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Tipps zur Beratung

Sehr geehrtes Mitglied,
wir möchten Ihnen einige allgemeine Informationen geben und Sie
mit unserer Büroorganisation vertraut machen.

Unser Leistungsangebot

Wir werden für unsere Mitglieder in folgenden Bereichen tätig:
Arbeitslosenrecht (SGB III)
Recht der gesetzlichen Unfallversicherung
Arbeitslosengeld II (SGB II)
Grundsicherungsrecht / Sozialhilfe (SGB XII)
gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung
Recht der gesetzlichen Rentenversicherung
Schwerbehindertenrecht
soziales Entschädigungsrecht

Bitte beachten Sie:
Zur Beantragung von Grundsicherungsleistungen, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld, medizinischen und beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen, Umschulungen, Pflegestufen ist die persönliche Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Behörden bzw. Kranken- und Pflegekassen erforderlich, die Antragstellung erfolgt nicht durch den VdK.

Rentenanträge:
Beim Ausfüllen der Rentenanträge sind wir Ihnen gerne nach vorheriger Terminvereinbarung behilflich.An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Rentenbescheide überprüfen. Es kann keine Rentenberechnung vorgenommen werden.

Aufgrund vieler Nachfragen machen wir darauf aufmerksam, dass wir für folgende Rechtsgebiete nicht zuständig sind:
Arbeitsrecht (z.B. Kündigungsschutzverfahren/Abfindung)
Erbrecht
Familienrecht (etwa Unterhaltsfragen, Elternunterhalt),
Angelegenheiten im Bereich der Jugendhilfe
private Krankenversicherung (Ausnahme Pflege)
Mietrecht
Familienrecht (etwa Unterhaltsfragen, Elternunterhalt)
private Unfallversicherung
Wohngeld
Zusatzrenten
Betriebsrenten

Auch steuerrechtliche Fragenstellungen fallen nicht in unseren Aufgabenbereich, hier besteht jedoch eine Kooperation mit dem Lohn- und Einkommenssteuer Hilfe Ring Deutschland e.V. (www.steuerring.de).

Ablauf des Verwaltungsverfahrens
Nachdem bei den zuständigen Trägern der Sozialverwaltung ein Antrag gestellt wurde, ermittelt die Behörde die tatsächlichen und rechtlichen Voraussetzungen. Dazu werden oft Stellungnahmen von behandelnden Ärzten oder sonstige Auskünfte eingeholt. Nach einer Bearbeitungszeit von ca. 6-8 Monate wird ein Bescheid erteilt.

Fristen und Rechtsbehelfe
Wird in dem Bescheid ein Antrag abgelehnt, bleibt eine Frist von einem Monat um Widerspruch einzulegen. Hat der Widerspruch Erfolg, wird ein sogenannter Abhilfebescheid erteilt. Bleibt hingegen der Widerspruch nach erneuter Überprüfung ohne Erfolg, wird ein Widerspruchsbescheid erteilt. Gegen diesen kann innerhalb eines Monats Klage bei dem zuständigen Sozialgericht eingereicht werden. Die Monatsfrist gilt ab Eingang der Bescheide bei uns. Wir prüfen den Bescheid und legen bei hinreichender Erfolgsaussicht den Rechtsbehelf bzw. das Rechtsmittel ein. Hierfür ist es erforderlich, dass Sie uns rechtzeitig in einer unserer Sprechstunden aufsuchen, da keine gesonderte Fristüberwachung durch uns erfolgt.

Verfahrensdauer
Widerspruchsverfahren haben eine Dauer von etwa 6 bis 12 Monaten. Klageverfahren haben eine Dauer von etwa 1 bis 2 Jahren.

Kosten und Schriftverkehr
Letztlich finanziert die Solidargemeinschaft der Mitglieder das Verfahren. Wir sind deshalb zu sparsamer Haushaltsführung verpflichtet und halten unseren Verwaltungsaufwand so gering wie möglich. Dies bedeutet, dass während der Bearbeitung im Regelfall keine Zwischenmitteilungen erfolgen und wir Ihnen auch nicht den gesamten Schriftverkehr in Ablichtung zur Verfügung stellen können. Wichtige Unterlagen senden wir selbstverständlich an Sie weiter.

Ihre eigene Mithilfe ein Schlüssel zum Erfolg
Oftmals setzen uns Behörden und Gerichte feste Fristen zur Stellungnahme, in denen wir uns für Sie beispielsweise zu dem Ergebnis eines Gutachtens äußern können. Verstreicht die Frist ungenutzt, wird nach Lage der Akten entschieden. Verspätet vorgebrachte Argumente können dann nicht mehr berücksichtigt werden.

Daher gilt:
Wenn wir Sie in solchen Fällen um Ihre Mitwirkung bitten, ist es wichtig, dass Sie hierauf fristgerecht und ausführlich antworten. Ohne Ihre Mithilfe können wir Sie nicht wirkungsvoll vertreten. Sie erleichtern uns überdies die Arbeit, wenn Sie uns wichtige Unterlagen bereits kopiert übersenden oder mitbringen.

Folgenden Unterlagen sollten Sie bei einem Besuch in unserer Sprechstunde mitbringen:
Schwerbehindertenrecht (Erstantrag / Änderungsantrag)
Früherer Bescheid
Adressen der behandelnden Ärzte und Krankenhausaufenthalte der letzten zwei Jahre, (sofern vorhanden aktuelle medizinische Unterlagen und Gutachten)
Angaben zu Rehabilitationsmaßnahmen der letzten zwei Jahre: Dauer, Adresse, Rentenversicherungsnummer
Angaben zu einer Erwerbsminderungsrente: Rentenversicherungsnummer, Bescheid der Rentenversicherung

Soll ein Widerspruch bzw. eine Klage erhoben werden:
Bescheid und Widerspruchsbescheid

Antrag auf Weitergewährung einer Erwerbsminderungsrente:

Früherer Bescheid der Rentenversicherung
Namen und vollständige Adressen der behandelnden Ärzte
Zeitpunkt und Dauer von Krankenhausaufenthalten mit vollständiger Anschrift

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

Sprechstunde
Beratung nur nach vorheriger Terminvereinbarung.

Bitte teilen Sie uns rechtzeitig Adressänderungen und längere Abwesenheiten
(Urlaub, Krankenhaus usw.) von Ihrem Wohnort mit.

Telefonische Erreichbarkeit

Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 12:00 Uhr

Freitag ist die Geschäftsstelle geschlossen.

Aus rechtlichen Gründen können wir Rechtsauskünfte weder telefonisch,
noch per E-Mail, noch per Fax beantworten.

Hausbesuche werden von uns nicht durchgeführt.

Ihr VdK Team

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