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Am 27. Juni 2009 veranstaltete der VdK-Kreisverband München zusammen mit dem Bayerischen Osteoporsezentrum der Universität München den VdK-Gesundheitstag. Das Motto dieser Veranstaltung war "Die Viererbande und noch ein Dieb" oder das "Metabolische Syndrom". Es gab viele Informationen und interessante Vorträge von Experten zu den Themen: Übergewicht, Bluthochdruck, Zucker, Fette und den Knochendieb Osteoporose. Die Moderation übernahm Werner Buchberger vom Bayerischen Rundfunk.
"Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit" sagte Werner Buchberger in seiner Einleitung.

Viele interessierte Zuhörer kamen zum VdK-Gesundheitstag. Vorne VdK-Präsidentin Ulrike Mascher und VdK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Dietzel

Die Veranstalter des VdK-Gesundheitstages von links nach rechts: Prof. Dr. Reiner Bartl, VdK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Dietzel und Wolfgang Hahntow, ebenfalls VdK
Das Metabolische Syndrom ist der Killer Nummer eins betonte Prof. Dr. Reiner Bartl. Vieles ist hausgemacht und jeder muss selbst auf seinen Körper schauen, dass er keine gesundheitlichen Probelme bekommt.
Die häufigsten Ursachen dafür sind:
Dadurch enstehen hohe Krankheits- und Folgekosten.
Vorsorgemassnahmen hierfür sind:
Prävention:
Durch diese Massnahmen könnten 8 von 10 Fällen von Diabetes Typ 2 (Altersdiabetes) vermieden werden.

Werner Buchberger im Gespräch mit Margit Schlenk von der Bayerischen Apothekenkammer
Frau Schlenk betonte, dass man den überall bekannten Satz: "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt ober Apotheker" besser erweiteren sollte auf: "Zur Prävention und Gesunderhaltung fragen Sie Ihren Apotheker". Die Beratung in den Apotheken wird immer wichtiger, vor allem im Hinblick auf die Wechselwirkung der Medikamente mit anderen. Das Leistungsspektrum der Apotheken nimmt zu.

Werner Buchberger im Gespräch mit Birgit Merk, Referentin für Gesundheit im Sozialverband VdK
Frau Merk, Referentin für Gesundheit im Sozialverband VdK gab Tips für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Sie klärte die Zuhörer darüber auf welche Fette gesund sind und welche nicht. Der allgemeine Glaube, alles was nach 19.00 Uhr noch gegessen wird macht dick, stimmt übrigens auch nicht. Dick macht nur das, was zuviel gegessen wird, bezogen auf den Tageskalorienbedarf. Wichtig ist soviel wie möglich selbst zuzubereiten, denn die vielen Zusatzstoffe in den vorgefertigten Lebensmitteln fördern den Appetit. Ganz allgemein gilt: Wer sich richtig ernährt braucht auch keine Zusatzvitamine aus der Apotheke.

Prof. Dr. Ralph Haberl beantwortet die Fragen aus dem Publikum
Der Kardiologe Prof. Dr. Ralph Haberl begann seinen Vortrag mit dem Satz "Der Mensch ist immer so alt wie seine Gefässe"
Zuerst nannte Prof. Dr. Haberl die Ursachen für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall:

Danach zeigte Prof. Dr. Haberl die Möglichkeiten der Prävention auf:

Prävention soll Sie nicht kränker machen als Sie sich fühlen, sondern die Lebensqualität erhalten bis ins hohe Alter.

Werner Buchberger im Gespräch mit Prof. Dr. Klaus Parhofer
Der Endogrinologe Prof. Dr. Klaus Parhofer kam auf das Thema Übergewicht zu sprechen. Er erklärte wie man den BMI = Index für Körperfettanteil berechnet. Dieser ist bei vielen Menschen zu hoch. Übergewicht kann zu vielen Komplikationen und Krankheiten bis hin zu psychosozialen Problemen führen.
Die beste Prävention ist:
Zum Schluss sagte Prof. Dr. Parhofer:
"Entscheidend ist was hinten dabei heraus kommt - mehr
Lebesqualität und eine grössere
Lebensspanne.

Prof. Dr. Reiner Bartl sprocht über den Knochendieb "Osteoporose"
Prof. Dr. Bartl setzt sich zusammen mit dem Sozialverband VdK dafür ein, das die DXA-Messung (Knochendichtemesssung) als Prävention von den Krankenkassen bezahlt wird. Bisher bezahlen die Krankenkassen die DXA-Messung erst dann, wenn bereits eine Fraktur vorliegt. So entstehen den Kassen jährlich Kosten in Höhe von 5 Mrd. Euro. Davon könnte die Hälfte eingespart werden. Wenn Osteoporose frühzeitig erkannt wird, kann die Knochendichte sogar wieder normalisiert werden. An Osteoporose erkranken, anders wie beim Metabolischen Syndrom, überwiegend schlanke Frauen. Auch Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko an Osteoporose zu erkranken.
Veranstaltungshinweis:Am Samstag, den 26.
September 2009 findet von 9.00 bis 16.00 Uhr der Weltosteoporsetag
in der LMU in München statt.
Dort gibt es den ganzen Tag ausführliche Informationen zum
Thema "Osteoporose". Interessierte sollten sich diesen Termin
bereits jetzt vormerken.
Vor dem Hörsaal gab es auch Informationsstände für die Besucher

Der Infostand des VdK-Kreisverbandes München

Die VdK-Präsidentin Ulrike Mascher am Infostand des VdK