründung des "Verbandes der Körperbehinderten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen (Selbsthilfeorganisation)". Drei Jahre später gab es schon 42 Kreis- und 830 Ortsverbände, die "Hilfe zur Selbsthilfe" leisteten. 1952 zählte der VdK Hessen sagenhafte 1.557 Ortsverbände und drei Jahre später mehr als 150.000 Mitglieder.
Im Laufe der Jahre modernisierte sich der Verband. In kurzer Zeit wurde der Rechtschutz von der Kriegsopferversorgung und dem Behindertenrecht auf alle sozialen Rechtsbereiche ausgeweitet. Der VdK hatte plötzlich sehr viel zu bieten und lockte immer mehr Menschen an: Menschen mit Behinderungen, Erwerbsunfähige oder Erwerbsgeminderte, Eltern von Kindern mit Behinderungen, Menschen mit Problemen auf dem Arbeitsmarkt, Pflegebedürftige und deren Angehörige, chronisch Kranke - aber auch Menschen, die sich dem VdK ideell verbunden fühlen. Die Mitgliederzahlen stiegen auf inzwischen mehr als eine Viertelmillion in Hessen und Thüringen. Die Verschmelzung der zwei Landesverbände 2003 hatte für weiteren Zuwachs gesorgt.
Herausragende Bedeutung für den Verband, aber auch für die gesamte Bevölkerung hat das Ehrenamt. Mehr als 12.000 VdK-Mitglieder sind vor Ort in den unterschiedlichsten Bereichen ehrenamtlich aktiv und leisten so einen wertvollen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Kommunen. Von der Beratung in Sachen Barrierefreiheit über Besuchsdienste für kranke und ältere Mitglieder bis zur Flüchtlingshilfe - die VdK- Ehrenamtler lassen keinen allein.
Warum der Verband 70 Jahre nach der Gründung noch immer so erfolgreich ist? "Der VdK setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein und kämpft an vielen Fronten für den Erhalt und Ausbau des Sozialstaats", sagt der Landesvorsitzende Karl-Winfried Seif. "Er ist eine Solidargemeinschaft, in der jeder für den anderen da ist und in der man sich für gemeinsame Ziele einsetzt."

verantwortlich: Philipp Stielow, Pressesprecher

VdK fordert energische Schritte gegen Armut Armutsgefährdungsquote in Hessen und Thüringen weiterhin hoch

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zur Armutsgefährdung sind aus Sicht des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen besorgniserregend. "Trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklung nimmt die Armut zu", sagt der VdK-Landesvorsitzende Karl- Winfried Seif. "Die Politik muss den Ernst der Lage endlich erkennen und energische Schritte unternehmen, um die Armut zu bekämpfen."
In Hessen lag die Armutsgefährdungsquote im Jahr 2015 bei 14,4 Prozent (2006: 12,0 Prozent) und in Thüringen bei 18,9 Prozent (2006: 19,0 Prozent). Neben der stetigen Zunahme in Hessen und dem Verharren auf hohem Niveau in Thüringen ist der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen besonders über den starken Anstieg bei der Gruppe der 65-Jährigen und Älteren besorgt. Die Armutsgefährdungsquote stieg hier zwischen 2006 und 2015 in Hessen von 10,2 auf 13,7 Prozent und in Thüringen von 7,9 auf 13,1 Prozent. "Im Vergleich zu 2006 haben wir in Hessen ein Drittel mehr armutsgefährdete Rentner und in Thüringen fast zwei Drittel mehr", sagt der VdK-Landesvorsitzende.
Für die Zunahme der Altersarmut macht der VdK in erster Linie die Rentenentwicklung der letzten Jahre verantwortlich. "Das Absenken des Rentenniveaus trifft die Menschen hart und wird zukünftige Rentnergenerationen noch härter treffen, wenn nicht endlich gehandelt wird", sagt Karl-Winfried Seif. "Zur Bekämpfung der Altersarmut ist die Wiederanhebung des Rentenniveaus auf mindestens 50 Prozent des durchschnittlichen Verdiensts und seine Stabilisierung unerlässlich."
In einem aktuellen Positionspapier stellt der VdK Hessen-Thüringen seine Forderungen zur Bekämpfung der Altersarmut vor. Unter anderem fordert der Verband die Abschläge bei der Erwerbsminderungsrente von derzeit bis zu 10,8 Prozent zu streichen, eine Freibetragsregelung für Empfänger von Grundsicherung im Alter und Verbesserungen bei der Mütterrente. Zur Finanzierung schlägt der VdK unter anderem die Wiedereinführung der Vermögensteuer vor sowie die Einführung einer Finanztransaktionssteuer und die konsequente Durchsetzung des geltenden Rechts bei Steuerhinterziehung.

Philipp Stielow, Pressesprecher

Pflegebedürftigkeit wird zum Armutsrisiko -
Immer mehr Menschen in Hessen müssen im Fall der Pflege Sozialhilfe beantragen

Im Jahr 2015 nahmen mit gut 33.500 Betroffenen immer mehr Menschen in Hessen Hilfe zur Pflege, eine Leistung des Sozialamts, in Anspruch. "Die Zahlen sind besorgniserregend", sagt der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen, Karl-Winfried Seif. "Der kontinuierlicher Anstieg ist ein eindeutiger Indikator dafür, dass im Bereich der Pflege die Situation vieler Menschen jetzt schon sehr problematisch ist und in Zukunft Pflegebedürftigkeit für immer mehr Betroffene zur Verarmung führt", so Seif. Dies wird deutlich, wenn man die Entwicklung über einen längeren Zeitraum betrachtet: So ist die Zahl derjenigen, die Hilfe zur Pflege erhalten, zwischen 2007 und 2015 in Hessen um mehr als 31 Prozent gestiegen.
"Dass immer mehr Menschen zum Sozialamt müssen, wenn alters- oder krankheitsbedingt der Pflegefall eintritt, ist alarmierend", betont Seif. Das Pflegerisiko stärker über private Zusatzversicherungen abzusichern, wird nicht gelingen, da viele Menschen aufgrund ihres niedrigen Einkommens dazu nicht in der Lage sind. "Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und darf nicht auf den Einzelnen oder die Familie abgewälzt werden. Die Leistungen der Pflegeversicherung müssen an die steigenden Kosten angepasst werden", so Seif.
Besonders wichtig ist es aus Sicht des VdK, alles dafür zu tun, dass Menschen, solange sie dies wünschen und können, zu Hause wohnen und nicht ins Pflegeheim müssen. Etwa ein Drittel der Betroffenen, die Hilfe zur Pflege erhalten, lebt nicht in Heimen. "Wir brauchen viel mehr barrierefreie Wohnungen und mehr Hilfsangebote vor Ort. Dies nützt den Pflegebedürftigen und spart Geld, da die Kosten für stationäre Pflege deutlich höher sind. Hier ist die Landesregierung in der Pflicht, aktiv zu werden", erklärt Seif. In diesem Zusammenhang fordert der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen auch mehr Unterstützung für pflegende Angehörige. Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege muss gewährleistet sein. "Wir brauchen Lohnersatzleistungen nach dem Muster des Elterngeldes und eine bessere rentenrechtliche Bewertung der Pflege von Angehörigen. Dies hätte eine Reihe positiver Aspekte für die Gesellschaft. Sie sorgt dafür, dass Betroffene länger in den eigenen vier Wänden bleiben können und verringert die Gefahr von Altersarmut bei pflegenden Angehörigen", so der VdK-Landesvorsitzende.

Philipp Stielow, Pressesprecher

Mütterrente: VdK fordert Landesregierungen von Hessen und Thüringen zu gemeinsamer Bundesratsinitiative mit Bayern auf

Immer mehr Frauen in Hessen und Thüringen sind in Zukunft von Altersarmut bedroht. Ein zentraler Grund dafür ist, dass Frauen Kinder erziehen und Angehörige betreuen und daher zum Großteil in Teilzeitbeschäftigungen arbeiten. 85 Prozent der bis zu 20 Wochenstunden Beschäftigten sind Frauen. "Es gibt viele Gründe, warum in Zukunft immer mehr Frauen im Alter von Armut betroffen sein werden. Insbesondere ihre gesellschaftliche Leistung bei der Kindererziehung wird kaum honoriert", sagt der Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen, Karl-Winfried Seif. "Diese massive Ungerechtigkeit muss unbedingt korrigiert werden."
Der VdK fordert deshalb die Landesregierungen von Hessen und Thüringen dazu auf, gemeinsam mit Bayern und weiteren Bundesländern im Bundesrat eine Initiative zur Anhebung der Mütterrente für Frauen, die vor 1992 Kinder geboren haben, einzubringen. Bisher erhalten diese pro Kind einen Rentenpunkt weniger als die Mütter, deren Kinder nach 1992 zur Welt kamen. Ein Rentenpunkt entspricht in etwa 30 Euro im Monat. In der letzten Woche wurde bekannt, dass Bayerns Sozialministerin Emilia Müller diese Forderung unterstützt.
Aus Sicht des VdK ist eine Verbesserung bei der Mütterrente ein wichtiger Schritt gegen die Altersarmut zukünftiger Rentengenerationen. "Eine Finanzierung aus der Rentenkasse lehnen wir allerdings ab, da es sich bei der Kindererziehung eindeutig um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt", betont der VdK-Landesvorsitzende. Daraus ergebe sich die Finanzierung aus Steuermitteln. Wichtig für den Sozialverband ist auch, dass die Mütterrente nicht auf die Grundsicherung angerechnet wird, damit die Frauen, die eine Rente auf Armutsniveau erhalten, nicht leer ausgehen.
"Altersarmut von Frauen ist in einem reichen Land wie Deutschland nicht akzeptabel. Eine Bundesratsinitiative zur Mütterrente wäre ein wichtiger Schritt um die Gerechtigkeitslücke in der Rente zu schließen", so Karl-Winfried Seif.

verantwortlich: Philipp Stielow

Immer mehr Frauen in Hessen und Thüringen sind in Zukunft von Altersarmut bedroht
Pressemitteilung August 2016
In den letzten Tagen wurde in einer Reihe von Medien Zahlen des deutschen Rentenatlasses 2015 diskutiert. Demnach erhalten Männer im Schnitt mit 1.055 Euro deutlich mehr Rente als Frauen mit 634 Euro.
"Es gibt viele Gründe, warum in Zukunft immer mehr Frauen im Alter von Armut betroffen sein werden. Insbesondere ihre gesellschaftliche Leistung bei der Kindererziehung wird kaum honoriert", sagt der Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen, Karl-Winfried Seif.
Der VdK fordert deshalb die Landesregierungen von Hessen und Thüringen dazu auf, gemeinsam mit Bayern und weiteren Bundesländern im Bundesrat eine Initiative zur Anhebung der Mütterrente für Frauen, die vor 1992 Kinder geboren haben, einzubringen.
 
Immer mehr Frauen in Hessen und Thüringen sind in Zukunft von Altersarmut bedroht. Ein zentraler Grund dafür ist, dass Frauen Kinder erziehen und Angehörige betreuen und daher zum Großteil in Teilzeitbeschäftigungen arbeiten. 85 Prozent der bis zu 20 Wochenstunden Beschäftigten sind Frauen. "Es gibt viele Gründe, warum in Zukunft immer mehr Frauen im Alter von Armut betroffen sein werden. Insbesondere ihre gesellschaftliche Leistung bei der Kindererziehung wird kaum honoriert", sagt der Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen, Karl-Winfried Seif. "Diese massive Ungerechtigkeit muss unbedingt korrigiert werden."
Der VdK fordert deshalb die Landesregierungen von Hessen und Thüringen dazu auf, gemeinsam mit Bayern und weiteren Bundesländern im Bundesrat eine Initiative zur Anhebung der Mütterrente für Frauen, die vor 1992 Kinder geboren haben, einzubringen. Bisher erhalten diese pro Kind einen Rentenpunkt weniger als die Mütter, deren Kinder nach 1992 zur Welt kamen. Ein Rentenpunkt entspricht in etwa 30 Euro im Monat. In der letzten Woche wurde bekannt, dass Bayerns Sozialministerin Emilia Müller diese Forderung unterstützt.
Aus Sicht des VdK ist eine Verbesserung bei der Mütterrente ein wichtiger Schritt gegen die Altersarmut zukünftiger Rentengenerationen. "Eine Finanzierung aus der Rentenkasse lehnen wir allerdings ab, da es sich bei der Kindererziehung eindeutig um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt", betont der VdK-Landesvorsitzende. Daraus ergebe sich die Finanzierung aus Steuermitteln. Wichtig für den Sozialverband ist auch, dass die Mütterrente nicht auf die Grundsicherung angerechnet wird, damit die Frauen, die eine Rente auf Armutsniveau erhalten, nicht leer ausgehen.
"Altersarmut von Frauen ist in einem reichen Land wie Deutschland nicht akzeptabel. Eine Bundesratsinitiative zur Mütterrente wäre ein wichtiger Schritt um die Gerechtigkeitslücke in der Rente zu schließen", so Karl-Winfried Seif.

verantwortlich: Philipp Stielow

VdK fordert Pflicht zur Barrierefreiheit auch für Privatwirtschaft
Hessische und thüringische Vertreter im Bundesrat sollen Entschließungsantrag zum Gesetz nicht zustimmen
Der Sozialverband VdK fordert die Vertreter der hessischen und der thüringischen Landesregierung im Bundesrat auf, dem Entschließungsantrag zum Gesetz zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts nicht zuzustimmen. " Das Gesetz weist einen entscheidenen Schwachpunkt auf", sagt der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen, Karl-Winfried Seif. ?Die Privatwirtschaft wird beim Aufbau von Barrieren nicht in die Pflicht genommen. Das eigentliche Ziel des Gesetzesvorhabens, die gleichberechtigte und selbstständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Menschen mit Behinderung, wird damit verfehlt?.

Nach Ansicht des VdK-Landesvorsitzenden ist es zwar richtig, dass der Bund seine eigenen Institutionen und die Sozialleistungsträger zu Barrierefreiheit verpflichte. "Aber die Menschen nutzen nun einmal im Alltag private Geschäfte, Gaststätten, Kinos und Arztpraxen viel häufiger als Bundesministerien und -behörden." Gerade Menschen mit Behinderungen müssten doch selbstständig eine Arztpraxis erreichen können, betont Seif. Nicht einmal ein Viertel der Praxen von Allgemeinmedizinern verfügten über einen ebenerdigen oder rollstuhlgerechten Zugang bzw. über einen Aufzug.

" Wenn sich Hessen und Thüringen wirklich für Barrierefreiheit einsetzen, dann müssen die entsprechenden Regelungen getroffen werden", sagt Seif. Die Empfehlungen des Bundesausschusses für Arbeit, Integration und Sozialpolitik, an dessen Spitze der hessische Sozialminister Steffen Grüner steht, greife zu kurz. Die darin enthaltene Bitte an die Bundesregierung, in weiteren Gesetzesvorlagen verbindliche Regelungen aufzunehmen, mit denen auch für private Anbieter von Gütern und Dienstleistungen die Gewährleistung von Barrierefreiheit festgeschrieben werde, sei eine Vertröstung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag.
Betrachte man die kürzlich gestartete Inklusionskampagne der hessischen Landesregierung in diesen Zusammenhang, verliere sie an Glaubwürdigkeit. "Die Barrieren müssen nicht nur in den Köpfen abgebaut werden. Barrierefreiheit verlangt auch Taten", sagt Seif, "Ich fordere die hessische und die thüringischen Vertreter im Bundesrat auf, dem Entschließungsantrag zum Gesetz zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts am 17.Juni nicht zuzustimmen."

Phillip Stielow
Pressesprecher

VdK - Infobus - Tour erfolgreich gestartet
Unter dem Motto "Weg mit den Barrieren!" von Fulda über Weimar bis Bad Homburg

Erfolgreich gestartet ist die traditionelle Indobus - Tour des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen. Am Universitätsplatz in Fulda, wo der Bus am 8.Juni Station machte, gab es bei strahlendem Sonnenschein großen Publikumsandrang. Auch der Bürgermeister der Universitätsstadt, Dag Werner, informierte sich am VdK-Stand und besichtigte den barrierefreien Bus. Den Startschuss für die 17. Indobus-Tour gab die stellvertretende VdK-Landesvorsitzende Helma Schnell - Kretschmer. Bis 19.Juni ist der Info-Bus in Hessen und Thüringen noch unterwegs. Insgesamt macht er an zwölf Orten Station.

Die Innbus - Tour 2016 steht unter dem Motto "Weg mit den Barrieren!". Die Bevölkerung hat so die Gelegenheit, sich eingehend über das Thema Barrierefreiheit zu informieren und den VdK bei seinem Engagement für seine bundesweite Kampagne zu unterstützen. An den Ständen vor dem Bus finden die Besucher Handzettel und Broschüren, in denen der VdK seine Forderungen zur Barrierefreiheit erläutert. Wohn- und Fachberater informieren über die barrierefrei Gestaltung der Wohnung.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die vielfältigen Angebote des Sozialverbands VdK Hessen - Thüringen näher kennenzulernen und zum Beispiel wertvolle Tipps zu Pflege,Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und vielem mehr zu bekommen. Auch Apotheken uns Sanitätshäuser präsentieren sich an mehreren Stationen der Infobus - Tour.

Eine Attraktion für sich der Indobus selbst. Das rollstuhlgerechte Fahrzeug verfügt neben einen Rollstuhllift zum bequemen Ein - und Ausstieg über eine barrierefrei Toilette und viele weitere Etwas. Interessierte haben die Gelegenheit, die Ausstattung des Busses zu erproben.

Die Stationen des VdK - Infobus - Tour 2016 mit genauer Ortsangabe, Datum und Uhrzeit finden Sie auf dem beigefügten Tourenplan oder unter http://vdk.de/hessen-thueringen

Phillip Stielow
Pressesprecher

Neue Zahlen bestätigen VdK-Warnung vor massiver Altersarmut in Hessen und Thüringen
"Deutschland-Rente" wird das Problem nicht lösen

Die aktuellen Prognosen des WDR zur Altersarmut überraschen den Sozialverband VdK Hessen-Thüringen nicht. "Seit Jahren verweisen wir darauf, dass in Hessen und Thüringen eine massive Zunahme der Altersarmut droht, wenn das weitere Absenken der gesetzlichen Rente nicht gestoppt wird", sagt der VdK-Landesvorsitzende Karl-Winfried Seif. Der Anspruch, dass die gesetzliche Rente den Lebensstandard sichert, sei schon vor Jahren aufgegeben worden.

Den Recherchen und Berechnungen des WDR zufolge wird die Altersarmut massiv zunehmen: Ab 2030 droht jedem zweiten Neurentner in Deutschland eine Rente, die nicht über das Grundsicherungsniveau von 840 Euro hinausgeht. Grund dafür ist die stetige Absenkung des Rentenniveaus bis zum Jahr 2030 auf 43 Prozent des Durchschnittslohns der gesamten Lebensarbeitszeit. "Die hohe Zahl der Beschäftigten im Niedriglohnsektor in Hessen und insbesondere in Thüringen, die Zunahme von Leiharbeit und Minijobs sowie die Situation der Langzeitarbeitslosen bedeutet leider, dass in beiden Bundesländern vielen Menschen die Verarmung im Alter droht", erklärt Karl-Winfried Seif.

Der VdK begrüßt, dass die Hessische Landesregierung das Problem der zunehmenden Altersarmut erkannt hat und mit der sogenannten "Deutschland-Rente" einen Vorschlag unterbreitet hat. Der Sozialverband geht allerdings davon aus, dass die Hauptbetroffenengruppe, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor, Frauen, insbesondere Alleinerziehende, Minijobber und geringverdienende Selbstständige, durch diese allein vom Arbeitnehmer bezahlte Privatvorsorge nicht vor Altersarmut geschützt werden können. "Immerhin die Hälfte der in Deutschland lebenden Menschen haben wenig oder kein Vermögen, viele von ihnen können sich eine weitere private Vorsorge nicht leisten", so der VdK-Landesvorsitzende.

Aus Sicht des VdK ist die gesetzliche Rente der wichtigste und sicherste Schutz gegen Altersarmut. "Diese zentrale und wichtigste Säule der Alterssicherung zu schwächen und stattdessen mit der sogenannten "Deutschland-Rente" eine neue Privatrente einzuführen löst das Problem der Altersarmut nicht", betont Seif.

verantwortlich: Philipp Stielow

Menschen in den Heimen nicht vergessen

VdK fordert verbindlichen Pflegeschlüssel für Nachtdienste in Pflegeheimen
Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Nach den derzeit aktuellsten Statistiken von 2013 leben in Hessen 205.126, in Thüringen 86.889 pflegebedürftige Menschen. Gegenüber 2007 ist das ein Anstieg von circa 17 bzw. 20 Prozent. In zwanzig Jahren werden in Hessen voraussichtlich mehr als 270.000 Menschen pflegebedürftig sein, in Thüringen mehr als 120.000 Menschen.
Rund ein Viertel der Pflegebedürftigen wird vollstationär in Heimen versorgt. Zahlreiche Studien belegen, dass die Situation dort zum Teil bedenklich ist. Unter anderem werden Vernachlässigung, Druckgeschwüre, mangelnde Ernährung und Austrocknung bemängelt. "Wir können leider nicht von bedauerlichen Einzelfällen sprechen" sagt der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen, Karl-Winfried Seif. Schuld daran seien aber nicht die Pflegekräfte, sondern die Bedingungen, unter denen sie arbeiten müssen. "Der Pflegealltag ist aufgrund von Personalmangel häufig gekennzeichnet von Zeitdruck, hoher Arbeitsbelastung und Überstunden", erklärt Seif.
Zurzeit ist während der Nachtstunden eine Pflegekraft für bis zu 60 Heimbewohner zuständig. Um hier Abhilfe zu schaffen, fordert der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen einen verbindlichen Personalschlüssel für den Nachtdienst. "Das muss endlich gesetzlich geregelt werden", sagt der VdK-Landesvorsitzende. "Wir brauchen einen Nachtdienstschlüssel von 1:30 und für Einrichtungen mit Demenzkranken einen noch besseren."
"Mit den Pflegestärkungsgesetzen wurde einiges auf den Weg gebracht ? auch auf unseren Druck hin", sagt der VdK-Landesvorsitzende und meint damit vor allem die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Ein Grund, sich zurückzulehnen, sei das aber nicht. Vielmehr müssten jetzt die Bundesländer ihre Hausaufgaben machen. "Das gehört schleunigst gesetzlich geregelt, wir brauchen einen verbindlichen Nachtdienstschlüssel", fordert der VdK-Vorsitzende die Landesregierungen in Wiesbaden und Erfurt auf. "Wir dürfen die Menschen in den Heimen nicht vergessen."
verantwortlich: Philipp Stielow, Pressesprecher

VdK fordert "Weg mit den Barrieren!"

VdK fordert "Weg mit den Barrieren!" Wohnen, Gesundheitswesen und Personennahverkehr stehen besonders im Fokus
"In Hessen und Thüringen leben mehr als 800.000 Menschen mit Schwerbehinderung. Da liegt es auf der Hand, dass die Herstellung von Barrierefreiheit in allen Bereichen des Lebens für uns ein zentrales Anliegen ist", sagt der VdK-Landesvorsitzende Karl-Winfried Seif. Die Forderungen des Sozialverbands zielen in erster Linie auf die drei Bereiche Wohnen, Einrichtungen des Gesundheitswesens und öffentlicher Personennahverkehr.
Der VdK sieht großen Bedarf an barrierefreien Wohnungen. Nach Angaben des Kuratoriums Deutsche Altershilfe fehlen in Hessen 77.000, in Thüringen 33.000 barrierefreie Wohneinheiten. Um hier schnell Abhilfe zu schaffen und für die Zukunft gewappnet zu sein, fordert der VdK die Ausweitung von Fördermitteln und steuerlichen Subventionen für Planungs- und Bauvorhaben sowohl im Neubau als auch im Bestand, sowie eine Korrektur der Hessischen Bauordnung. "Der Ausnahmetatbestand, dass bei "unverhältnismäßigem Mehraufwand" beim Wohnungsbau auf Barrierefreiheit verzichtet werden kann, muss entfallen", betont Karl-Winfried Seif. "Thüringen hat hier Vorbildcharakter, dort wurde das im März 2014 aus der Bauordnung gestrichen." Außerdem dringt der VdK auf ein flächendeckendes Wohnberatungsangebot speziell zum barrierefreien Bauen und zum Wohnen im Alter. Im Moment gibt es eine staatlich unterstützte Fachstelle für Wohnberatungen in Hessen - und in Thüringen gar keine.
Noch nicht einmal ein Viertel der allgemeinmedizinischen Praxen verfügen über einen ebenerdigen oder rollstuhlgerechten Zugang oder einen Aufzug. Deswegen fordert der VdK schon seit Längerem, dass Ärzte und Dienstleister im Gesundheitsbereich verpflichtet werden sollten, ihre Praxisräume und das Behandlungsmobiliar barrierefrei zu gestalten, einschließlich Zugängen, Toiletten und Parkplätzen.
Der dritte wichtige Bereich, in dem noch eine Menge Hindernisse abzubauen sind, ist der öffentliche Personennahverkehr. Damit alle Menschen selbstständig von A nach B kommen, müssen Bahnhöfe, Busse und Bahnen barrierefrei sein. "Die Deutsche Bahn AG, Verkehrsverbünde und Kommunen sollten hier besser zusammenarbeiten, auch mit Blick auf kleinere Haltestellen im ländlichen Raum", sagt Karl-Winfried Seif. "Barrierefreiheit darf nicht am Bahnsteig enden, sondern muss sich über Wege, Brücken, Straßen und sonstige Verkehrsanlagen fortsetzen."
Philipp Stielow

Konzept der Terminservicestelle muss auf den Prüfstand
VdK sieht keinen Zusammenhang zwischen geringer Nachfrage und Bedarf an Facharztterminen

Am 25. Januar 2016 wurde für ganz Hessen eine Terminservicestelle zur Vermittlung von Facharztterminen eingerichtet. Betrieben wird sie von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen. In einer ersten Bilanz teilte die KV mit, dass in den ersten sieben Wochen die Nachfrage mit 4.200 Anrufen und 1.300 vereinbarten Terminen wesentlich geringer gewesen sei als erwartet. Man habe sich auf etwa 20.000 Anrufe im Monat eingerichtet. In diesem Zusammenhang wurde von der KV auch die Einrichtung der Terminservicestelle in Frage gestellt.

"Wir wissen aus unserer Beratungsarbeit der letzten Jahre, dass viele Menschen große Probleme haben, zeitnah einen Facharzttermin zu bekommen", sagt der Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen, Karl-Winfried Seif. Es bestehe kein Zweifel an einem hohen Bedarf und an der Notwendigkeit, das System für Patienten in gesundheitlich schwierigen Situationen zu verbessern.

"Nur wenige Menschen kennen das Angebot, es wurde nicht richtig beworben. Nach gerade mal sieben Wochen zu beklagen, dass keiner kommt, ist nicht seriös", so Seif. Aus Sicht des VdK ist das Prozedere viel zu kompliziert. Patienten, die dringend einen Termin beim Facharzt brauchen, müssen sich erst bei ihrem Hausarzt eine Überweisung und einen Zifferncode holen. Erst dann können sie eine Terminservicestelle kontaktieren ? und bekommen oft einen Termin in einer weit entfernt liegenden Praxis. Diese Regelung sei für Berufstätige, kranke und alte Menschen viel zu umständlich, kritisiert der VdK-Landesvorsitzende. Er fordert, Termine, wie jetzt schon bei Augenärzten und Gynäkologen üblich, ohne Überweisung zu vergeben.

"Die Facharztvermittlung muss dringend gewährleistet werden, der Bedarf und die Not der Patienten sind groß", sagt Karl-Winfried Seif. ?Die Vorgaben des Gesetzgebers zur Facharztvermittlung sind offensichtlich nicht richtig durchdacht und müssen geändert werden. Die Menschen brauchen zeitnahe Termine bei einem für sie erreichbaren Facharzt. Der Bundesgesundheitsminister muss jetzt schnell entsprechende Weichenstellungen vornehmen."

Philipp Stielow, Pressesprecher

Kürzungen und Sanktionen:
Massive Kritik des Paritätischen an Hartz-IV-Verwaltungsreform

Tief enttäuscht zeigt sich der Paritätische Wohlfahrtsverband von dem im Kabinett beratenen Gesetzentwurf zur "Rechtsvereinfachung" und Entbürokratisierung bei Hartz IV. Die geplante Reform gehe nicht nur an den Sorgen und Nöten der Menschen vorbei, sondern werde im Ergebnis auch zu höherer Rechtsunsicherheit und zusätzlichen Klagen führen.

© Archiv

"Den Menschen bringt dieses Gesetz so gut wie nichts, ganz im Gegenteil: Bei den Wohnkosten sind weitere Verschlechterungen absehbar. Entgegen der ursprünglichen Intention, Sanktionen zu entschärfen, sollen nun sogar zusätzliche Möglichkeiten der Verhaltenskontrolle und Sanktionierung eingeführt werden", so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. "Unter dem Strich ist es hochfraglich, ob dieses Gesetz überhaupt zu weniger Verwaltung führt."
Der Verband kritisiert insbesondere die völlig unpraktikable Pauschalierung der Heizkosten. "Bereits 2014 blieben Hartz-IV-Bezieher bundesweit auf 620 Millionen Euro Wohnkosten sitzen, die nicht übernommen wurden. Dies ist einer der Hauptgründe der großen Zahl von Widersprüchen und Klagen vor den Sozialgerichten. Mit der zusätzlichen Pauschalierung der Heizkosten wird die Zahl der Klagen mit Sicherheit zunehmen", prognostiziert Schneider. Den gleichen Effekt sagt der Verband bei der Einführung so genannter "Ersatzansprüche" bei sozialwidrigem Verhalten voraus. "Dies ist nichts anderes als ein neues Sanktionsinstrument, was zudem eher mehr als weniger Rechtsunsicherheit schafft. Die Sozialgerichte werden ordentlich zu tun bekommen."
Der Verband fordert die Bundesregierung auf, sich nicht länger ausschließlich mit verwaltungstechnischem Kleinklein und abstrusen Schikanen zu befassen, sondern sich endlich den wirklichen Problemen der Langzeitarbeitslosen zu stellen. "Wer Jobcenter und die Betroffene gleichermaßen entlasten will, muss endlich die drangsalierende und absurde Sanktions- und Darlehensbürokratie abschaffen", so Schneider. Darüber hinaus brauche es ein bedarfsgerechtes Existenzminimum und einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor, der den Menschen wieder Arbeit gibt.
Gwendolyn Stilling, 03.02.2016

Bildrechte einblenden

Bildrechte auf der Seite "http://www.vdk.de/kv-nordthueringen/ID157933":

  1. Kyffhäuser | © G.Schilling
  2. Käthe Preuß - eine der ältesten Mitglieder Sommerfest 2017 | © G.Schilling
  3. Berkaer Frauenchor | © G.Schilling
  4. Unterhalter Sommerfest 2017 | © G.Schilling
  5. Sommerfest 2017 | © G.Schilling
  6. Podium | © G.Schilling
  7. VdK- Mitglieder Podiumsgespräch | © G.Schilling
  8. Bublitz, Elke | © VdK Hessen
  9. Weimann, Paul | © VdK Hessen
  10. Berlinreise | © Römer
  11. Porträt Schneider | © Archiv

Liste der Bildrechte schließen