Sozialverband VdK - Kreisverband Emmendingen
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VdK Köndringen-Malterdingen

Badische Zeitung vom 21. November 2011

VdK-Ortsverband verzeichnet 26 neue Mitglieder

Als Ursache für den steten Zuwachs werden zunehmende Probleme im sozialpolitischen Bereich ausgemacht.
MALTERDINGEN (arr). Politische Parteien würden angesichts solcher Tendenzen in ihren Ortsverbänden in Freudengeheul ausbrechen. Zwar ist bei den Ortsverbänden des VdK-Sozialverbands die Freude groß, aber man ist sich darüber im Klaren, dass die stetigen Zuwächse an Mitgliedern vor allem ein Ergebnis zunehmender Unsicherheit der Menschen ist.

Mit 26 Neuaufnahmen im vergangenen Jahr verzeichnete der VdK-Ortsverband Köndringen-Malterdingen einen erheblichen Zuwachs wie bei der Hauptversammlung im Gasthaus Krone zu erfahren war. Insgesamt konnte Vorsitzende Rosa Waldraff einen Mitgliederstand von 153 verkünden. Allerdings musste sie auch von fünf Austritten berichten, sechs Mitglieder waren verstorben. Während die eigentlichen Beratungen und eventuell notwendigen rechtlichen Schritte über den Kreisverband abgewickelt werden, geht es dem Ortsverband darum, die Ziele des VdK seinen Mitgliedern näher zu bringen. Aber auch neue Ansätze zu vermitteln, gehört zu den Aktivitäten der Ortsverbände, wie auch fachbezogene Referate über sozialpolitische Themen.

Insbesondere wird aber der Gemeinschaftssinn in Form vielfältiger Aktivitäten beim Ortsverband Köndringen-Malterdingen gepflegt, was auch Kreisverbandsvorsitzender Winfried Höhmann bestätigte. Monatlich trifft man sich zum gemeinsamen Singen, unternimmt Ausflüge, besucht Jubilare und veranstaltet alljährlich ein vorweihnachtliches Singen zu Gunsten der Aktion Weihnachtswunsch der Badischen Zeitung.

Auch Kreisvorsitzender Höhmann bestätigte steigende Zahlen im Kreisverband mit derzeit 5255 Mitgliedern. Damit verbunden sei eine entsprechend zunehmende Zahl an Sprechstundenbesuchern. Auch er begründet die steigende Mitgliederzahl mit zunehmenden Problemen im sozialpolitischen Bereich. Dies sei vielmals nur noch mit Sozialreferenten oder Juristen zu bewältigen. Bestätigt wurde diese auch von der Kreisfrauenbeauftragten Ursula Solter-Meyberg.

Wahlen: Vorsitzende: Rosa Waldraff, stellvertretender Vorsitzender: Erich Kanzinger. Kassierer: Edgar Waldraff. Schriftführerin: Brigitte Rüssel. Frauenbeauftragte: Monika Seiler. Beisitzer: Waldemar Seiler, Bernd Bergmann,Helga Bergmann und Karl-Heinz Rutkowsky. Revisoren: Fritz Zipse und Horst Steiger.

Ehrungen: Das silberne Treueabzeichen erhielten Maria Baer, Emmy Henselmann, Josef Mimietz, Otto Ritzmann und Georg Stratz.