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Frauentagung des Kreisverbands Neuwied

Tagung der Frauenvertreterinnen aus den VdK-Ortsverbänden - Pflege und Wohnen im Alter standen im Mittelpunkt der Kreisfrauenkonferenz

Frauentagung des Kreisverbandes Neuwied© VdK

Vor zwei Jahren fand erstmals nach längerer Abstinenz wieder eine Kreisfrauenkonferenz statt, die auf Beschluss des Kreisvorstandes nunmehr im zweijährigen Turnus angeboten wird. Die Frauenvertreterin des VdK-Kreisverbandes Neuwied, Rosemarie Waldorf, konnte hierzu im Josef-Ecker-Stift Neuwied viele weibliche Vorstandsmitglieder aus den Ortsverbänden willkommen heißen.

Frauenbeauftragte Rosemarie Waldorf© VdK

Ihr besonderer Willkommensgruß galt dem Kreisvorsitzenden Hans Werner Kaiser und seiner Stellvertreterin Gisela Stahl. In ihrer Einleitung ging sie auf die Landesfrauenkonferenz 2015 in Bad Dürkheim ein. Dort verabschiedeten die Frauenvertreterinnen eine Resolution, in der sie sich unter anderem für die Förderung von selbstständigem und selbstbestimmtem Wohnen auch im Alter aussprachen.

Die stellvertr. Kreisvorsitzende Gisela Stahl, seit dem Landesverbandstag 2015 Mitglied im Sozialpolitischen Ausschuss des Landesverbandes, gab in ihrem Grußwort einen kurzen Einblick in die Arbeit dieses Gremiums, bei dem die Themen "Mobilität", "Ärztliche Versorgung im ländlichen Bereich" und "Situation der schwerbehinderten Menschen in Rheinland-Pfalz" im Focus stehen.

In seinem Grußwort wies Kreisvorsitzender Kaiser auf die Bedeutung der Frauenarbeit im Sozialverband VdK hin und kommentierte die hervorragende Jahresbilanz der Kreisgeschäftsstelle im Jahr 2015. Immerhin konnten für die Mitglieder finanzielle Hilfen in Höhe von 745.000 Euro erreicht werden.

Interesse bei den Vorträgen der Referenten© VdK

Als erste Referentin beleuchtete Ute Starrmann (Gleichstellungsbeauftragte der VG Puderbach und Frauenvertreterin des VdK-Ortsverbandes Raubach) in ihren Ausführungen die kommunale Pflegestruktur, die es Menschen ermöglichen soll, ein gutes selbstbestimmtes Leben im Alter zu führen. Die Weiterentwicklung der Pflegestützpunkte ist das Modellprojekt "Gemeindeschwester plus". Im Landkreis Neuwied sind 21,6
Angela Kurtscheid vom Pflegestützpunkt I Neuwied ging in ihrem Referat zunächst auf die Entstehung der Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz ein, die mit der gesetzlich vorgeschriebenen Pflegeberatung 2009 eingeführt wurden. Die Pflegestützpunkte informieren und beraten über pflegerische Angebote in der Region, vermitteln Alltagshilfen (z.B. Haushalts- oder Einkaufshilfen) oder geben Tipps über aktuelle Versorgungsangebote wie z.B. Mahlzeiten- oder Fahrdienste. Die Mitarbeiter der Pflegestützpunkte helfen, damit pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung gut versorgt leben können.

Was sind die Aufgaben einer Gemeindeschwester plus? Antworten darauf gab Christa Reutelsterz, als Fachkraft im Bereich Neuwied tätig. Die Gemeindeschwester plus informiert über Hilfen, damit den hochbetagten Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind, der Alltag erleichtert wird. Sie kümmert sich um deren Anliegen, damit sie möglichst lange gut in ihrer Wohnung leben können. Allerdings führt sie selbst keine pflegerischen Tätigkeiten aus. Sie stellt Kontakte her, u.a. mit dem örtlichen Pflegestützpunkt, kennt Freizeitangebote oder Nachbarschaftshilfen. Die Beratung durch die Fachkräfte im Modellprojekt Gemeindeschwester plus ist kostenfrei und erfolgt auf Wunsch auch zu Hause.

Über neue Wohnformen im Alter sprach Hildegad Luttenberger, Vorsitzende des Vereins "Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied eV". Dafür soll in Neuwied ein nachhaltiges Wohnprojekt für gemeinschaftliches Wohnen in Mietwohnungen entstehen. Ein soziales Miteinander in guter Nachbarschaft soll gegen Isolierung und Vereinsamung beitragen, wobei das Zusammenleben eigenverantwortlich organisiert wird. "Gemeinsam die Zukunft leben - gemeinsam zur Miete wohnen, selbständig leben - dies ist eine Antwort darauf, wie die Generation 50plus die Zukunft gestalten könne", so Hildegard Luttenberger.

von links nach rechts: Gisela Stahl, Rosemarie Waldorf, Christa Reutelsterz, Ute Starrmann, Hildegard Luttenberger, Christa Hümmerich, Angela Kurtscheid© VdK

Informationen zu der bundesweiten VdK-Kampagne "Weg mit den Barrieren!" gab Kreisvorsitzender Hans Werner Kaiser, wobei es auf die Mithilfe aller Verbandsebenen ankomme. Er zeigte Möglichkeiten auf, wie Kreis- und Ortsverbände tätig werden können und verwies auf die Internetseite www.weg-mit-den-barrieren.de. Herzstück dieser Internetseite ist die "Landkarte der Barrieren". Wie er betonte, soll die VdK-Kampagne dazu beitragen, auf Barrierefreiheit hinzuweisen und Menschen mit und ohne Behinderung für die Bedeutung eines barrierefreien Lebens zu sensibilisieren. Lt. UN-Behindertenrechtskonvention ist Barrierefreiheit ein Menschenrecht. Auch Deutschland hat sich verpflichtet, Maßnahmen für eine barrierefreie Gesellschaft zu treffen. Ziel der Kampagne ist es u.a., die politischen Entscheidungsträger in Bund, Ländern und Kommunen zum Handeln zu bewegen.

Zum Abschluss der Tagung dankte Kreisfrauenvertreterin Rosemarie Waldorf allen Teilnehmerinnen für die rege Mitarbeit und dem großen Interesse an dieser Veranstaltung. Sie dankte aber auch den Referentinnen des Tages, und dem Kreisvorsitzenden Hans Werner Kaiser für die Mitgestaltung der Kreisfrauenkonferenz. Gleichzeitig galt ihr Dank aber auch den Kreisvorstandsmitgliedern Gisela Stahl und Christa Hümmerich sowie den Mitarbeiterinnen der Kreisgeschäftsstelle sowie dem Personal des Josef-Ecker-Stifts für die gute Bewirtung.

745.000 Euro an finanziellen Hilfen für VdK-Mitglieder erzielt

Kreisgeschäftsstelle Neuwied legt Bilanz des Jahres 2015 vor
Rund 745.000 Euro an finanziellen Hilfen hat der VdK-Kreisverband Neuwied im vergangenen Jahr für seine Mitglieder erzielen können. Diese stolze Summe konnte Kreisgeschäftsführerin Doreen Borges kürzlich dem Kreisvorsitzenden Hans Werner Kaiser präsentieren. Die von der Kreisgeschäftsstelle vorgelegte Bilanz der finanziellen Hilfen übersteigt das Vorjahresergebnis (2014: 600.000 EUR) deutlich. "Wir sind stolz auf diesen Erfolg und freuen uns, dass wir so vielen Menschen helfen konnten", erklärte Doreen Borges. Die finanziellen Hilfen und Nachzahlungen (aus Antrags- und Widerspruchsverfahren, jedoch ohne Klagen) kommen vor allem von der Renten- und Unfallversicherung.

Kreisvorsitzender Hans Werner Kaiser (links) mit Kreisgeschäftsführerin Doreen Borges (rechts)© VdK

Damit wird der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz seinem Motto "Wir sind an Ihrer Seite!" vollauf gerecht. "Diese gewaltige Summe zeigt, wie erfolgreich unsere Kreisgeschäftsstelle arbeitet!", sagte Kaiser bei der Präsentation des Geschäftsberichtes 2015. Er hob die hervorragende Beratungstätigkeit der Mitarbeiterinnen in der Kreisgeschäftsstelle hervor und lobte deren großes Engagement für die Mitglieder.

Das Service-Angebot des Verbands umfasst Beratung und Vertretung in sozialrechtlichen Fragen. So vertritt er die Interessen von behinderten Menschen, chronisch Kranken, Senioren, Kriegsbeschädigten und sozial Schwachen. Wie sehr die Kreisgeschäftsstelle Neuwied in Anspruch genommen wird verdeutlicht die Zahl der durchgeführten Beratungsgespräche. Diese beliefen sich auf 2.091 (ohne die zahlreichen telefonischen Beratungen bzw. email-Kontakte). Angesichts dieser Zahlen ist der Sozialrechtsschutz eine nach wie vor wichtige und unerlässliche Service-Säule im Sozialverband VdK, wie Kreisgeschäftsführerin Doreen Borges betonte. Auch die Mitgliederentwicklung verläuft weiterhin positiv; denn zum 01.01.2016 gehörten 6.113 Menschen im Kreis Neuwied dem VdK an, wobei in 2015 einen Nettozuwachs von 257 Mitgliedern zu registrieren war.

Startschuss der bundesweiten VdK-Kampagne
"Weg mit den Barrieren"!

Der Startschuss für die bundesweite VdK-Kampagne "Weg mit den Barrieren!" ist gefallen. Mit konkreten Forderungen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen richtet sich der VdK an die politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen. Herzstück der Kampagne ist die "Landkarte der Barrieren". Mitmachen ist einfach: Wer eine Barriere entdeckt, trägt sie auf www.weg-mit-den-barrieren.de ein. Der VdK wird besonders ärgerliche Barrieren öffentlich machen und bei den Verantwortlichen nachhaken.

"Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigungen dürfen nicht länger von ihrem Grundrecht auf Teilhabe ausgeschlossen bleiben. Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die Bundesrepublik bereits 2009 verpflichtet, geeignete Maßnahmen für eine barrierefreie Gesellschaft zu treffen. Es wird höchste Zeit, sich für ein barrierefreies Deutschland stark zu machen!" Mit diesen Worten gab die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, auf einer Pressekonferenz am 12. Januar 2016 in Berlin den Startschuss zur bundesweiten VdK-Kampagne "Weg mit den Barrieren!".

VdK Website "Weg mit den Barrieren" (Navigation)

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Mehr als 7,5 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Schwerbehinderung, weitere 17 Millionen Erwachsene sind schon heute dauerhaft in ihrem Alltag eingeschränkt. In Zukunft werden es deutlich mehr, denn das durchschnittliche Lebensalter steigt. Es wird höchste Zeit, sich für ein barrierefreies Deutschland stark zu machen!

Mit der Kampagne „Weg mit den Barrieren“ und der zugehörigen Website www.weg-mit-den-barrieren.de rückt der VdK im Jahr 2016 das Thema „Barrierefreiheit“ stärker in den Blick der Öffentlichkeit und verknüpft dies mit konkreten politischen Forderungen. Die Website bündelt dazu die wesentlichen Informationen, ist Plattform der politischen Forderungen und bietet einer breiten Öffentlichkeit Möglichkeiten, die Ziele des VdK mit konkreten Aktionen zu unterstützen.© Sozialverband VdK

Thema des Monats Juni 2016

© VdK

Schutz von Sozialdaten

Sensible Krankenkassendaten benötigen Schutz

"Datenschutz" ist seit einigen Jahren in aller Munde. Insbesondere im Zuge der elektronischen Datenverarbeitung wird der Datenschutz von vielen Stellen regelmäßig angemahnt. Aber worum geht es dabei eigentlich? Beim Datenschutz geht es im Kern um das Recht auf Privatsphäre. Diese ist nur gewährleistet, wenn jeder Mensch selbst darüber bestimmen kann, wer welche Informationen über ihn erhält. Gleichzeitig erlaubt das geltende Recht die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten und schränkt dadurch die informationelle Selbstbestimmung ein.

Näheres dazu erläutert das "Thema des Monats Juni": Schutz von Sozialdaten

Die Infomappe liegt für Sie wie immer auch in unserer Kreisgeschäftsstelle bereit.

Hier können Sie sich das komplette Thema des Monats herunterladen:

Archiv Hier können Sie in unserem Archiv mit den Themen des Monats stöbern.....}

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  1. Frauentagung des Kreisverbandes Neuwied | © VdK
  2. Frauenbeauftragte Rosemarie Waldorf | © VdK
  3. Interesse bei den Vorträgen der Referenten | © VdK
  4. Vorstand des Kreisverband Neuwied dankte seinen Referentinnen | © VdK
  5. VdK | © VdK
  6. Themenbild: Person mit Rollator steht auf einer Treppe, Hintergrund ist gelb, die Treppengrafik ist schwarz und gelbem Schriftzug "Weg mit den Barrieren - Unterstützen Sie den VdK!" | © Sozialverband VdK
  7. Logo zum Thema des Monats | © VdK

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