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Barrierefreie Einrichtungen im Einzugsgebiet

Rathaus Bad Frankenhausen erhielt erste Plakette in Thüringen

Der Landesvorsitzende unseres Verbandes, Udo Schlitt, nahm am 14. Oktober 2006 ein Forum unseres Kreisverbandes im frisch sanierten Frankenhäuser Rathaus zum Anlass, um dem Bürgermeister der Stadt, Matthias Strejc, die Plakette "barrierefrei erbaut" zu überreichen. Damit würdigte der die Leistungen der Stadt zur barrierefreien Umgestaltung des Rathauses in einer Zeit, in der überall über mangelnde finanzielle Mittel geklagt wurde. Strejc und sein Vorgänger Karl Josef Ringleb haben damit bewiesen, dass die Stadt es mit dem am 13. Juni 2002 gefassten Beschluss der Stadträte zur Unterzeichnung der Erklärung von Barcelona "Die Stadt und die Behinderten" ernst meinen.

Stolz zeigt sich der Frankenhäuser Bürgermeister Matthias Strejc (rechts) mit Udo Schlitt und der Urkunde zur Auszeichnung

Erste Einrichtung Thüringens, welche die VdK-Plakette "barrierefrei erbaut" erhielt – Das Rathaus in Bad Frankenhausen.

VdK-Plakette "barrierefrei erbaut"
für zwei Bottendorfer Einrichtungen

Die Kupferhütte

Die Kupferhütte ist fast schon ein Markenzeichen für Bottendorf. Im Jahre 1993 - 1994 wurden das alte Wohnhaus sowie die Gaststätte abgerissen und es entstand im Neubau das nun vorhandene Dorfgemeinschaftshaus, in dem sich ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens des Dorfes, inzwischen Ortsteil von Roßleben, abspielt.
2004, also ca. 10 Jahre später, wurde eine serpentinähnliche Auffahrt, fast ein kleines Kunstwerk zum Saal für Rollstuhlfahrer mit DIN-gerechten sechs Prozent Gefälle (projektiert vom jetzigen Ortsbürgermeister Gerald Brödel) in Eigeninitiative errichtet. Wenn man bedenkt, wie schwer sich andere tun, eine kleine Stufe durch eine Schräge zu ersetzen, wurden damit Zeichen gesetzt. Zeitgleich entstand die behindertengerechte Toilettenanlage.
Der Umbau wurde finanziell unterstützt und ermöglicht vom Sozialministerium Thüringens durch Lottomittel.
Als der Ortsverband vorschlug, die Kupferhütte zur Auszeichnung mit der Plakette "barrierefrei erbaut" auszuzeichnen, war Ortsbürgermeister Gerald Brödel natürlich erfreut, hatte aber auch ein offenes Ohr, für das, was noch getan werden musste. Bereits nach wenigen Tagen konnte Margot Schüchner feststellen, dass "der behindertengerechte Zugang vom Parkplatz zur Kupferhütte fertig gebaut und prima geworden ist." Aber auch weitere Hinweise von der Begehung wurden in die Tat umgesetzt.

Der Blick auf die Kupferhütte, zu der über eine DIN-gerechte Schräge auch Rollstuhlfahrern der Zugang gewährt wird.

Die Mehrzweckhalle

Die Mehrzweckhalle in Bottendorf wurde im Jahre 2000 als völliger Neubau fertig gestellt. Es war von Anfang an, das Ziel, mit ihr eine behindertengerechte Einrichtung zu schaffen und es fanden hier unter anderem bereits Turniere für Rollstuhlfahrer statt, die großen Anklang fanden und auf Fortsetzung hoffen lassen.
Die Finanzierung des Baus war für die kleine Gemeinde sicherlich ein harter Brocken und wurde mit der Aufnahme von Krediten durch die Kommune mit Unterstützung durch Fördermittel aus dem Sozialministerium gebaut.
Als barrierefreie Einrichtung strahlt sie mit vielen niveauvollen Veranstaltungen nicht nur auf das kulturelle Leben in Bottendorf und Roßleben, sondern der ganzen Region aus.

Die Mehrzweckhalle hat einen ebenen Eingang und ist auch sonst barrierefrei für mobilitätsgeschädigte Menschen.

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