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Aktuelles aus der Inklusiven Beratungsstelle Chemnitz

Inklusive Beratungsstelle Chemnitz arbeitet erfolgreich

Das Team der Inklusiven Beratungsstelle Chemnitz arbeitet seit Mitte 2015 erfolgreich an der Umsetzung des Wunsches, mit Hilfe der inklusiven Beratungsstelle unkompliziert Hilfe für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen (und ihre Angehörigen) anbieten zu können. Der Einbau eines Plattformliftes und einer barrierefreien Toilette schuf dabei die notwendigen Voraussetzungen, um allen Ratsuchenden einen gleichberechtigten Zugang zu ermöglichen. Die Beraterinnen Jana Duderstadt-Bostelmann und Anja Voigt vom Weißen Stock e. V. sowie Antje Winterstein vom Sozialverband VdK Sachsen e. V. konnten seit der offiziellen Eröffnung im November 2015 bereits zahlreichen Ratsuchenden helfen.

Die Beratungen erfolgten vorwiegend zu sozialen Fragen (Rente, Pflege, Nachteilsausgleiche bei Behinderung). Weiterhin wurde Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen geboten, aber auch die Grundberatung zu Hilfsmitteln für sehbehinderte und blinde Menschen ist ein Angebot der inklusiven Beratungsstelle Chemnitz. Zukünftig soll durch die Verteilung von Flyern, der Auslage von Informationsmaterial bei Ärzten und dem Aufbau eines Kontaktnetzwerkes das Angebot der inklusiven Beratungsstelle noch besser bekannt gemacht werden, auch für Besucher aus dem Einzugsgebiet des Verkehrsverbundes Mittelsachsen.

Das Team freut sich darauf, an ihren Aufgaben und den künftigen Herausforderungen wachsen zu können. Insbesondere soll das neue Angebot der systemischen Beratung etabliert werden. Hier können ganz persönliche Dinge, Krisen oder innerfamiliäre Beziehungen zur Sprache kommen. Die Inklusive Beratungsstelle Chemnitz wird gefördert durch den Freistaat Sachsen.


Die Inklusive Beratungsstelle ist nun eröffnet

Das ganze Jahr 2015 über wurden die Vorbereitungen für unsere Inklusive Beratungsstelle im Rosenhof 4 in Chemnitz immer konkreter. Es begann mit dem Einbau eines Plattformliftes, damit die erste halbe Treppe, auf der kein Aufzug hält, für gehbehinderte Menschen und Rollstuhlfahrer kein unüberwindbares Hindernis mehr darstellt. Im Sommer zogen nach und nach die neuen Kollegen ein und das Team der Beratungsstelle fand langsam zusammen:

- Frau Winterstein als Beraterin des Sozialverband VdK Sachsen e.V.
- Frau Duderstadt-Bostelmann und Frau Voigt als Beraterinnen des Weißer Stock e.V.
- sowie Frau Köhn und Frau Marchl als Mitarbeiterinnen am Empfang

Nun wurden Aufgaben verteilt, Flyer entwickelt, die Toilette noch behindertengerecht umgebaut, der Eingangsbereich ansprechender gestaltet, an unserem Computernetzwerk herumgebastelt und noch viele Kleinigkeiten mehr.

Am 4. November war es endlich so weit. Die Inklusive Beratungsstelle wurde offiziell eröffnet. Dazu haben wir Vertreter der Kommunalpolitik und Verwaltung aus Chemnitz, dem Erzgebirgskreis, Mittelsachsen und dem Landkreis Zwickau eingeladen. Sie sollten die Möglichkeit haben, uns an einem Tag der offenen Tür kennenzulernen.

Wir hatten uns schon viel von diesem Tag versprochen, aber das gezeigte Interesse hat unsere Erwartungen noch übertroffen. So bunt wie es in der Beratungsstelle künftig zugehen soll, war auch die Mischung der Besucher. Der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen besuchte uns mit Vertretern des Landesvorstandes und der Kreisorganisationen Annaberg ?Buchholz und Marienberg. Eine spätertaubte Sozialpädagogin aus dem Gehörlosenzentrum, die mit einer Gebärdendolmetscherin da war, erzählte u.a. von ihrer Ausbildung zur Taubblindenassistentin. Eine Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale hat uns kostenlose Vorträge angeboten. Mit Vertretern der Stadtratsfraktionen fand ein reger Austausch über Kommunalpolitik statt. Zudem wurden sehr gute Gespräche mit Vertretern der Parität, des Behindertenbeirat des Landkreises Mittelsachsen, des Integrationsfachdienstes, der Celenus Klinik Carolabad, von Admedia und der Kontaktstelle für Selbsthilfe Chemnitz geführt.

Zwei Mitglieder des Behindertenbeirates Mittelsachsen waren die ersten Rollstuhlfahrer, die unseren Plattformlift ausprobiert und noch auf ein paar Schwierigkeiten hingewiesen haben. Am Thema "Barrierefreiheit" wird der Unterschied zwischen Theorie und Praxis oft sehr deutlich.
Wir wünschen uns, dass immer mehr Besucher aus dem gesamten VMS Einzugsgebiet den Weg hier her finden. Wir freuen uns darauf, an der Aufgabe zu wachsen, unkompliziert Hilfe für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen und ihre Angehörigen anbieten zu können. Wir sind gespannt, mit welchen Themen uns die Ratsuchenden kontaktieren, was über die sozialen Fragen und Fragen zu Hilfsmitteln hinaus noch angesprochen wird. Wir hoffen, dass sich unser ganz neues Angebot der systemischen Beratung gut etabliert. Hier können ganz persönliche Dinge, Krisen oder innerfamiliäre Beziehungen, zur Sprache kommen. Wir freuen uns sehr auf die künftigen Herausforderungen.

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