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Selbsthilfegruppe Stoma , Region Nordthüringen , wir sind auch in Sozialrechlichen Fragen für sie da !!

Man sieht es ihnen nicht an - 100 000 Menschen in Deutschland leben mit einem Stoma, mehr als 60 000 erkranken jährlich an Darmkrebs !

Hilfesuchende/Selbsthilfegruppe im Eichsfeld

Dieser Link führt zum Forum www.Stoma - Forum.de

Stoma :

Im engeren Sinn wird der Begriff "Stoma" für einen künstlichen Darm- oder Blasenausgang oder einen bleibenden Luftröhrenschnitt verwendet. Bei Krebspatienten kann ein solcher Eingriff notwendig werden, um einen Tumor möglichst komplett zu entfernen. Auch wenn einige Stomaformen nicht dauerhaft erhalten bleiben, brauchen Betroffene für die Pflege einer künstlichen Körperöffnung Unterstützung und Anleitung, um im Alltag so selbstverständlich wie bisher leben zu können. Im folgenden Text hat der Krebsinformationsdienst Ansprechpartner zusammengestellt.

Stoma: Was bedeutet dieser Begriff?
Foto mit einem Notausgang Stoma genannt

Notausgang

Der Begriff Stoma kommt aus dem Griechischen und bedeutet Öffnung oder Mund und wird in der Medizin für eine durch eine Operation geschaffene künstliche Körperöffnung verwendet. Ein Stoma kann vorübergehend angelegt werden oder dauerhaft bestehen bleiben.
Im engeren Sinn sind für Krebspatienten die Begriffe Tracheostoma, Urostoma und Kolostoma wichtig. Sie stehen für eine künstliche Öffnung der Luftröhre, meist nach Kehlkopfkrebs, für einen künstlichen Blasenausgang nach Blasenkrebs oder schweren gynäkologischen Krebserkrankungen, sowie für einen künstlichen Dickdarmausgang nach Darmkrebs. Seltener ist ein Ileostoma, das den Dünndarminhalt durch die Bauchdecke nach außen abführt, wenn ein Patient an sehr ausgedehntem Dickdarmkrebs erkrankt war.

Eine Operation, die zur Anlegung einer solchen künstlichen Körperöffnung führt, ist meist umfangreich, betroffene Patienten brauchen Zeit, um sich wieder zu erholen. Für sie ist eine Rehabilitationsmaßnahme wichtig, in der sie den Umgang mit der neuen Situation lernen.
Auch die psychische Auseinandersetzung mit einer so eingreifenden Veränderung ist oft nicht leicht; hinzu kommt auch die Angst, mit dem Stoma aufzufallen und in der Familie, bei Freunden oder am Arbeitsplatz auf Ablehnung zu stoßen. Anlaufstelle für eine Unterstützung beim Umgang mit solchen Problemen sind unter anderem die regionalen Krebsberatungsstellen. Hier haben zudem die Erfahrungen anderer Betroffener einen hohen Stellenwert: Der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe und das Informationsmaterial, das bundesweite Organisationen zusammenstellen, hilft bei der Bewältigung von praktischen Problemen im Alltag oft immens weiter.

Zur Information für Betroffene und Hilfesuchende im Eichsfeld

Leben mit Stoma / Darmkrebs

  • Wo finde ich Fachleute , die sich mit dem Stoma und dem Darmkrebs auskennen ?
  • Was kommt auf mich zu im Altagsleben ?
  • Muss ich bei meiner Ernährung etwas beachten ?
  • Kann ich noch mit anderen etwas unternehmen verreisen ?
  • Wie kann ich meinen Beruf weiter ausüben ?
  • Welche Hilfsmittel benötige ich zur Versorgung des Stomas ?Wer leitet mich an , damit ich mich bald selbstständig versorgen kann ?
Bild mit einem Stempel der Selbsthilfegruppe

Treffpunkte der Stomaträger

Wir laden alle Stomaträger sowie ihre Angehörigen zu den Gruppentreffen ein und freuen uns auf ihr kommen .

Die Selbsthilfegruppe Heiligenstadt trifft sich jeden dritten Mittwoch im Monat um 14:00 Uhr in der Seniorenbegegnungsstätte , " Am Kuhlsberg 10"( Liethen )in Heiligenstadt .

Unsere Hilfsangebote in der Gruppe :
  • persönliche Beratung
  • Erfahrungsaustausch
  • Kontakte mit Betroffenen
  • Besucherdienst

Auf diesem Link werden viele Fragen beantwortet

Kontakt :

Gruppensprecher / Leiter :

Heidi Rockstroh
Bergstraße 23
37308 Steinbach

Telefon : 036085-40364
e-Mail :

Kontakt :

Stellvertretender Gruppensprecher :

Reinhold Werkmeister
Theodor Storm Straße 62
37308 Heiligenstadt

Telefon : 03606 - 5066090

Darmkrebs ist eine Erkrankung, die Vererbt werden kann .

neue Beziehung ? wann sage ich es ihm/ihr ?

Ein Stoma hat gegenüber vielen anderen Behinderungen einen großen Vorteil: man kann es nicht sehen. Das Stoma verschwindet unter der Kleidung und ist in neuen Bekanntschaften und Freundschaften zuerst einmal kein Thema.

Entwickelt sich aber mehr als nur Freundschaft, stellt sich irgendwann die Frage wie und wann man über sein Stoma erzählen soll. Hierfür gibt es leider kein pauschales Rezept. Jeder muss für sich selbst den passenden Moment finden. Einige Stomaträger gehen sehr offensiv mit ihrer Behinderung um und können auch mit einer eventuellen Ablehnung umgehen. Andere wiederum betrachten ihr ihr Stoma als Privatsache, die auch privat bleiben soll. Aber aus den Erfahrungen vieler Stomaträger gibt es zu diesem Thema einige Tipps.

Zwei Dinge sollte man vermeiden. Einige Stomaträger haben schlechte Erfahrungen damit gemacht, sofort bei dem ersten Treffen mit der Tür ins Haus zu fallen. "Hallo, ich heiße Sabine und habe ein Stoma” ist sicherlich keine hilfreiche Begrüßung beim ersten Treffen. Man sollte zuerst die Chance nutzen sich gegenseitig ohne Vorbehalte und Vorurteile kennen zu lernen. Man sollte aber auch nicht zu lange warten. Kommt es zu Intimitäten und es wird unvermeidbar den Stomabeutel zu zeigen, ist der Satz "Ach übrigens, ich habe ein Stoma” nicht gerade ein Renner.

Liegt einem an einer Person mehr als nur Freundschaft sollte man das offene Gespräch suchen, sobald man die Zeit dafür für richtig hält. Dabei kann eine Broschüre mit Abbildungen und Erklärungen des Stoma und der Stomaversorgung hilfreich sein, um die persönliche Situation zu erläutern. Oft hat sich der andere noch nie mit dem Thema Stoma auseinander setzen müssen oder hat völlig falsche Vorstellungen. Die meisten Betroffenen haben mit dem offenen Gespräch sehr gute Erfahrungen gesammelt. Werden die Gefühle füreinander erwidert, ist ein Stoma kein wirklicher Hinderungsgrund. Und man zeigt Vertrauen gegenüber dem anderen, wenn man selbst ein so persönliches Thema anspricht. Dieser Vertrauensbeweis bewirkt oft mehr als tausend Worte

Hier nun einige schematischen Beispiele von Stoma

Künstlicher Darmausgang | Anus
Definition

(künstlicher Darmausgang, Bauchafter) ist eine angelegte offene Verbindung zwischen einem Darmstück und der Bauchhaut, die den Stuhlabgang gewährleistet. Durch die neue Öffnung kann der durch Krankheit oder Operation geschwächte untere Darmabschnitt geschont werden, da keine Belastung durch den Kot besteht. In der Regel wird der abgehende Stuhl mit einem speziellen angehängten Kunststoffbeutel aufgefangen. Der künstliche Darmausgang wird auch Stoma genannt

Abbildung Stoma anus2

anus2

Abbildung Stoma01

stoma01

Abbildung Stoma02

stoma02

Ursachen für einen künstlichen Darmausgang

Ein künstlicher Darmausgang an der Bauchdecke ist oft angezeigt nach Operationen am Darm. Zu diesen Operationen zählen unter anderem die Entfernung von Darmkrebs, Polypen oder von befallenen Darmabschnitten bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa).


Der Sroma - Pass

Der "Stoma - Pass" Herausgeber ist die Deutsche ILCO, welche mit der Fördergemeinschaft Stoma e.V. dieses Dokument entwickelt hat. Die Deutsche Krebshilfe unterstützte dieses Projekt. Sie können dieses Untersuchungsnachweis Stoma bei der Deutschen ILCO bestellen. Wenn Sie dort dieses Dokument bestellen möchten, legen Sie der Bestellung (kostenfrei) in Briefmarken Euro 2,00 bei.

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