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Die Kluft wächst Start - durch die Präsidentin Mascher

Sozialverband VdK fordert "Endlich handeln!"

Bundesweite VdK-Aktion im Vorfeld der Bundestagswahl macht für soziale Gerechtigkeit mobil

-© VdK

"Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst", warnte der Sozialverband VdK bereits 2010. Die Sozial- und Steuerpolitik der letzten Jahre hat diese Entwicklung in Deutschland nicht aufgehalten - im Gegenteil.

Deshalb startet der Sozialverband VdK im Vorfeld der Bundestagswahl eine Kampagne für soziale Gerechtigkeit. Das Motto lautet unmissverständlich: "Endlich handeln!" Vor der Bundestagswahl am 22. September 2013 macht der Sozialverband VdK bundesweit gegen soziale Ungerechtigkeit mobil. Zur VdK-Kampagne "Endlich handeln!" finden überall Aktionsveranstaltungen in den VdK-Landesverbänden statt.
Auftakt ist am 3. Juni in Berlin: Hier wird VdK-Präsidentin Ulrike Mascher den Medienvertretern in einer Pressekonferenz die VdK-Forderungen vorstellen. Auch eine Live-Plakatierung des eindrucksvollen Kampagnenmotivs der wachsenden Kluft ist auf einer Großfläche geplant.

Armut, Rente, Pflege, Gesundheit und Behinderung ? das sind die zentralen Themen, um die es bei der nächsten Bundestagswahl gehen wird. Wie schon 2009 wird der VdK die Bundestagskandidaten aller Parteien überall im Land mit seinen Forderungen konfrontieren. "Es werden viel zu viele politische Entscheidungen getroffen, die letztlich zu Lasten der ohnehin Benachteiligten gehen", kritisiert VdK-Präsidentin Ulrike Mascher in ihrem Aufruf zur bundesweiten Kampagne und verspricht: "Der VdK will den Sozialstaat mit aller Kraft verteidigen."
"Endlich handeln!" ist das zentrale Motto der bundesweiten VdK-Kampagne. Es bezieht sich auf die großen Versäumnisse in der Steuer- und Sozialpolitik der letzten Jahre. VdK-Präsidentin Mascher: "Der Gedanke der Solidarität zählt noch viel in unserer Gesellschaft. Wir dürfen es nicht zulassen, dass er immer weiter ausgehöhlt wird."

Weitere wichtige Informationen:

Übersicht: Endlich handeln!
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Lesen Sie auch die Territorial bezogenen Seiten auf unserer Homepage unter:
Armut im Visier. Diese und deren Unterseiten werden ständig aktualisiert und berichten über die Aktivitäten vor Ort, welche in unserem Landesverband mit den Neujahrsempfängen begannen.

-© VdK

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,
immer mehr Menschen fürchten den sozialen Abstieg. Grund ist die Sparpolitik der Bundesregierung in vielen Feldern der Sozialpolitik, die letztlich zu Lasten der ohnehin Benachteiligten wie Rentnerinnen und Rentner mit geringem Einkommen, Arbeitslose, Alleinerziehende, chronisch Kranke sowie Menschen mit Behinderung geht. Ihnen gegenüber steht der trotz Finanzmarktkrise wachsende Reichtum der Einkommens- und Vermögensmillionäre. Auch die offenbar unter den Vermögenden verbreitete Praxis der Steuerhinterziehung und Steuervermeidung empört die Mehrheit der Steuerzahler. Das lässt die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer werden.
Heute, am 3. Juni 2013 hat der Sozialverband VdK Deutschland deshalb seine große VdK-Aktion "Endlich handeln!" zur Bundestagswahl gestartet. Mit dieser Aktion will der VdK ein deutliches Zeichen setzen - gegen die zunehmende soziale Spaltung und für soziale Gerechtigkeit.

Helfen Sie uns, die VdK-Aktion "Endlich handeln!" bekannt zu machen!
Ihre Redaktion vdk.de

"Endlich handeln!": Auftakt zur VdK-Aktion zur Bundestagswahl

.© VdK

"Wir wollen im Vorfeld der Bundestagswahl ein deutliches Zeichen setzen gegen die zunehmende soziale Spaltung und für soziale Gerechtigkeit". Mit diesen Worten gab die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, heute auf der VdK-Pressekonferenz in Berlin den Startschuss zur großen VdK-Aktion "Endlich handeln!".
Die VdK-Aktion richtet sich gegen die Sparpolitik der Bundesregierung in vielen Feldern der Sozialpolitik, die größtenteils zu Lasten der ohnehin Benachteiligten geht, und gegen die ungerechte Steuerpolitik der letzten Jahre.
Nach Statistiken der Bundesregierung und des Statistischen Bundesamts besaßen 1998 die oberen 10 Prozent der Bevölkerung 45,1 Prozent des Gesamtvermögens, während die gesamte untere Hälfte der Bevölkerung nur 2,9 Prozent auf sich vereinen konnte. Heute ist der Vermögensanteil der oberen 10 Prozent sogar auf 59 Prozent geklettert, der Anteil der unteren Hälfte ist aber auf unter 1 Prozent gesunken. Der VdK fordert deshalb mehr Steuergerechtigkeit, etwa durch eine Anhebung des Spitzensteuersatzes oder eine einmalige Vermögensabgabe für Menschen, die den oberen zehn Prozent angehören.
Das Statement der Präsidentin Ulrike Mascher können Sie hier in der folgenden PDF-Datei lesen:

Forderungen des VdK im Vorfeld der Bundestagswahl 2013
  • Armut darf nicht zur Normalität werden. Die Bekämpfung der Armut in allen Altersgruppen muss an erster Stelle stehen.
  • Rente muss zum Leben reichen. Altersarmut muss bekämpft werden.
  • Gesundheit muss für alle bezahlbar sein. Der Teufelskreis "Krankheit macht arm" und "Armut macht krank" muss gestoppt werden.
  • Pflege muss menschenwürdig sein. Wer pflegebedürftig ist, muss sich auf die gesetzliche Pflegeversicherung verlassen können.
  • Behinderung darf niemanden ausgrenzen. Inklusion muss endlich in Schule, Beruf und Alltag gelebt werden.

.© VdK

Mitmachen und die Aktion unterstützen!

Sie können die Aktion "Endlich handeln" unterstützen, indem Sie Freunden, Bekannten und Verwandten davon erzählen und die Aktion im Internet weiterverbreiten - zum Beispiel auf Ihrer eigenen Website, in Internetforen oder in sozialen Netzwerken wie Facebook.
Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen und Material dazu: Buttons, Banner für Ihre Website sowie Videos aus unserem VdK-Internet-TV.

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  1. Plakat zur Kampagne Bundestagswahl 2013 mit Achtungszeichen reich-arm und gelbem Endlich handeln! - Schild | © VdK
  2. Plakat zur Kampagne Bundestagswahl 2013 mit Achtungszeichen reich-arm und gelbem Endlich handeln! - Schild | © VdK
  3. Porträt Mascher | © VdK
  4. Runder blauer Button der VdK-Aktion endlich handeln! | © VdK

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